Posts mit dem Label [ #aktion ] werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label [ #aktion ] werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 7. Mai 2023

[ #netzwerk ] Handlungsanleitung: Netzwerkmanagement

Vernetzung - Wikimedia

Netzwerke erfreuen sich geradezu konjunktureller Aufmerksamkeit. Sie erregen als effiziente Form des Arbeitens und Lernens das Interesse von Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen und stehen als Gestaltungsphänomen bei Praktikern aus Unternehmen und Organisationen hoch im Kurs.

Was ist also dran an Netzwerken, was lässt sie unter dem Blickwinkel der individuellen und organisationalen Kompetenzentwicklung wie auch unter wirtschaftlichen Aspekten so attraktiv erscheinen?
Service. Dies ist nur der Hinweis  auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt!

 [citizen|BürgerIn|citoyen]⇒ 

Freitag, 5. Juni 2020

[ #aktion ] PR-Leitfaden: Ideen, Infos, Tipps


Aktiv werden können viele: Dieser Leitfaden richtet sich an alle Akteure der Wertschöpfungskette des ökologischen Landbaus, also landwirtschaftliche Betriebe, Erzeugergemeinschaften, regionale Verbände des Ökologischen Landbaus, Handelsunternehmen, Verarbeitungsunternehmen und Großküchen. 

Nützlich auch für viele andere Engagierte: Diese Vorschläge und Anleitungen sind weit über den ÖKO-Landbau anwendbar und kann jedwede zivilgesellschaftliche PR-Arbeit den Leitfaden nützen.

Die Initiative kann aber selbstverständlich auch von engagierten Gruppen, Initiativen und Verbindungen ohne wirtschaftliches Interesse ausgehen, wie von den verschiedenen Non-Profit-Organisationen des Umwelt- und Naturschutzes, den Umweltämtern, Agenda-Gruppen, Landfrauen, Landjugend, Jugendhilfeinitiativen, aber auch von Kindergärten, Schulen, Kirchengemeinden, Elterninitiativen und und und ...

Basis- und Maßnahmenmodul. Der Leitfäden ist in zwei Hauptmodule unterteilt. Das Basismodul gibt Grundsatzinformationen und -hinweise zur aktiven Öffentlichkeitsarbeit für den ökologischen Landbau und zur Nutzung der Leitfäden für eigene Projekte. Darüber hinaus findet man im Maßnahmenmodul - nach dem Motto "Jede Woche Bio-Action!" - 52 verschiedene Aktionsideen im Stil von "Kochrezepten". Dort findet man jeweils die Aktionsbeschreibung - Idee, Programm, Hinweise zu Kosten, Zeitplan und Personal etc. Zusätzlich helfen praktische Checklisten, Mustertexte und Mustervorlagen bei der Umsetzung. Die ausgewählten Ideen sollen die ganze Breite an Aktionsmöglichkeiten für die Zielgruppe Verbraucher, sowohl Erwachsene als auch Kinder, abdecken.


 [citizen|BürgerIn|citoyen]⇒

Ein schneller Blick auf den INHALT:
I . Einführung und Zielsetzung: Warum diese Leitfäden ? 4
1. Aktive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den ökologischen Landbau und für Bio-Produkte ist wichtig! 4
2. Aufbau und Umgang mit den Leitfäden 4
II. Grundsätze der Verbraucheransprache: Zehn Kommunikationsziele 5
III. Regionalität und Vernetzung: Gemeinsam geht es besser! 7
IV. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Kein Buch mit sieben Siegeln 8
1. Vorbereitung und Durchführung einer Aktion 8
2. Weitere Werbe- und PR-Instrumente zur Bekanntmachung 10
3. Nachbereitung einer Aktion 12
V. Ansprechpartner und Kontaktadressen: Wer, was und wo? 13
VI. Fördermöglichkeiten: Wo gibt’s finanzielle Unterstützung? 18
VII. Praktische Hinweise: Genehmigungen, Versicherungen und Co. 19
VIII. Internet-Service: Texte, Faltblatt und Forum 20
IX. FAQ: Häufige Fragen und Antworten 21
X. Weiterführende Literatur: Noch mehr Infos – schwarz auf weiß 23
X I . Ü b e r s i c h t d e r A k t i o n s i d e e n : J e d e Wo c h e B i o - A c t i o n 24
D e t a i l l i e r t e A k t i o n s b e s c h r e i b u n g e n f ü r…
Landwirte 1 - 24
Verarbeiter 25 - 28
Einzelhändler 29 - 33
Großküchenleiter 34 - 37
Erzieher und Lehrer 38 - 44
weitere oder verschiedene Initiatoren 45 - 5

Donnerstag, 4. Juli 2019

[ #praxis ] Der Boykott - Information vor der Aktion!


Immer wieder genutztes gewaltfreies Mittel von Trägern der Zivilgesellschaft ist der Boykott  von Waren und Dienstleistungen, Produkten, Staaten, ... 

Dieser kann wirkungsvoll sein und zum Kristallisationspunkt einer Bewegung werden.

Er birgt aber auch Gefahren ...
Service. Dies ist nur der Hinweis  auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt!
 [citizen|BürgerIn|citoyen]⇒ 

Donnerstag, 27. Juni 2019

[ #aktion ] Critical Mass

Critical mass (engl., dt. kritische Masse) ist eine international verwendete Form der direkten Aktion, bei der sich mehrere nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer (hauptsächlich Radfahrer) scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen und unhierarchischen Protestfahrten durch Innenstädte mit ihrer bloßen Menge und ihrem konzentrierten Auftreten auf ihre Belange und Rechte gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen.
 
Sexy, lustig, engagiert. Auf der Website der österreichischen Critical-Mass-Bewegung heisst es dazu: "Wir fahren gemeinsam einmal im Monat mit dem Fahrrad durch die Stadt und nehmen uns den Raum der uns im Alltagsverkehr verweigert wird. Wir sind eine kritische Masse die einmal im Monat die unreflektierte Dominanz der Autos in der Stadt durchbricht und aufzeigt. Wir lassen uns nicht länger an den Rand drängen. Wir sind ökologisch, leise, lebenswert, platzsparend, lustig, ökonomisch, sexy, engagiert. Und wir haben Spass dabei !! Autos machen Lärm, wir machen Musik!"

Die Organisatoren sind zwar zeifellos politisch, doch sie geben sich recht nett. Dabei ist die Besetzung öffentlichen Raumes für eine alternative Nutzung oder Nutzung durch nichtprivilegierte Gruppen doch eine überaus politische Initiative. Sie hat etwas von der Rückgewinnung von Raum für die Öffentlichkeit, wie sie der Hausbesetzer- und ursprünglichen Jugendhausszene eigen war. Es ist der Konflikt zwischen öffentlichem und privaten Gut, zwischen privatem Raubbau und gemeiner Allmende.

Flashmob. Doch derartige Assoziationen will man dort möglichst nicht aufkommen lassen, mögliche Sympathisanten nicht vergrämen, nicht jene von der Teilnahme abhalten, die die Teilnehmer erst zu jener "Kritischen Masse" werden lassen könnten, die eine Kettenreaktion produzieren kann. Und so hat das ganze Spektakel - vielleicht auch zu Unrecht - etwas von den unpolitischen Flashmobs. Die deutsche Website formuliert die Annäherung daran auch fast wörtlich:  "Critical Mass der organisierte Zufall" um in der zweiten Hälfte des Satzes augenblicklich bewusst gewordenen Stumpfsinn zu widerrufen und sogleich wieder in den alten zu verfallen: "schließt euch zusammen und holt euch ein Stück Strasse (Lebensraum) zurück".

Verkehr der Zukunft. Wie auch immer. Der Fahrradradfahrer ist kaum ein unterprivilegierter Personenkreis mehr und die Zukunft der Mobilität ist er (schon in einer alternden Gesellschaft) allemal nicht. Sowenig wie die handbetriebene "grüne" Schreibmaschine des Peter Mitterhofer wieder den stromfessenden PC ersetzen könnte. So besteht denn doch die Gefahr mit netten und sympathischen Projekten mehr von den Mobilitätsproblemen abzulenken als für deren vernüpnftige und gerechte Bewältigung zusammen zu rücken.

Modell für die Zivilgesellschaft. Dennoch darf man die Methode nicht allzuschnell klein reden. Man mag in ihr auch den Versuch sehen, Menschen für Engagement und Vertretung ihrer ureigensten Anliegen auf eine neue Art zu  mobilisieren. Montags-, Dienstags-, ... Donnerstagsdemonstrationen waren nicht wirklich neue und mobilisierende Formen, eher eine langweilige Form des NordicWalking.

Für die Zivilgesellschaft sind die von den Critical Mass angewandten Techniken tatsächlich ein Erfahrungsschatz. Dies schon allein dann, wenn sie deren Proponenten daran erinnern, dass Sponsoren zu gewinnen, Umwelt- und sonstige Alternativlabels  zu vermarkten, Rauchfänge zu bewimpeln und Pressekonferenzen fast immer das Gegenteil von  "Bewegung" darstellen.

Bewegung. Es ist nämlich allemal Politik, sich frei zu versammeln, eine Meinung zum Ausdruck zu bringen. Nicht umsonst ist ihr rechtlicher Rahmen weniger die Strassenverkehrsordnung sondern Meinungs-, Demonstrations- und Versammlungsrecht. Was daraus wird, das liegt an den Teilnehmern und Initianten selber und bleibt diese Art der Veranstaltung so auch sympathisch, solange die von Berufs wegen Politikbegeisterten und die  Massenmobilisierungstheoretiker nicht das Zepter in die Hand nehmen.

 [citizen|BürgerIn|citoyen]⇒  

Freitag, 7. Juni 2019

[ #aktion ] Jugendbegegnung in vielen Sprachen: Let's communicate!


Was tun, wenn man nicht die gleiche Sprache spricht? 

Welche Methoden es gibt, sich auch ohne gemeinsame Sprache zu verständigen oder anders gesagt: Wie kann eine internationale Jugendbegegnung funktionieren, wenn die TeilnehmerInnen alle unterschiedliche Sprachen sprechen und eine Verständigung schwierig ist? In diesem Buch werden verschiedene Methoden vorgestellt, wie in solchen Situationen dennoch ein Austausch stattfinden kann.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt!
 [citizen|BürgerIn|citoyen]⇒  

Mittwoch, 30. Mai 2018

[ #aktion ] Projektmanagement leicht gemacht

Wie plane ich mein Projekt? Wie ist der Weg von der ersten Idee zum konkreten Ziel? Wie viel Zeit muss ich insgesamt einplanen? Das sind nur einige Fragen, die am Anfang eines Projektes geklärt sein müssen. Das Buch "Projektmanagement leicht gemacht - für Jugendgruppen,- projekte und -aktionen" ist ein Werkzeugkasten, der alle wichtigen Fragen beantwortet.

Erschienen ist das Buch innerhalb des Aktionsprogramms für mehr Jugendbeteiligung. beim Deutschen Bundesjugendring - Berlin, 4. Auflage, Dezember 2013. Die Publikation ist als Drucksache vergriffen steht jedoch zum Download online.

 [citizen|BürgerIn|citoyen]⇒

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr:

7 Ein paar Worte vorweg: Vorwort

8 Worum geht’s: Einleitung

10 Wo kommen die Ideen her: Ideenfindung

19 Konkret werden: Konzeption

26 Immer schön pünktlich: Zeitmanagement

28 Alle an Bord: Teamarbeit

35 Woher nehmen und nicht stehlen: Finanzielle Unterstützung

43 An alles gedacht: Antragstellung

54 Tue gutes und rede darüber: Öffentlichkeitsarbeit

64 Wie läuft’s: Controlling

74 Am Ende heißt es rechnen: Verwendungsnachweis

82 Wie war’s: Auswertung

89 Nur wer was macht, kann auch verändern: Das Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung

90 Vertragt Euch: Come in Contract

92 Ein gemeinsames Dach: Der Deutsche Bundesjugendring

108 Impressum

Mittwoch, 26. Juli 2017

[ #aktion ] Knigge für Demonstranten

Auch wenn politische Kundgebungen weitgehend gewaltfrei verlaufen – was auch immer Vorsatz sein sollte,  so darf das weder Teilnehmer noch Veranstalter nicht darüber hinweg täuschen, dass eine Demonstration KEIN Spaziergang ist und unter Umständen auch persönliche, rechtliche und gesundheitliche Gefahren mit sich bringen kann.

Gerade bei antifaschistischen Aktivitäten, wenn beispielsweise Neonazis ankündigen, gewaltsam gegen die Kundgebung vorzugehen, ist besondere Vorsicht angesagt. Dasselbe gilt aber auch, wenn man mit der Teilnahme vorsätzlicher Störenfriede und Provokateure aus den "eigenen Reihen" rechnen muss.

Der vorliegende Demoplaner  der "Roten Hilfe" fasst bundesdeutsche Erfahrungen zusammen und versteht den Staat  - leider -  nur als Repressionsapparat. Das mag nicht für alle Kundgebungsteilnehmern so fundamentalistisch gelten und reduziert damit auch das Demonstrationsrecht  - auch ganz gegen seine historische Entstehung und verfassungsgeschichtliche Entwicklung - auf eine sehr enge politische Agitation und Propaganda, sowie einer etwas defaitistischen Vorstellung, was denn eine Demonstration sein und bewirken soll und kann.

Aber das ist eine andere Geschichte: 
Die Rote Hilfe e. V. (RH).  Wikipedia: 
  • Das ist eine Organisation zur Unterstützung linker Aktivisten, die aufgrund ihrer politischen Aktivität mit deutschen Rechtsorganen in Konflikt geraten sind. Die Organisation hat bundesweit über 8200 Mitglieder in 40 Orts- und Regionalgruppen sowie eine Bundesgeschäftsstelle in Göttingen.   ...
  • Die Verfassungsschutzämter von Bund und Ländern ordnen die Rote Hilfe als linksextremistische Organisation ein und werfen ihr die Unterstützung von Gewalttätern vor. 
  • ... Nach der Soziologin Veronika Tacke wird durch die semantische Konstruktion einer Betroffenheit der linken Bewegung von „politischer Verfolgung“ durch einen „repressiven Staat“ die selbst eingenommene Distanz zur Gesellschaft zum Ausschluss stilisiert. Die Konstruktion der sozialen Exklusion werde wiederum zur Legitimation des Kampfes gegen die Gesellschaft herangezogen. ...

Nichtsdestotrotz liefert der "Demoplaner" auch grundsätzliche Anleitung und Ableitung aus der Praxis und dürfte nicht nur "Demonstranten" sondern auch Organisatoren und Initiativen für Überlegungen und für eine ordentliche und besonders gewaltfreie Organisation hilfreich sein.

 [citizen|BürgerIn|citoyen]⇒