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Montag, 17. Mai 2021

[ #internet ] Prof. Dr.Thomas Hoeren: Skript „Internetrecht“

Vom bekannten Hochschulskript „Internetrecht“ (Prof. Dr. Hoeren, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, ITM – Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht)  steht wieder eine aktualisierte Version März 2018 mit über 700 Seiten Umfang zur Verfügung.

Das Skript schafft einen umfassenden Überblick über Rechtsprechung und Literatur im Internetrecht und hat sich über die Jahre zu einem Standardwerk entwickelt. Überarbeitet bzw neu dabei sind insbesondere Ausführungen zum Zugangserschwerungsgesetz, zur Vorratsdatenspeicherung, Informationen zum Leistungsschutzrecht für Verleger und die neue Musterwiderrufsbelehrung.
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Freitag, 1. November 2019

[ #Datenschutz ] EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)



Am 4. Mai 2016 wurde die „Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung)“ kundgemacht.

Die Datenschutz-Grundverordnung ist am 25. Mai 2018 in Geltung getreten. Alle Datenverarbeitungen müssen dieser Rechtslage entsprechen.

Die Datenschutz-Grundverordnung ist zwar als EU-Verordnung in jedem EU-Mitgliedstaat unmittelbar anwendbar, sie enthält jedoch zahlreiche Öffnungsklauseln und lässt dem nationalen Gesetzgeber gewisse Spielräume. Zur Durchführung dieser Öffnungsklauseln und Spielräume wurden in Österreich (neben Anpassungen in zahlreichen Materiengesetzen) zwei Novellen des Datenschutzgesetzes (das „Datenschutz-Anpassungsgesetz 2018“ und das „Datenschutz-Deregulierungs-Gesetz 2018“) beschlossen.

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Dienstag, 2. Januar 2018

[ #Datenschutz ] Online: Handbuch zum europäischen Datenschutzrecht


Dieses Handbuch kann als PDF-Dokument heruntergeladen werden und bietet für Angehörige der Rechtsberufe, die mit diesem Bereich des Datenschutzes nicht so vertraut sind, eine Einführung in diesen Rechtsbereich. Es gibt einen Überblick über die geltenden Regelwerke von EU und Europarat.
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Mittwoch, 6. Dezember 2017

[ #Datenschutz ] Cyber-Sicherheit 2020: Herausforderungen für die IT-Sicherheitsforschung


Digitale Gesellschaft, Industrie 4.0 und Internet der Dinge.

Datensicherheit ist in aller Munde – das Bewusstsein um die Relevanz dieser Thematik und die damit verbundene Erwartungshaltung sind groß. Fraunhofer-Experten haben ihre Empfehlungen für eine starke IT-Nation Deutschland in einem Positionspapier zusammengefasst. 

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind wesentliche Innovationstreiber für die  Wirtschaft, von der Finanzbranche bis zum Maschinenbau,von der Energiewirtschaft bis zum Gesundheitssystem:

»Digitale Gesellschaft«, »Industrie 4.0« und »Internet der Dinge« charakterisieren als Schlagworte eine Entwicklung, bei der die gesamte deutsche Wirtschaft von IKT durchdrungen wird und bei der die Wirtschaft konsequent die Innovationspotentiale nutzt. Dabei wird ein ebenso hoher wie dringender Bedarf an schnell wirksamer angewandter Forschung zu IT-Sicherheit und Schutz der Privatsphäre offensichtlich.

Ein Positionspapier der Fraunhofer-Gesellschaft gibt Empfehlungen zur Ausrichtung und Schwerpunktbildung eines solchen Forschungsprogramms. Die Fraunhofer-Gesellschaft mit ihren 18 IKT-orientierten Instituten ist bestens aufgestellt, um die IT-Sicherheit zum Nutzen für Staat, Bürger und die Wirtschaft maßgeblich zu verbessern.


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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt gibt Auskunft:

1 Zusammenfassung 7
2 Bedeutung der IT-Sicherheit  9
2.1 Kulturwandel durch Systemforschung  9
2.2 Rolle der Fraunhofer-Gesellschaft  10
3 Angewandte Forschung zur IT-Sicherheit  11
3.1 Herausforderungen durch zunehmende Digitalisierung 11
3.2 Sicherheits-Systemforschung am Beispiel Industrie 4.0 12
4 Forschungsagenda »Cyber-Sicherheit 2020«  15
5 Chance und Notwendigkeit der deutschen Cyber-Security-Forschung  17
5.1 IT-Sicherheits-Forschungslandschaft 18
5.2 Stärkung der anwendungsorientierten Forschung 19
6 Forschungs- und Entwicklungsbedarf  21
6.1 Cloud-Sicherheit  22
6.2 Cyber-Physical Systems 23
6.3 Datenschutz und Privacy Management 25
6.4 Energieerzeugung und Energieversorgung 28
6.5 Frühwarnsysteme 30
6.6 Industrielle Produktion und Automatisierung  32
6.7 IT-Forensik  33
6.8 IT-Sicherheit für Mobilität 35
6.9 Mediensicherheit  36
6.10 Netzsicherheit  38
6.11 Piraterieschutz  39
6.12 Physically Embedded Cyber Security 41
6.13 Secure Engineering  42
6.14 Secure Mobile Systems 44
6.15 Sicherheit gegen Seitenkanal- und Fehlerangriffe 46
6.16 Sicherheitsmanagement 47
6.17 Vertrauenswürdige Systeme 49
6.18 Zusammenspiel Safety und Security  50
Impressum  52

Freitag, 25. April 2014

[ #privacy] Datenschutz in der digitalen Welt: Die Granada-Charta

Grenzüberschreitender Datenschutz war schon vor Snowden ein Thema. 

Die Internationale Arbeitsgruppe für Datenschutz in der Telekommunikation hat auf ihrer Sitzung in der spanischen Stadt Granada eine "Charta zur Regelung der Datennutzung in der digitalen Welt" verabschiedet. Sie enthält Grundsätze für die Nutzer (Users of Communications Services), für Anbieter (Communications Service Providers) und die Öffentliche Verwaltung (Public Authorities).

Die „Granada Charta of Privacy in a Digital World“ stellt in insgesamt 20 Grundsätzen Regeln für den verantwortlichen Umgang mit Daten im digitalen Umfeld auf. Dabei richtet sie sich nicht nur an den Nutzer, dem vor allem empfohlen wird, sich immer bewusst zu sein, welche Konsequenzen sich für ihn und andere aus seinen Handlungen im Internet ergeben. Des Weiteren werden Anbieter von Telekommunikations- und Telemediendiensten angehalten, Voraussetzungen für eine datenschutzfreundliche Umgebung zu schaffen. So soll die Nutzung der digitalen Angebote derart ausgestaltet sein, dem Nutzer eine einfach zu verstehende, datenschutzkonforme Nutzung zu ermöglichen und den korrekten Umgang mit den von ihm überlassenen Daten zu garantieren. Schließlich werden auch öffentliche Stellen angehalten, die Rahmenbedingungen für ein datenschutzgerechtes Miteinander im digitalen Zeitalter zu schaffen und für deren Einhaltung zu sorgen.
Die Internationale Arbeitsgruppe (auch bekannt als „Berlin Group“) wurde von Datenschutzbeauftragten aus verschiedenen Ländern der Welt ins Leben gerufen, um den Datenschutz im Bereich der Telekommunikation und Telemedien zu verbessern und weiterzuentwickeln.
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