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Montag, 2. August 2021

[ #Wirtschaft ] Produktivkraft Natur

Natur ist mehr.

Naturschutz gilt Wirtschaftsvertretern gemeinhin als Kostenfaktor. Das ist allerdings nur die eine Seite der Medaille: Eine intakte Natur ist nicht nur die Grundlage des menschlichen Lebens, sondern trägt auch entscheidend zum Wirtschaftswachstum bei – und das völlig kostenlos.
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Sonntag, 27. Oktober 2019

[ #Globalisierung] Für eine menschenrechtliche Regulierung der globalen Wirtschaft


Stellungnahme der Treaty Alliance Deutschland zum überarbeiteten Entwurf für ein verbindliches UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten („Revised Draft“)

Im Juni 2014 erteilte der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) einer zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe das Mandat (Resolution 26/9), ein völkerrechtliches Abkommen zur Regulierung der Aktivitäten transnationaler und anderer Unternehmen zu erarbeiten. Hintergrund ist der unzureichende Schutz von Menschenrechten in der globalen Wirtschaft. Auf Grundlage intensiver Konsultationen mit Regierungen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft hat der ecuadorianische Vorsitzende Emilio Rafael Izquierdo Miño im Juli 2019 einen konsolidierten Entwurf dieses Abkommens veröffentlicht („Revised Draft“). Während der fünften Tagung der Arbeitsgruppe vom 14. bis 18. Oktober 2019 in Genf wird dieser die Grundlage für „substantielle Verhandlungen“ sein.

Der Revised Draft präzisiert den im Juli 2018 veröffentlichten Entwurf („Zero Draft“) und hat in vielen Punkten an Stringenz und Klarheit gewonnen. Er orientiert sich explizit und konzeptionell eng an den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UNLP) und dem Konzept der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten. Er legt einen besonderen Fokus auf einen verbesserten Zugang zu Recht und Abhilfe von Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und stärkt damit die dritte Säule der UNLP. Der Abkommensentwurf kommt den von der Europäischen Union (EU) und der Bundesregierung geäußerten Anliegen weit entgegen. So ist der Geltungsbereich des neuen Vertragsentwurfs nicht mehr auf transnationale Unternehmen oder Geschäfte mit transnationalem Charakter beschränkt. Er enthält auch keine direkten völkerrechtlichen Verpflichtungen für Unternehmen. Die Haftungsregeln im Fall von Menschenrechtsverstößen sind klar umrissen und mit Augenmaß formuliert.

Vor diesem Hintergrund sollten die EU und die Bundesregierung sich fortan aktiv und konstruktiv an den Verhandlungen um die Inhalte des Abkommens beteiligen. In einem ersten Schritt sollten sie zur anstehenden Verhandlungsrunde der zuständigen UN-Arbeitsgruppe am 14. bis 18. Oktober 2019 schriftlich Stellung zum vorliegenden Vertragsentwurf nehmen. Die Treaty Alliance Deutschland empfiehlt der Bundesregierung und der EU, dabei die in ihrer neuen Stellungnahme formulierten Kommentare und Verbesserungsvorschläge aufzugreifen.

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Montag, 13. Mai 2019

[ #journalismus ] Free eBook: Kritischer Wirtschaftsjournalismus


Neben dem steigenden internen wirtschaftlichen Druck in den Redaktionen, der offenbar an vielen Stellen fortlaufend Geld für die Recherche frisst und die Belastung des einzelnen Journalisten erhöht, steigt auch der Einfluss und Druck der PR-Industrie, deren Mitarbeiterzahl im Gegensatz zu den Journalisten seit Jahren steigt. 

Vorsicht vor dem PR-Einfluss von Unternehmen und der dringende Appell zu mehr und intensiverer Recherche – das ist das gemeinsame Credo von Wirtschaftsjournalisten unterschiedlicher Medien, die für die neue Dokumentation der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche "Kritischer Wirtschaftsjournalismus.

 [ #FREIHANDbuch ]⇒

Inhalt
Vorwort von Thomas Leif
DIE INNENSICHT
Zehn Thesen zum kritischen Wirtschaftsjournalismus
Was macht die Qualität ...
Von Christian Nürnberger
Anforderungen und Herausforderungen
Von Ingo Nathusius
DAS GESCHÄFT
Die Welt der Bosse
Von Marc Brost und Arne Storn
Der Strom und seine Kartelle
Von Cerstin Gammelin
Ich fand meine Geschichte nicht plausibel
Julia Friedrichs über eine Recherche bei McKinsey
Schwarze Kassen für die Politik
Von Daniel Delhaes
Schwarz-Bücher und Dynamitstangen
Von Andreas Hamann
Keine Angst vor großen Namen
Philipp Mimkes über die Bayer Gefahren
Die fünf Gebote des ‘Investigators’
Von Lutz Frühbrodt
Man sollte nicht korrupt sein
Hans Leyendecker über das, was wichtig ist
Public Relations – Meister der Verdrehung
Von Nils Klawitter
„Wir unterstützen Journalisten”
Interview mit PR-Altmeister Harold Burson
Wie Exxon die Welt verdunkelt
Von Stephan Zimprich
Angriff auf den Konsens
Von Stephan Zimprich
Nicht immer auf den Chef setzen
Karl-Heinz Büschemann über Pressestellen
Lobbyismus in der EU
Von Nils Klawitter
“Themen setzen können beide”
PR-Profi Michael Behrent über kleine Unterschiede
Wer schlunzt, macht PR
Von Hermann-Josef Tenhagen
TIPPS
Vorsicht vor Ratgebern aus der PR-Branche
Thomas Öchsner über fiese Tricks
13 Tipps zum Umgang mit Unternehmenszahlen
Von Joachim O. Weidemann
Drei nützliche Werkzeuge
Von David Schraven
Anhang: nr-Programm

Samstag, 4. Mai 2019

[ #Wirtschaft ] Verhaltensökonomie: Kein Homo oeconomicus?


Lange gingen die Wirtschaftswissenschaften von der Annahme aus, der Mensch verhalte sich rational. 

Ein Irrtum, wie die verhaltensökonomische Forschung der vergangenen 30 Jahre gezeigt hat.
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Freitag, 26. April 2019

[ #Gewerkschaften ] Arbeiten und Wirtschaften in den Grenzen des Wachstums


Jeder Tag weiter bestehenden exponentiellen Wachstums treibt das Weltsystem näher an die Grenzen des Wachstums. Wenn man sich entscheidet, nichts zu tun, entscheidet man sich in Wirklichkeit, die Gefahren des Zusammenbruchs zu vergrößern.

Gewerkschaften. Die Rolle der Gewerkschaften in einer ökologischen und sozialen Transformation. Es ist eine der großen Fragen unserer Zeit, vielleicht die drängendste: Wie können wir unsere Wirtschaft so gestalten, dass wir auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen eine global sozial gerechte Gesellschaft ermöglichen? Und wie erreichen wir den dafür notwendigen großen Wandel, der das Wohlergehen der Menschen und des Planeten auf dem wir leben in den Mittelpunkt stellt statt das Wachstum um jeden Preis?

Nur allzu oft werden in der Diskussion ökologisches, faires Wirtschaften und Standortpolitik samt Arbeitsplätzen gegeneinander ausgespielt. Welche Vision haben wir als Gewerkschaften für eine Wirtschaft, die Wachstum nicht über alles stellt? Im Fokus der Broschüre stehen die vielfältigen Formen würdiger Arbeit und die Notwendigkeit einer Demokratisierung und internationaler Solidarität angesichts der aktuellen globalen Entwicklung mit ihren wachsenden Machtungleichgewichten.


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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt vielleicht mehr:

Vorwort S. 4
Zahlen und Fakten: Teste Dein Wissen! S. 5

1 — EINFÜHRUNG: DIE GRENZEN
DES WACHSTUMS
1.1 Wachstumswirtschaft als Ursache der S. 10
Megakrisen: Der verschwundene Bäcker
und das TV-Gerät auf dem Klo
1.2 Imperiale versus solidarische Lebensweise: S. 16
Gutes Leben für alle statt Dolce Vita für wenige
1.3 Gutes Leben: „Würdige Arbeit ist S. 22
fundamental im Guten Leben“

2 — AUS DEN GEWERKSCHAFTEN:
FÜR EINE ÖKOLOGISCHE, SOZIALE UND
DEMOKRATISCHE TRANSFORMATION
2.1 Ein breites Bündnis für ein neues S. 26
Gesellschaftsmodell: „Ohne mehr Demokratie
kann es auch keine Nachhaltigkeit geben!“
2.2 Vom Finanzmarktdiktat zu Wirtschaftsdemokratie: S. 32
Derivate, Diesel und Demokratie
2.3 Chancen einer Dienstleistungsökonomie: S. 39
Entscheidend ist, was wächst

3 — VON DER IDEE ZUR PRAXIS:
ES GEHT AUCH ANDERS!
3.1 Solidarische Wirtschaft als Widerstand S. 44
gegen den Bergbau: Vor dem Scheideweg
3.2 Ernährungssouveränität statt S. 50
Ernährungssicherheit: Raus aus der Sackgasse:
eine demokratische Landwirtschaft für alle
3.3 Emanzipierung von Arbeiterinnen im S. 54
informellen Sektor: Kampf um die Infrastruktur
3.4 Lebensgrundlagen als Gemeineigentum: S. 58
Commons: Grundlage einer solidarischen Wirtschaft
3.5 Die Demokratisierung des Wissens: S. 62
Freies Werkzeug oder Ware
Zum Weiterlesen S. 67

Montag, 11. März 2019

[ #Globalisierung] Die Globalisierung der Wirtschaft: Ursprünge und Auswirkungen

Steuern wir auf eine Entglobalisierung zu oder kann die Globalisierung sogar die Erholung der Volkswirtschaften  begünstigen?

Der Begriff Globalisierung bezeichnet den Vorgang, dass internationale Verflechtungen in vielen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt, Kommunikation) zunehmen, und zwar zwischen Individuen, Gesellschaften, Institutionen und Staaten. Globalisierung ist kein neuartiges Phänomen der Moderne. Zunehmende Verflechtungen und gegenseitige Abhängigkeiten gab es schon früher in der Geschichte der Menschheit.

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Montag, 11. Februar 2019

[ #Migration ] Paradoxon: Fluchtursache Reichtum. EU, Rohstoffhandel und Migration in Westafrika


Die Wirtschaftsabkommen, mit denen die Europäische Union (EU) die rohstoffreichen Länder zwingt, ihre Handelsbedingungen zu liberalisieren und Exportsteuern abzuschaffen, verschärft die Migration. 

In dieser Broschüre werden die vielfältigen Ursachen für Migration in Westafrika beleuchtet. Anhand der drei Länder Mali, Sierra Leone und der Westsahara wird exemplarisch aufgezeigt, dass es paradoxerweise gerade der Reichtum an Rohstoffen ist, der Migrationsbewegungen innerhalb Afrikas und nach Europa hervorruft.
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Donnerstag, 17. Mai 2018

[ #Wirtschaft ] Kritik der grünen Ökonomie - Impulse für eine sozial und ökologisch gerechte Zukunft


Seit der ersten UN-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio haben sich alle wichtigen ökologischen Trends verschlechtert. Politik und Wirtschaft lassen sich bis heute bei ihren Entscheidungen kaum durch Klimawandel, Biodiversitätsverlust oder Ressourcenknappheit beeinflussen. 
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[ #Wirtschaft ] Konservative Mythen: Höhere Abgabenquoten führen zu geringerem Wirtschaftswachstum?



Wer wirtschaftspolitische Kompetenz nur vorgeben will, landet regelmäßig bei dem Mythos von der Abgabenquote. Selbst Medien welche prinzipiell wirtschaftspolitischer Argumentation näher stehen als dem Boulevard verkünden ebenso regelmäßig die Schädlichkeit der Erhöhung der Abgabenquote für das Wirtschaftswachstum als eine Art Naturgesetz.

Dass dies Unsinn, ja häufig Stumpfsinn ist, das weisen die Autoren der Studie "Führen höhere Abgabenquoten zu geringerem Wirtschaftswachstum?" (Österreichische Bundesrbeitskammer, Büro Brüssel) vor. Gerade die nordeuropäischen Staaten, denen ja eine vergleichsweise hohe Abgabenquote Vorgehalten wird, weisen ja nicht nur respektable Wachstumsraten aus sondern brillieren in fast allen sozialökonomischen OECD-Vergleichsstudien immer (!) an der Spitze der OECD-Staaten.

Den Autoren gelingt auch recht plastisch der Nachweis, dass schon der Vergleich der Abgabenquoten hinkt, denn es ist für Volkswirtschaft und Bürger kein Unterschied ob ihm beispielsweise Versicherungsbeiträge für einen öffentlichen Versicherungsträger oder den Staat als Fürsorgeverantwortlichen "abgeknöpft" werden oder ob er sich auf privatrechtlicher Basis zwangsversichert ist.

Die viel wesentlichere Frage ist eigentlich die: Wofür werden die Abgaben verwendet? Sie ist einerseits politisch als Umverteilungs- und Gerechtigkeitsfrage interessant, sie ist aber auch volkswirtschaftlich die bedeutendere. Denn schon die seinerzeitigen kommunistischen Volksrepubliken haben ihre Eigenwirtschaft dadurch ruiniert, dass sie enorm in die Rüstung investiert und damit das Wirtschaftswachstum beschränkt hatten.

Man kann sehr wohl auch Wachstum des Bruttosozialprodukts zunächst tatsächlich damit schaffen, dass man einfach die Beschäftigten sinnlose Löcher graben lässt. Damit wird zwar möglicherweise einmal Beschäftigung und "Wachstum" geschaffen, aber kein weiteres Wachstum induziert. Wenn man aber statt dessen durch Investitionen in Bildung und Wissenschaft "Wissenslöcher" füllt, dann wird sehr wohl damit weiteres Wachstum gefördert. Und möglicherweise auch in den sozialen Frieden durch Chancengerechtigkeit investiert.

Aber das ist wieder eine andere Frage.

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Interessanter Download? ein blick auf den Inhalt:
1. EINLEITUNG 2
2. Kapitel 1 - Literaturüberblick  4
3. Kapitel 2 - Was sagt uns eigentlich die Abgabenquote?  8
3.1 Abgabenquoten für das Jahr 2006 8
4. Kapitel 3 - Einfache Regressions-analyse von Abgabenquoten und Wachstumsraten   11
4.1 ÖKONOMETRISCHER EXKURS   11
4.2 Ergebnisse der einfachen Regressionsanalyse: 12
5. Kapitel 4 - Multivariate Regressionsanalyse von Abgabenquoten und Abgabenquoten
und Wachstumsraten  15
5.1 Datenbeschreibung  15
6. Schlussfolgerungen  20
7. Anhang 21
7.1 Offizielle Abgabenquote:  21
7.2 Wachstum des realen BIP/Kopf zu Kaufkraftstandards 23
8. Literatur 25

Montag, 9. April 2018

[ #EUROPA ] Europäische Wirtschafts- und Währungsunion – Rechtstexte und politische Texte


Eine zusammenfassende Veröffentlichung der EU enthält eine umfassende Auswahl der Rechtstexte sowie der politischen und technischen Texte, die für das Funktionieren der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) relevant sind. 

Fast 400 Seiten geballte Information. Die Texte betreffen institutionelle und externe Aspekte des Euro sowie statistische Rechtsvorschriften und Finanzhilfemechanismen.
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Mittwoch, 7. März 2018

[ #Entwicklungspolitik ] Die Seidenstraße, Eurasien und die Alte Welt


Durch die chinesische Seidenstraßeninitiative könnte aus einem uralten Traum ein ernstzunehmender Plan werden, nämlich, die Region zwischen China und Europa, Südrussland und dem Norden des Iran zu einem weltwirtschaftlichen und damit auch politischen Gravitationszentrum zu entwickeln. 

Zwar tummeln sich in der Region zahlreiche internationale Akteure, doch sind die chinesischen Pläne das einzige zukunftweisende Angebot für die Länder, deren Strukturen durch Jahrhunderte in peripherer Randlage deformiert wurden.

Seit der Unabhängigkeit der Länder Zentralasiens und des südlichen Kaukasus stagniert die Region, eine Lösung der Entwicklungsprobleme aus eigener Kraft ist nicht in Sicht. Die vier Rohstoffexportländer finden kein Mittel gegen die wirtschaftlich und sozial zersetzenden Folgen des Rohstofffluchs; die anderen leben von den Überweisungen ihrer Arbeitsmigrantenheere im Ausland und finden kein Mittel gegen Armut und Exklusion. Die Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten werden in
den meisten Staaten der Region durch dysfunktionale autokratische Staaten blockiert, deren institutionelle Architektur auf die Selbstbereicherung und den Machterhalt der Eliten ausgerichtet ist.

Die Seidenstraßeninitiative entstand aus einem komplexen politischen und sozialen Prozess innerhalb Chinas. Sie trifft auf ebenfalls komplexe Strukturen in den Ländern entlang der Route; aus denen sich Governancerisiken ergeben, die bislang zu wenig berücksichtigt werden. Und sie entfaltet sich in einem internationalen Umfeld, in
dem Skepsis und Containmentreflexe überwiegen. Da das Riesenprojekt nur eine Chance hat, wenn China Partner und Verbündete findet, dürfte eine weitreichende Multilateralisierung mittelfristig unvermeidbar sein.

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1. Einleitung      3

2. Zentralasiens Strukturprobleme und die Visionen und Konzepte für die Region 4
2.1 Das Entwicklungsproblem der ehemaligen Sowjetrepubliken    4
2.2 Visionen für eine Region  6
2.3 Akteure, Interessen und Pläne 8

3. Die Seidenstraßeninitiative:
Entwicklungsmotor für eine Großregion oder chinesische Interessenpolitik  12
3.1 Ex Oriente Lux     12
3.2 BRI: Bedrohung für den Westen?   13
3.3 Chinas Wandel vom widerstrebenden Mitspieler zur Gestaltungsmacht 15
3.4 Ein Konglomerat von Motiven und Antrieben    16

4. BRI: Diskurs und widerstrebende Praxis  19
4.1 Globale Investitionslücken, chinesische Finanzierungsbeiträge und
Kopplungsmöglichkeiten mit globalen Initiativen    19
4.2 Der steinige Weg vom Diskurs zur Praxis     21
4.3 Die Governancerisiken entlang der Seidenroute     23
4.4 Ausblick    25

Literatur      27

Montag, 18. Dezember 2017

[ #Wirtschaft ] Commons - Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat

[Free eBook] Die Gemeingüter erleben angesichts der aktuellen Klima-, Finanz- und Ernährungskrise eine Renaissance. 

Das ist ein Fazit des 500 Seiten starken Sammelbandes „Commons - Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat“, der von der Commons-Expertin Silke Helfrich und der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegeben wird.
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Samstag, 9. Dezember 2017

[ #Freihandel ] Der neue EU-Kolonialismus: The pursuit of commodities


Die EU-Handels- und Rohstoffpolitik bedroht die Entwicklung der Welt.

Die EU versucht ihre Rohstoffinteressen über Freihandelsabkommen durchzusetzen: Entwicklungsländer sollen Handelsbarrieren abbauen und neuen Investitionsregeln zustimmen.
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Donnerstag, 7. Dezember 2017

[ #Kommunalpolitik ] Was tun: Genossenschaften als kommunale und bürgernahe Wirtschaftsform?


Genossenschaften eröffnen den Bürgern in den Gemeinden neue Chancen. Gerade gegen die Folgen des Privatisierungswahnes könnten Genossenschaften die "andere" Privatisierung darstellen, Bürgerbeteiligung statt Bürgerausschluss.

Freiwillige kommunale Dienstleistungen und Infrastruktur können erhalten und bürgernah weitergeführt werden. Kommunale Pflichtaufgaben lassen sich interessengerechter und demokratischer gestalten. Dienstleistungen und Infrastrukturangebote können durch die Mitgliedschaft von Bürgern, Vereinen und örtlichen Unternehmen auf eine breite und solide wirtschaftliche Basis gestellt werden. Dabei ist das Genossenschaftsmodell ist nicht die Lösung für die Finanzprobleme der Gemeinden schlechthin. Es wäre aber ein Versuch die zukünftige Handlungsfähigkeit zu sichern und die Errungenschaften der Selbstverwaltung zu bewahren und stärken. Es wäre vielleicht auch ein Schritt in die Bürgergesellschaft. nicht nur der anstehenden Finanzkrise, die auch die Gemeinden und ihre soziale Infrastruktur über kurz oder lang in voller Härte treffen muss, könnte damit getrotzt werden, Genossenschaften weisen den Weg zu einem am Gemeinsinn orientierten Wirtschaften!
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Dienstag, 28. November 2017

[ #Wirtschaft ] Neuausrichtung der sozialen Marktwirtschaft: Wohlstand, Wachstum, Investitionen

[Free eBook] Sammelband im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die aktuellen politischen Diskussionen und Entscheidungen drehen sich um nichts weniger als die Neuausrichtung unserer sozialen Marktwirtschaft. Dass eine solche Neuausrichtung notwendig ist, haben die Finanzmarktkrise und ihre Folgekrisen in der Realwirtschaft und die Staatsschuldenkrise mit kaum zu überbietender Dramatik gezeigt. Es geht uns um Kernfragen der Gestaltung unseres Lebens und unserer Gesellschaft.
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Donnerstag, 3. August 2017

[ # wirtschaft ] Wirtschaftswachstum: Das globale Potemkin'sche Dorf

Der Infobrief # 16 des schweizerischen Denknetzes setzt sich "ganz unaktuell" mit der Wachstumsdebatte auseinander.

Das BIP misst bloß Ströme, vernachlässigt also Bestände, und bezogen auf die Ströme misst es eben nur die Markttransaktionen, nicht die stoffliche Gütermenge und die Menge der Dienstleistungstätigkeiten als solche. Rechnet man die jährlichen BIP-Wachstumsarten hoch, so wären wir allesamt unermesslich reich. Allein daran zeigt sich, dass diese von "Fachleuten" ermittelten  Wohlfahrtszuwächse nicht anderes als ein Potemkin'sches Dorf sind.  Die Mode gewordenen "Green New Deals" leiden vor allem an einem: Sie fügen nur ein neues Potemkin'sches Dörflein hinzu.

Nicht immer wird in der Debatte um Wachstum zwischen verschiedene Wachstumsarten und ihren Wechselwirkungen unterschieden.
● Wachstum des stofflichen Durchsatzes der Wirtschaft
● Wachstum der Wirtschaft, gemessen durch das Sozialprodukt (BIP)
● Wachstum der menschlichen Wohlfahrt oder der Lebensqualität
Menge der Güter- und Dienstleistungen. Wachstum wird dem herrschenden Verständnis nach als das jährliche (oder je nach dem auch vierteljährliche) Wachstum der Geldwerte (der realisierten Preise) jener Güter und Dienstleistungen ausgewiesen, die in einem gegebenen Land verkauft bzw. erbracht werden. Dieses sogenannte Bruttoinlandprodukt (BIP) ist jedoch in mehrfacher Hinsicht ein reduzierter und verzerrender Indikator.

Kameralistik statt doppelter Buchhaltung. Die BIP-Buchhaltung erweist sich zudem als eine überkommene kameralististische Zahlenreihe und ist noch nicht mal zum Erkenntnisgewinn einer doppelten Buchhaltung vorgestoßen. So werden zum einen sämtliche unentgeltlich erbrachten Leistungen wie Haus-, Pflege- und Erziehungsarbeit sowie Eigenarbeit vom BIP überhaupt nicht erfasst, wie dies vor allem die feministische Ökonomiekritik immer wieder betont. Des weiteren gehen die Kosten an Umwelt und Gesundheit, die im Produktions- und Arbeitsprozess entstehen, ebenfalls nicht in die Messung des Wohlstands ein.


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Infobrief # 16 - Wachstumsdebatte - Inhalt
I Einleitung
II Zum Begriff des Wachstums
III Green New Deal: Ist eine „Entkoppelung“ des Wachstums möglich?
IV Gewerkschaften und Wachstum
V Traditionelle Wachstumsbefürwortung
VI Wachstumsrücknahme im Kapitalismus?
VII Analysen des kapitalistischen Wachstumszwangs
VIII Antikapitalistische Wachstumskritik
IX Typologie der Wachstumsdebatte
X Hinweise

Donnerstag, 6. April 2017

[ #Wirtschaft ] Neue Ökonomie der Natur: Eine kritische Einführung

Ob Klimawandel oder Naturzerstörung – die Lösung dieser Probleme könnte in einer ökonomischen „Wertschätzung“ der Natur und ihrer Dienstleistungen liegen.
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Sonntag, 22. Januar 2017

[ #Menschenrechte ] Wasser - Zukunftsressource zwischen Menschenrecht und Wirtschaftsgut, Konflikt und Kooperation

Wasser ist Wirtschaftsgut und Menschenrecht, Quelle von Wohlstand und Armut.

Weltweit steigt die Nachfrage nach gutem Süßwasser immer weiter – die verfügbare Menge dagegen sinkt. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten fieberhaft an alternativen Nutzungsformen und Fördermethoden, die über Leben und Sterben entscheiden können. Im Umgang mit der wertvollen Ressource sind neueste Technologien ebenso gefragt wie effiziente Steuerungsmodelle, kluge Politik und vielfältiger Austausch.
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Dienstag, 20. Dezember 2016

[ #citoyen ] Raiffeisen, Friedrich Wilhelm - Die Darlehnskassen-Vereine als Mittel zur Abhilfe der Noth

Als Landbürgermeister lernte Friedrich Wilhelm Raiffeisen (geboren am 30. März 1818 in Hamm an der Sieg - gestorben am 11. März 1888 in Heddesdorf bei Neuwied) die Not der ländlichen Bevölkerung kennen.

Seit 1846 organisierte er Zusammenschlüsse, die zunächst noch auf Wohltätigkeit beruhten, bald aber nach den Grundsätzen von Selbsthilfe, Selbstverwal-tung und Selbstverantwortung organisiert wurden.
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Mittwoch, 3. Februar 2016

[ #Entwicklungspolitik ] Firmen Check - Auf dem Weg zu einem Existenzlohn?

Welche Modemarke vertritt existenzsichernde Löhne? Dieser Bericht zeigt es.

Die Clean Clothes Kampagne hat über 50 führende europäische Marken und Bekleidungsfirmen befragt und erhoben, was diese Unternehmen konkret tun, um existenzsichernde Löhne in den Kleider-, Schuh-, und Textilfabriken ihrer Lieferketten sicherzustellen.
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