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Donnerstag, 21. März 2019

[ #Xenophobie ] Trügerische Sicherheit: Illusionen - Halluzination - Täuschung - Stereotyp - Verschwörung


Trügerische Sicherheit: Illusionen - Halluzination - Täuschung - Stereotyp - Verschwörungstheorie.

Optische Täuschungen können nahezu alle Aspekte des Sehens betreffen. Eine dem Stereotyp vergleichbare Wahrnehmungstäuschung und Entkomplexisierungsfunktion, der man sich auch durch angestrengte "Aufklärung" und Information nicht immer entziehen kann. Diese Vereinfachung schafft wohl aber auch zusätzliche Probleme. Dramatisch wird es, wenn Verschwörungsideologien, ihre stereotypenund monokausalen Vorstellungen über Verschwörungen gegen kritische Revision buchstäblich immunisieren.

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Dienstag, 26. Dezember 2017

[ #Antirassismus ] Website des Online-Handbuchs "Aktiv gegen Diskriminierung"


Welche Möglichkeiten bietet das (deutsche) Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Verbänden, um Einzelne dabei zu unterstützen, vor Gericht gegen Diskriminierung vorzugehen? 

Wann kann Verbandsklage nach dem Behindertengleichstellungsgesetz oder im Verbraucherschutz erhoben werden?  Unter welchen Voraussetzungen ist die Einreichung einer Beschwerde auf internationaler Ebene (UN, Europäischer Menschenrechtsgerichtshof) sinnvoll? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet das neue Online-Handbuch "Aktiv gegen Diskriminierung".
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Sonntag, 17. Dezember 2017

[ #Rechtsextremismus ] Expertise: Soziale und pädagogische Arbeit mit rechtsextrem affinen Jugendlichen


Pädagogische Arbeit mit rechtsextrem affinen Jugendlichen kann auf eine mittlerweile fast 30-jährige Geschichte zurückblicken. 

Stets war (und ist) sie dabei von, z. T. kontrovers geführten, fachlichen und politischen Debatten begleitet. Gleichzeitig wurde bislang ein verlässlicher Überblick über Akteure, Konzepte, Arbeitsfelder, konkrete Angebote und Erfolgsaussichten entsprechender Ansätze vermisst.

Im Auftrag von "BIKnetz – Präventionsnetz gegen Rechtsextremismus" haben Prof. Dr. Kurt Möller und Nils Schuhmacher von der Hochschule Esslingen deshalb im Juni 2014 eine Expertise vorgelegt, die einen detaillierten und bislang in diesem Umfang nicht vorhandenen Überblick über das in den letzten Jahrzehnten angesammelte Praxiswissen im Themenfeld „Soziale und pädagogische Arbeit mit rechtsextrem affinen Jugendlichen“ bietet.

Auf Grundlage einer breit angelegten Recherche unter Trägern in allen (sozial)pädagogischen Handlungsfeldern geben die Autoren Antworten auf die Frage nach der Definition „rechtsextrem gefährdeter“ und „rechtsextrem orientierter“ Jugendlicher als Adressat_innen einer solchen Arbeit, präsentieren eine übersichtliche Darstellung über Herangehensweisen, Angebote und vorhandene Angebotsstrukturen in verschiedenen Zeiträumen und widmen sich der Frage nach der Wirksamkeit, die diesen Herangehensweisen und Angeboten von den Akteuren, von externen Evaluationen, von Kooperationspartnern und vom jeweiligen sozialen Umfeld zugeschrieben werden.

Als Schlussfolgerungen werden aktuelle und zukünftige Handlungserfordernisse benannt und Weiterentwicklungsempfehlungen für die soziale und pädagogische Arbeit mit rechtsextrem affinen Jugendlichen gegeben.


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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt:
Kapitel 1: Ausgangspunkte, Ziele und Forschungsfragen 1
Kapitel 2: Vorgehensweise  3
Kapitel 3: Ergebnisse 5
3.1 Zur Datenbasis der Analysen 5
3.2 Die Ergebnisse im Überblick9
3.3 Die Ergebnisse im Einzelnen 14
3.3.1 Zur Definition der „Zielgruppe“ der „rechtsextremistisch gefährdeten bzw. orientierten Jugendlichen“ 14
3.3.2 Grundlegende Herangehensweisen und Angebote 29
3.3.3. Handlungsfelder und Akteure 57
3.3.4 Regionen und Sozialräume 74
3.3.5 Einschätzungen zu und Erkenntnisse über Wirkungen 77
Kapitel 4: Handlungserfordernisse und Empfehlungen 98
4.1 Grundlegende Herangehensweisen und Angebote 98
4.2 Handlungsfelder und ihre Akteure 101
4.3 Regionen und Sozialräume110
Literaturliste 117
Internetquellen 130

Freitag, 11. August 2017

[ #Antirassismus ] Leitfaden, Glossar und Checkliste für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch

Der Leitfaden ist nicht nur für MedienarbeiterInnen wertvoll. Er kann als PDF-Version heruntergeladen werden. Ein zweites Bändchen (Sprache schafft Wirklichkeit) liefert ein Glossar und eine Checkliste.

Auf 52 Seiten beleuchtet diese Handreichung für Journalisten/innen die Berichterstattung über unterschiedliche Personengruppen und gibt praxisnahe Tipps, wie mensch versehentliche Diskriminierungen vermeiden kann.
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Montag, 8. Mai 2017

[ #Bildung ] Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen - Ein vorurteilssensibler Lehrbehelf

Leitideen und konkrete Anregungen für die Unterrichtspraxis einer vorurteilssensiblen Schule -Lehrbehelf und Materialien für die 5. - 9. Schulstufe.

Das Sir Peter Ustinov Institut hat in Zusammenarbeit mit dem Demokratiezentrum und mit der Unterstützung des Vereins Respekt.net diesen Arbeitsbehelf für Lehrkräfte an Wiener AHS-Unterstufen, Mittelschulen und Hauptschulen erarbeitet, der vorurteilsbewusste Bildungsarbeit unterstützt und ermöglichen soll. Er setzt sich aus theoretischen Ansätzen zur Problemlösung, Leitideen für eine vorurteilssensible Schule und konkreten Anregungen für die Unterrichtspraxis in Form von Unterrichtsbeispielen zusammen. Der Unterrichtsbehelf wurde von renommierten LehrerInnen und FachwissenschaftlerInnen erarbeitet.
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Sonntag, 31. Juli 2016

[ #Migration ] Falsche Integrationspolitik ist ein Milliardengrab

Österreichs entgangene Gewinne wegen unzureichender sozialer Integration von EinwanderInnen gehen in die Milliarden.

Eine Studie des Österreichischen Städtebundes Studie bietet Anregungen, wie Kommunen einerseits Argumente zur Verwendung öffentlicher Mittel für Integrationsmaßnahmen finden können. Andererseits belegen die angeführten Zahlen, dass die Integrationsmaßnahmen der Kommunen nicht nur für diese selbst, sondern auch für Länder und Bund gewaltige positive fiskalische Effekte erzeugen würden.

Milliardenverbrennung. Die Ertragsanteile, die Reduktion der Sozialkosten und die Kommunalsteuer ergeben eine Gesamtsumme von rund € 1.348 Millionen. Davon entstehen rund 41 Prozent in Wien, weitere rund 12 Prozent in den anderen Städten mit Bevölkerung über 100.000, rund 25 Prozent in Gemeinden mit Bevölkerung zwischen 3.000 und 20.000, etwa 10 Prozent in Gemeinden mit Bevölkerung zwischen 20.000 und 100.000 und rund 11 Prozent in Gemeinden mit Bevölkerung bis 3.000.

Als Potenzial an zusätzlichen Einnahmen und verringerten Ausgaben allein der Gemeinden errechnen sich € 1,348 Milliarden jährlich. Sie setzen sich zusammen aus:
  • € 23 Millionen aus der Lohnsteuer infolge des Aufstiegs der beschäftigten EinwanderInnen bzw. Kinder von EinwanderInnen in adäquatere Beschäftigung; dieser Betrag ist eher ein Minimum; ein rund achtmal so großer Betrag käme dem Bund und den Ländern zu
  • € 382 Millionen aus der Lohnsteuer infolge der Nachbesetzung eines großen Teils der Tätigkeiten, welche die AufsteigerInnen bisher innehatten, von denen bis zu € 130 Millionen durch neue Beschäftigung von Personen beigesteuert werden, die bisher für sich keine Chancen am Arbeitsmarkt sehen konnten (Vertrauenseffekt); ein rund achtmal so großer Betrag käme dem Bund und den Ländern zu
  • € 553 Millionen aus der Umsatzsteuer infolge höherer Ausgaben, die durch die gestiegene Lohnsumme möglich werden, teils finanziert aus gesteigerter Kreditwürdigkeit; ein rund achtmal so großer Betrag käme dem Bund und den Ländern zu
  • € 338 Millionen aus der Kommunalsteuer infolge der erhöhten Lohnsumme
  • € 51 Millionen durch verringerte direkte Sozialausgaben

Die Berechnungen zeigen, dass sich durch die adäquatere Beschäftigung der bereits jetzt beschäftigten EinwanderInnen und ihrer Kinder (Aufstiegseffekt) sowie durch die daraus sich ergebende Notwendigkeit, auf ihren bisherigen Arbeitsplätzen neues Personal einzustellen (Nachbesetzungseffekt) € 406 Millionen an Ertragsanteilen gewinnen. Dazu kommen weitere € 553 Millionen aus der Umsatzsteuer und € 338 Millionen aus der Kommunalsteuer sowie € 51 Millionen aus verringerten direkten Sozialtransfers, zusammen € 1.348 Millionen an jährlichen Einkünften für die Gemeinden,also etwa 5 Prozent der Einnahmen der Gemeinden im Jahr 2011.

Dies sind die jährlichen Kosten der gegenwärtigen Situation. Sie verteilen sich, ähnlich über die Gemeindegrößenklassen und Städte wie die Bevölkerung mit im Ausland außer Deutschland geborenen Eltern. Den kleineren Gemeinden entgeht etwas weniger, den größeren etwas mehr als es ihrem Anteil an der Bevölkerung mit im Ausland außer Deutschland geborenen Eltern entspräche. Das liegt zur Gänze an der Verteilung der entgangenen Kommunalsteuer.

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Lohnt sich ein Download? Ein schneller informativer Blick auf das Inhaltsverzeichnis: 
Vorwort 5
1. Einleitung 10
 1.1. Grundgedanke
 1.2. Ziel der Untersuchung 10
 1.3. Wie werden Gemeinden finanziert?
2. Definition der Daten 12
 2.1. Definitionen 12
 2.2. Die Daten 12
 2.2.1. Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung 12
 2.2.2. EU-SILC 14
 2.3. Die Kategorisierung der Bevölkerung 15
3. Die aktuelle SItuatIon 17
 3.1. Beschäftigung und Arbeitsuche 17
 3.1.1. Wie groß sind die Unterschiede bei der Beschäftigung? 17
 3.1.2. Wie häufig ist selbständige Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft? 20
 3.1.3. Wie groß sind die Unterschiede bei der Arbeitslosigkeit? 21
 3.1.4. Mehr Beschäftigung, weniger Suche nach Beschäftigung? 23
 3.1.5. Die beruflich inaktiven Frauen waren überwiegend schon in Beschäftigung 24
 3.1.6. Weniger Beschäftigung infolge geringerer Bildung? 24
 3.1.7. Welchen Einfluss hat die Bildung am Arbeitsmarkt? 27
 3.2. Wovon ist die Beschäftigungswahrscheinlichkeit abhängig und wie sehr? 33
 3.2.1. Die Rückführung der Beschäftigung auf eine Reihe von Einflüssen 30
 3.2.2. Treffen die Erwartungen grundsätzlich zu? 30
 3.2.3. Frauen: Bildung aus dem Ausland hilft bei der Arbeitsuche bisher gar nicht 34
 3.2.4. Eindeutiger Engpass bei der Kinderbetreuung 37
 3.2.5. Männer sind bei der Arbeitsuche weniger im Nachteil als Frauen 38
 3.2.6. Frauen: Bei Bildung aus dem Inland geringe Unterschiede 39
 3.2.7. Männer: Nachteile am Arbeitsmarkt trotz Bildung aus dem Inland 41
 3.3. Bildungserwerb im Inland nach Bildungsabschluss im ausland 43
 3.3.1. Das Regelschulwesen 43
 3.3.2. Teilnahme an beruflicher Weiterbildung, oder: Wer hat, dem wird gegeben 44
 3.4. Bildungserwerb der Jugendlichen 44
 3.5. Inadäquate Beschäftigung 53
 3.5.1. Beschäftigung in Hilfs- und Anlerntätigkeiten 53
 3.5.2. Beschäftigung in Berufen mit geringerem Bildungsgehalt 56
 3.6. Woran entscheidet sich die berufliche Position? 59
 3.6.1. Vorgehensweise bei der Beantwortung der Frage 59
 3.6.2. Die Ergebnisse 60
 3.7. Verteilung der Bevölkerung über die Gemeindegrößenklassen und städte 639
4. Verbesserung der finanziellen situation der Gemeinden durch Verbesserung der Integration 67
 4.1. Ziel des Untersuchungsteils 67
 4.2. Erwartungen aufgrund bisheriger Studien 67
 4.2.1. Bertelsmann-Studie 67
 4.2.2. Die deutsche Studie ist vom Konzept her wenig zufriedenstellend 68
 4.2.3. Studien über Zuwächse des Bruttoinlandsprodukts 71
 4.3. Vorgehensweise 71
 4.3.1. Fünf Effekte 71
 4.3.2. Ertragsanteile: Zwei Datenkörper und die Berufsangabe als Brücke zwischen ihnen 72
 4.3.3. Verringerung der direkten kommunalen Kosten von Beschäftigungslosigkeit und niedrigen Einkommen 74
 4.3.4. Die Ermittlung des beruflichen Potenzials der Beschäftigten 75
5. Fiskalische Ergebnisse 79
 5.1. Effekt 1: die Realisierung des beruflichen Potenzials der aktuell Beschäftigten 79
 5.1.1. Mobilitätseffekt: Die Größe des Unterschieds 79
 5.1.2. Wichtiger als die Bildung ist ihre Verwertung 79
 5.2. Effekt 2: der Nachbesetzungseffekt 83
 5.3. Effekt 3: der Vertrauenseffekt 84
 5.4. Effekt 4: der Verbreiterungseffekt 85
 5.5. Effekt 5: der Kaufkrafteffekt 86
 5.6. Summe Ertragsanteile und reduzierte Sozialkosten 86
 5.7. Zuwächse bei der Kommunalsteuer 87
 5.8. Die möglichen Zuwächse in Summe 90
6. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und die Schlüsse daraus 93
 6.1. Der fiskalische Befund 2008 – 2011 93
 6.1.1. Fiskalische Potenziale für die Gemeinden 93
 6.1.2. Mindestens  23 Millionen € Aufstiegseffekt 94
 6.1.3. € 382 Millionen Nachbesetzungseffekt 94
 6.1.4. Der Vertrauenseffekt 95
 6.1.5. € 553 Millionen Kaufkrafteffekt 95
 6.1.6. € 338 Millionen Kommunalsteuer 95
 6.1.7. € 51 Millionen geringere direkte Sozialtransfers 96
 6.2. Mittel und Ansatzpunkte 96
 6.2.1. Ansatzpunkte 96
 6.2.2. Gleiche Bildung, ungleiche Chancen 97
 6.2.3. Ungleichheit beim Zugang zu Kinderbetreuung 98
 6.2.4. Bildungserwerb der Jugendlichen 99
 6.2.5. Über die Wirkungen besserer Deutschkenntnisse wissen wir … nichts 101
 6.3. Einige realisierungsnahe Indikatoren für Städte und Gemeindegrößenklassen 102
 6.3.1. Die Auswahl der Indikatoren 102
 6.3.2. Gemeinden mit Bevölkerung zwischen 20.000 und 30.000 (im Jahr 2001) 104
 6.3.3. Gemeinden mit Bevölkerung zwischen 10.000 und 20.000 (im Jahr 2001) 106
 6.3.4. Gemeinden mit Bevölkerung zwischen 5.000 und 10.000 (im Jahr 2001) 108
 6.3.5. Gemeinden mit Bevölkerung zwischen 3.000 und 5.000 (im Jahr 2001) 110
 6.3.6. Gemeinden mit Bevölkerung unter 3.000 (im Jahr 2001) 112
7. Literaturverzeichnis 115
8. Anhang 119
 8.1. Logistische Regression der Beschäftigung ja/nein 119
 8.2. Lineare Regression des persönlichen Einkommens auf den Bildungsgehalt des Berufs 121
 8.3. Lineare Regression der Sozialtransfers auf den Bildungsgehalt des Berufs 122
 8.4. Lineare Regression des Bildungsgehalts des Berufs 123
 8.5. Lineare Regression des Bildungsgehalts des Berufs für die Blinder-Oaxaca-Zerlegung 125