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Dienstag, 11. April 2023

[ #kommunikation ] Figuren der Rhetorik


Der Anwendungsbereich rhetorischer Figuren ist vielfältig: von Präsentationen eines Themas vor einem Publikum, dem Schreiben eines Artikels, über Verwendung in der gehobenen Alltagssprache, Werbung oder in der Kunst. 

Sie belegen, dass Sprache mehr ist als eine banale Aneinanderreihung von Worten.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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Montag, 27. August 2018

[ #web ] Politik im Internet: Vom analogen zum virtuellen Plakat


Die Partizipation beschränkt sich auf das Aufhängen von virtuellen Plakaten im Gegensatz zu analogen Plakaten“ (S 108).

Eine Magisterarbeit des Hohenemsers Christian Aberer steht auf E-Thesis (Uni Bibliothek Wien) zur Sozialmedia-Nutzung österreichischer (sozialdemokratischer + grüner) Politiker online. Ist sie damit auch nicht auf den gesamten Politikbetrieb übertragbar, so gibt sie doch einen überraschenden Einblick an das Socialmedia-Verständnis roter und grüner "Amtsanwärter" und reflektiert eher unbeabsichtigt damit den enormen Timelag im Politikbetrieb gegenüber der Ökonomie.
"Wichtig bei jeder Onlinepräsenz ist dabei immer, dass es zu einem gegenseitigen  Austausch und Kommunikation zwischen dem Verfasser oder der Verfasserin und dem Leser oder der Leserin kommt und nicht nur zu scheinplebiszitären Formen der Kommunikation ohne effektive Verbesserung der demokratischen Qualität. " (S 19.)
Abstract. Politiker am Beginn ihrer Laufbahn haben meist nicht den gleichen Zugang zu klassischen Medienkanälen wie die Spitzenkandidaten und -kandidatinnen der jeweiligen Partei. Die vorliegende Arbeit hat den Wandel in der politischen Kommunikation, hin zur Interessensvermittlung im Internet als Thema. Der Fokus liegt dabei auf jeweils sechs Politikern und Politikerinnen der sozialdemokratischen sowie der Grünen Partei Österreichs. Dabei handelt es sich um eine explorative qualitative Einzelfallstudie, die nicht auf die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse abzielt, sondern im Detail beleuchten soll, welche Internetdienste genutzt werden. Bei der Auswahl der Einzelpersonen wurde der Fokus auf Politiker und Politikerinnen am Beginn ihrer Laufbahn gelegt, deren Arbeitsort in Wien liegt. Für die Analyse wurden die jeweiligen Webauftritte sowie die Nutzung sozialer Netzwerke herangezogen und alle zwölf Kandidaten und Kandidatinnen einzeln interviewt.

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Ein schneller Blick auf das Inhaltsverzeichnis:

1 Wandel der Politikvermittlung 8
1.1 Partizipative und professionell-redaktionelle Medien 11
1.2 Neue Formen der Kommunikation 12
1.2.1 Parteienkommunikation im Wandel 14
1.2.2 Politik im Internet 16
1.2.3 Internetpublikum 17
1.3 Forschungsgegenstand 18
2 Forschungsfragen 21
3 Auswahl der politischen Akteure 24
3.1 Auswahlkriterien 25
3.2 Frauenquote 26
3.3 Ausgewählte Personen 28
4 Methoden 31
4.1 Integrierte Kommunikation 31
4.2 Inhaltsanalyse nach Mayring 33
4.2.1 Analyseeinheiten 34
4.2.2 Kategoriensystem 35
4.3 Experteninterviews 35
4.3.1 Interviewleitfaden 36
4.3.2 Transkription 37
5 Auswertung 38
5.1 Forschungsfrage 1 (Motiv) 38
5.2 Forschungsfrage 2 (Vorzugsstimmen) 44
5.3 Forschungsfrage 3 (Dienste) 48
5.4 Forschungsfrage 4 (fremde Hilfe) 58
5.4.1 Internetoffensive 60
5.5 Forschungsfrage 5 (Design, Vorbilder) 61
5.6 Forschungsfrage 6 (Themenauswahl, Kritik) 63
5.6.1 Christoph Peschek 64
5.6.2 Georg Papai 65
5.6.3 Irini Tzaferis 66
5.6.4 Jürgen Wutzlhofer 66
5.6.5 Peko Baxant 67
5.6.6 Raphael Sternfeld 69
5.6.7 Efgani Dönmez 70
5.6.8 Georg Prack 72
5.6.9 Julian Schmid 73
5.6.10 Peter Kraus 75
5.6.11 Philipp Schmidt 75
5.6.12 Sabine Gretner 76
5.7 Forschungsfrage 7 (Reichweite) 78
5.8 Forschungsfrage 8 (Werbung) 81
5.9 Forschungsfrage 9 (Zielgruppe) 86
5.10 Forschungsfrage 10 (Aktualität, Frequenz) 91
5.10.1 Wien-Wahl 2010 94
5.11 Forschungsfrage 11 (Privatsphäre und negative Erfahrungen) 95
5.12 Forschungsfrage 12 (Dialog und Kommentare) 100
5.12.1 Interaktion und Demokratisches Potential 108
5.12.2 Brisanz der eigenen Themen 110
5.13 Forschungsfrage 13 (Mediennutzung) 112
6 Anhang 116
6.1 Webauftritte der SPÖ-Vertreter 116
6.2 Webauftritte der Grünen 117
6.3 Interviewleitfaden 118
6.4 Abbildungsverzeichnis 119
6.5 Literaturverzeichnis 119
6.6 Literaturverzeichnis (Webauftritte) 123
6.7 Zusammenfassung 126
6.8 Abstract 126
6.9 Lebenslauf 127

Montag, 16. Juli 2018

[ #praxis] Kommunizieren lernen . . .


Kommunikationsmodelle: Vier Seiten einer Nachricht


Mit dem vorliegenden PDF-Leitfaden "Kommunizieren lernen" des Münchner BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung kann man in Eigenverantwortung seine kommunikativen Fähigkeiten verbessern.

Für die Herausgabe werden zwei Gründe genannt, wobei der letztere hier besonders nützlich erscheint: Zum einem ist die Broschüre als Ergänzung gedacht für die vielfältigen Seminare, die die Friedrich-Ebert-Stiftung in Bayern zu diesem Thema anbietet. Zum anderen sollen Interessenten ermutigt werden, ihre Kommunikation im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements in Vereinen und Initiativen zu verbessern.

Gesellschaftliche Gruppen, insbesondere Bürgerinitiativen und politische Parteien sind hier ein ideales Lernfeld.Die "Anregungen zur Selbsthilfe" können alleine bearbeitet oder zusammen mit Gleichgesinnten in einerLernselbsthilfegruppe Kommunikation.

Der Autor dieser Broschüre Jürgen Heckel kommt aus der Praxis und lehrt seit über 20 Jahren Kommunikation. Er sammelte wertvolle Erfahrungen durch sein Engagement in Initiativen, Vereinigungen und Selbsthilfegruppen. Er predigt keine Dogmen, erteilt keine Ratschläge, sondern zeigt durch die vielfältigen Modelle in der Broschüre Suchwege auf, auf denen in Eigenverantwortung herausfindbar ist, wie kommunikatives Wachstum zu fördern ist. Seine persönliche und übertragbare Erfahrung: "Es lohnt sich nicht, anderen etwas vorzumachen. Menschen haben ein ganz feinesGespür dafür, ob es jemand ehrlich meint oder nicht."

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf das Inhaltsverzeichnis sagt mehr:

Vorwort 6
I Einleitung 7
II Kommunikationsmodelle: Vier Seiten einer Nachricht . . . 9
III Die Landkarte 12
IV Das Werte- und Entwicklungsquadrat 14
V Wie offen kann ich sein? Selektive Authentizität 16
VI Die Toleranzampel oder: Drei Straßen in der Kommunikation 19
VII 9 Tipps zur Freien Rede 21
VIII Gliedern – Ordnen 25
IX Vorbereitung einer Rede oder eines Referates 28
X Feedback 30
XI Moderation 31
XII Kleine Anleitung für Podiumsdiskussionen 36
XIII Die Lernselbsthilfegruppe Kommunikation 37
XIV Literatur 41

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Dienstag, 17. April 2018

[ #kommunikation ] ABC der Mediation


Mediation (lateinisch „Vermittlung“) ist ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes, bei dem unabhängige „allparteiliche“ Dritte die Konfliktparteien in ihrem Lösungsprozess begleiten. 

Die Konfliktparteien, auch Medianten oder Medianden genannt, versuchen dabei, zu einer gemeinsamen Vereinbarung zu gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht.

Der allparteiliche Dritte (ein Mediator oder ein Mediatoren-Team in Co-Mediation) trifft keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konflikts, sondern ist lediglich für das Verfahren verantwortlich. Ob und in welcher Form ein Mediator selbst überhaupt inhaltliche Lösungsvorschläge macht, ist je nach Ausrichtung der Mediation unterschiedlich.
Das ABC der Mediation ist ein "Produkt" von Politeia - Forum für Politische Mediation, ein interdisziplinäres Netzwerk von MediatorInnen, SozialwissenschaftlerInnen, PolitologInnen, JuristInnen, SoziologInnen und PädagogInnen.

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Freitag, 19. Januar 2018

[ #kommunikation ] Backfire: Wie man unfairen Kampagnen widersteht


Infoblatt: Backfire - Wann geht ein Angriff nach hinten los? Einfache Anleitung wie rechtswidrige bzw. unfaire Angriffe abgewehrt werden können als Download.

Wenn politisch aktive Gruppen oder Einzelpersonen als bedrohlich empfunden werden, sind sie - auch in demokratischen Ländern - gelegentlich massiven Angriffen oder Übergriffen ausgesetzt. Verleumdung, Bespitzelung, Drohungen oder tatsächliche physische Angriffe - die Liste der unfairen oder illegalen Mittel, die eingesetzt wurden oder werden, ist lang.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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Freitag, 22. Dezember 2017

[ #kommunikation ] Texten für das Internet


Texte,
die im Internet veröffentlicht werden, sollten genau wie gedruckte Texte journalistischen Standards und Konventionen entsprechen. Jedoch genügt es nicht, die Regeln des Printjournalismus eins zu eins auf das Web zu übertragen. Der Online-Journalist muss seinen Text an das webspezifische Leseverhalten der User anpassen, wenn er "angeklickt" bleiben will.

Download. Die hier zum Download angebotenen Ausschnitte aus Saim Rolf Alkans Handbuch "Texten für das Internet" liefern praktische Einsteiger-Tips zum webgerechten Schreiben. Unter anderem wird detailliert auf den Aufbau des Webtextes und seine einzelnen Bausteine (Header, Teaser, Fließtext etc.) eingegangen. Dazu Infos zur webgerechten Sprache, welche dem Bedürfnis des Internet-Lesers nach schnell erfassbarer Information entgegenkommen muss.

Autor. Saim Rolf Alkan gründete nach dem Studium (Diplom-Wirtschaftsingenieur) das Unternehmen "aexea Integrierte Kommunikation" in Stuttgart. Dort entwickelt er vorrangig integrierte Kommunikationskonzepte für Unternehmen aus Technik und Dienstleistung. Der Schwerpunkt der Online-Aktivitäten liegt in der Produktion content-orientierter Websites. Neben der Geschäftsführertätigkeit ist Saim Alkan als Dozent und Referent für Marketing, Werbung und Internet tätig. Veröffentlichungen: Handbuch Online-Redaktion (2003)

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Saim Rolf Alkan: Texten für das Internet - Inhaltsverzeichnis
  • Schreiben im Internet - Webgerechtes Texten
  • Anforderungen an den Web-Texter
  • Zunehmende Informationstiefe und nichtlineares Erzählen
  • Die Qual der Wahl
  • Multimedia und Interaktion
  • Die vier Dimensionen des webgerechten Schreibens.
  • Journalistische Arbeit im Internet
  • Die Story
  • Wie entsteht eine Story?
  • Regeln der Recherche
  • Hilfsmittel bei der Recherche
  • 1http://www.mediaculture-online.de
  • Regeln für die Web-Recherche
  • Was macht die Story zur Story?
  • Informationen gliedern.
  • Die sieben zWerge
  • Das Wichtigste zuerst
  • Die umgekehrte Pyramide
  • Abschied von der Perlenkette
  • Bausteine eines Web-Textes.
  • Headline - die Überschrift
  • Subline und Overline
  • Teaser und Lead - der Vorspann
  • Der Fließtext
  • Der Bildtext
  • Sprache im Internet - Webgerechter Ausdruck
  • Gutes Deutsch im Internet
  • Wie schreibe ich verständlich?
  • Wie konstruiere ich Sätze?
  • Wie schreibe ich anschaulich?
  • Wie schreibe ich ansprechend?
  • 2http://www.mediaculture-online.de
  • Rhetorische Kunstgriffe
  • Alles braucht seine Zeit.
  • Perfekt, Imperfekt und Plusquamperfekt
  • Präsens und Futur.
  • Alles braucht seinen Modus
  • Konjunktiv und Indikativ?
  • Weiterführende Literatur

Donnerstag, 21. September 2017

[ #bürgerjournalist ] Zukunftspfade und Sackgassen: Wohin geht der Online-Journalismus?


In der Publikationsreihe netzwerk-recherche -Werkstatt liegt der 18. Band vor: Online-Journalismus : Zukunftspfade und Sackgassen. In rund 30 Aufsätzen und Interviews äußern sich bekannte deutsche Netzjournalisten, Wissenschaftler und Blogger, ergänzt um einen Serviceteil.

Wie soll ein hochwertiger Online-Journalismus künftig finanziert werden? Wann werden die Verlage bequeme Zahlungsmodelle einführen? Bedroht Google die großen Nachrichtenseiten? Welche Rolle spielt die Nutzerbeteiligung? Wie kann mit Journalismus im Netz Geld verdient werden? Seit mehr als 15 Jahren publizieren Journalisten im Netz und es stellen sich mehr denn je Fragen. Einschätzungen und Bestandsaufnahmen bietet die 18. Werkstatt des netzwerk recherche mit dem Titel „Online-Journalismus“.

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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf das Inhaltsverzeichnis:

Vorwort (S. 6)
So geht’s nur im Netz: das Besondere am Online-Journalismus
Nea Matzen (S. 9)
"Jeder legt sich seine eigene Strategie zurecht"
Interview mit Stefan Plöchinger (S. 24)
"Am Ende zählt die Geschichte – und nicht das Medium"
Interview mit Nea Matzen (S. 31)
Verschwinden oder Wandel des Journalismus im Internet?
Prof. Dr. Christoph Neuberger (S. 36)
"Nutzerbeteiligung ist das A und O für den Qualitätsjournalismus"
Interview mit Ulrike Langer (S. 46)
Und sie wissen immer noch nicht, was sie tun sollen
Rainer Meyer alias Don Alphonso (S. 53)
Elf Thesen zum Qualitätsjournalismus im Internet
Hans-Jürgen Jakobs (S. 58)
"Hört auf die digitalen Vordenker!"
Interview mit Thomas Knüwer (S. 61)
Die dritte Medienrevolution frisst ihre Cousins
Markus Reiter (S. 66)
Die digitale Öffentlichkeit und die Krise des Journalismus
Stefan Münker (S. 69)
"Das Netz macht Nachrichten zum kollaborativen Element"
Interview mit Alexander von Streit (S. 77)
Journalismus im Webstuhl
Jan Söfjer (S. 83)
"Mit angezogener Handbremse"
Interview mit Prof. Dr. Lorenz Lorenz-Meyer (S. 89)
Recherchefreie Zone: Das Lokale
Ein Werkstattbericht über das Heddesheimblog
Hardy Prothmann (S. 94)
"Dieser schreckliche Stotterjournalismus!"
Interview mit Marian Semm (S. 99)
Sagen Sie uns Ihre Meinung! Aber was sagt die uns?
Christian Pfaffinger, Nina Springer (S. 105)
"Wir müssen uns auf die Gegebenheiten des digitalen Raums einlassen"
Interview mit Dirk von Gehlen (S. 111)
Journalistische Glaubwürdigkeit durch Klarnamen bei der Kommentarfunktion
Markus Hofmann (S. 115)
"Keine großen Mängel im Pressekodex"
Interview mit Lutz Tillmanns (S. 121)
Journalismus 2.0: Neue Werkzeuge für die journalistische Arbeit
Anton Simons (S. 126)
"Nicht so richtig fasziniert von Facebook & Co."
Interview mit Christian Bartels und Christoph Schultheis (S. 133)
Bloggen für eine Nachrichtenseite – aber wie?
Sonja Riegel (S. 137)
Social Payments – Prozess statt Produkt
Bernd Oswald (S. 145)
"Priorität hat die Einbindung partizipatorischer Elemente"
Interview mit Jörg Sadrozinski (S. 149)
"Luft nach oben ist immer"
Interview mit Sophie Burkhardt (S. 152)
Blogger sind in der Regel meinungsfreudig
Interview mit Thomas Mrazek (S. 155)
Originäre Inhalte, Aggregation von Information, Einordnung von
Information wird wichtiger
Interview mit Peter Schink (S. 162)
Hochwertiger Online-Journalismus vereint die Stärken aller Mediengattungen
Interview mit Dr. Christian Stöcker (S. 165)
"Verlage müssten mehr in Qualität investieren"
Interview mit Alfons Pieper (S. 169)
Serviceteil
Links (S. 173)
Lokal-Blogs (S. 179)
Wichtige Websites für den Online-Journalismus (S. 180)
Literaturauswahl (S. 182)
Standards der Online-Recherche – Was Journalisten können und kennen müssen
Ulf Grüner und Albrecht Ude (S. 185)
Autoren (S. 190)
Impressum (S. 192)

Dienstag, 19. September 2017

[ #kommunikation ] Pressetext für Veranstaltungen: Die sieben W-Fragen

Schreibe keine Wetterberichte, schreibe faktenhaltige Nachrichten!

Wenn Sie eine erfolgreiche Pressemeldung zu einer Veranstaltung unterbringen wollen, denken Sie an die "Sieben W-Fragen": was, wo, wann, wer, wem, wozu, wie? Das rät die Pressearbeiterin des Österreichischen Büchereiverbandes Barbara Brunner. Ihr kurzes zweiseitiges PDF-Manuskript ist höchst hilfreich.
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Samstag, 6. August 2016

[ #kommunikation ] Öffentlichkeit im Wandel - Medien, Internet, Journalismus

Die Öffentlichkeit ist im Wandel – nicht ohne gravierende Folgen für den Journalismus. Neue Akteure - meist ohne Zertifikat der Journalistenschulen - treten im Internet auf und verändern den professionellen Journalismus durch neue Formen.

Die vierte Gewalt demokratisiert sich. Auf Kosten der Qualität?


Das veränderte Medienverhalten und der Schwund der Werbeeinnahmen in den Printmedien führen bei den Verlagen und den Sendern zu einer intensiven Suche nach neuen Verwertungs- und Distributionsmodellen. 

Über zwanzig Autorinnen und Autoren gehen dieser Frage nach und beschreiben den Wandel und die neuen Chancen unserer Öffentlichkeit. Mit Beiträgen von Sabria David, Gemma Pörzgen, Stephan Weichert, Robin Meyer-Lucht, Peter Glaser, Geert Lovink, Markus Beckedahl, Mercedes Bunz, Katrin Rönicke, Christiane Schulzki-Haddouti, Christoph Kappes, Tabea Rößner, Leonhard Dobusch, Karsten Wenzlaff, Anne Hoffmann, Matthias Spielkamp, Marcel Weiß, Jessanne Collins, Kai Biermann, Martin Haase, Hans Hütt, Julia Probst, John F. Nebel, Christian Römer, Pauline Tillmann, Irina Vidanova, Lorenz Lorenz-Meyer

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Was kann man von diesem Download erwarten?

Inhalt
Vorwort
Sabria David
Jenseits der Grabenkämpfe
Interview mit Gemma Pörzgen
«Man zieht sich auf sich selbst zurück» 
Stephan Weichert
Der neue Journalismus: Zum digitalen Big Bang
Robin Meyer-Lucht
Habermas, die Medien, das Internet
Peter Glaser
Es gibt immer zu berichten
Geert Lovink
Bloggen nach dem Hype
Interview mit Markus Beckedahl
«Das ist organisiertes Chaos» 
Mercedes Bunz
Die fünfte Gewalt: Über die Neuausrichtung der medialen Gewaltenteilung
Interview mit Katrin Rönicke
«Dummerweise ist stereotypes Verhalten überall» 
Christiane Schulzki-Haddouti
Leaking-Sites und Plagiatewikis: Erweiterung der Öffentlichkeit
Interview mit Christoph Kappes
«Wenn Politik nicht mehr in Neunzig-Sekunden-Blöcke gepresst werden muss, wäre schon etwas gewonnen.» 
Tabea Rößner
Öffentlich-Rechtliche im Netz: Tagtraum und Realität
Leonhard Dobusch
Informationsmärkte und Öffentlichkeit: Jenseits von «Free» und «Free Ride»
Karsten Wenzlaff und Anne Hoffmann
Digitale Erlösmodelle für den Journalismus: Freiwillig bezahlen?
Matthias Spielkamp
Verlage im Netz: Nicht so schutzlos wie behauptet
Interview mit Marcel Weiß
«Man sollte sich nicht zu sehr auf die etablierten Institutionen versteifen»
Jessanne Collins
Mein Sommer auf der Content-Farm
Kai Biermann, Martin Haase, Hans Hütt
Sprache des Journalismus, Sprache im Journalismus
Julia Probst
Barrieren der Öffentlichkeit
John F. Nebel
Medienhacking im Wandel: Kommunikationsguerilla und politischer Aktivismus
Christian Römer
Die Einbahnstraße öffnen: nachtkritik.de
Pauline Tillmann 
Online-Öffentlichkeit in Russlands gelenkter Demokratie
Irina Vidanova 
Freies Medienmachen in der letzten Diktatur Europas
Lorenz Lorenz-Meyer Sina Weibo
Chinas re-inkarnierte digitale Öffentlichkeit
Autorinnen, Autoren und Interviewpartner 

Sonntag, 1. November 2015

[ #praxis ] Leitfaden für Jugend-Barcamps

Ein BarCamp ist ein Format der Großgruppenmoderation, welches den TeilnehmerInnen ein hohes Maß an Verantwortung überträgt. Sie schlagen Inhalte vor, entscheiden über diese, sind für die Durchführung und Dokumentation verantwortlich. 
Mehr erfahren. Dies ist nur der Hinweis  auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt!
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Freitag, 23. Januar 2015

[ #kommunikation ] Rhetorik: Rede des Jahres 2013: Gregor Gysi zur NSA Affäre


Die Auszeichnung “Rede des Jahres” wird seit 1998 vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen vergeben und ging seitdem unter anderem an Marcel Reich-Ranicki, Joschka Fischer und Papst Benedikt.

Mit diesem Preis würdigt das Seminar für Allgemeine Rhetorik jährlich eine Rede, die die politische, soziale oder kulturelle Diskussion entscheidend beeinflusst hat.  Der Kriterienkatalog (ausgezeichnet werden im Normfall Reden, die in Deutschland in deutscher Sprache gehalten wurden) den die Juryanwendet:
  • bemerkenswerter Anlass oder besondere situative Herausforderung?
  • publizistische Wirkung?
  • Elaboriertheit der Rede (mit Blick auf die gewählte Redegattung)?
  • inhaltliche Relevanz und thematische Akzentuierung der Rede?
  • Vortragsstil (mit Blick auf die jeweilige Persönlichkeit)?
Rede 2013 – Gregor Gysi zur NSA Affäre. Das Seminar für Allgemeine Rhetorik der Eberhard Karls Universität Tübingen hat Gregor Gysis Bundestagsrede zum NSA-Skandal vom 18. November zur Rede des Jahres 2013 gewählt. Das Institut zeichnet damit ein engagiertes Plädoyer für eine konsequente Aufarbeitung des NSA-Skandals aus. Mit anschaulichen Worten und großer argumentativer Kraft durchleuchtet Gysi die Spähaffäre und das Verhalten der Bundesregierung, fordert eine deutsch-amerikanische Freundschaft auf Augenhöhe und: den Friedensnobelpreis für Edward Snowden. 
In einer Zeit, in der die Bundesregierung die Dimension der NSA-Affäre klein zu reden versuchte, waren es vor allem Hans-Christian Ströbele und Gregor Gysi, die in der Sondersitzung des Bundestages in engagierten Reden ihre deutlich andere Sicht der Dinge zur Geltung gebracht haben. Sie sind der Politik der Regierung offensiv und mutig entgegengetreten. Gysi zieht dabei alle Register seiner Rhetorik: Gleich zu Beginn fordert er „Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung“, immer wieder stellt er bohrende Fragen an Kanzlerin und Innenminister und sorgt mit seinem Vorschlag, Edward Snowden den Friedensnobelpreis zu verleihen, für einen internationalen Widerhall seiner Worte. Dabei variiert Gysi zwischen scharfen Angriffen, beißender Polemik gegen das bisherige Krisenmanagement, aber auch nachdenklichen Passagen und logisch bestechenden Überlegungen über die Rolle der deutschen Geheimdienste. Wie es Gysis Art ist, die ihn zu einem der großen Redner des Bundestags macht, bricht er komplizierte technische und juristische Sachverhalte auf eine anschauliche Ebene herunter, reduziert Komplexität, um Verständlichkeit zu erreichen. 
Gysis Vortrag überzeugt durch den Wechsel von Tonlage und Tempo. Mal unbequem und hartnäckig nachfragend, mal ruhig analytisch, dann polemisch und bestimmt, beherrscht Gregor Gysi die Klaviatur der Ausdrucksmöglichkeiten wie kaum ein anderer politischer Redner unserer Zeit. Auf diese Weise ist er schon vor der neu gebildeten großen Koalition zu der Stimme der Opposition geworden. Seine Reden finden große Aufmerksamkeit in den traditionellen Massenmedien, aber auch auf YouTube, Facebook und bei Twitter, auch weil er das deutliche Wort nicht scheut, mit Blick auf die NSA-Affäre etwa von „Duckmäusertum“ spricht, mehr „Mumm“ auf Seiten der Kanzlerin fordert, dem damaligen Innenminister Hans-Peter Friedrich vorwirft, er habe sich „einlullen“ lassen.
Vor allem aber zeichnet den Redner Gysi Spontaneität aus – auf der Talkshowbühne genauso wie im Bundestag. So können Merkel, Friedrich und andere auch deshalb den Angriffen Gysis kaum entkommen, weil er sie direkt anspricht, spontan auf sie reagiert und Zwischenrufe souverän pariert. Er nimmt das unmittelbar vorhergegangene Wort von der „Wertegemeinschaft“, die uns mit den USA verbinde, in seiner Rede gekonnt auf. Er fragt nach und analysiert, was „Wertegemeinschaft“ und „Freundschaft“ eigentlich bedeuten. Ein guter Redner muss auch ein guter Zuhörer sein, auf den Kontext reagieren, so wie Gysi das nicht nur in seiner Rede zur NSA-Affäre vorführt. 
Gysi liefert alles in allem ein vorbildliches Beispiel einer Oppositionsrede, die sich eben nicht zufrieden gibt mit den Aussagen der Regierung, sondern kritisch nachfragt und auf den Punkt kommt. So bleibt Gysi nicht bei der tagespolitisch aktuellen NSA-Affäre stehen, sondern nutzt das Thema, um über die deutsch-amerikanische Freundschaft und die deutsche Souveränität auch grundsätzlich nachzudenken. Dieser Blick über das tagesaktuelle Geschehen hinaus ist selten geworden in unserer Zeit. Es zeichnet Gysis Rede daher in besonderem Maße aus, dass sie ein Ideal von Freundschaft und Souveränität den tagespolitischen Entwicklungen entgegen­hält, über die Auseinandersetzung mit der Gegenwart die Zukunft nicht aus den Augen verliert.
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Reden des Jahres:

2013 – Gregor Gysi zur NSA Affäre
2012 – Marcel Reich-Ranicki: Rede zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
2011 – Jean Ziegler: Der Aufstand des Gewissens
2010 – Margot Käßmann: Predigt im Neujahrsgottesdienst der Dresdner Frauenkirche
2009 – Sigmar Gabriel: Rede auf dem SPD-Parteitag
2008 – Joachim Kaiser: Laudatio auf Anne Sophie Mutter
2007 – Oskar Lafontaine: Rede in der Debatte zum Bundeshaushaltsplan 2008
2006 – Papst Benedikt XVI: Vorlesung an der Universität Regensburg
2005 – Werner Schulz: Mündliche Erklärung nach der Aussprache zur Vertrauensfrage
2004 – Heribert Prantl: Zivilgesellschaft ist vitaler Verfassungsschutz
2003 – Eberhard Jüngel: Predigt über Genesis 16
2002 – Das Kanzlerduell
2001 – Rolf Hochhuth: Jacob Grimm oder Angst um unsere Sprache
2000 – Daniel Cohn-Bendit: Quo vadis Europa
1999 – Joschka Fischer: Parteitagsrede vom 13. Mai 1999
1998 – Martin Walser: Friedenspreisrede

Montag, 28. Januar 2013

Gruppenarbeit: Co-Browsing mit Twiddla: Online Whiteboard


Twiddla ist ein kostenloses kollaboratives Web 2.0 Whiteboard-System. 

Mit Twiddla kann man gemeinsam Fotos oder Webseiten online markieren oder beschriften sowie einfach eine freie Fläche zum gemeinsamen “Brainstormen” nutzen. Auf dem Whiteboard malt man gemeinsam mit den per E-Mail eingeladenen TeilnehmerInnen (Team-Whiteboarding) nach Belieben herum, schreibt Textblöcke oder Sprechblasen oder lädt Fotos und andere Dateien (bspw. Word- oder Excel-Files) hoch. Sogar das Einbetten von mathematischen Formeln oder HTML-Codeblöcken ist möglich. Die Ergebnisse der Sitzung lassen sich als Bild abspeichern. Die Meeting-Räume lassen sich bequem per URL betreten. Sogar Voice over IP ist möglich: auf Wunsch nutzt Twiddla das Java-Applet PhoneFromHere.

Das Marketinger-Blog "Kulturbanause" beschreibt ganz praktisch eine konkrete Problemstellung:
Wie oft hatte man schon folgendes unliebsames Szenario: man schickt einem Kunden einen Layoutentwurf für eine Internetseite und der Kunde ist nicht 100% zufrieden - erdreistet sich sogar Änderungen vorzuschlagen :)
Sofern das passiert ist, versucht der Webdesigner nun via Telefon und E-Mail konstruktive Vorschläge aus dem Kunden herauszukitzeln. Im schlimmsten Fall redet man lange aneinander vorbei und verschwendet so kostbare Zeit. Doch das ist nun vielleicht vorbei!
Und die (nichtenglische Anleitung) dazu habe wir auch nirgends kürzer gefunden als dort:
Das (für mich) wichtigste gleich vorweg: Für Twiddler brauch man keinen Account, keine Trash-E-Mail-Adresse:) absolut gar nichts außer einer zweiten Person mit der man sich über ein Online-Projekt austauschen möchte.

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach. Man ruft die Website von Twiddla auf, startet ein neues Meeting und erhält einen Browser im Browser. Nachdem man die URL eingegeben hat erscheint die gewünschte Seite. Nun hat man die Möglichkeit gemeinsam mit mehreren Person über diese Seite zu diskutieren und für alle Meeting-Teilnehmer sichtbare Änderungen anzumerken.

Die Änderungen werden einfach mit einem Marker auf die Seite gekritzelt. So können handschriftliche Anmerkungen, Notizen, Textinformationen und Rahmen verwendet werden. Ebenso bietet Twiddla die Möglichkeit Grafiken hochzuladen und diese dann als Korrektur in die Seite einzufügen.

All diese Werkzeuge und die Browseroberfläche lassen sich den individuellen Bedürfnissen des Users anpassen und abspeichern. Will man eigene Räume für verschiedene Kunden anlegen und Einstellungen speichern kommt man dann allerdings doch nicht am Account vorbei.

Ich finde ein solches Tool absolut genial, sofern man es mit Personen nutzt die sich auf ein solches Tool auch einlassen können. An zu komplexer Bedienung wird es sicher nicht scheitern. Das trifft aber leider nicht auf jeden Kunden zu, ich kann mir jedoch für Freelancer die eine Agenturarbeit mit dem zuständigen Creative Director besprechen müssen kaum ein sinnvolleres Tool vorstellen.

Wobei noch anzumerken bleibt: Die Fre-Meeting-Räume sind per URL erreichbar und öffentlich. Sehr Privates und Top-Secrets sollte man hier daher hier nicht öffentlich tun, aber für die meisten Gruppenaufgaben ist Geheimniskrämerei sowieso nur Wichtigtuerei. Für studentische Zusammenarbeit ebenso toll wie für politische Projektgruppen und Akteure der Zivilgesellschaft! Ebenso denkbar - wie im Falle des erwähnten Marketingers - eine Möglicheit zur Kommunikation mit dem König Kunden.

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