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Samstag, 12. August 2023

[ #Interkulturell ] Kostenloses Webhandbuch zu Religion in Japan


[eText/eLexika] Ein Web-Handbuch mit tollem Glossar zu den beiden Hauptreligionen Japans, Buddhismus und Shinto steht als "echter Lückenschluss" im Web. 

Es behandelt beide Religionen Japans in traditioneller als auch moderner Erscheinung ebenso wie die Überschneidungen, Verflechtungen und Trennlinien.

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Sonntag, 11. Juni 2023

[ #Religionsfreiheit ] Glossar: Pflanzen in der Torah

 


Die Pflanzenarten wurden fast alle im Nahen Osten domestiziert.

Schauplatz der Torah ist das östliche Mittelmeergebiet und der daran anschließende Vordere Orient. Diese Landschaft ist einer der ältesten Siedlungsbereiche der Menschheit. Hier entwickelten vor zehntausend Jahren die ersten sesshaften Kulturen den Ackerbau. Viele wichtige Nutzpflanzen, vor allem Gerste, Weizen, Flachs und einige Hülsenfrüchte, haben in dieser Region ihren Ursprung.
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Donnerstag, 11. Mai 2023

[ #Religionsfreiheit ] Reformation, Gegenreformation und katholische Reform in Vorarlberg


Eine Diplomarbeit beleuchtet die Geschichte der Reformation, der Gegenreformation und der katholischen Reform in Vorarlberg vom 16. bis Mitte des 17. Jahrhunderts.  Ein Geschichtsbewusstsein, das erst kürzlich mit der Abschaffung des Karfreitags durch die ÖVP/FPO -Regierung als evangelischer Feiertag in Österreich eine tragische Auferstehung gefunden hat, der auch die Regierungsbeteiligung der Grünen nichts entgegensetzen wollte.

 Der Vorarlberger Gergely Csukás hat im Zuge seines Diplomstudiums "Evangelische Fachtheologie" eine für die Vorarlberger Geschichtsschreibung hervorragende Diplomarbeit an der Universität Wien geleistet und damit eine erhebliche Lücke gefüllt, auch wenn er bescheiden seine Arbeit nur als eine grundlegende Einführung zur weiteren Erforschung protestantischen Lebens in Vorarlberg zu verstehen will und Hinweise gibt, auf welchem Gebiet noch weiteres Material und Antworten hierfür zu finden wären.
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Donnerstag, 6. Mai 2021

[ #Religionsfreiheit ] De civitate Dei - Vom Gottesstaat


De civitate Dei (Vom Gottesstaat) ist eine von 413 bis 426 verfasste Schrift des Augustinus. Hintergrund war die Eroberung Roms durch die Westgoten Alarichs im Jahre (410). Die zu dieser Zeit unter den Christen verbreitete Gleichsetzung des christianisierten Römerreichs mit der Gottesherrschaft, wurde durch dieses Ereignis in Frage gestellt.


Aurelius Augustinus. (345-430) Er war eine der prägendsten Persönlichkeiten unter den frühen Kirchenvätern. Geboren als Sohn eines heidnischen Vaters und einer christlichen Mutter in Numidien (Nordafrika), fand er erst nach längeren Irrungen unter dem Eindruck der Predigten des Bischofs Ambrosius von Mailand (um 340-397) zum Christentum. Nach einem dem Studium und der inneren Einkehr gewidmeten Leben, das ihn von Italien wieder zurück in seine nordafrikanische Heimat führte, wurde er zum Presbyter geweiht und schließlich zum Bischof von Hippo Regius in Nordafrika ernannt. Augustinus starb beim Angriff der Vandalen auf seine Stadt im Jahre 430.
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[ #UNIversität ]⇒

  • Nütze auch diesen obenstehenden Link „Google Search ⇒ “.  Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link oder im Falle einer Verwaisung einen neueren und aktuelleren. Fast immer aber hilft er auch für zusätzliche oder aktuellere Infos!
  • TIPP: Das ⇒ #Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs und findet man auch auf Facebook.
  • Beachte dort auch weitere Informationen zum Thema unter "Nachschlagen A-Z".
  • 6.5.21 [Letzte Aktualisierung, online seit 29.12.11]

Mittwoch, 28. April 2021

[ #Religionsfreiheit ] Friedrich Engels - Zur Geschichte des Urchristentums


[eText] "Die Geschichte des Urchristentums bietet merkwürdige Berührungspunkte mit der modernen Arbeiterbewegung. Wie diese, war das Christentum im Ursprung eine Bewegung Unterdrückter: es trat zuerst auf als Religion der Sklaven und Freigelassenen, der Armen und Rechtlosen, der von Rom unterjochten oder zersprengten Völker ..."

Zur Geschichte des Urchristentums. So beginnt Friedrich Engels "Zur Geschichte des Urchristentums", entstanden zwischen 19.Juni und 16.Juli 1894. Erstdruck in: Die Neue Zeit (Berlin), 13. Jg., 1894-95, 1. Band, Nr. 1 und 2. In einer Fußnote setzt sich Engels dabei auch mit dem Islam auseinander. Es wird überraschen, dass Engels die christliche Auffassung für die fortschrittsfähigere hielt.

In einer Fußnote setzt sich Engels dabei auch mit dem Islam auseinander. Es wird überraschen, dass Engels die christliche Auffassung für die fortschrittsfähigere hielt.

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Dienstag, 5. Mai 2020

[ #Religionsfreiheit ] Pädagogischer Leitfaden zur Bekämpfung von Diskriminierung und Intoleranz gegenüber Muslimen


Der vorliegende Leitfaden wurde gemeinsam vom OSZE-Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte (OSZE/BDIMR), dem Europarat und der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) in Absprache mit einem breiten Spektrum von Interessengruppen entwickelt.
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Dienstag, 28. April 2020

[ #Religionsfreiheit ] Der Islam in Österreich - Ein Überblick

FreeBook. Die ÖGPP - Österreichische Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung - eine Denkwerkstatt für politische, wirtschaftliche und soziale Analysen und Strategien - hat ein interessantes Dokiment aufgelegt.  

Der Beitrag versteht sich als kurzer und verständlicher Überblick zum Islam in Österreich und enthält zahlreiche Hinweise auf weiterführende und vertiefende Literatur.
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Mittwoch, 19. Juni 2019

[ #Religionsfreiheit ] Informationspapier zum muslimisch-christlichen Dialog: „Vergesset nicht, wir reisen gemeinsam.“


Eine mutiger Dialogansatz Schweizer katholischer Frauen

Der Schweizerische Katholische Frauenbund SKF setzte sich 2009-2011 im Rahmen seines Impulsmottos „Vielfalt ins Spiel bringen“ mit Verschiedenheit auseinander. Vielfalt ins Spiel zu bringen ist eine Herausforderung. Gelingt es, gewinnen wir neue Ein- und Aussichten, Lebendigkeit und Kraft, einen reichen Schatz an Erfahrungen und viele Hände, die anpacken und mitgestalten. 

Manchmal braucht es Mut zur Verschiedenheit. Der Einbezug aller ins Spiel der Vielfalt geschieht nicht von selbst. Es ist eine Aufgabe, die von allen gestaltet werden muss. Und: es ist ein Prozess, der Zeit und Vertrauen braucht.


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Lohnt sich ein Download? Ein blick in das Inhaltsverzeichnis: 
1. Einleitung 2
2. Musliminnen und Muslime in der Schweiz 3
2.1. Die Schweiz als Einwanderungsland  3
2.2. Die muslimische Bevölkerung der Schweiz 4
3. Die Genderfrage im religiösen Kontext  5
3.1. Frauen-Bilder 5
3.2. Frauen in der katholischen Kirche  6
3.3. Frauen im Islam  7
3.3.1. Gleiche Würde von Mann und Frau  7
3.3.2. Unterschiedliche Rollen  7
3.3.3. Der islamische Dress-Code 8
3.3.4. Islamische Frauenrechtsbewegung  9
4. Ich, Du, Wir und alle: Vielfältige Identitäten 10
4.1. Religion und Identität 10
4.2. Vielfältige Identitäten 11
4.3. Land der Menschen12
4.4. Das Fremde, das zu uns gehört 12
4.5. Christliche Wurzeln – christliches Abendland? 13
5. Was wir gewinnen, wenn wir eigene Grenzen überschreiten und Begegnung wagen 14
5.1. Interreligiöser Dialog braucht Lebens- und Alltagsrelevanz14
5.2. Unser Glaube - weit und tief 15
5.3. Gemeinsam Gott neu ins Spiel bringen 15
5.4. Räume der Begegnung schaffen eine neue Lebenskultur und Lebensqualität 16
6. Anforderungen an Gesellschaft und Religionsgemeinschaften 16
7. Anhang 18
7.1. Glossar 18
7.2. Hilfen für einen guten islamisch-christlichen Dialog 19
7.3. Adressen und Literatur 20

Freitag, 7. Juni 2019

[ #Religionsfreiheit ] Der Islam in Österreich


In Österreich ist der Islam seit dem Jahr 1912 eine gesetzlich anerkannte Religionsgesellschaft. 

Seit den 1970er Jahren verzeichnete die Islamische Glaubensgemeinschaft den stärksten Zuwachs aller Religionsgemeinschaften im Land und heute ist der Islam unter den in Österreich lebenden Ausländer/innen das am weitesten verbreitete Glaubensbekenntnis.
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Donnerstag, 5. April 2018

[ #Religionsfreiheit ] Die Attraktion der Scharia in der islamischen Welt


Eine knappe Propädeutik in das Wesen der Scharia, online in "Journal 21" von Dr. Arnold Hottinger.

Die meisten Europäer verstehen nicht, warum viele Muslime die Scharia preisen und verehren - und warum sehr viele von ihnen sie wieder einführen und unter ihr leben möchten. Diese Vorliebe können sie sich nur durch religiösem Fanatismus erklären.
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Donnerstag, 1. Februar 2018

[ #Religionsfreiheit ] Islamischer Kalender

Karl Heinrich - Eigenes Werk, Gemeinfrei
Heuer, also 2018,  fällt das islamische Neujahr auf den 11. September. 

Das Jahr 1440 n.H. (nach der Hedschra, Hidjra, Hicre). Das islamische Neujahr gilt als sehr wichtig in Geschichte des Islam, denn an diesem Tag wanderte der Prophet Mohammed, der Religionsstifter des Islam, im Jahre 622 n.Chr. mit seinen gesamten Anhängern von Mekka nach Medina aus um da das erste islamische Staatswesen aufzubauen. Im Gedenken an dieses Ereignis wurde dieser Tag, also der 16. Juli 622 als der erste Tag des ersten Jahres und somit als Beginn der islamischen Zeitrechnung n.H. (nach der Hedschra) bezeichnet. Weil bei den Muslimen der neue Tag nicht um Mitternacht, sondern bereits mit dem Sonnenuntergang beginnt, feiern sie den Beginn eines neuen Jahres zwei Tage lang.
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Montag, 18. Dezember 2017

[ #Fundamentalismus ] Islamismus im Wandel

Islamismus wird meist im Kontext terroristischer Organisationen und Aktivitäten diskutiert. 

Islamismus ist aber ein viel komplexeres Phänomen das ein breites Spektrum an Akteuren, Methoden und politischen Zugängen umfasst. Die Bandbreite reicht von Moderaten, die sich in das System integrieren wollen bis zu Extremisten, die das System gewaltsam umkehren wollen. Kleinster gemeinsamer Nenner dieser unterschiedlichen Gruppen, Organisationen, Bewegungen und Parteien ist, dass sie sich in ihrer Weltsicht und ihren politischen Programmen am Islam orientieren, bzw. diesen als einen Leitfaden für politisches Handeln betrachten.

Das vorliegende Arbeitspapier untersucht aus unterschiedlichen Perspektiven und regionalen Zugängen die Dynamiken und Veränderungen denen islamistische Bewegungen in den verschiedenen Kontexten ausgesetzt sind. Damit soll aufgezeichnet werden, dass Islamismus kein statisches Feld ist, sondern sich in Bewegung befindet. Dies gilt für die sogenannten Mainstream Islamisten wie die Muslimbruderschaft oder Ennahda ebenso wie für salafistische Bewegungen bzw. deren dschihadistische Ausprägungen.

In all diesen Fällen sind die Akteure in ihrem Handeln nicht von irrationalen oder theologischen Überlegungen, sondern vielmehr von rationalen politischen Entscheidungen geleitet. Das Arbeitspapier geht im Detail auf die Muslimbruderschaft in Ägypten, die Ennahda Partei in Tunesien, den Wandel der AKP in der Türkei, den Aufstieg salafistischer Gruppen in Bosnien sowie die Dynamiken hinter dem IS ein.

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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr:

Inhaltsverzeichnis
Einleitung. 5
Die Muslimbruderschaft in Ägypten  10
Das Ende eines „Mainstream“ Islamismus? – Der Fall Tunesiens 12
Der Islamismus in der Türkei 18
Islamismus und Terrorismus, Daesh, Europa  20
Der Wandel des Islam und islamistische Radikalisierung in Bosnien-Herzegowina  24
Schlussbetrachtungen  32
Literatur 34

Freitag, 8. Dezember 2017

[ #Familie ] Protestanten einen mutigen Schritt weiter: Die neue Familie

Ein mutiger Schritt der deutschen evangelischen Kirche.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Berlin hat eineneue Orientierungshilfe zum Thema Familie publiziert. Sie steht als PDF-Und HTML-Version online.  Kath.net ein konservatives österreichisches (schweizerisch/liechtensteinisches) Online-Magazin im Geiste der Gegenreformation schimpft und hofft auch gleich, dass das Papier "ein weiterer Schritt der evangelischen Kirche in Richtung Beliebigkeit – und damit in die Bedeutungslosigkeit" sei.

Die schnöden fundamentalen Bibelzitatsammler haben hundert Einwände gegen das neue EKD-Paper und sehen die Ehe als göttliche Institution in Gefahr. Dass solches Denken schon allein eine Blasphemie ist - denn wie sollte eine "göttliche Institution" je in Gefahr sein, lassen sie dabei offen. Dass sich nicht nur die Welt, das Weltbild sondern auch die Beziehungsmuster verändert haben, das wollen diese katholischen Bibelexegeten nicht (ein)sehen, sie sind im Besitze der biblischen Wahrheit und damit steht sie über der Wirklichkeit.

Das Evanglische Ratspapier hingegen siedelt die Familie dort an wo sie realiter ist, nämlich ständig "Zwischen Autonomie und Angewiesenheit". Dabei meint sie mit Familie keineswegs nur Vater + Mutter + Kind. Überspitzt formuliert könnte man der konservativen gegenreformatorischen Kritik auch sagen, dass die evangelische Orientierungshilfe auch die  katholischen Pfarrerhaushalte als vollwertige Familie mit einbezieht.


Die Kernaussagen der Orientierungshilfe:

Zwischen Autonomie und Angewiesenheit - Familienleben heute. „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“ Bereits in den ersten Kapiteln der Bibel wird deutlich, dass Menschen zur Gemeinschaft bestimmt und auf Liebe, Fürsorge, Erziehung und Pflege angewiesen sind. Gleichzeitig gehört der Wunsch nach Erkenntnis, Entdeckung, nach Entwicklung und Eigenständigkeit konstitutiv zum Menschsein. In der Ambivalenz von Angewiesenheit und Autonomie wird Familienleben erfahren. Ehe, Partnerschaft, Verantwortung für Kinder, Pflegebedürftige und Kranke werden geprägt durch Bildungsprozesse, die Bedingungen des Erwerbslebens und die gesellschaftliche Gestaltung von Lebensrisiken. Um eine evangelische Verständigung über Ehe, Familie und Partnerschaft zu versuchen, geht es zunächst um eine Ortsbestimmung. Dabei fallen aktuelle Trends in Familienleben und Partnerschaftsverhalten auf: die spätere Familiengründung und der Rückgang von Eheschließungen, die Vervielfältigung von Familienformen, das Auseinanderdriften der sozialen Lebenslagen und die steigende Kinderarmut, schließlich gibt es mehr Familien mit Migrationshintergrund.

Familie und Ehe im Wandel. Eine breite Vielfalt von Familienformen ist, historisch betrachtet, der Normalfall. Die bürgerliche Familie als Ideal entwickelte sich erst im 18. Jahrhundert durch die Trennung von männlicher Erwerbswelt und weiblicher Familiensphäre mit Haushalt und Kindererziehung. Dieses Ideal setzte sich zunächst langsam und erst nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik als Lebensform für alle durch. Die DDR dagegen erhob die gleichberechtigte Ehe mit zwei in Vollzeit erwerbstätigen Eltern zum Leitbild und nahm dabei die Familie für die Erziehung der Kinder zur „sozialistischen Persönlichkeit“ gesetzlich in die Pflicht. In Westdeutschland zeigte sich nach der Einführung der verfassungsmäßig garantierten Gleichberechtigung eine wachsende Spannung zwischen der Gleichberechtigung der Frau und dem institutionellen Schutz von Ehe und Familie. Dabei war das Leitbild der bis 1977 gesetzlich geschützten so genannten Hausfrauenehe die Grundlage des Steuer- und Sozialversicherungsrechts. Die Hauptlast der Hausarbeit lag aber trotz der unterschiedlichen Ehe- und Familienkonzeptionen in beiden deutschen Staaten bei den Frauen, auch wenn es in der DDR quantitativ ausreichende Kinderbetreuung gab. Seit dem 19. Jahrhundert kritisierten die Frauenbewegungen die ungleiche Rechtsposition insbesondere der Mütter; damit haben sie schließlich wesentlich zum rechtlichen Wandel in Ehe und Familie beigetragen.

Verfassungsrechtliche Vorgaben und Leitbilder von Ehe und Familie. Die weitreichenden Änderungen im Familienrecht der letzten Jahre folgen einerseits dem Strukturwandel der Familie und tragen der neuen Vielfalt der Familienformen Rechnung, andererseits geben sie Regelungen vor, die der gesellschaftlichen Wirklichkeit vorauseilen. Die nachhaltigste Veränderung ist die Anerkennung eines erweiterten Familienbegriffs, die nicht nur die traditionelle Kleinfamilie, sondern auch alternative Lebensformen unter den institutionellen Schutz des Art. 6 Grundgesetz stellt. Ausschlaggebend hierfür ist einerseits das Kindeswohl, andererseits die Gleichberechtigung aller Mitglieder der Familie, die nun neben Frauen auch Kinder einbezieht.

Theologische Orientierung. Angesichts der Vielfalt biblischer Bilder und der historischen Bedingtheit des familialen Zusammenlebens bleibt entscheidend, wie Kirche und Theologie die Bibel auslegen und damit Orientierung geben. Ein normatives Verständnis der Ehe als „göttliche Stiftung“ und eine Herleitung der traditionellen Geschlechterrollen aus der Schöpfungsordnung entsprechen nicht der Breite des biblischen Zeugnisses. Wohl aber kommt bereits in der Schöpfungsgeschichte zum Ausdruck, dass Menschen auf ein Gegenüber angewiesen sind, an dem sich die eigene Identität entwickelt. In diesem Sinne ist die Ehe eine gute Gabe Gottes, die aber, wie das Neue Testament zeigt, nicht als einzige Lebensform gelten kann. Die den Kindern Gottes zugesagte gleiche Würde jeder und jedes Einzelnen jenseits von Geschlecht und Herkommen und die erfahrbare Gemeinschaft in Christus in all ihrer Unterschiedlichkeit fordert die vorfindlichen Ordnungen immer neu heraus. Deswegen versteht die Reformation die Ehe als „weltlich Ding“; sie ist kein Sakrament, sondern eine Gemeinschaft, die unter dem Segen Gottes steht. Ihre Aufgabe besteht in der Bewahrung und Weitergabe des Lebens in den vielfältigen Formen der Sorge für andere über die Generationen hinweg. Die kirchlichen Segenshandlungen sind ein Zeichen für liebevolle Zuwendung, für Kontinuität und immer neue Aufbrüche im Bund Gottes mit seinem Volk und damit eine Ermutigung, in allen Veränderungen einen gemeinsamen Weg zu wagen. Angesichts von Brüchen und Versagen sind sie zugleich Ausdruck der Rechtfertigung des Menschen allein aus Gnade. Protestantische Theologie unterstützt das Leitbild der an Gerechtigkeit orientierten Familie, die in verlässlicher und verbindlicher Partnerschaft verantwortlich gelebt wird.

Herausforderungen und Brennpunkte der Familienpolitik. Familien sind sinnstiftender Lebensraum und Orte verlässlicher Sorge. In Familien werden unverzichtbare Leistungen für Gesellschaft und Wirtschaft erbracht und sozialer Zusammenhalt gestiftet. Sie stehen nach wie vor an erster Stelle, wenn Menschen in Notlagen geraten. Andererseits werden Familien auch vor neue gesellschaftliche Erwartungen und Anforderungen gestellt und fühlen sich zum Teil erheblich überfordert. Alle Familien sind deshalb darauf angewiesen, dass ihre Leistungen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft anerkannt und unterstützt werden.

Zeit füreinander - Alltag und Fest. Gemeinsame Zeit in der Familie entsteht nicht von selbst, sondern muss aktiv von den Familienmitgliedern „hergestellt“ werden. Erwerbsarbeitszeit, Schule und Unterricht, Freizeit, Sport und ehrenamtliches Engagement finden in unterschiedlichen Rhythmen und zu unterschiedlichen Zeiten statt, stellen verschiedene Ansprüche an die Einzelnen und können miteinander kollidieren. Familien brauchen aber gemeinsame Zeit, um sich als zusammengehörig zu erfahren. Gemeinsame Feiern, Feste und Rituale stützen und stärken den Zusammenhalt. Unverzichtbar ist der Sonntag als gemeinsamer erwerbs-, schul- und einkaufsfreier Tag, an dem für Gottesdienst, Gemeinsamkeit und Muße Zeit ist.

Erwerbsarbeit und Sorgetätigkeiten in der Familie. Die Gleichzeitigkeit von Erwerbsarbeit und familiärer Sorge wird vor allem als Problem der Kinder und ihrer Mütter wahrgenommen. Erst in jüngster Zeit sind familienfreundliche Arbeitszeiten auch ein Thema für Väter. Die Zunahme der Mütter-Erwerbstätigkeit geht vor allem auf eine Zunahme von Teilzeitarbeit und prekärer Beschäftigung zurück; das Erwerbsarbeitsvolumen von Frauen hat dagegen nicht zugenommen.Gleichwohl hat das zumindest in Westdeutschland lange vorherrschende männliche Ernährermodell an Dominanz eingebüßt und ist durch vielfältige Arrangements abgelöst worden: das Ernährermodell mit der zuverdienenden Partnerin, zwei in Vollzeit erwerbstätige Elternteile, aber auch Frauen als Familienernährerinnen, insbesondere im Falle der Alleinerziehenden. Unabhängig davon, wie viele Stunden Frauen erwerbstätig sind, obliegt ihnen in jedem Fall die Hauptlast der Haus- und Sorgearbeit. Zwar hat der technische Fortschritt die Hausarbeit zum Teil erleichtert und verändert, doch ist das Stundenvolumen gleich geblieben. Haus-, Erziehungs- und Pflegearbeit in der Familie sind vor allem durch persönliche Beziehungen geprägt und nicht gleichermaßen von bezahlten Kräften leistbar. Wo das dennoch geschieht, handelt es sich häufig um Schwarzarbeit oder prekäre Beschäftigungsverhältnisse, in denen Hausarbeit auf andere Frauen, meistens Migrantinnen, verlagert wird.

Erziehung und Bildung. Die gesellschaftlichen Debatten über Bildung und Erziehung verändern sich: Galt bis vor Kurzem in Westdeutschland noch die Devise, dass Erziehung in der Familie stattfinde, der Kindergarten für ergänzende Betreuung zuständig sei und mit dem Schuleintritt der Bildungsweg beginne, so werden diese Zuordnungen heute grundlegend in Frage gestellt. Familien begegnen mehr denn je dem Anspruch, die Bildungsfähigkeit der Kinder zu verbessern, den Grundstein für qualifizierte Ausbildungen und Studienabschlüsse zu legen sowie für eine bessere Verwendbarkeit auf dem Arbeitsmarkt („employability“) zu sorgen. Dabei ist Bildung, wie Studien belegen, gerade in Deutschland nach wie vor von der sozialen Herkunft abhängig. Als einer der großen Bildungsträger kann die evangelische Kirche Familien bei der Erziehung im Hinblick auf Wertorientierungen und Identitätsbildung entscheidend unterstützen und Orientierungen bieten.

Generationenbeziehungen und Fürsorglichkeit. Familien sind Übungsstätten für soziales Lernen und bilden ein Netzwerk der Unterstützung zwischen den Generationen. Sie fördern die Weitergabe von Erfahrungen und begleiten die kommenden Generationen auf ihrem Weg ins Leben. In vielen Fällen bieten sie bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit nach wie vor Fürsorglichkeit und paktische Hilfe an. Trotz zunehmender Mobilität ist die wechselseitige familiäre Generationensolidarität, die sich auch in finanziellen Transfers von den Älteren an die Jüngeren ausdrückt, ungebrochen. Kinder schätzen ihre Eltern und Großeltern und erfahren von ihnen vielfältige Unterstützung und umgekehrt.

Häusliche Pflege. Pflegebedürftige werden immer noch überwiegend in Familien gepflegt. Dabei übernehmen Frauen ganz überwiegend diese Aufgabe. Angesichts des knapper werdenden familiären Pflegepotenzials - nicht zuletzt aufgrund von Veränderungen in der Arbeitswelt und des gesellschaftlichen Wandels - wachsen die Herausforderungen an die Sozialsysteme, wird ein weiterer Ausbau der pflegerischen und hauswirtschaftlichen Dienstleistungsangebote notwendig sein. Gleichzeitig ist die Verbesserung der kommunalen und nachbarschaftlichen Netze und eine Nahversorgung mit Produkten und Dienstleistungen des täglichen Lebens erforderlich, um den Verbleib in der eigenen Wohnung möglichst lange zu erhalten.

Gewalt in Familien. Gewalt in der Familie war bis in die 1980er Jahre tabuisiert, für sexuelle Gewalt an Kindern galt das bis in die jüngste Gegenwart. Das Ideal der Familie war geprägt vom Bild einer harmonischen, gewaltfreien Beziehung. Gewalt in der Familie ist jedoch die am meisten verbreitete Form von Gewalt und tritt als körperliche, psychische und sexuelle Gewalt oder auch als Vernachlässigung in Erscheinung. Betroffen von allen Formen sind Kinder (Jungen und Mädchen) und Frauen. Aber auch Männer erfahren Gewalt, allerdings ist deren Gefährdung außerhalb der Familie höher als bei Frauen, die Gewalt überwiegend im häuslichen Bereich erleben. Besonders problematisch sind Gewalterfahrungen von Kindern in der Familie, weil sie auf die Familie angewiesen und der Situation besonders hilflos ausgesetzt sind. Die Gefahr, dass noch Erwachsene eine solche Gewalterfahrung, die sie als Kinder nicht verlassen konnten, an die nächste Generation weitergeben, ist deshalb groß. Lange übersehen wurde, dass auch in der Pflege Gewalt erfahren wird - von Pflegebedürftigen wie von Pflegenden.
                           
Migration und Familienkulturen. Migration gehört zu den Erfahrungen jeder Zeit und Generation, schon biblische Geschichten berichten davon. Entscheidend ist, wie Einheimische und Zugewanderte ihr Zusammenleben gestalten. Das Ankommen in einer neuen Gesellschaft ist ein Generationenprojekt, das Migrantenfamilien dazu herausfordert, eine neue Balance von Herkunfts-Kultur und neuen kulturellen Einflüssen zu finden, um heimisch zu werden. Herausgefordert ist auch die einheimische Gesellschaft mit ihren kulturellen und religiösen Traditionen, mit ihren Familienbildern und Erziehungsstilen. Bikulturelles Aufwachsen bietet die Chance, Rituale und Lebensdeutungen unterschiedlicher Kulturen und religiöser Lebenszusammenhänge verstehen zu können und sich - bei allen Spannungen, die auch damit verbunden sind - auf die Suche nach einer eigenen kulturellen Identität und gestalteten Religiosität zu begeben. Gerade das Zusammenleben mit anderen Religionen erinnert die säkularisierte Gesellschaft erneut an die religiöse Prägung der Lebenszusammenhänge - von den Alltagsritualen wie Tisch- und Abendgebeten bis zu Hochzeiten und Beerdigungen.

Reichtum und Armut von Familien. Kinder zu erziehen erhöht statistisch gesehen das Armutsrisiko. Auch die sozialpolitischen Transfers können dieses Risiko nicht beseitigen, da sie die betroffenen Familien nicht zielgenau erreichen. Armut ist allerdings weit mehr als das Fehlen materieller Ressourcen. In armen Familien reduzieren sich auch die Bildungschancen der Kinder, die gesundheitliche Versorgung ist ungenügend, die sozialen Netze sind kleiner, die Angebote im Wohnquartier schlechter: Armut bedeutet geringere Teilhabe und geringere soziale Ressourcen. Insofern geht es bei der Armutsprävention nicht nur um Verteilungs-, sondern auch um Befähigungs- und Teilhabegerechtigkeit.

Familienpolitik als neue Form sozialer Politik. In der international vergleichenden Familienforschung und Sozialpolitik hat ein Perspektivenwechsel die besondere Bedeutung von Familien als wesentliche Faktoren allgemeiner Wohlfahrt und des gesellschaftlichen Reichtums hervorgehoben. Damit wurde einerseits offenbar, dass der westdeutsche Sozialstaat mit seinem tradierten Familienbild eine nachhaltige Familienpolitik versäumt hat, andererseits ist deutlich geworden, dass verlässliche Sorgearbeit für die vorangegangene und die nachkommende Generation einen wichtigen, bislang nicht ausreichend berücksichtigten Beitrag zum Bruttosozialprodukt leistet. Der Familie als gesellschaftlicher Institution kommt dabei für die Weitergabe des Lebens und den sozialen Zusammenhalt nach wie vor eine zentrale und unverzichtbare Rolle zu.

Wie Kirche und Diakonie Familien stark machen können. Kirche ist nach wie vor eine wichtige Ansprechpartnerin für Familien. Mit ihren Kasualien, Festen und Feiern begegnet sie Familien in Übergangssituationen, mit ihren Tageseinrichtungen für Kinder, Jugendtreffs und Schulen bietet sie Orte für Bildung, Erziehung und Begegnung, mit ihren diakonischen Diensten begleitet sie Familien in Krisensituationen. Dabei haben Gemeinden, Diakonie und Verbände oft ganz unterschiedliche Gruppen und Familien im Auge. Eine Zusammenarbeit von Kirche und Diakonie, die gemeinsame Entwicklung von Leitbildern und Angeboten und eine verstärkte Zusammenarbeit mit dritten Partnern in der Region sind deshalb unbedingt notwendig. Darüber hinaus sollten Kirchengemeinden ihre generationenübergreifende Arbeit bewusst ausbauen und die Gemeindezentren als Orte erlebten zivilgesellschaftlichen Engagements und erlebter Gemeinschaft gestalten. Angesichts des Strukturwandels von Familien haben Gemeinden und Familienzentren eine wachsende Bedeutung auch für die religiöse Erziehung und die Weitergabe des Glaubens.


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Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf den Inhalt:

Inhalt
Vorwort   7
1. Zusammenfassende Thesen11
2. Zwischen Autonomie und Angewiesenheit –
Familienleben heute  20
3. Familie und Ehe im Wandel  31
4. Verfassungsrechtliche Vorgaben und Leitbilder
von Ehe und Familie im Familienrecht heute 43
5. Theologische Orientierung.54
6. Herausforderungen und Brennpunkte der
Familienpolitik.72
6.1 Zeit füreinander – Alltag und Fest 73
6.2 Erwerbsarbeit und Sorgetätigkeiten in der Familie 77
6.3 Erziehung und Bildung87
6.4 Generationenbeziehungen und Fürsorglichkeit97
6.5 Häusliche Pflege 103
6.6 Gewalt in Familien  107
6.7 Migration und Familienkulturen 115
6.8 Reichtum und Armut von Familien 119
7. Familienpolitik als neue Form sozialer Politik 125
8. Wie Kirche und Diakonie Familien stark machen können 132
9. Empfehlungen 141
Literaturhinweise 153
Mitglieder der Ad-hoc-Kommission 160

Mittwoch, 25. Oktober 2017

[ #Religionsfreiheit ] Religionen in Österreich

Rätsel: Kirche oder Moschee?

[Free eBook] Glaube und Religion sind Ausdruck der kollektiven, traditionellen, spirituellen und historischen Erfahrungen von Menschen und Völkern. Ein lebendiges Miteinander von Kirchen und Religionsgemeinschaften fördert Toleranz, Verständnis und die spirituelle Vielfalt des menschlichen Zusammenwirkens innerhalb eines Staates und über nationale Grenzen hinweg.

Österreich erlebte im 20. Jahrhundert nicht zuletzt durch Zuwanderung einen Wandel in seinem religiösen Antlitz. Die Religionsfreiheit hat in Österreich beginnend mit dem Toleranzpatent 1781 somit eine kontinuierliche Weiterentwicklung bis in die Gegenwart erfahren.

Wie viele Kirchen und Religionsgesellschaften aber gibt es in Österreich? Was zeichnet diese aus? Inwiefern sind sie Träger kultureller Identität?

Diese Broschüre gibt nicht nur darüber Auskunft, sondern lässt jede einzelne Kirche und Religionsgesellschaft auch selbst zu Wort kommen. So erfährt man Wissenswertes über die jeweiligen Entstehungsgeschichten, die einzelnen Lehren sowie über ihre unterschiedlichen Strukturen und vielseitigen Aufgaben. Die  hier dargestellte Vielfalt zeigt deutlich, dass sich in Österreich das religiöse Erbe verschiedener Nationen widerspiegelt.


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Inhaltsverzeichnis zur Vororientierung:
1 Einleitung 
1.1 Historische Entwicklung
1.2 Rechtsgrundlagen
1.2.1 Individualrechte 
1.2.2 Korporationsrechte 
1.3 Ausformungen des Grundrechtes der Religionsfreiheit 
1.4 Dialogforen
1.5 Religionen in Österreich 
1.6 Statistik


2 Übersicht der gesetzlich anerkannten Kirchen und 
Religionsgesellschaften in Österreich (gegliedert nach 
Rechtsgrundlagen)
2.1 Katholische Kirche 
2.1.1 Aufbau und Aufgaben
2.2 Evangelische Kirche A. und H.B. in Österreich 
2.2.1 Aufbau und Aufgaben
2.3 Griechisch-orientalische Kirche in Österreich
Griechisch-orientalische Metropolis von Austria 
Griechisch-orientalische Kirchengemeinde zur Hl. Dreifaltigkeit  Griechischorientalische Kirchengemeinde zum Hl. Georg 
Serbisch-griechisch-orientalische Kirchengemeinde zum Hl. Sava  
(Kurzbezeichnung: Serbisch-orthodoxe Kirche) 
Rumänisch-griechisch-orientalische Kirchengemeinde zur Hl. Auferstehung  
(Kurzbezeichnung: Rumänisch-orthodoxe Kirche) 
Russisch-orthodoxe Kirchengemeinde zum Hl. Nikolaus
Bulgarisch-orthodoxe Kirchengemeinde zum Hl. Iwan Rilski
2.4 Armenisch-apostolische Kirche in Österreich
2.5 Syrisch-orthodoxe Kirche in Österreich 
2.6 Koptisch-orthodoxe Kirche in Österreich
2.7 Altkatholische Kirche Österreichs
2.8 Evangelisch-methodistische Kirche in Österreich 
2.9 Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) in Österreich
2.10Neuapostolische Kirche in Österreich 
2.10.1 Religiöse Werthaltungen und Traditionen 
2.10.2 Soziale Werthaltungen und Aktivitäten 
2.10.3 Haltung zum öffentlich-staatlichen Leben 
2.10.4 Struktur und Ämter 
2.11 Israelitische Religionsgesellschaft
2.11.1 Aufbau und Aufgaben
2.12Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich 
2.13Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft 
2.13.1 Weg und Ziel im Buddhismus 
2.13.2 Buddhismus in Österreich
2.14 Jehovas Zeugen in Österreich
2.14.1 Geschichte
2.14.2 Lehre
2.14.3 Struktur 


3 Staatlich eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaften


4 Adressen der gesetzlich anerkannten Kirchen und 
Religionsgesellschaften 

Donnerstag, 10. August 2017

[ #Religionsfreiheit ] Studie zu Einstellungen von Muslimen in Österreich

Filzmaier: 1.000 muslimische Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Tschetschenien und Somalia sowie Muslime bosnischer und türkischer Herkunft befragt

Die Studie „Muslimische Gruppen in Österreich. Einstellungen von Flüchtlingen, Zuwander/innen und in Österreich geborenen Muslim/innen im Vergleich.“ von der Donau Universität Krems von Peter Filzmaier und Flooh Perlot analysiert Einstellungen von Flüchtlingen, Zuwanderern und bereits in Österreich geborenen Muslimen zu ihrem Religionsverständnis, Gesellschaft, Politik, Familie und Antisemitismus.

Am liberalsten scheinen die ZuwanderInnen aus Bosnien. Die Befragung wurde im Zeitraum von Dezember 2016 bis Mai 2017 unter 1.129 Muslim/innen im Auftrag des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) erstellt. Befragt wurden Muslime mit türkischem und bosnischem Migrationshintergrund sowie muslimische Flüchtlinge aus den Ländern Syrien, Afghanistan, dem Irak, Iran und Somalia sowie aus Tschetschenien, die im Folgenden zusammenfassend als Flüchtlinge bezeichnet werden.

Jedenfalls zeigt die Studie, dass in Sachen Integration noch viel zu tun ist. Das trifft nicht zuerst die Flüchtlinge, die ja eben erst aus ihrer Heimat gekommen sind, wo die Integrationsbemühungen naturgemäß noch nicht genügend angekommen sein können. 

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Donnerstag, 6. Juli 2017

[ #Religionsfreiheit ] Toolbox Religion - Interreligiöse Kompetenz für internationale Jugendbegegnungen und Jugendreisen

Ein Knigge für den Umgang mit Menschen verschiedener religiöser Vorstellungen und Gebräuche.

Toolbox Religion - Interreligiöse Kompetenz für internationale Jugendbegegnungen und Jugendreisen - herausgegeben von DIJA. Sehr verkürzt gesagt: Ein Knigge für den Umgang mit Menschen verschiedener religiöser Vorstellungen und Gebräuche. Angesichts der aktuellen politischen Diskussionen in Österreich würde man gerne eine weite Verwendung über die internationale Jugendarbeit hinaus wünschen wollen! Manchem Volksvertreter könnte dieses Wissen ebenso nicht schaden!
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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