Posts mit dem Label THEMA: Demokratie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label THEMA: Demokratie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 28. Januar 2013

Strategien zur Bekämpfung des Rechtsextremismus

[Free ePaper] Ob als Partei, soziale Bewegung oder subkulturelles Milieu – rechtsradikale Akteure haben sich in den europäischen Gesellschaften etabliert. Und rechtsradikale, insbesondere xenophobe und rechtspopulistische Einstellungen sind europaweit verbreitet - und nicht nur hier in FPÖ und BZÖ manifest. Sie gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt, beschädigen inter-kulturelle Beziehungen und beeinträchtigen die Zufriedenheit mit der Demokratie. Die Ausbreitung einer rechtsextremen Subkultur beeinträchtigt zudem die öffentliche Sicherheit.

Strategien. Wie die rechtsradikale Bewegung sich weiterentwickeln wird und ob die Ideologien sich ausbreiten, hängt entscheidend davon ab, wie der demokratische Staat und seine Bürger der radikalen Rechten entgegnen, und ob die zukünftigen Gegenstrategien adäquat und konsistent sind. Eine konsequente Beobachtung und Analyse rechtsradikaler Strömungen und die daraus resultierende Umsetzung in Bildungseinrichtungen, Zivilgesellschaft und Politik sind dringend notwendig.

Bekämpfung des Rechtspopulismus. Strategien gegen Rechtsextremismus in Europa müssen einen Schwerpunkt auf die Bekämpfung des Rechts-Populismus legen. Dem stehen aber auch unvernünftige Apeasementstrategien der demokratischen Parteien - insbesondere in der Migrations- und Asylpolitik entgegen, welche die Erfolge der Rechten verstärken statt sich ihnen entgegenzustellen.

Als Merkmale des europaweiten Rechtsextremismus und des aktuellen Rechts-Populismus können notiert werden:
  1. Ethnische Vielfalt wird zur zentralen Ursache gesellschaftlicher Probleme erklärt. Insbesondere durch anti-islamische Kampagnen (z.B. gegen Moscheenbau) werden gegenwärtig erfolgreich neue Sympathisanten gewonnen.
  2. "Parteienschelte" und der Vorwurf Politiker seien "korrupt" und "elitär" trägt anti-demokratische Züge.
  3. Zunehmend häufig kritisieren Rechtspopulisten die Globalisierung und zum Teil den Kapitalismus. Es ist keine marxistische Kapitalismus-Kritik, sondern ein Antikapitalismus, der aus rechtsextremen Homogenitätsvorstellungen resultiert und immer "den ethnischen Feind" als konkreten Schuldigen für etwaige Missstände vor Augen hat ("die Muslime" "den Juden", "den Ausländer", "die USA" etc.).
C·A·P Analyse zu Strategien. Die hier als PDF vorliegende C·A·P Analyse zu Strategien zur Bekämpfung des Rechtsextremismus in Europa ist für den politisch Handelnden eine Pflichtlektüre. Die Autorin ist die Politikwissenschafterin Britta Schellenberg.

C·A·P  Das Centrum für angewandte Politikforschung (C·A·P) ist eines der größten universitären Institute der Politikberatung zu europäischen und internationalen Fragen in Deutschland. Als Dach praxisorientierter Drittmittelforschung wurde es 1995 von Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld am Lehrstuhl für Politische Systeme und Europäische Einigung des Geschwister-Scholl-Instituts für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München gegründet.

Seine operativen Mittel wirbt das C·A·P über Projekte und Partnerschaften mit Stiftungen, staatlichen Institutionen und Unternehmen ein. Es organisiert wissenschaftlichen Sachverstand, um Strategien und Optionen zu aktuellen Fragestellungen der Politik zu erarbeiten. Die Forschungsgruppen und vielfältigen Projekte des Centrums verbinden dabei die international und interdisziplinär angelegte Analyse mit konkreten Vorschlägen für die politische Praxis.

Mit diesem Ansatz berät das C·A·P Politiker bei Entscheidungen zu unterschiedlichen Themen. Zugleich vermittelt es seine Arbeitsergebnisse in Publikationen und über das Internet an die Öffentlichkeit und eine Vielzahl von Multiplikatoren.

[citizen | bürgerInnen | citoyen]  LINK   

Donnerstag, 8. November 2012

Mitwirkungsmöglichkeiten in sozialdemokratischen Parteien im europäischen Vergleich

Zum Vergrößern anklicken!

SPÖ mit Partizipationsdefiziten. Vor dem Hintergrund der Debatte um eine Parteireform der SPD zur Stärkung der Mitwirkungsmöglichkeiten von Mitgliedern stellt sich die Frage, welche innerparteilichen Partizipationsmöglichkeiten Parteien im europäischen Vergleich anbieten.

Um die verschiedenen Möglichkeiten der Mitbestimmung zu vergleichen, wurden von der Friedrich Ebert Stiftung die Organisationsstatuten von sozialdemokratischen Parteien in elf europäischen Ländern, nämlich Deutschland (SPD), Österreich (SPÖ), Schweden (Socialdemokraterna), Dänemark (Socialdemokraterne), Norwegen (Arbeiderpartiet), Polen (SLD und SDPL), Niederlande (PvdA), Großbritannien (Labour Party), Frankreich (PS), Spanien (PSOE) und Slowenien (SD) untersucht.

Analysiert wurden die folgenden acht Bereiche, in denen eine inhaltliche oder personalpolitische Mitwirkung von einfachen Parteimitgliedern möglich ist:

1. Wahl des Parteivorsitzes
2. Vertreter der Delegiertenkonferenz
3. Antragsrecht
4. Referendum
5. Aufstellung der Parlamentskandidaten
6.  Vertretung von Organisationen im erweiterten Vorstand
7. Angegliederte Organisationen
8. Mitarbeit ohne Mitgliedschaft


 [Rätischer Bote] LINK  

Mehr innerparteiliche Partizipation wagen - Mitwirkungsmöglichkeiten in sozialdemokratischen Parteien im europäischen Vergleich - SARA SCHLOTE - November 2011
Stoppt mehr Partizipation den Mitgliederverlust? Mitgliederentwicklung und innerparteiliche Mitbestimmung bei sozialdemokratischen Parteien in Europa - Sara Schlote - Oktober 2011
29.11.11  [Letzte Aktualisierung  10.11.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Dienstag, 7. August 2012

Themenwanderweg: Geschichte der Wälder Demokratie

Bezeggsul
Die politische Regionalentwicklung des Bregenzerwaldes ist hier das Thema.

Im Bregenzer Wald gibt es ein inhaltlich wohl einmaliges und überraschendes Touristikangebot, eine Wanderung "Geschichte der Wälder Demokratie". Sie baut auf einer besonderen Regionalentwicklung auf, die gerne heroisierend und wohl auch verkürzt als "Bauernrepublik" beschrieben wird.

[citizen | bürgerInnen | citoyen] LINK   
[Naturfreunde Vorarlberg] Themenwanderweg: Geschichte der Wälder Demokratie
27.6.10/[Letzte Aktualisierung  7.8.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Sonntag, 5. August 2012

Die Antwort auf die "libertäre Demokratie": Die Theorie der Sozialen Demokratie

Die SPD-nahe Friedrich Ebert Stiftung stellt im Rahmen ihrer Online-Akademie eine Reihe von grundsätzlichen und gesellschaftstheoretischen Materialien kostenlos zur Verfügung. So auch das Informationsmaterial "Die Theorie der Sozialen Demokratie". 

Angesichts der heute weitgehend "ideologiefreien" Politikverhältnisse ein gutes Angebot sich über Gesellschaft und Zukunft, über Demokratie und Defizite ein Bild zu machen.

In diesem Text fasst Thomas Meyer seine in mehreren Veröffentlichungen umfangreich entfaltete Theorie der Sozialen Demokratie zusammen. Ohne die Ergänzung durch soziale und ökonomische Grundrechte, so lautet der Kerngedanke dieser Theorie, können die bürgerlichen und politischen Grundrechte keine allgemeine und gleiche Gültigkeit erlangen.

Die Fähigkeit der einzelnen Person, die politischen und bürgerlichen Grundrechte tatsächlich wahrnehmen und durch aktives Handeln ausfüllen zu können, dürfe nicht von sozialen und ökonomischen Voraussetzungen abhängig sein. Seiner Theorie der Sozialen Demokratie stellt Thomas Meyer die funktionalen Defizite einer sich in den formalen Entscheidungsprozeduren erschöpfenden libertären Demokratie gegenüber. Nicht die libertäre Demokratie mit ihrer Fixierung auf Markt- und Eigentumsfreiheit, sondern erst die Soziale Demokratie gewährleiste die Erfüllung aller Grundrechte in der Demokratie. Die Soziale Demokratie schließe die Lücke zwischen der Formalgeltung und der Realwirkung der Grundrechte, die andernfalls die Fundamente der Demokratie unterminieren würde.

Prof. Dr. Thomas Meyer (*1943) ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Dortmund und verantwortlicher Chefredakteur der Neuen Gesellschaft/ Frankfurter Hefte.

[citizen | bürgerInnen | citoyen] LINK   
Die Theorie der Sozialen Demokratie, pdf., 19 S., 17.12.2007, 88 KB
31.12,11   [Letzte Aktualisierung  5.8.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Dienstag, 17. Juli 2012

Partizipative Demokratie in Österreich


[Free eBook] Auf der Vorarlberger Landeswebsite führt eine interessante politikwissenschaftliche Diplomarbeit von Stefan Lins aus dem Jahre 2008 ein Mauerblümchendasein. Sie beschäftigt sich mit Partizipativer Demokratie in Österreich und den Möglichkeiten zur politischen Beteiligung auf regionaler und kommunaler Ebene.

Damit hat sie einen großen Vorteil gegenüber den tollen Demokratisierungsentwürfen, sie nimmt sich des real existierenden österreichischen Verfassungsrechtes an und versucht hier die Öffnungen für mehr Bürgerbeteiligung ausfindig zu machen. Ein unabdingbarer Schritt, soll die Demokratisierung nicht weiter an formalen, scheinbar unverrückbaren Normensätzen scheitern. Die Arbeit steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

[citizen | bürgerInnen | citoyen] LINK ➨ 
Mehr Demokratie wagen: Partizipative Demokratie in Österreich
19.7.10/] [Letzte Aktualisierung 17.7.12]/

Dienstag, 10. Juli 2012

Künstler als Triebfeder des Wechsels

[Free eBook] Die Rolle von Künstlern und Kulturschaffenden in Krisen- und Konfliktregionen 

Was kann Kulturarbeit in Krisen- und Konfliktgebieten bewirken? Welchen Beitrag können Künstler und Kulturschaffende in "gefährdeten" Gesellschaften, in Postkonfliktsituationen, in Ländern unter hohem Transformationsdruck leisten? Wo liegen die Chancen und Herausforderungen, aber auch die Risiken und Grenzen des kulturellen Engagements? Was bedeutet kulturelle Aufbauarbeit in Bürgerkriegssituationen? Wie kann ein nachhaltiger Beitrag zum Aufbau bzw. Wiederaufbau kultureller Infrastrukturen und zum Schutz des kulturellen Erbes geleistet werden? Wie können Krisen und Konflikte in multireligiösen und multiethnischen Gesellschaften bearbeitet werden? Welche Erkenntnisse können auf die Gesellschaften der Geberländer übertragen werden?

Fragen über Fragen. Dies sind die Fragen, mit denen sich die elf AutorInnen des Sammelbandes beschäftigen. Die Beiträge stammen aus höchst unterschiedlichen Perspektiven und gehen – von Afghanistan bis Simbabwe – auf ebenso unterschiedliche Krisen- und Konfliktregionen der Welt ein.
  • Der Erziehungswissenschaftler Sami Adwan aus Bethlehem und der Kölner Sozialwissenschaftler Josef Freise befassen sich mit einem Hochschulkooperationsprojekt in den palästinensischen Autonomiegebieten. 
  • Die Journalistin Amanda Fortier analysiert die Situation einer ethnischen Minderheit im Senegal, die seit Jahren für ihre kulturellen Rechte kämpft. 
  • Die japanische Politologin Akiko Fukushima hat sich mit Programmen und Projekten der japanischen und deutschen Auswärtigen Kulturpolitik auseinandergesetzt. 
  • Felencia Oktaria Hutabarat, die für eine Entwicklungsagentur in Jakarta arbeitet, geht auf die Schwierigkeiten einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft wie Indonesien ein. 
  • Chris Kabwato, Direktor einer Journalistenschule in Südafrika, porträtiert das künstlerische Werk eines Musikers, der sich als "Löwe von Simbabwe" mit seinen Freiheitsliedern einen Namen gemacht hat. 
  • Georgi Mamedow, Co-Kurator des zentralasiatischen Pavillons auf der diesjährigen Biennale von Venedig, geht auf aktuelle Kulturaustausch-Initiativen in den Ländern Zentralasiens ein. 
  • Tom Odhiambo, Literaturdozent an der Universität Nairobi, zeichnet ein Bild von der Lage der Medien in Kenia. 
  • Der in Deutschland lebende Informatiker Nazir Peroz resümiert den zögerlichen akademischen Wiederaufbau seines Heimatlandes Afghanistan.
  • Yuliya Sorokina reflektiert mit ihrem Künstlerkollegen Gamal Bokonbajew die Suche zeitgenössischer Künstler in Kirgistan und Kasachstan nach Modernisierung bei gleichzeitiger Wahrung ihrer kulturellen Eigenständigkeit.
[citizen | bürgerInnen | citoyen] LINK ➨
Lohnt sich ein Download? 
Ein schneller Blick in das Inhaltsverzeichnis:


INHALTSVERZEICHNIS/CONTENTS

Vorwort 5
Die Rolle von Kunst- und Kulturschaffenden in Krisen- und Konfliktregionen  7 
von Daniel Gad


Palästinensische Autonomiegebiete:
Überwindung von Stereotypen und Feindbildern: Deutsch-palästinensischer Studentenaustausch  17
von Josef Freise


Palestinian Territories: 
Bottom-up versus top-down: a PRIME experience   24
by Sami Adwan


Afghanistan: 
Nachhilfe zur Selbsthilfe: Akademischer Wiederaufbau   35
von Nazir Peroz


Zentralasien: 
Kunst von der Aktion zur Interaktion    40
von Georgi Mamedow


Kirgistan/Kasachstan:
„Kirgistan 2010“: Demokratie in der Zeit der „neuen Pharaonen“   46
von Yuliya Sorokina


Indonesia: 
Civil Art Censorship: Reclaiming the Public Space    51
by Felencia Oktaria Hutabarat


Kenya: 
Media and political crisis   62
by Tom Odhiambo


Senegal: 
Culture in Crisis: the case of Casamance   70
 by Amanda Fortier


Zimbabwe:  
Arts under pressure   81
by Chris Kabwato


Japan: 
Cultural initiatives fostering peace   91
by Akiko Fukushima

Sonntag, 1. Juli 2012

Free eBook: Europa auf dem "rechten" Weg?

Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Europa.


"Rechtsextremismus ist kein nationales Phänomen. Im Gegenteil sind Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus in vielen Ländern präsent und die extreme Rechte vernetzt sich zunehmend über Ländergrenzen hinweg.

Auf Ungleichwertigkeitsvorstellungen fußende Einstellungen gegenüber Teilen der Bevölkerung, diskriminierende Handlungen und Strukturen oder gar offener Hass und Gewalt bezeugen ein besorg niserregendes Ausmaß an gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in vielen Ländern Europas und der Welt."

29.7.11  [Letzte Aktualisierung 2.7.12]

Free eBook: Intoleranz, Vorurteile und Diskriminierung in Europa

Die Abwertung der Anderen. Eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierung.

[citizen | bürgerInnen | citoyen] LINK ➨
28.7.11 [Letzte Aktualisierung 2.7.12]

Freitag, 1. Juni 2012

Jugend und Demokratie: Sprichst du Politik?

Handlungsempfehlungen für Politik, Medien und Bildung:

Zitat aus der Befragung zur Studie. 
“Vielleicht so eine ganze Partei mal zur Sendung mit der Maus schicken, dass die da was erläutert. Weil – manche Begriffe sind doch einfach irreführend.”   
Die Wahlbeteiligung sinkt seit Jahren, Parteien haben Nachwuchsprobleme. Wieso gelingt es nicht mehr, die Jugendlichen für politische Themen zu interessieren? Auf der Suche nach Erklärungen und Lösungen erschien ein Blick auf die politische Kommunikation und insbesondere die Sprache der politischen Akteurinnen und Akteure sinnvoll – und zwar aus der Perspektive der Jugendlichen selbst. Die SPDnahe Friedrich-Ebert-Stiftung beauftragte eine Studie "Sprichst du Politik" welche dieser Frage nachgegangen ist und daraus auch Handlungsempfehlungen gefiltert hat. Die Studie ist online ...

[citizen | bürgerInnen | citoyen] LINK  
[H.eimat✔ P.olitik✔ M.enschen✔] Sprichst du Politik? - Handlungsempfehlungen für Politik, Medien und Bildung
30.6.11 [Letzte Aktualisierung 31.5.12]

Samstag, 21. April 2012

Ein Drittel der Bürger wollen von Politik nichts mehr wissen

Eine Studie der spd-nahen deutschen Friedrich-Ebert Stiftung zeigt: 

Die so genannten "gesellschaftlichen Verlierer" sind besonders unzufrieden mit der Politik. 37 Prozent der Deutschen sind mit der Demokratie unzufrieden. Mehr als ein Drittel findet, dass die Demokratie weniger gut bzw. schlecht funktioniert. Diese Ergebnisse liefert eine repräsentative Umfrage der Friedrich-Ebert Stiftung (FES) zum Thema "Persönliche Lebensumstände, Einstellungen zu Reformen, Potentialen der Demokratieentfremdung und Wahlverhalten" befragt hat.
"Ich fürchte, rund ein Drittel der Menschen hat sich schon von der Demokratie verabschiedet", so der Wissenschaftler Frank Karl von der FES bei der Vorstellung der Studie.
Mehr + eSource:
Ein Drittel der Bürger hat sich von der Politik verabschiedet
11.8.10/21.4.12/

Donnerstag, 29. März 2012

Future Food – das Debattenspiel

Diskussion über Ökologie und Biotechnologie im Jahr 2025

Future Food ist ein Debattenspiel für junge Menschen ab 15 Jahren zu den Themen alternative Landwirtschaft und moderne Biotechnologie. Es ist das Jahr 2025 und die Frage lautet: Algenkäse oder Ökohof? Zwei Firmen bewerben sich um eine Freifläche der Stadt Meinhausen. Wer bekommt den Zuschlag?

Mehr + eSource
bei den Naturfreunden Vorarlbergs:

Future Food – das Debattenspiel 7.3.11/29.3.12/

Dienstag, 28. Februar 2012

Rechtsextremismus = Sicherheitsrisiko - Strategien dagegen


Der Rechtsextremismus

Ob als Partei, soziale Bewegung oder subkulturelles Milieu – rechtsradikale Akteure haben sich in den europäischen Gesellschaften etabliert. Und rechtsradikale, insbesondere xenophobe und rechtspopulistische Einstellungen sind europaweit verbreitet - und nicht nur hier in FPÖ und BZÖ manifest. Sie gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt, beschädigen inter-kulturelle Beziehungen und beeinträchtigen die Zufriedenheit mit der Demokratie. Die Ausbreitung einer rechtsextremen Subkultur beeinträchtigt zudem die öffentliche Sicherheit.

Strategien. Wie die rechtsradikale Bewegung sich weiterentwickeln wird und ob die Ideologien sich ausbreiten, hängt entscheidend davon ab, wie der demokratische Staat und seine Bürger der radikalen Rechten entgegnen, und ob die zukünftigen Gegenstrategien adäquat und konsistent sind. Eine konsequente Beobachtung und Analyse rechtsradikaler Strömungen und die daraus resultierende Umsetzung in Bildungseinrichtungen, Zivilgesellschaft und Politik sind dringend notwendig.

Bekämpfung des Rechtspopulismus. Strategien gegen Rechtsextremismus in Europa müssen einen Schwerpunkt auf die Bekämpfung des Rechts-Populismus legen. Dem stehen aber auch unvernünftige Apeasementstrategien der demokratischen Parteien - insbesondere in der Migrations- und Asylpolitik entgegen, welche die Erfolge der Rechten verstärken statt sich ihnen entgegenzustellen.

Als Merkmale des europaweiten Rechtsextremismus und des aktuellen Rechts-Populismus können notiert werden:

1. Ethnische Vielfalt wird zur zentralen Ursache gesellschaftlicher Probleme erklärt. Insbesondere durch anti-islamische Kampagnen (z.B. gegen Moscheenbau) werden gegenwärtig erfolgreich neue Sympathisanten gewonnen.
2. "Parteienschelte" und der Vorwurf Politiker seien "korrupt" und "elitär" trägt anti-demokratische Züge.
3. Zunehmend häufig kritisieren Rechtspopulisten die Globalisierung und zum Teil den Kapitalismus. Es ist keine marxistische Kapitalismus-Kritik, sondern ein Antikapitalismus, der aus rechtsextremen Homogenitätsvorstellungen resultiert und immer "den ethnischen Feind" als konkreten Schuldigen für etwaige Missstände vor Augen hat ("die Muslime" "den Juden", "den Ausländer", "die USA" etc.).

C·A·P Analyse zu Strategien. Die hier als PDF vorliegende C·A·P Analyse zu Strategien zur Bekämpfung des Rechtsextremismus in Europa ist für den politisch Handelnden eine Pflichtlektüre. Die Autorin ist die Politikwissenschafterin Britta Schellenberg.

C·A·P   Das Centrum für angewandte Politikforschung (C·A·P) ist eines der größten universitären Institute der Politikberatung zu europäischen und internationalen Fragen in Deutschland. Als Dach praxisorientierter Drittmittelforschung wurde es 1995 von Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld am Lehrstuhl für Politische Systeme und Europäische Einigung des Geschwister-Scholl-Instituts für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München gegründet.

Seine operativen Mittel wirbt das C·A·P über Projekte und Partnerschaften mit Stiftungen, staatlichen Institutionen und Unternehmen ein. Es organisiert wissenschaftlichen Sachverstand, um Strategien und Optionen zu aktuellen Fragestellungen der Politik zu erarbeiten. Die Forschungsgruppen und vielfältigen Projekte des Centrums verbinden dabei die international und interdisziplinär angelegte Analyse mit konkreten Vorschlägen für die politische Praxis.

Mit diesem Ansatz berät das C·A·P Politiker bei Entscheidungen zu unterschiedlichen Themen. Zugleich vermittelt es seine Arbeitsergebnisse in Publikationen und über das Internet an die Öffentlichkeit und eine Vielzahl von Multiplikatoren.

 Link ➨ 
Britta Schellenberg: Strategien zur Bekämpfung des Rechtsextremismus in Europa, C·A·P Analyse · 2 · 2009 - PDF-Download - 20 S., (132 KB) 10.9.2009 
29.1.11/28.2.12/

Mittwoch, 25. Januar 2012

Digitale Öffentlichkeit: Wie das Internet unsere Demokratie verändert

2010 hatte das Julius-Leber-Forum der der Sozialdemokratie nahestehenden Friedrich-Ebert-Stiftung die Veranstaltungsreihe „Die digitale Öffentlichkeit“ ins Leben gerufen, um die Auswirkungen des Kommunikationswandels auf unsere Demokratie zu untersuchen. Nun ist mit der Broschüre „Digitale Öffentlichkeit: Wie das Internet unsere Demokratie verändert“ eine erste Dokumentation der bisherigen Veranstaltungen erschienen:

Editorial 3
Vorwort 4
01 / Digitale Öffentlichkeit –  die Öffentlichkeit der digitalen Gesellschaft / Lars Klingbeil 9
02 / Demokratie als click ’n’ go? Bruno Preisendörfer 17
03 / Das soziale Gehirn – Wie Medien unsere Entwicklung beeinflussen Prof. Dr. Dieter F. Braus 23
04 / Medienkompetenz – Herausforderung in der digitalen Gesellschaft / Aydan Özoguz 31
05 / Demokratische Beteiligung per Web / Dr. Kathrin Voss 37
06 / Das flüchtige Wissen der Welt / Markus Reiter 45
07 / Das Recht, am Wissen der Menschheit teilzuhaben Sebastian Moleski 53
08 / Der Wandel der Wissensgesellschaft / Dr. Astrid Herbold 59
09 / Blogger und die Meinungsvielfalt im  Internet Alvar C. H. Freude 65
10 / Das digitale Zeitungshaus auf dem Weg zum„Local Champion“ / Meinolf Ellers 73
11 / Daten — Rohstoff der digitalen Gesellschaft Prof. Dr. Johannes Caspar    83
12 / Die Hoheit der Information und  außerparlamentarische Kontrolle im  digitalen Zeitalter Dr. Dieter Wiefelspütz 91
13 / Geheimnisse und die Gesellschaft Daniel Domscheit-Berg 99
Literatur, Links 106
Veranstaltungshinweise 108
Impressum 112

 Link ➨ 
Die digitale Öffentlichkeit : wie das Internet unsere Demokratie verändert / Hrsg.: Birthe Kretschmer [Friedrich-Ebert-Stiftung, Julius-Leber-Forum] - [Electronic ed.] - Hamburg, 2011 - 112 S. = 3,4 MB PDF-File - ISBN 978-3-86498-030-5  - Electronic ed.: Hamburg ; Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung, 2012 

Samstag, 21. Januar 2012

Rechtsextremismus im Allgemeinen und VORARLBERG im Speziellen

Die rechte Szene schafft es immer wieder Jugendliche durch eine Mischung von Gewalt und Kameradschaft und durch agieren im rechtlichen Graubereich für sich zu gewinnen. Rechte Gruppierungen scheinen eine hohe Anziehungskraft auf Jugendliche auszuüben.

Rechts sein ist jedoch kein Jugendproblem. 

Rassistisches Gedankengut findet sich in unterschiedlicher Ausprägung in fast allen Bereichen des öffentlichen Raums und ist vielfach allgegenwärtig.

Von Medien und Politik wird die Gefahr die von rechten Gruppierungen ausgeht häufig verharmlost bzw. verleugnet. Viele rechtsextreme Übergriffe werden als „unpolitische“ Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen bezeichnet. Andererseits ist es für viele Außenstehende oft nicht einfach einzuschätzen mit wem oder was sie es wirklich zu tun haben.

Viele Rechte Gruppierungen versuchen sich einen seriösen Touch zu geben. Geben sich als „unpolitisch“ oder auch als „Heimatverbunden“ aus. Ihre menschenverachtende Einstellung verstecken sie hinter Symbolen und Codes. Aufgrund dessen möchten wir mit dieser Broschüre einen Überblick über die rechte Szene und ihre Symbolik im Allgemeinen bieten. Weiters wollen wir aufzeigen welche rechten Gruppierungen in Vorarlberg im Speziellen existieren.
„...Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel...“
Schwur von Buchenwald - 19. April 1945
Inhalt: 
  • Vorwort 2
  • Merkmale - Rechtsextremismus 3
  • Skinheadszene 5
  • Schwarze Szene 7
  • Nationa Socialist Hardcore 8
  • Querfront 10
  • Autonome Nationalisten 11
  • Symbolik und Codes 13
  • Rechte Mode 17
  • Vorarlberger Naziszene 19
  • Rechte Fanszene 24
  • Völkische Bewegung 27
  • Deutschnationalismus 29
  • Burschenschaftswesen 31
  • Rechtspopulismus 35
  • Gegenstrategien 37
  • Literaturverzeichnis / Weitere Informationen 38
Die Antifa Xi-Berg ist ein Zusammenschluss verschiedener Menschen die versuchen rechte Strukturen offen zu legen und zu bekämpfen. Naziaktivitäten sollen dokumentiert und öffentlich gemacht werden. Dies soll dazu dienen dass die Gesellschaft auf solche Aktivitäten, die durch die Presse nur in seltenen Fällen thematisiert werden, aufmerksam zu machen um ihnen effektiv entgegenwirken zu können. In diesem anliegen können diese Menschen nur unterstützt werden. Eine ihrr Arbeiten ist dies "Broschüre", 44 Seiten Information. auch über Vorarlberg und vorarlberger Um- und Zustände.

Download 
Rechtsextremismus-Broschüre Vorarlberg, pdf., 44 S., 12 MB, 23.6.2010
6.1.11/21.1.12/

Sonntag, 31. Juli 2011

Massenmörder von Oslo ermutigt FPÖ: Im Nazijargon für die Ausschaltung freier Gewerkschaften

Die FPÖ steht angesichts der verwandten Propaganda mit dem Olso-Massenmörder in der Ecke. Statt zur Besinnung zu kommen fordert man die Abschaffung der Demokratie und die Auflösung regierungsunabhängiger Organisationen und beginnt ganz im Anschluss an die nationsozialistische Programmatik mit den freien - weil staatsunabhängigen - Gewerkschaften.

Link ➨  
Dörfler schlägt Auflösung der Gewerkschaften vor

Freitag, 16. Juli 2010

eDemokratie-Modelle: Online-Petition

Die Online-Petition (auch: E-Petition, ePetition) bezeichnet eine Möglichkeit zur Einreichung einer Petition über das Internet. Der Deutsche Bundestag unterscheidet zwei Arten von Online-Petitionen: Einzelpetitionen und Öffentliche Petitionen. Daneben besteht noch die nichtoffizielle Online-Petition, die jedoch nicht an den Bundestag gerichtet ist.

Mehr+eSource:
eDemokratie-Modelle: Online-Petition