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Montag, 31. Juli 2023

[ #Frieden ] D@dalos Online-Grundkurs: Friedenspädagogik


Frieden ist das höchste Ziel des Handelns - trotzdem sind Gewalt und Krieg allgegenwärtig. 

Friedliches Verhalten zählt unbestritten zu den wichtigsten Erziehungszielen - und es ist lehr- und lernbar. Diese Feststellung bildet die Grundlage und zentrale Voraussetzung für Friedenserziehung.

Der vorliegende Themenkomplex auf D@dalos beschäftigt sich mit dem theoretischen Fundament der Friedenspädagogik, wozu auch die Beschäftigung mit dem wissenschaftlichen Hintergrund, der Friedens- und Konfliktforschung zählt. Darüber hinaus geht es aber auch um praktische Ansätze der Friedenserziehung. Schließlich werden die vielfältigen Ressourcen auf D@dalos zu diesem Thema gebündelt. So stellen etwa die umfangreichen Unterrichtsmaterialien zu Menschen-, Kinder- und Frauenrechten ebenso einen wichtigen Beitrag dar wie die Porträts herausragender Personen (Martin Luther King, Mahatma Gandhi etc.) im Rahmen des Themenkomplexes Vorbilder.
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Sonntag, 23. Juli 2023

[ #Frieden ] Wi(e)der Krieg

Informationen zur politischen Bildung: Fachdidaktisches - Unterrichtsbeispiele - Grafiken

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 ist das Thema Krieg auch in Europa wieder allgegenwärtig. Um diesen komplexen Begriff in der Schule fundiert behandeln zu können, widmet sich das aktuelle Themenheft – ausgehend vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine – einigen seiner Dimensionen: Der Einführungsartikel skizziert die globale und europäische Sicherheitsarchitektur, beschreibt die wichtigsten Organisationen und deren sicherheitspolitische Maßnahmen. Weiters wird Österreichs Stellung als neutrales Land behandelt und welche Optionen für die Entwicklung der Neutralität möglich sind.

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Sonntag, 7. Mai 2023

[ #Frieden ] Glückliche Schweiz: Kriegergedenken ohne Krieg


Die glückliche Schweiz ist spätestens seit 1815 an keinem Krieg mehr beteilgt gewesen. Aber auch die Schweizer Armee brauchte Kriegerdenkmäler zur Identifikation. Und so baute man den während des ersten Weltkrieges an der Spanischen Grippe verstorbenen Schweizer Wehrmännern im ganzen Land Erinnerungsstätten. 

Dass Gesundheit und Leben von "Soldaten" auch vor dem Denkmal nicht gleichviel wert waren zeigt, dass von den 21.500 Schweizer Epedemieopfern nicht weniger als 3000 Soldaten waren. Trotzdem könnte man von solchen "Kriegerdenkmälern" nicht genug wünschen. Das so genannte Forchdenkmal, offiziell Wehrmännerdenkmal, ist eine Gedenkstätte in der Ortschaft Forch auf dem Pfannenstiel im Kanton Zürich, Schweiz. Die 18 Meter hohe Bronzeplastik in Form einer Flamme erinnert "nur" an die 365 Zürcher Soldaten, die im Ersten Weltkrieg an der Grippe starben. Das Werk des Zürcher Architekten Otto Zollinger wurde 1922 eingeweiht. Mehrere zehntausend Besucher nahmen an diesem Anlass teil.

Auf Initiative der Unteroffiziersgesellschaft Zürich bildete sich 1920 ein Komitee, das sich die Errichtung eines Wehrmännerdenkmals für den Kanton Zürich zum Ziele setzte. Es sollte ein schlichtes Gedenkzeichen sein, zur Erinnerung an die während des Aktivdienstes verstorbenen Wehrmänner. Um den Standort des Denkmals bewarben sich viele Gemeinden. Aufgrund einer genauen Prüfung der Verhältnisse entschied sich das Komitee einstimmig für die Forch.

Den nicht im Kampf oder Krieg gestorbenen Soldaten gewidmeten Denkmäler erforderten eine spezielle Typologie und eine schweizerische Ikonographie ohne heroische Kampfgebärden. Die Bildhauer schufen nun in der ganzen Eidgenossenschaft friedliche Allegorien und Soldaten auf Wache. Als das bekannteste gilt das Forchdenkmal. Es wurde ein Wettbewerb lanciert. 95 Entwürfe wurden eingereicht und ge­prüft. Das Preisgericht entschied sich für den Vorschlag von Architekt Otto Zollinger in Zürich.


Sein Entwurf "Das Opfer" wurde wie folgt beurteilt:"In diesem Entwurf ist die Idee des Denkmals in überzeugend schöner Weise zum Ausdruck gebracht. Die Bergkuppe wird in der Wirkung durch das Mal verstärkt, und es klingt in dieser gleichsam aus. Durch den pyramidenartigen Aufbau mit der hoch­gehenden Flamme wurde eine charakteristische Gestaltung des Denkmals erfunden, in welcher Monumentalität, Ernst und Würde in lebendig zündender Weise verkörpert sind."

Das Denkmal wird durch eine riesige, eherne Opferflamme auf einer steinernen Stufenpyramide gebildet. Die mächtige Flamme schiesst steil und spitz himmelwärts. Sie ist 18 Meter hoch. Die Stufenpyramide zählt 11 Stufen à 38 cm Höhe. Sie hat also eine Höhe von 4.18 Meter. Um das Hinaufsteigen zum Sockel zu erleichtern, sind auf allen vier Seiten der Pyramide in der Mitte der Stufen 2-3 meterlange Tritte von 19 cm Höhe angebracht, so dass man da bequem wie auf einer normalen Treppe von 22 Stufen zum Sockel hinaufsteigen kann. Der Sockel, an dem der Spruch eingemeisselt ist, hat ein Höhe von 79 cm. Der Spruch lautet: "Dies Denkmal baute das Zürcher Volk als Sinnbild seiner Opfer, die der Weltkrieg 1914 - 1918 zu des Vaterlandes Schutz forderte".

Die feierliche Einweihung des Denkmals erfolgte am Sonntag, 24. September 1922 im Beisein von schätzungsweise 30.000 bis 50.000 Personen. Bundespräsident Dr. Haab auferlegte den Anwesenden die Pflicht, all jenen, die zum Schutze der Schweiz starben, stets würdig zu gedenken.


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Donnerstag, 2. April 2020

[ #Demografie ] Demographie als Politik: "Späte Heirat" - Nazis und Milieu 1934


Späte Heirat. Das Referat von Kurt Bauer am Österreichischen Historikertag in Innsbruck am 21.09.2005 kann man als PDF kostenlos herunterladen.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen  Terrorismus- und Faschismustheorien wird hier ein demographischer und sozioökonomischer Deutungsansatz geliefert, der eigentlich auch in der aktuellen Diskussion - wenn auch nicht alleinstehend - einfließen könnte. Das PDF-Dokument umfasst schlanke sechs Seiten, sodass es rasch studiert ist.

Söhne und Weltmacht. Es ist in dem Zusammenhang mit dem zwar höchst umstrittenen Buch des Völkermordforschers Gunnar Heinsohn "Söhne und Weltmacht" höchst interessant, als auch dort ein "demographischer Stressfaktor" als Grund für politischen Radikalismus besprochen wird der der Kulturen-Clash-Theorie in seinem sozioökonomischen Ansatz deutlich widerspricht ohne allerdings leider den von dieser Diskussion einengenden vorgegebenen Pfad zu verlassen.

Die provokative Frage des Gunnar Heinsohn bleibt dennoch: Was verbindet die Attentäter auf das World Trade Center vom 11. September 2001 mit den Entdeckern von Amerika im Jahre 1492? Nicht Religionen, Stammesfehden oder Armut sind die Hauptgründe für die anwachsende Eskalation des Terrorismus sondern ein auffälliger Überschuss an jungen Männern.

Die Rückschlüsse die Gunnar Heinsohn zieht sind höchst umstritten und sind dennoch ein im Kern nicht einfach zu leugnender theoretischer Ansatz, wenngleich die Konsequenzen vielfach anderer Art sein können. Nur eines sollte dabei nicht in der Euphorie über die stürzenden Diktatoren vergessen werden, dass der Sturz überholter und für die Jugend hoffnungsloser (neofeudaler) Politiksysteme nicht zwangsläufig in die Demokratie führen muss und schon gar nicht in eine egalitäre Gesellschaft.

Schon Friedrich Engels hat in seinem Beitrag "Zur Geschichte des Urchristentums" in einer Fußnote fast hoffnugslos angemerkt, woran wir uns gerade bei den angeblichen arabischen "Revolutionsführer" erinnern müssen:
"Einen eigentümlichen Gegensatz hierzu bilden die religiösen Aufstände der muhammedanischen Welt, namentlich in Afrika. Der Islam ist eine auf Orientalen, speziell Araber zugeschnittene Religion, also einerseits auf handel- und gewerbetreibende Städter, andrerseits auf nomadisierende Beduinen. Darin liegt aber der Keim einer periodisch wiederkehrenden Kollision. Die Städter werden reich, üppig, lax in Beobachtung des »Gesetzes«. Die Beduinen, arm und aus Armut sittenstreng, schauen mit Neid und Gier auf diese Reichtümer und Genüsse. Dann tun sie sich zusammen unter einem Propheten, einem Mahdi, die Abgefallnen zu züchtigen, die Achtung vor dem Zeremonialgesetz und dem wahren Glauben wiederherzustellen und zum Lohn die Schätze der Abtrünnigen einzuheimsen. Nach hundert Jahren stehn sie natürlich genau da, wo jene Abtrünnigen standen; eine neue Glaubensreinigung ist nötig, ein neuer Mahdi steht auf, das Spiel geht von vorne an. So ist's geschehn von den Eroberungszügen der afrikanischen Almoraviden und Almohaden nach Spanien bis zum letzten Mahdi von Chartum, der den Engländern so erfolgreich trotzte. So oder ähnlich verhielt es sich mit den Aufständen in Persien und andern muhammedanischen Ländern. Es sind alles religiös verkleidete Bewegungen, entspringend aus ökonomischen Ursachen; aber, auch wenn siegreich, lassen sie die alten ökonomischen Bedingungen unangerührt fortbestehen. Es bleibt also alles beim alten, und die Kollision wird periodisch. In den Volkserhebungen des christlichen Westens dagegen dient die religiöse Verkleidung nur als Fahne und Maske für Angriffe auf eine veraltende ökonomische Ordnung; diese wird schließlich gestürzt, eine neue kommt auf, die Welt kommt vorwärts."

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Samstag, 28. März 2020

[ #Frieden ] Europäische Friedensverträge der Vormoderne: Kalkül – Transfer – Symbol


Kalkül – Transfer – Symbol - Können Friedensverträge Konflikte regeln?  

War Europa in der Frühen Neuzeit ein einheitlicher Friedens- und Rechtsraum? Welche Instrumente förderten den Frieden und wie wurden dabei kulturelle und sprachliche Barrieren überwunden? Der vorliegende Sammelband gibt Anworten auf Fragen zur Bedeutung und zur Nachhaltigkeit vormoderner Friedensverträge.
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Freitag, 12. April 2019

[ #Frieden ] Militärgeschichte aus der Perspektive des Weglaufens


Zu der Deserteursdebatte gibt es interessantes Hintergrundmaterial: Der in Kopenhagen lehrende Soziologe Henning Eichberg hat in der Zeitschrift zur Erforschung des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit, (Duncker & Humblot Heft 3/2000) seine Untersuchung über "Desertion zwischen Individualisierung, Zivilgesellschaft, Macht und Markt" veröffentlicht.
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Freitag, 19. Januar 2018

[ #kommunikation ] Backfire: Wie man unfairen Kampagnen widersteht


Infoblatt: Backfire - Wann geht ein Angriff nach hinten los? Einfache Anleitung wie rechtswidrige bzw. unfaire Angriffe abgewehrt werden können als Download.

Wenn politisch aktive Gruppen oder Einzelpersonen als bedrohlich empfunden werden, sind sie - auch in demokratischen Ländern - gelegentlich massiven Angriffen oder Übergriffen ausgesetzt. Verleumdung, Bespitzelung, Drohungen oder tatsächliche physische Angriffe - die Liste der unfairen oder illegalen Mittel, die eingesetzt wurden oder werden, ist lang.
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Dienstag, 21. März 2017

[ #citoyen ] 26. Oktober: Gedenktag für die Schweizer Neutralität dank Carl Spitteler?


Der Zusammenhalt der Schweiz war nach Ausbruch des I. Weltkrieges gefährdet. Ist der 
26. Oktober vielleicht auch ein Gedenktag für die Schweizer Neutralität?

Die "Neue Helvetische Gesellschaft" ersuchte am 26.Oktober 1914 den Schriftsteller Carl Spitteler als Vertreter der geistigen Elite der Schweiz, für ein gesamtschweizerisches Zusammenstehen in einer Rede besonderes Gewicht zu verleihen. Das Werk steht auf den Seiten der State Library Victoria in Melbourne (Australien) als Retrodigitalisat online und als PDF-Datei zum Download bereit.

Er hielt diese Rede: "Unser Schweizer Standpunkt". Genau am 14. Dezember 1914 vor der "Neuen Helvetischen Gesellschaft" (NHG), Gruppe Zürich, im Saal zu Zimmerleuten, das heißt im Zunfthaus zu Zimmerleuten am Zürcher Limmatquai. Und er sorgte für Aufregung. Eine Aufregung, die ihn 1915 für den Literaturnobelpreis durchfallen ließ und die ihm 1919 endlich die verdiente Auszeichnung sicherte. Seine Auszeichnung mit dem Literaturnobelpreis war unter anderem eine Folge der französischen Rezeption seiner Rede von 1914. Speziell Romain Rolland machte sich für Spitteler stark, um einen politischen Literaten zu ehren. In England und den USA hieß es denn auch irrig, die schwedische Akademie hätte Spitteler für seine während des Krieges gehaltene Rede mit dem Friedenspreis gekrönt.

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Mittwoch, 13. Januar 2016

[ #Frieden ] Erfolgreich gewaltfrei - Professionelle Praxis in ziviler Friedensförderung

"Erfolgreich gewaltfrei" geht zurück auf eine Studie des deutschen Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa). Sie zeigt Wege auf, Konflikte ohne Waffengewalt zu beenden oder diese gar nicht erst eskalieren zu lassen.
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Mittwoch, 19. Februar 2014

[ #Frieden ] Kultur und Konflikt: Herausforderungen für Europas Außenpolitik

[FreeBook] Es gibt keinen Zweifel: Kultur kann helfen, Konflikte zu lösen (und kann auch missbraucht werden, um sie zu schüren). 

Kulturarbeit kann aber nicht politische (und ökonomische) Initiativen zur Lösung von Konflikten ersetzen. Wie kann Kultur zur Konfliktregulierung beitragen? Wie können wir die positive Rolle der Kultur nutzen? Welche außenkulturpolitischen Initiativen braucht Europa in Krisenregionen?

Der 11. September 2001 machte es schmerzlich klar: Interkultureller Dialog ist nicht bloß schöngeistige Wolkenkraxelei, sondern unumgängliches Mittel zur nachhaltigen Prävention internationaler Konflikte.

In Folge der Kriege des 20. Jahrhunderts engagieren sich die europäischen Institutionen schon seit langem für die Bewältigung politischer Konflikte durch Begegnungs-, Verständigungs- und Dialogprogramme. Doch wie kann Europas Funktion als Mittler in Krisenregionen noch ausgebaut werden? Und welche Rolle kann EUNIC, das europäische Netzwerk nationaler Kulturinstitute, in diesen Vermittlungsstrategien spielen? Diese und mehr Fragen finden ihren Platz im Kulturreports 2012/2013, einer gemeinsamen Publikation von EUNIC und dem deutschen Institut für Auslandsbeziehungen.

Dass kulturell-ideologische Konflikte schwieriger zu lösen sind als pragmatisch motivierte, bestätigt der Politikwissenschaftler Jochen Hippler und nennt die Konflikte zwischen islamisch und christlich geprägter Welt als Beispiel. Interkultureller Dialog reiche hier alleine nicht mehr aus, die Vermittlung müsse feste Aufgabe des Auswärtigen Amtes werden, fordert er. Wie Kulturarbeit im Nordirlandkonflikt zur Entspannung beigetragen hat, berichtet Peter Jenkinson, Kodirektor von Culture+Conflict. Auch nach wie vor seien Vermittlungsprojekte in Nordirland wichtig. Dass gegenseitige Vorbehalte oft weitreichende historische Wurzeln haben, weiß die ägyptische Schriftstellerin Salwa Bakr und spannt den Bogen vom schwierigen muslimisch-christlichen Verhältnis heute zu den Kreuzzügen des Mittelalters. Es fehle der westlichen Außenpolitik an Gefühl und Objektivität, viele Entscheidungen würden aufgrund von Interessenpolitik gefällt. Für einen Dialog auf Augenhöhe benötige man den "mitfühlenden Blick" auf die Probleme des Gegenübers. Nur so könne der kulturelle Dialog einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der politischen Lage leisten.

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Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf den Inhalt:

Sebastian Körber: Den Schleier lüften. – S. 4-5

1. Kapitel: Die Potenziale der Kultur
Jochen Hippler: Jenseits der kulturellen Nebelwand. – S. 10-22
Damien Helly: Mehr Kultur in der globalen Politik. – S. 23-27
Gudrun Kramer, Thomas Ernstbrunner, Wilfried Graf: Zwischen Sinnspirale und moralischer Fantasie. – S. 28-35
Moukhtar Kocache: Die Botschaft der Flaschenpost. – S. 36-46
Katrin Mader: Die Chancen der Kultur. – S. 50-54
Mike Hardy, Aurélie Bröckerhoff: Eine Frage der Sicherheit. – S. 55-62
Mary Ann DeVlieg, Victoria Ivanova, Sidd Joag, Rosario Pavese, Ole Reitov: Kreative Bürgeranwälte. – S. 63-67

2. Kapitel: Frieden schaffen – Lernen aus den Erfahrungen vor Ort
Michael Gleich: Heilung aus der Mitte. – S. 72-76
Martina Fischer: Gegen Trauma und Tabu. – S. 77-83
Jemima Montagu: Afghanistan und darüber hinaus. – S. 86-91
Raphael Vergin: Krieg beginnt in den Köpfen. – S. 92-97
Bernd Reiter: Eine Stimme für die Stimmlosen. – S. 98-106
Peter Jenkinson: Die Wahrheit frei machen. – S. 107-113

3. Kapitel: Die Macht des Künstlers – Auf der Suche nach einer
gemeinsamen Ebene
Yang Lian: Das Politische im Poetischen. – S. 118-128
Slavenka Drakulić: Nicht nur Versöhnungstheater. – S. 129-138
Beqë Cufaj: Problemzone Europas. – S. 139-148
Salwa Bakr: Mit zwei Augen sehen. – S. 149-156
Andrea Grill: Vom Balkon der Besserwisser. – S. 157-162
Vladimir Ivanoff: Mit der Sprache der Musik. – S. 163-167
Christian Schoen: Kunst-Kontext Konflikt. – S. 170-175

4. Kapitel: Die Rolle von EUNIC in Krisenregionen
Delphine Borione: Puffer zur Befriedung der Bevölkerung. – S. 180-186
Gottfried Wagner: Weit entfernt vom Tonfall des Machbaren. – S. 187-191
Yudhishthir Raj Isar: Nach den Sternen greifen. – S. 192-200
Robin Davies: Türen offen halten in schwierigen Zeiten. – S. 201-205
Martin Eichtinger: Steter Tropfen höhlt den Stein. – S. 206-210
Luciano Rispoli: Feld des Friedens. – S. 211-214
Ruth Ur im Gespräch mit Jok Madut Jok: Nahrung für die Seele. – S. 215-223
EUNIC-Jahresbericht 224