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Mittwoch, 25. März 2020

[ #transparency ] Ratgeber für NGOs: Korruptionsvermeidung in der Entwicklungszusammenarbeit


Transparency International – Austrian Chapter (TI-AC) hat gemeinsam mit der Austrian Development Agency (ADA) einen Ratgeber für Nichtregierungsorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit vorgelegt. Der Ratgeber kann als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

TI-AC befasst sich seit 2007 mit dem Thema „Entwicklungszusammenarbeit in Österreich und Maßnahmen gegen Korruption“. Damit soll ein Beitrag zur Steigerung der Effizienz der Entwicklungszusammenarbeit und deren Akzeptanz bei der Bevölkerung erreicht werden. In einer Studie wurde zunächst festgestellt, wie das Problem der Korruption in der Entwicklungszusammenarbeit wahrgenommen wird, wie damit umgegangen wird und welche Strategien und spezifischen Instrumente entwickelt und angewandt werden , um gegen Korruption vor zu gehen oder auf Korruption zu reagieren. Dabei stellte sich heraus, dass bei den meisten Nichtregierungsorganisationen großes Interesse an verbesserter Transparenz sowie Ausbau und Verbesserung von Maßnahmen gegen Korruption besteht.

 In enger Zusammenarbeit mit der ADA wurden weitere Schritte und Maßnahmen zur Eindämmung der Korruption und Verbesserung der Transparenz beschlossen. Im Laufe des Jahres 2011 konnte unter Einbindung von Vertretern österreichischer Nichtregierungsorganisationen ein Ratgeber zur Korruptionsvermeidung in der Entwicklungszusammenarbeit fertig gestellt werden. In über 80 Seiten werden Vorschläge und Anregungen vorgestellt, wie dem Problem der Korruption in der Entwicklungszusammenarbeit entgegengetreten werden kann.

In Zusammenarbeit mit Internationalen Organisationen ist die Publikation in Englisch geplant, so dass der Ratgeber auch den Partnerorganisationen in Projektländern zur Verfügung gestellt werden kann. In Workshops soll es weiters zum Erfahrungsaustausch über die Umsetzung des Ratgebers und über allfällig notwendige Verbesserungsmaßnahmen kommen.

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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick in das Inhaltsverzeichnis:
Vorwort 7
1  Einführung 9
2  Was ist Korruption? 11
2.1 Korruptionsbegriff und Ursachen von Korruption 11
2.2 Begriffsdefi nitionen 11
2.3 Die Wahrnehmung von Korruption 15
2.4 Fakten und Zahlen zu in der OEZA tätigen NRO 16
3  Korruption bekämpfen 17
4  Risiken einschätzen 20
5  Entwicklung des Anti-Korruptionsprogramms 25
6  Organisatorische Maßnahmen 27
6.1 Organisationskultur 28
6.2 Internes Kontrollsystem 29
6.3 Personal 30
6.4 Training 31
6.5 Meldestelle 32
6.6 Überprüfung der Maßnahmen 34
7  Verhaltensrichtlinien 37
7.1 Grundsätze 37
7.2 Bestechung und Schmiergelder 38
7.3 Geschenke, Bewirtung, Spesen 39
7.4 Interessenkonfl ikte 39
7.5 Sanktionen 43
7.6 Verhalten gegenüber Entwicklungspartnerorganisationen & kooperierenden Unternehmen 44
7.7 Projektvereinbarungen, Finanzmittel 47
7.8 Anti-Korruptionsklausel 48
8  Kommunikation 50
8.1 Interne Kommunikation 50
8.2 Externe Kommunikation 54
8.3 Kommunikation mit lokalen Partnerorganisationen 59
9  Besonderheiten im Kontext von humanitärer Hilfe 60
10  Schlussfolgerungen 63
11  Abkürzungsverzeichnis 64
12  Anhang 65
12.1 Korruptionsrisiken bei der Bereitstellung humanitärer Hilfe 65
12.2 Nützliche Links, Kontaktadressen 68
12.3 Korruption im österreichischen Strafrecht 70
13  Literatur 80

Freitag, 8. Dezember 2017

[ #transparency ] Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Einheitliche Veröffentlichungspflichten für gemeinnützige Organisationen gibt es nicht. Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte aber der Gemeinschaft dennoch sagen: 
  • Welche Ziele die Organisation genau anstrebt, 
  • woher die Mittel stammen, 
  • wie sie verwendet werden und 
  • wer die Entscheidungsträger sind.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
 [citizen|BürgerIn|citoyen]⇒

    Donnerstag, 14. September 2017

    [ #Kommunalpolitik ] Self-Audits zur Korruptionsprävention in Gemeinden

    [Checklist] Transparency Deutschland hat eine Checkliste entwickelt, anhand derer Gemeinden korruptionsrelevante Risikozonen in ihrem Betrieb erkennen können.

    Definition Korruption. Unter Korruption versteht Transparency International den Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil. Korruption gefährdet die soziale und demokratische Ordnung, sie unterhöhlt die Prinzipien der Gleichheit vor dem Gesetz und des freien Wettbewerbs. Die materiellen Schäden, die der Allgemeinheit durch Korruption zugefügt werden, sind immens.

    Korruptionsspitze Kommune. Aus Sicht von Transparency Deutschland hat die Korruptionsprävention auf kommunaler Ebene eine besondere Bedeutung, statistisch werden hier die meisten Korruptionsfälle festgestellt und verfolgt.

    In Kommunen sind die handelnden Akteure – Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger, Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Wirtschaft, Parteien, Medien - oft auch im persönlichen Bereich eng miteinander verbunden. Die besondere Nähe der Entscheidungsträger birgt die Gefahr von Filz und Strukturen von „Geben und Nehmen“. Korruptionsgefährdete Bereiche im kommunalen Umfeld sind vor allem dort anzunehmen, wo auf Aufträge, Fördermittel oder auf Genehmigungen, Gebote und Verbote Einfluss genommen werden kann.

    Privatisierung fördert Korruption. Die Vergabe öffentlicher Aufträge ist mit hohen Korruptionsrisiken verbunden. Korruption führt hier zu überhöhten Preisen oder zu verminderter Qualität der Leistungen. Besondere Aufmerksamkeit verlangen die kommunalen Unternehmen, da sie sich – oft in privatrechtlicher Form – weitgehend der Steuerung und Kontrolle durch die Mehrheitsgesellschafterin Kommune

    Kommunale Unternehmen sind in Deutschland allerdings mittlerweile für mehr als 60 % aller kommunalen Investitionen verantwortlich. Im Rahmen eines Neuen Kommunalen Finanzmanagements / Rechnungs- und Steuerungswesens sind sie Teil des Konzerns Stadt / Kreis und sollten daher gleichermaßen wie die Kernverwaltung die Kriterien der Korruptionsbekämpfung und –prävention respektieren.

    Transparenzgebot. Transparency Deutschland fordert auf kommunaler Ebene ein Höchstmaß an Öffentlichkeit und Transparenz. Gerade bei wesentlichen Entscheidungen z.B. über Privatisierungen, Grundstücksverkäufe und Nutzungstarife sind eine aktive Öffentlichkeitsarbeit und weitgehende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erforderlich.

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    Samstag, 22. Februar 2014

    [ #transparency ] Initiative Transparente Zivilgesellschaft

    Einheitliche Veröffentlichungspflichten für gemeinnützige Organisationen gibt es nicht. Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte aber der Gemeinschaft dennoch sagen: 
    • Welche Ziele die Organisation genau anstrebt,
    • woher die Mittel stammen,
    • wie sie verwendet werden und
    • wer die Entscheidungsträger sind.
    [citizen|bürgerInnen|citoyen]⇒