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Sonntag, 16. Juni 2019

[ #Kinderpolitik ] UNICEF-Grundschulpaket „Du hast Rechte!“


Das kostenlose UNICEF-Grundschulpaket unterstützt Lehrkräfte bei der Einführung der Kinderrechte. Alle Materialien können auch einzeln bestellt und eingesetzt werden.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

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Sonntag, 14. April 2019

[ #Kinderschutz ] Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus: Code of Conduct

Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung in Tourismusschulen, -fachhochschulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie von Fachleuten in der Tourismusindustrie hinsichtlich sexueller Ausbeutung von Kindern im Tourismus - diesem Ziel widmet sich „Offenders beware!“, - ein 3-jähriges EU – Kooperationsprojekt von respect und ECPAT Österreich.

Es sind großteils die Kinder in Entwicklungsländern, die vielfältigen Formen der Ausbeutung ausgesetzt sind, darunter verschiedene Formen sexueller Ausbeutung. Die Bündelung von Problemen wie etwa Armut, Herkunft, sozialer Status, Geschlecht, Erziehung etc. führen zu einer besonderen Vulnerabilität von Kindern in Entwicklungsländern. Die TäterInnen, welche sich diese Umstände zu Nutze machen, sind häufig TouristInnen oder Geschäftsreisende aus europäischen Ländern. Das übergeordnete Ziel dieses Projektes ist demnach, einen Beitrag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung durch TouristInnen zu leisten und die Nachfrage westlicher Reisender nach sexuellen Dienstleistungen von Kindern - unter besonderer Berücksichtung der Länder Indien, Dominikanische Republik, Philippinen, Südafrika, Costa Rica und Kenia – zu reduzieren. Schwerpunkte im Projekt sind demnach: Sensiblilisierung, Kapazitätenaufbau und Steigerung der Motivation von Einzel- und Schlüsselpersonen, sich für den Schutz der Kinder einzusetzen.

Code of Conduct. Der Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus – Eine internationale Initiative von ECPAT- UNICEF - UNWTO sowie Tourismusunternehmen

1998 wurden der „Code of Conduct for the Protection of Children from Sexual Exploitation in Travel and Tourism“ von ECPAT Schweden und in Zusammenarbeit mit der WTO/OMT entwickelt. Seither wurde er in 6 europäischen Ländern, darunter auch Österreich, und verschiedenen Reisedestinationen von Reiseunternehmen und Verbänden umgesetzt.

Die WTO/OMT und zahlreiche internationale Dachverbände der Tourismuswirtschaft haben sich zu einem gemeinsamen Auftreten gegen jegliche Form der sexuellen Ausbeutung von Kindern und jungen Menschen im Tourismus ausgesprochen. Ziel des ECPAT Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder ist es, durch konkrete Maßnahmen, wie Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit, dieses Verhalten von Touristen zu stoppen bzw. zumindest zu erschweren. Durch gezielte Aufklärung sollen Reisende zum einen auf das Thema aufmerksam werden, zum anderen aber auch Hilfestellung erhalten, WIE sie reagieren können, wenn sie als Reisende verdächtige Annäherungen von Erwachsenen an Kinder beobachten oder gar unverschuldet ZeugInnen einer kriminellen Handlung gegenüber Kindern werden.

Mehr als 1000 touristische Unternehmen und Verbände aus 42 Ländern weltweit sind seither demKinderschutzkodex der Tourismuswirtschaft – Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus – beigetreten. Ziel des Kinderschutzkodex der Tourismuswirtschaft ist es, im Unternehmen Kinderschutz aktiv zu verankern, Geschäftspartner aufzuklären sowie Reisende und KundInnen zu informieren.

Kriterien. Der Kinderschutzkodex beinhaltet sechs Kriterien, die das Unternehmen schrittweise umsetzen muss:
  • Entwicklung einer ethischen Unternehmenspolitik zum Schutz der Kinder
  • Information und Fortbildung von MitarbeiterInnen im Herkunftsland und im Zielgebiet
  • Klauseln in Verträgen mit Hotels und anderen Kooperationspartnern
  • Information und Aufklärung von Reisenden und KundInnen
  • Sensibilisierung und Kooperation mit Schlüsselpersonen vor Ort, d.h. in den Destinationen
  • Jährlicher Report über die Fortschritte der Implementierung
Mithelfen - mitdenken. Was können Sie tun, um Kinder in Urlaubsdestinationen zu schützen?
  • Fragen Sie bei der Reisebuchung ob der Reiseveranstalter, den Sie für Ihre Reisebuchung ausgewählt haben, den internationalen „Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung“ unterzeichnet hat.
  • Informieren Sie sich vor der Abreise über die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen vor Ort
  • Informieren Sie sich über die kulturellen Gebräuche und Sitten im Gastland bzw. der Reisedestination und respektieren Sie diese. Z.B. ist Oben-ohne-Baden in vielen Ländern NICHT erwünscht, wenngleich sich Touristinnen nicht daran halten. Auch die Ignoranz solcher kultureller Tabus kann Kinderprostitution und sexuelle Ausbeutung von Kindern unterstützen!
  • Fällt Ihnen an Ihrem Urlaubsort etwas Verdächtiges auf, so sprechen Sie über Ihre Wahrnehmungen an Ort und Stelle mit der Reiseleitung Ihres Reiseveranstalter, dem Hotelpersonal oder der Vertretung Österreichs (Botschaft, Konsulat) in Ihrem Urlaubsland.
  • Bei eindeutigen Angeboten von Mittlern, z.B. Taxifahrern: Drücken Sie Ihren Unmut aus. Ignorieren allein ist zuwenig. Erstatten Sie Bericht im Hotel und bei Ihrer Reiseleitung vor Ort bzw. informieren Sie das Reisebüro und den Reiseveranstalter, wenn Sie wieder zu Hause sind.
  • Handelt es sich bei den mutmaßlichen Tätern um Österreicher, sind Ihre Mitteillungen auch für österreichische Behörden wichtig. Wenden Sie sich in diesem Fall an die österreichische Botschaft in Ihrer Urlaubsdestination oder wenden Sie sich zu Hause an die Interpol-Stelle unter: 01/24836 85025 (24h-Dienst; anonyme Mitteilungen möglich).
  • Unterstützen Sie Organisationen, die sich gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern einsetzen. Entweder vor Ort oder in Österreich. Nähere Informationen unter:www.ecpat.at
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Mittwoch, 7. Februar 2018

[ #SozialeArbeit ] Kindeswohlgefährdung erkennen in der sozialarbeiterischen Praxis

Ist das Wohl eines Kindes gefährdet und wenn ja, wie soll man weiter vorgehen? 

Ein (schweizerischer) Leitfaden unterstützt Fachpersonen der Sozialen Arbeit. Auch wenn es eine Schweizer Publikation ist, das Problem kennt bekanntlich keine Grenzen.

Ziel des Leitfadens ist nicht, dass möglichst viele Gefährdungsmeldungen eingereicht werden, sondern die richtigen Fälle möglichst früh erfasst und die geeigneten Schutzmassnahmen und Hilfestellungen eingeleitet werden. Wenn Kindeswohlgefährdungen in einem frühen Stadium erfasst werden und Hilfe erfolgt, kann das Auftreten von Folgeschäden oft verhindert oder deren Ausmass reduziert werden.

Der Leitfaden wurde von Prof. Andrea Hauri und Prof. Marco Zingaro, beide Dozenten am Fachbereich Soziale Arbeit, geschrieben und von der Stiftung Kinderschutz Schweiz herausgegeben. Der leitfaden steht als PDF-Datei online. Ab dem 1. Oktober kann der Leitfaden für CH 13.– in gebundener Form bei der Stiftung Kinderschutz bezogen werden.


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Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis:
Inhaltsverzeichnis
Einleitung

Teil I: Fachwissen
1 |Definition und Formen 9
2 |Risiko- und Schutzfaktoren  15
3 |System des Kindesschutzes in der Schweiz 18

Teil II: Praktischer Leitfaden
4 |Kindeswohlgefährdung erkennen 29
5 |Zusätzliche Hinweise zum praktischen Vorgehen 51
6 |Literatur 54

Samstag, 16. Dezember 2017

[ #Kinderpolitik ] Zahnlose Kinder- und Jugendrechte in Österreich


Die UN-Kinderrechtskonvention gilt für die Altersgruppen von 0 bis 18 Jahren und umschließt daher auch die Rechte von jungen Menschen von 14 bis 18 Jahren, die in Österreich als Jugendliche definiert sind.

Österreich war eines jener Länder, die die Kinderrechtskonvention am ersten Tag (26. Jänner 1990) unterzeichnet hatten. Nach der Genehmigung durch den Nationalrat am 26. Juni 1992 wurde die Konvention am 6. August 1992 ratifiziert. 30 Tage nach der Ratifizierung ist die Kinderrechtskonvention am 5. September 1992 in Österreich in Kraft getreten, jedoch mit einem Erfüllungsvorbehalt, der eine direkte Anwendbarkeit durch Gerichte oder Behörden verhindert. Damit werden Menschenrechte ausgeklammert, denn Kinderrechte sind Menschenrechte!
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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Sonntag, 3. Dezember 2017

[ #Familie ] Studie: Teilhabe von Eltern am Arbeitsleben schafft Wohlbefinden der Kinder

Die Teilhabe von Eltern am Arbeitsleben ist von zentraler Bedeutung für das Wohlbefinden von Kindern (in Deutschland). 

Eltern, welche die Möglichkeit haben, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten und als aktiv Handelnde am Leben der Gesellschaft mitzuwirken, sind laut dem in Berlin vorgestellten „UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland 2011/2012“ die wichtigsten Rollenmodelle. Hierdurch vermittele sich Kindern das notwendige Vertrauen, die Herausforderungen der Zukunft zu schaffen.

Crazy. Jedes Kind bracht für seine emotionale, soziale, moralische und intellektuelle Entwicklung Menschen, auf die es sich verlassen kann und zu denen es eine tiefe Bindung hat. Der Psychologe Urie Bronfenbrenner fast dies in dem Satz zusammen: „Jedes Kind braucht einen Erwachsenen, der „crazy“ nach ihm ist.“

Solch exklusive Zuneigung und Liebe sind Grundlage dafür, dass die Kinder Selbstachtung und
Achtung vor anderen entwickeln können. Sie erfahren diese in der Regel bei ihren biologischen oder sozialen Eltern. Als ihre wichtigsten Rollenvorbilder vermitteln sie ihnen Vertrauen und die Zuversicht, die Herausforderungen ihres Lebens zu meistern.

So haben die Teilhabe von Eltern im Beruf und im sozialen Leben starken Einfluss auf den Schulerfolg und die Entwicklung von Resilienz der Kinder. Elterliche Stärke macht sich dabei nicht an hohen Bildungsabschlüssen, einem hohen Einkommen oder besonderen beruflichen Positionen fest. Starke Eltern sind vor allem selbstbewusste Eltern, die das Gefühl haben, in der Gesellschaft anerkannt zu sein.


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Lohnt sich ein Download? Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis sagt mehr:

1. Einleitung 4
2. Die Achtung vor anderen und das kindliche Wohlbefinden 8
3. Das kindliche Wohlbefinden:
Forschungsperspektiven von UNICEF, OECD und EU 10
4. Starke Kinder, starke Eltern und unterstützende Nachbarschaft 14
5. Das kindliche Wohlbefinden im Vergleich der Bundesländer:
Die empirische Basis 16
6. Das kindliche Wohlbefinden im Vergleich der Bundesländer 19
6.1. Das materielle Wohlbefinden von Kindern auf der Basis der
UNICEF-Indikatoren 21
6.2 Das materielle Wohlbefinden von Kindern in den Bundesländern 22
7. Das kindliche Wohlbefinden und Teilhabe an Bildung 29
7.1. Regionale Vielfalt 32
7.2. Von Kompetenzen zur Teilhabe 38
7.3. Vergessen und abgehängt? 42
8. Beziehungen zu Eltern und Gleichaltrigen 46
9. Gesundheit, Verhalten und Risiken 50
10. Subjektives Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen 55
11. Perspektiven für die weitere Arbeit und Schlussfolgerungen 59
12. Literaturverzeichnis 67
Daten- und Tabellenanhang 70
Quellen und Anmerkungen zum Daten- und Tabellenanhang 91
Lesehilfen zu den Abbildungen im Bericht 93

Donnerstag, 3. August 2017

[ #Kommunalpolitik ] Praxisnahe Argumente für kindergerechte Gemeinden

Demografischer Wandel, Konkurrenz um Nachwuchskräfte und die Bedeutung einer lebendigen Demokratie als Grundlage unseres Gemeinwesens: Kindergerechtigkeit  ist mehr als nur ein Recht der Kinder, es ist eine kommunale Entwicklungschance. 

Welche positiven Effekte hat mehr Kindergerechtigkeit für Kommunen und wie lassen sich diese nutzen? Das Themenheft Nr.3 der deutschen Aktion  "Für ein kindergerechtes Deutschland" liefert hilfreiche Anregungen und zeigt anhand praktischer Beispiele, wie man Entscheiderinnen und Entscheider mit guten Argumenten (nicht nur in Deutschland) überzeugen kann.

Inhaltsangabe: 
Konkret: Wer in Kinder investiert, investiert in die Zukunft
Praktisch: Es kinder(ge)rechnet sich!
Kompakt: Wie sage ich’s meinem Bürgermeister?
Fundiert: „Kindergerechtigkeit ist ein  Katalysator“

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Dienstag, 25. Juli 2017

[ #Kommunalpolitik ] Themenheft 1 für kindergerechte Kommunen

Wie gelingt gute Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Kommunen? Und welche Chancen ergeben sich damit für eine Kommune? 

Das Themenheft gibt Antworten und verbindet strukturelle Fragestellungen mit illustrierenden Praxisbeispielen aus kommunalen Beratungsprojekten der Initiative "Für ein kindergerechtes Deutschland".

Inhalt
  • Immer dabei: unsere praxisnahen Publikationen
  • Konkret: Beteiligung – für Kinder ein Recht, für Kommunen eine Chance
  • Praktisch: Schritt für Schritt zu mehr Beteiligung!
  • Kompakt: Beteiligung hat Methode(n)
  • Fundiert: Wer ist hier eigentlich der Bestimmer?
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Montag, 17. Februar 2014

[ #Kommunalpolitik ] Themenheft für kindergerechte Kommunen

Wie bringt man Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichsten Fachbereichen in der Kommune zusammen, um wirkungsvoll komplexe Veränderungsprozesse für mehr Kindergerechtigkeit zu initiieren und zu begleiten? 

Das Themenheft gibt Antworten in Form von Praxisbeispielen, Hintergrundinformationen und praktischen Anregungen. Auch außerhalb des deutschen Bundesgebietes praktizierbar!

Wie wird Ihre Kommune noch kinder- und jugendgerechter? Indem Sie Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichsten Fachbereichen zusammenbringen und komplexe Veränderungsprozesse initiieren und begleiten. Wie das gelingt, zeigen die Praxisbeispiele und
Hintergrundinformationen in diesem Themenheft: Indem Sie junge Menschen früh und umfassend beteiligen (Themenheft 1: „beteiligen!“). Indem Sie Entscheiderinnen und Entscheider überzeugen, die positiven Effekte von Kindergerechtigkeit für Ihre Kommune zu nutzen (Themenheft 3: „nutzen!“). Und indem Sie sich von engagierten Menschen und starken Ideen inspirieren lassen n (Magazin „immer dabei“).

Inhalt
Immer dabei: unsere praxisnahen Publikationen
Konkret: Wer viel bewegen will, muss viele mitnehmen!
Praktisch: mit Schirm, Charme und Methode
Kompakt: Wer A sagt, muss auch B planen
Fundiert: „Erst im Zusammenspiel entstehen neue Chancen“

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