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Samstag, 22. Mai 2021

[ #SozialeSicherheit ] Sozialpolitik mit Zukunft


Die Sozialpolitik ist seit jeher das zentrale Thema der Sozialdemokratischen Parteien gewesen. Die Krise, die Globalisierung und die neoliberale Ära haben aber Verwerfungen produziert. Andererseits leidet gerade die Sozialpolitik auch am "Scheitern durch Erfolg".

Gerade die sozialpolitischen Erfolge der Jahrzehnte bis zum Fall des Ostblocks haben in Konkurrenz zum "Arbeiterparadies" die Sozialpolitik im westlichen Europa befördert und manchmal den Eindruck erweckt als sei der Sozialstaat die einzige denkbare Logik und ein Automatismus, der das Engagement dafür überflüssig mache.
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Dienstag, 28. April 2020

[ #SozialeSicherheit ] Online: Wörterbuch für Sozialpolitik


[eLexika] Das Wörterbuch für Sozialpolitik der Schweizerischen Vereinigung für Sozialpolitik (SVSP), herausgegeben von Erwin Carigiet, Ueli Mäder und Jean-Michel Bonvin, wird auch kostenlos online zur Verfügung gestellt. Erschienen ist das Buch ursprünglich im Rotpunktverlag Zürich. Die Beiträge zu den 758 Stichworten aus allen Gebieten der Sozialpolitik sind alphabetisch gegliedert.
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Montag, 30. März 2020

[ #SozialeSicherheit ] Bedingungsloses Grundeinkommen: Kickoff aus Vorarlberg


Der Klassiker der beiden Vorarlberger Autoren, des (Feldkircher) Jesuitenpaters Dr. Herwig Büchele gemeinsam mit der ("Dornbirnerin") Dr. Lieselotte Wohlgenannt "Grundeinkommen ohne Arbeit - Auf dem Weg zu einer kommunikativen Gesellschaft" ist im Web im Volltext (über 100 Seiten) kostenlos zugänglich.
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Sonntag, 15. März 2020

[ #SozialeSicherheit ] Interkulturelle Öffnung der Altenpflege


Die vorliegende Diplomarbeit an der Universität Wien (Fakultät für Sozialwissenschaften), basierend auf der Grounded Theory (ein sozialwissenschaftlicher Ansatz zur systematischen Auswertung vor allem qualitativer Daten), befasst sich mit den Vorstellungen türkischsprechender Migrant/inn/en in Wien bezüglich ihres Alterns.  Eine Arbeit, die durchaus über Wien hinaus beachtet werden darf.
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[ #SozialeSicherheit ] "Archiv für Sozialgeschichte" als Volltext im Netz


Das seit 1961 jährlich erscheinende Archiv für Sozialgeschichte ist eine der großen, international anerkannten geschichtswissenschaftlichen Fachzeitschriften. 

Es widmet sich der neueren Gesellschaftsgeschichte Deutschlands, Europas und Nordamerikas. Jeder Band enthält Aufsätze zu einem bestimmten Rahmenthema sowie umfangreiche Forschungsberichte und Sammelrezensionen zu den aktuellen Trends der Geschichtsschreibung. Einzelbesprechungen werden online veröffentlicht.
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Mittwoch, 30. Oktober 2019

[ #SozialeArbeit ] Soziales Kapital online - Soziale Arbeit im Internet


Soziale Netzwerke tragen nicht nur den Hauptanteil an Dienstleistungen in vielen Bereichen (z.B. Kinderbetreuung, Pflege, Drogenbetreuung, Selbsthilfe, Jugend- und Kulturprograme), sondern erfüllen per se ein umfassendes Vorsorgeprogramm. Sie bieten niederschwellige Hilfen (Soziale Unterstützung) an, die Amtsstuben so nie leisten könnten.

Soziale Unterstützung ist damit eine gesellschaftliche Ressource, mit der durch die Beziehung zu anderen Personen zentrale subjektive Bedürfnisse wie Zuneigung, Anerkennung, Identität, Zugehörigkeit und Sicherheit sowie Informationsbedarf, praktischer und materieller Hilfebedarf befriedigt werden können.

Größere Soziale Netzwerke sind meist in der Lage mehr Informationen zu leisten, weil mit zunehmender Größe auch eher schwache Bindungen und damit Brücken zu anderen Netzwerken - und damit Synergien - möglich sind.

Soziale Unterstützung erscheint also als ein vieldimensionales Konstrukt und Wirkung und Anforderungen von Netzwerken für das Funktionieren sozialer Unterstützung ist auch in ganz besonderer Weise von der Zugänglichkeit abhängig.

Online-Netzwerke unterstellen per se eine niedrigschwellige Zugänglicheit, überwindet räumliche Distanzen und macht Schwarmintelligenz als soziales Kapital nutzbar. Doch ist Online-Unterstützung dies wirklich? Eine sehr umfassende, online kostenlos zugängliche wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) an der Fakultät Pädagogik der Universität Bielefeld geht dem nicht nur wissenschaftlich sondern auch sozial engagiert auf den Grund:

Klein, Alexandra: Soziales Kapital online : soziale Unterstützung im Internet ; eine Rekonstruktion virtualisierter Formen sozialer Ungleichheit


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Sonntag, 9. Juni 2019

[ #SozialeSicherheit ] Handbuch Sozialratgeber (2019) - ein ständig aktualisiertes Handbuch zur Sozialpolitik


[Free eBook/PDF]  Es gibt keinen Grund, auf gesetzmäßig zustehende Leistungen zu verzichten und es gibt keinen Anlass zur Scham, wenn man staatliche Leistungen beanspruchen muss. Für viele Haushalte ist die Situation aufgrund des Verlusts des Erwerbseinkommens prekär. Menschen, die es ohnehin schon schwer hatten auf dem Arbeitsmarkt haben nun noch größere Probleme, Beschäftigung zu finden. Der Weg in die Armut ist ein kurzer und ehe man sich versieht, findet man sich inmitten eines sozialen Ausschluss-Prozesses.

Richtig. Daher ist der Sozialratgeber auch wichtig. Wenn auch einige wenige Infos ausschließlich Oberösterreicher nützen und die Kontakte oberösterreichische sind, so ist der Sozialratgeber doch weitgehend österreichweit nutzbar und mit ein bisschen Fantasie für jedes Bundesland übertrag- und verwendbar. Es ist ein richtiges und wichtiges Handbuch.Sozialplattform Oberösterreich. Herausgeber ist die Sozialplattform Oberösterreich in Kooperation mit der Arbeiterkammer Oberösterreich und dem Land Oberösterreich.

Die Sozialplattform Oberösterreich ist ein Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist.Die Sozialplattform OÖ versteht sich als regionales Netzwerk von sozialen Unternehmen. 31 Vereine und gemeinnützige GmbHs sind zzt. Mitglied und ca. 300 soziale Unternehmen nehmen ihre Leistungen in Anspruch. Über den Bundesdachverband für soziale Unternehmen (bdv) ist die Sozialplattform OÖ auch auf Bundes- und Europaebene vernetzt.

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Inhaltsverzeichnis zur Übersicht über das umfangreiche Angebot:

INHALTSVERZEICHNIS
A. Soziale Richtsätze, Geld- und Sachleistungen 15
A.1. Sozialversicherung 16
A.1.1. Arbeitslosenversicherung  17
A.1.1.1. Notstandshilfe 19
A.1.1.2. Altersteilzeitgeld  19
A.1.1.3. Teilpension - erweiterte Altersteilzeit  20
A.1.1.4. Pensionsvorschuss 20
A.1.1.5. Umschulungsgeld 21
A.1.2. Unfallversicherung 21
A.1.3. Krankenversicherung 23
A.1.4. Netzwerk Hilfe  27
A.1.5. Kinderbetreuungsgeld 27
A.1.6. Pensionsversicherung 28
A.1.6.1. Höherversicherung in der Pensionsversicherung 31
A.1.6.2. Pensionsversicherung für pflegende Angehörige 31
A.1.6.3. Pensionsversicherung für Pflegeeltern  32
A.2. Daten zur Gehaltsexekution 33
A.2.1. Unpfändbare Freibeträge 33
A.2.2. Unpfändbare Beträge 33
A.3. Beihilfen/Geldleistungen 34
A.3.1. Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS) 34
A.3.1.1. Beschäftigungs-Einstiegsbonus  37
A.3.2. Pflegegeld  38
A.3.2.1. Förderung zur Unterstützung pflegender Angehöriger 39
A.3.3. Wohnbeihilfe 39
A.3.4. Leistungen aus dem Familienlastenausgleichsgesetz (FLAG) 43
A.3.4.1. Familienbeihilfe (§ 8 FLAG) 43
A.3.4.2. Mehrkindzuschlag (§ 9 bis 9d FLAG) 45
A.3.4.3. Schulfahrtbeihilfe (§ 30a FLAG) 45
A.3.4.4. Familienhospizkarenz-Härteausgleich (§ 38j FLAG)  46
A.3.5. Kinderbetreuungsbonus 47
A.3.6. Mutter-Kind-Zuschuss des Landes OÖ 47
A.3.7. OÖ Mehrlingszuschuss 48
A.3.8. Bildungsförderungen 48
A.3.8.1. Das oö. Bildungskonto  48
A.3.8.2. AK-Bildungsbonus 50
A.3.8.3. AK-Leistungskartenrabatt  50
A.3.8.4. Elternbildungsgutscheine  50
A.3.8.5. Lehre fördern! 51
A.3.9. Beihilfen in Ausbildungszeiten 51
A.3.9.1. Bildungskarenz/Weiterbildungsgeld 51
A.3.9.2. Bildungsteilzeit 51
A.3.9.3. Schul- und Heimbeihilfe 51
A.3.9.3.1. Schulveranstaltungsbeihilfe 52
A.3.9.3.2. Sprachprojektwochenförderung 52
A.3.9.3.3. SchülerInnenunterstützung des Bundes 52
A.3.9.4. Besondere Schulbeihilfen für AbendschülerInnen  52
A.3.9.5. AK-Reifeprüfungsbonus 52
A.3.9.6. AK-BauhandwerkerInnenbonus  52
A.3.10. Beihilfen für das Studium 53
A.3.10.1. Studienbeihilfe 53
A.3.10.2. SelbsterhalterInnen-Stipendium 53
A.3.10.3. Studienabschlussstipendium  54
A.3.10.4. Förderprogramm für Diplom-, Doktorats- und Masterarbeiten der AK OÖ 54
A.3.11. Beihilfen des AMS 54
A.3.11.1. Fachkräftestipendium 54
A.3.11.2. Qualifizierungsförderung für Beschäftigte 54
A.3.11.3. Kurzarbeit  55
A.3.11.4. Förderung der Lehrausbildung 55
A.3.11.5. Beihilfen zur Deckung des Lebensunterhalts, für Kurs- und Kursnebenkosten 55
A.3.11.6. Behilfen für Arbeitstraining 56
A.3.11.7. Behilfe für Arbeitserprobung  56
A.3.11.8. Kinderbetreuungsbeihilfe  56
A.3.11.9. Vorstellungsbeihilfe  56
A.3.11.10. Entfernungsbeihilfe  56
A.3.11.11. "Come Back" Eingliederungsbeihilfe 56
A.3.11.12. Kombilohn 56
A.3.11.13. Arbeitsplatznahe Qualifizierung  57
A.3.11.14. Höherqualifizierung von Beschäftigten in Gesundheits- und Sozialberufen 57
A.3.11.15. Förderung der Bauhandwerkerausbildung 57
A.3.11.16. JUST INTEGRATION (Jugendstiftung) 57
A.3.11.17. JES - Junge Erwachsenen Stiftung 57
A.3.11.18. "50+ -Ältere"-Zielgruppenstiftung 57
A.3.11.19. Implacementstiftungen 57
A.3.12. Beihilfen zur beruflichen Inklusion 58
A.3.12.1. Entgeltbeihilfe 58
A.3.12.2. Arbeitsplatzsicherungsbeihilfe 58
A.3.12.3. Ausbildungsbeihilfe 58
A.3.13. Beihilfen zur Mobilität 59
A.3.13.1. Lehrlingsfreifahrt 59
A.3.13.2. Oö. FernpendlerInnenbeihilfe 59
A.3.13.3. PendlerInnenpauschale 60
A.4. Einmalige Hilfen/Fonds  61
A.4.1. Familienhärteausgleichsfonds  61
A.4.2. Hilfe in besonderen sozialen Lagen  61
A.4.3. Zuschuss zum SeniorInnen - Urlaub  61
A.4.4. Heizkostenzuschuss Land OÖ  62
A.4.5. Schulveranstaltungshilfe des Landes OÖ 62
A.4.6. Urkunden und Glückwunschschreiben für Ehejubilare  63
A.4.7. Weitere Möglichkeiten für einmalige Hilfen 63
A.5. Verminderungen und Befreiungen 65
A.5.1. Befreiung von der Rezeptgebühr und vom Service-Entgelt für die e-card 65
A.5.2. Befreiung vom Kostenanteil für Heilbehelfe 66
A.5.3. Zuzahlung in die Kranken- und Pensionsversicherung 66
A.5.3.1. Spitalskostenbeitrag 66
A.5.4. Befreiung von der Rundfunk- und Fernsehgebühr,
 Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt 66
A.5.5. Sozialpaket von Linz Gas Vertrieb 67
A.6. Entschädigungen 68
A.6.1. Heeresbeschädigte 68
A.6.2. Verbrechensopfer .69
A.6.3. Impfgeschädigte  69
A.6.4. Tuberkulosekranke 70
A.6.5. Oö. Patienten-Entschädigungsfonds  70
A.6.6. Opfer der politischen Verfolgung  71
A.6.7. Heimopferrente 71
A.7. Ermäßigungen 72
A.7.1. Oö. Familienkarte  72
A.7.1.1. Kostenlose Elternunfallversicherung 73
A.7.1.2. Kostenlose Kinderunfallversicherung  73
A.7.1.3. Oö. Wintersportwochen, -tage 73
A.7.2. Oö. Jugendkarte 74
A.7.3. Aktivpass 74
A.7.4. Kulturpass der Aktion "Hunger auf Kunst & Kultur" 75
A.7.5. ÖBB-Ermäßigungen  76
A.7.6. Ermäßigungen OÖVV 77
A.8. Absetzbeträge 78
A.8.1. AlleinverdienerInnen-/AlleinerzieherInnen-Absetzbetrag 78
A.8.2. Kinderabsetzbetrag und Unterhaltsabsetzbetrag  78
A.8.3. Erhöhter Pensionistenabsetzbetrag 79
B. Beratungs- und Betreuungsangebote 81
B.1. Pflege 82
B.1.1. Beratung und Information für pflegende Angehörige 82
B.1.2. Überleitungspflege82
B.1.3. Betreubares Wohnen 82
B.1.4. 24-Stundenbetreuung 83
B.1.5. Pflegekarenz/Familienhospizkarenz  84
B.1.6. Pensionsversicherung für Pflegepersonen  85
B.1.7. Sozialbetreuung/Altenarbeit 85
B.1.8. Alten- und Pflegeheime  85
B.1.9. Heimaufsicht 86
B.1.10. Vertretung von PatientInnen und BewohnerInnen in Alten- und Pflegeheimen 86
B.1.10.1. Oö. PatientInnen- und Pflegevertretung 86
B.1.10.2. BewohnerInnen-Vertretung 86
B.2. Mobile Dienste 87
B.2.1. Oö. Rufhilfe  87
B.2.2. Hauskrankenpflege, mobile Betreuung und Hilfe, Mahlzeitendienste 87
B.3. Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien  88
B.3.1. Eltern-/Mutterberatung  88
B.3.2. SPIEGEL-Treffpunkte  88
B.3.3. Gut begleitet von Anfang an (Frühe Hilfen) 88
B.3.4. Mobile Familiendienste  88
B.3.5. Erziehungsprobleme  88
B.3.6. Vaterschaftsanerkenntnis 89
B.3.7. Unterhalt 89
B.3.8. Kinderbetreuung  89
B.3.8.1. Kinderhauskrankenpflege  90
B.3.9. Eltern-Kind-Zentren 90
B.3.10. Elternbildung 90
B.3.11. Logopädische Beratung  90
B.3.12. Kinder-Erholungsaktion  90
B.3.13. Kinderschutzzentren  91
B.3.14. Oö. Kinder- und Jugendanwaltschaft 91
B.3.15. Streetwork  91
B.3.16. Pflegefamilien  91
B.3.16.1. Pflegekindergeld und Bekleidungshilfe 91
B.3.16.2. Betreuungsbeitrag 92
B.3.16.3. Anstellung von Pflegeeltern 92
B.3.16.4. Selbst- und Weiterversicherung von Pflegeeltern 92
B.3.17. JugendService: Jugendinfo- und Beratungsstelle des Landes OÖ  92
B.3.17.1. JobCoaching des JugendService des Landes OÖ 92
B.3.17.2. Lebens- und Berufsnavigation 93
B.3.18. Beratung, Begleitung und Therapie 93
B.4. Angebote für Menschen mit Beeinträchtigungen 94
B.4.1. Oö. Chancengleichheitsgesetz  94
B.4.2. Zugang zur Leistung  94
B.4.3. Angebote für Menschen mit einer geistigen, körperlichen und/oder Mehrfachbeeinträchtigung 94
B.4.3.1. Subsidiäres Mindesteinkommen 94
B.4.3.2. Frühförderung 94
B.4.3.3. Berufliche Qualifizierung 94
B.4.3.4. Geschützte Arbeit 95
B.4.3.5. Fähigkeitsorientierte Aktivität 95
B.4.3.6. Arbeitsassistenz und Arbeitsbegleitung 95
B.4.3.7. Wohnen 95
B.4.3.8. Persönliche Assistenz 96
B.4.3.9. Mobile Betreuung und Hilfe 96
B.4.3.10. Fahrtkosten 96
B.4.3.11. Therapien  96
B.4.3.12. Soziale Rehabilitation 97
B.4.3.13. Ferienaufenthalte für Menschen mit Beeinträchtigungen 97
Spezielle Angebote für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung
B.4.3.14. Psychosoziale Beratungsstellen und -zentren 97
B.4.3.15. Suchtberatungsstellen  97
B.4.3.16. Hilfe in Krisen  98
B.4.3.17. Freizeitangebote und Tagesbetreuung 98
B.5. Angebote für Menschen mit Beeinträchtigungen im Kindes- und Schulalter 98
B.5.1. Fachberatung für Integration 98
B.5.2. Schulbesuch 99
B.5.3. Sonderschulen mit spezieller Ausrichtung auf Beeinträchtigungen 99
B.5.4. Integrationshort und heilpädagogischer Hort 99
ÜBERSICHT - Angebote für Menschen mit Beeinträchtigung nach dem Oö. ChG  100
B.6. Angebote für Menschen mit Beeinträchtigung nach der Schule (im Beruf)  106
B.6.1. NEBA-Netzwerk Berufliche Assistenz 106
B.6.1.1. Jugendcoaching 106
B.6.1.2. Produktionsschule 106
B.6.1.3. Berufsausbildungsassistenz 106
B.6.1.4. Jugendarbeitsassistenz  106
B.6.1.5. Jobcoaching 106
B.6.2. Qualifizierung für den ersten bzw. allgemeinen Arbeitsmarkt 107
B.6.3. Integrative Betriebe 107
B.6.3.1. Integrative Beschäftigung  107
B.7. Sonstige Maßnahmen zur beruflichen Integration  107
B.7.1. Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz  107
B.7.2. Trainingszentren für Menschen mit Beeinträchtigungen,
die als arbeitssuchend gemeldet sind 108
B.7.3. Aufnahme und Absicherung einer Erwerbstätigkeit von
Menschen mit Behinderung 108
B.7.4. Finanzielle Zuschüsse des Sozialministeriumservice 108
B.8. Fahrdienste in der Freizeit 109
B.9. Vertretung in Behindertengleichstellungsfragen und -verfahren 109
B.10. Angebote für Menschen in schwierigen Lebenssituationen  109
B.10.1. Sozialberatungsstellen  109
B.10.2. Beratung und Hilfe bei Arbeitslosigkeit 109
B.10.2.1. Beratung und Hilfe mit einem freien Zugang  110
B.10.2.2. Beratung und Hilfe mit Zuweisung durch die Regionalstellen des AMS oder Behörde  110
B.11. Geschlechtsspezifische Angebote 116
B.11.1. Oö. Frauenhäuser - Schutz vor häuslicher Gewalt 116
B.11.2. Beratung und rechtliche Unterstützung für Frauen  116
B.11.3. Beratung für Frauen in der Prostitution/ in den sexuellen Dienstleistungen 117
B.11.4. Gesundheitsangebote für Frauen 117
B.11.5 Wohnangebot für Schwangere und Mütter in Krisensituationen 117
B.11.6. Beratung für Männer 117
C. Adressteil  119
Hospiz- und Palliativversorgung 120
Pflege – Beratungs- und Betreuungsangebote  122
Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien 126
Beratungsstellen 126
JugendService des Landes OÖ 129
Jugendzentren 130
Kinderbetreuung  132
Kinderschutzzentren, Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ 135
Krisenbetreuung und Notschlafstelle für Jugendliche 135
Streetwork136
Weitere Angebote für Kinder und Jugendliche 136
Logopädische Beratung und Behandlung  138
Zivildienst 139
Lehrlingscoaching 139
Arbeitsbegleitung 139
Angebote für Menschen mit Beeinträchtigungen 141
Landes-Sonderschulen 145
Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik (ZIS) 145
Fahrdienst für Freizeitfahrten 147
Arbeitsassistenzen 147
Jugendcoaching 149
Berufsausbildungsassistenz 149
Jugendarbeitsassistenz  149
Produktionsschulen 150
Spezielle Angebote für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen 151
Psychosoziale Beratungsstellen und -zentren 151
Hilfe in Krisen  153
Freizeitangebote  153
Sucht 154
Alkoholberatungsstellen 155
Selbsthilfegruppen 157
Angebote für Menschen mit Suchtproblemen 157
Angebote für Menschen in schwierigen Lebenssituationen  158
Sozialberatungsstellen 158
Beratungsangebote der Caritas 165
Beratungsangebote der Evangelischen Stadt-DIAKONIE 165
Beratungsangebote der Volkshilfe OÖ 165
Krisenhilfe OÖ  165
TelefonSeelsorge - Notruf 142 165
Beratung und Hilfe bei Arbeitslosigkeit 166
Wohnungslosenhilfe 172
Sozialmärkte 174
Opferhilfe und Straffälligenhilfe  175
Erwachsenenvertretung, PatientInnenanwaltschaft, BewohnerInnenvertretung 176
Schuldenberatung 176
Beratung und Hilfe bei Gewalt 177
Angebote für Flüchtlinge und MigrantInnen  178
Beratung und Angebote für Menschen mit HIV  181
Schwangerschaftsberatung 181
Interessenvertretung/Selbsthilfe  181
Geschlechtsspezifische Angebote 183
Frauenhäuser  183
Beratungsangebote für Frauen 183
Beratung/Angebote für Frauen in der Prostitution/
in den sexuellen Dienstleistungen 184
Gesundheitsangebote für Frauen 184
Beratung und Hilfe für wohnungslose Frauen 185
Beratungsangebote für Männer  185
Aus- und Weiterbildung 186
Ämter, Behörden 190

Stichwortverzeichnis 193

 .

Mittwoch, 11. Juli 2018

[ #Kommunalpolitik ] Kommunale Sozialpolitik unter den Bedingungen leerer Kassen


Die Aufgabe klassischer kommunaler Sozialpolitik lässt sich komprimiert mit "AAA" umschreiben.

A No.1 Wir müssen die Bedingungen des AUFWACHSENS möglichst freundlich zu konzipieren. Das sind die Fragen der Kinder- und Familienpolitik, der Jugend und die Bildungsfragen.

A No.2 Wir können der ARMUT entgegenwirken. Zahlreiche kommunale Maßnahmen können Armut verhindern. Es geht nicht nur um Linderung, es geht um Verhinderung.

A No. 3 Wir müssen das ALTER ehren! Wie gestalten wir den demographischen Wandel. Das kommunale Zuhause der Seniorengeneration muss so gestaltet sein, wie es anständige Kinder ihren Eltern schulden.
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Dienstag, 29. Mai 2018

[ #SozialeSicherheit ] Broschüre: Erwachsenenschutzgesetz (früher: "Sachwalterschaft")


Der Poker rund um das Erwachsenenschutzgesetz ist glücklicherweise beendet. 

Das Gesetz tritt mit 1.Juli 2018 in Kraft. Die Finanzierung für die Jahre 2018 und 2019 ist gesichert. Die bis dahin geltenden Regelungen über das Sachwalterrecht werden mit dieser Reform völlig neu gestaltet.

Erwachsenenschutzgesetz (ErwSchG). Das neue Erwachsenenschutzgesetz (ErwSchG) stellt Autonomie, Selbstbestimmung und Entscheidungshilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen in den Mittelpunkt. Wenn eine volljährige Person aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer vergleichbaren Beeinträchtigung in ihrer Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt ist und ihr ein Nachteil droht, weil sie manche ihrer Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen kann, kann sie für diese Angelegenheiten eine gesetzliche Vertretung wählen oder bekommen. Um das zu erreichen, gibt es vier verschiedene Möglichkeiten der Vertretung, die jeweils von der Beeinträchtigung der Entscheidungsfähigkeit abhängen.  Die UN-Behindertenrechtskonvention hat die Entstehung des neuen Gesetzes beeinflusst.

 [citizen|BürgerIn|citoyen]⇒
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt der Broschüre über das Erwachsenenschutzrecht sagt mehr: 

INHALTSVERZEICHNIS
AALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR ERWACHSENENVERTRETUNG  6
1Was ist Erwachsenenvertretung?   7
2Unterstützung vor Vertretung   7
3Geschichte der Erwachsenenvertretung  8
4Wo ist das Erwachsenenschutzrecht geregelt?  10
BWAS ÄNDERT SICH, WENN JEMAND EINEN GESETZLICHEN VERTRETER/EINE
GESETZLICHE VERTRETERIN HAT?   11
1Selbstbestimmung trotz Stellvertretung  12
2Geschäftsfähigkeit   12
3Einwilligung in medizinische Behandlungen  13
4Heirat & Partnerschaft   13
5Elterliche Rechte   14
6Wohnen und Umziehen   14
7Testierfähigkeit   15
8Wahlrecht   15
CWAS SIND DIE AUFGABEN EINES ERWACHSENENVERTRETERS/EINER
ERWACHSENENVERTRETERIN?   16
1Selbstbestimmung trotz Stellvertretung  17
2Nachweis der Vertretung und Umgang mit Urkunden  18
3Kontakt und Austausch mit der vertretenen Person  19
4Auskunfts- und Verschwiegenheitspflicht  19
5Bemühung um Betreuung   20
aAllgemeine Bemühungspflicht  20
bRechtsschutz in Heimen   20
cRechtsschutz in der Psychiatrie  21
6Einkommens- und Vermögensverwaltung  22
7Berichtspflichten und Rechnungslegung  24
aLebenssituationsbericht   24
bPflegschaftsrechnung   24
cGerichtliche Genehmigung   25
DVORSORGEVOLLMACHT   26
1Was ist eine Vorsorgevollmacht?   27
2Wer kann Vorsorgebevollmächtigte/r sein?  27
3Wie wird eine Vorsorgevollmacht errichtet?  27
4Wofür ist der/die Vorsorgebevollmächtigte zuständig?  28
5Wann beginnt die Vorsorgevollmacht und wann endet sie?  28
6Was kostet eine Vorsorgevollmacht?  29
EGEWÄHLTE ERWACHSENENVERTRETUNG  30
1Was ist die gewählte Erwachsenenvertretung? Für welche Fälle ist sie gedacht? 31
2Wer kann gewählter/gewählte Erwachsenenvertreter/in sein?  31
3Wie wird eine gewählte Erwachsenenvertretung errichtet?  31
4Wofür ist der/die gewählte Erwachsenenvertreter/in zuständig?  32
5Wann beginnt die gewählte Erwachsenenvertretung und wann endet sie? 32
6Was kostet eine gewählte Erwachsenenvertretung?  33
FGESETZLICHE ERWACHSENENVERTRETUNG  34
1Was ist die gesetzliche Erwachsenenvertretung?  35
2Wer kann gesetzlicher/gesetzliche Erwachsenenvertreter/in sein?  35
3Wie wird eine gesetzliche Erwachsenenvertretung errichtet?  36
4Wofür ist der gesetzliche Erwachsenenvertreter/die gesetzliche
Erwachsenenvertreterin zuständig?  36
5Wann beginnt die gesetzliche Erwachsenenvertretung und wann endet sie? 37
6Was kostet eine gesetzliche Erwachsenenvertretung?  37
GGERICHTLICHE ERWACHSENENVERTRETUNG  39
1Was ist die gerichtliche Erwachsenenvertretung?  40
2Wer kann gerichtlicher/gerichtliche Erwachsenenvertreter/in sein?  40
3Wie kommt es zur gerichtlichen Erwachsenenvertretung? Wie läuft das
gerichtliche Verfahren ab?   41
aAbklärung (Clearing) durch den Erwachsenenschutzverein  41
bPersönliches Gespräch mit dem/der Betroffenen (Erstanhörung) 42
cVertreter/in für das Verfahren (Rechtsbeistand)  42
dEinstweilige Erwachsenenvertretung  42
eSachverständigengutachten   42
fMündliche Verhandlung   43
gGerichtliche Entscheidung (Beschluss)  43
hGenehmigungsvorbehalt   44
iAngehörige   44
4Wofür ist der/die gerichtliche Erwachsenenvertreter/in zuständig?  45
5Wann beginnt die Vertretung, wann endet sie?  45
6Was kostet eine gerichtliche Erwachsenenvertretung?  46
aVerfahrenskosten   46
bPflegschaftsrechnung   46
cAufwandersatz   47
dEntschädigung   47
eEntgelt   47
HDAS A–Z DES ERWACHSENENSCHUTZRECHTS  49
IWICHTIGE ADRESSEN   56
JANHANG: MUSTER   59
1Antrittsbericht / Lebenssituationsbericht  60
2Rechnungslegung   70




[ #SozialeSicherheit ] Informationsbroschüre Heimaufenthaltsgesetz



Heimaufenthaltsgesetz - Information über den Umgang mit Freiheitsbeschränkungen in Altenheimen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und Krankenanstalten.

Unter dem Titel „Heimaufenthaltsgesetz – Information über Bewohnerrechte" ist 2005 die Broschüre der Bewohnervertretung erstmals erschienen. Für in der Pflege Tätige werden das HeimAufG und die Auswirkungen auf die Praxis in den Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen beschrieben.

Aus dem Inhalt:
  • Rechte für Bewohnerinnen und Patientinnen, die Bewohnervertreterin
  • Die persönliche Freiheit und das Heimaufenthaltsgesetz
  • Geltungsbereich des Heimaufenthaltsgesetzes
  • Freiheitsbeschränkung
  • Zulässigkeit der Freiheitsbeschränkung
  • Anordnung und Vornahme einer Freiheitsbeschränkung
  • Dokumentationspflichten
  • Aufklärungs- und Verständigungspflichten – Meldepflichten
  • Selbst gewählte und gesetzliche Vertreterinnen
  • Rechte und Pflichten der Bewohnervertreterin
  • Gerichtliches Überprüfungsverfahren
  • Amtshaftung
  • Wer sind die Bewohnervertreterinnen?


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Donnerstag, 17. Mai 2018

[ #Wirtschaft ] Konservative Mythen: Höhere Abgabenquoten führen zu geringerem Wirtschaftswachstum?



Wer wirtschaftspolitische Kompetenz nur vorgeben will, landet regelmäßig bei dem Mythos von der Abgabenquote. Selbst Medien welche prinzipiell wirtschaftspolitischer Argumentation näher stehen als dem Boulevard verkünden ebenso regelmäßig die Schädlichkeit der Erhöhung der Abgabenquote für das Wirtschaftswachstum als eine Art Naturgesetz.

Dass dies Unsinn, ja häufig Stumpfsinn ist, das weisen die Autoren der Studie "Führen höhere Abgabenquoten zu geringerem Wirtschaftswachstum?" (Österreichische Bundesrbeitskammer, Büro Brüssel) vor. Gerade die nordeuropäischen Staaten, denen ja eine vergleichsweise hohe Abgabenquote Vorgehalten wird, weisen ja nicht nur respektable Wachstumsraten aus sondern brillieren in fast allen sozialökonomischen OECD-Vergleichsstudien immer (!) an der Spitze der OECD-Staaten.

Den Autoren gelingt auch recht plastisch der Nachweis, dass schon der Vergleich der Abgabenquoten hinkt, denn es ist für Volkswirtschaft und Bürger kein Unterschied ob ihm beispielsweise Versicherungsbeiträge für einen öffentlichen Versicherungsträger oder den Staat als Fürsorgeverantwortlichen "abgeknöpft" werden oder ob er sich auf privatrechtlicher Basis zwangsversichert ist.

Die viel wesentlichere Frage ist eigentlich die: Wofür werden die Abgaben verwendet? Sie ist einerseits politisch als Umverteilungs- und Gerechtigkeitsfrage interessant, sie ist aber auch volkswirtschaftlich die bedeutendere. Denn schon die seinerzeitigen kommunistischen Volksrepubliken haben ihre Eigenwirtschaft dadurch ruiniert, dass sie enorm in die Rüstung investiert und damit das Wirtschaftswachstum beschränkt hatten.

Man kann sehr wohl auch Wachstum des Bruttosozialprodukts zunächst tatsächlich damit schaffen, dass man einfach die Beschäftigten sinnlose Löcher graben lässt. Damit wird zwar möglicherweise einmal Beschäftigung und "Wachstum" geschaffen, aber kein weiteres Wachstum induziert. Wenn man aber statt dessen durch Investitionen in Bildung und Wissenschaft "Wissenslöcher" füllt, dann wird sehr wohl damit weiteres Wachstum gefördert. Und möglicherweise auch in den sozialen Frieden durch Chancengerechtigkeit investiert.

Aber das ist wieder eine andere Frage.

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Interessanter Download? ein blick auf den Inhalt:
1. EINLEITUNG 2
2. Kapitel 1 - Literaturüberblick  4
3. Kapitel 2 - Was sagt uns eigentlich die Abgabenquote?  8
3.1 Abgabenquoten für das Jahr 2006 8
4. Kapitel 3 - Einfache Regressions-analyse von Abgabenquoten und Wachstumsraten   11
4.1 ÖKONOMETRISCHER EXKURS   11
4.2 Ergebnisse der einfachen Regressionsanalyse: 12
5. Kapitel 4 - Multivariate Regressionsanalyse von Abgabenquoten und Abgabenquoten
und Wachstumsraten  15
5.1 Datenbeschreibung  15
6. Schlussfolgerungen  20
7. Anhang 21
7.1 Offizielle Abgabenquote:  21
7.2 Wachstum des realen BIP/Kopf zu Kaufkraftstandards 23
8. Literatur 25

Donnerstag, 19. April 2018

[ #SozialeSicherheit ] Glücksforschung: The Pursuit of Happiness


Jeder Mensch will glücklich sein, in allen Ländern der Welt, in  Österreich ebenso  wie im Sudan. 

Wir wollen alle das Gleiche, aber wir finden keine normative Definition des Glücks: Das Konzept Glück ist je nach Person, Persönlichkeit, Lebenserfahrungen und kulturellem Umfeld unterschiedlich. Bis vor kurzem befasste sich die Wirtschaftswissenschaft nicht mit dem Thema Glück, weil
es als zu vage galt, um in Modellen ernsthaft berücksichtigt zu werden.

Dank den jüngsten Fortschritten in der Glücksforschung hinsichtlich Konzepten, Messmethoden und Interpretationen der Ergebnisse zeichnet sich ein Wandel ab. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt beschäftigen sich heute mit der Untersuchung dessen, was für uns letztlich am meisten zählt: Wie führen wir ein glückliches Leben?

Menschsein bedeutet, Zukunft zu machen. Und das Wissen um ein künftiges Glück reicht manchmal schon aus, um den Alltag erträglich zu machen, einen Ausweg aus der Sackgasse zu finden oder neue Perspektiven zu eröffnen. Mit tiefgründiger Weisheit haben die Founding Fathers der amerikanischen Verfassung nicht das Recht auf Glück festgeschrieben, sondern das Recht auf das Streben nach Glück.

Die Zeitschrift Soziale Sicherheit (CHSS 6/2011) des Schweizer Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) beschäftigt sich in einigen Schwerpunktbeiträgen mit der Glücksforschung. Die Zeitschrift ist als PDF downloadbar.

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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt: Glücksforschung
  • Wie führen wir ein glückliches Leben?
  • Was ist Glück? (W. Schmid, Berlin)
  • Glücksforschung aus der Sicht der Ökonomie (B. S. Frey, Universität Zürich)
  • Lebenszufriedenheit im internationalen Vergleich (R. Veenhoven, Erasmus University Rotterdam)
  • Subjektives Wohlbefinden: wissenschaftliche Aufarbeitung und politische Umsetzung (J. Hall, Australian Bureau of Statistics)
  • Bhutan: Bruttonationalglück hat Priorität (O. Brunner-Patthey, BSV)
  • Unmögliche Politik des Glücks? (D. Méda, Universität Paris Dauphine, F. Jany-Catrice, Universität Lille)
  • Warum ist Glücksforschung für die Sozialversicherungen wichtig? (G. Hochuli, O. Brunner-Patthey, BSV) 

Dienstag, 6. März 2018

[ #Freiwilligenarbeit ] Bürgerschaftliches Engagement und sozialstaatliche Daseinsvorsorge

Ehrenamt als Notnagel?

Immer öfter, immer dringlicher wird die Frage gestellt, welchen Beitrag Bürgerschaftliches Engagement zur sozialstaatlichen Daseinsvorsorge leisten kann. Angesichts des demografischen Wandels wächst die Sorge, dass unser auf  Beruflichkeit und Fachlichkeit ausgerichtetes System von Diensten und Einrichtungen nicht mehr ausreichen wird, um unseren Lebensstandard zu sichern. Müssen also Ehrenamtliche mit anpacken?

Aus der Publikationsreihe "Betrifft: Bürgergesellschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung die No.38:

Gliederung  
  • Freiheit und Verlässlichkeit. Zwei Eindrücke zur ersten Orientierung 
  • Die Daseinsvorsorge wurzelt im Ehrenamt 
  • Verdrängt Ehrenamt Hauptamt? Nein, eher ist es umgekehrt.  
  • Dem Ehrenamt droht die Verengung auf Quasi-Dienstleistungen 
  • Das Verständnis von Daseinsvorsorge bedarf der Erweiterung  
  • Mit dem Fähigkeitenansatz kann die Daseinsvorsorge neu ausgerichtet werden  
  • Fähigkeitenansatz und Bürgerschaftliches Engagement passen gut zueinander 
  • Die Zivilgesellschaft braucht Förderung und Schutz 
  • Der realistische Beitrag des Bürgerschaftlichen Engagements zur Daseinsvorsorge
  • Engagementpolitik ist zugleich Ordnungspolitik und Ermöglichungspolitik
  • Schluss: Ein neues, altes Gesellschaftsmodell

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Sonntag, 25. Februar 2018

[ #Armut ] Globalisierung und der Krise: Armut finanziert Reichtum


Für jeden US-Dollar, der in die Entwicklungsländer geht, fließen mehr als zwei Dollar wieder zurück in die Industriestaaten.

Der Mythos der hilfsbedürftigen Armen in den sogenannten Entwicklungsländern, die von der Wohltätigkeit des reichen Westens abhängig sind, wird mit einer neuen Studie ad absurdum geführt. Vielmehr bereichern sich die industrialisierten Staaten unter dem bestehenden Wirtschafts- und Finanzsystem auf Kosten der Menschen im globalen Süden.
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Montag, 1. Januar 2018

[ #SozialeSicherheit ] Sozialkompass Europa

Der „Sozialkompass Europa“ stellt umfangreiche Informationen zu den sozialen Sicherungssystemen in den 28 Mitgliedsländern der Europäischen Union interaktiv bereit. Alle Inhalte wurden mit Stand 1. Januar 2017 aktualisiert.

Der Nutzer der Datenbank kann selbst auswählen, welche Länder und welche Themen aus den 15 Hauptthemen des Sozial- und Arbeitslebens in Europa vergleichen möchte.
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Donnerstag, 30. November 2017

[ #Kommunalpolitik ] Gerechte Umwelt in Kommunen fördert soziale Chancengleichheit

Zahlreiche Studien zeigen zum Beispiel, dass ärmere Menschen häufig in einer stärker belasteten Umwelt leben und daraus oft erhebliche soziale sowie gesundheitlich bedingte Folgekosten entstehen. 

Umweltpolitik kann helfen, Armutsrisiken zu bekämpfen und sollte in Zukunft verstärkt als präventive Sozialpolitik verstanden werden. Zugleich muss die Umweltpolitik darauf achten, dass sie sozialverträglich ist, das heißt keine unzumutbaren Belastungen bei Haushalten mit geringen Einkommen erzeugt.
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Mittwoch, 29. November 2017

[ #demokratie ] Die Zukunft der Sozialen Demokratie

[Free eBook] Die Friedrich-Ebert-Stiftung stellt das beinahe 300 Seiten starke Buch von von Prof. Dr. Thomas Meyer, online kostenlos zum Download zur Verfügung. 

Zugreifen!
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