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Donnerstag, 6. Oktober 2022

[ #Umwelt ] Lernen: Grüne Oasen in der Stadt

 


Ein Lernpaket für 12 - 16jährige über das Entdecken und Schaffen von grünen Rückzugsorten inmitten einer Stadt.

Weltweit lebt bereits heute jeder Zweite in einer Stadt, laut den Vereinten Nationen (UN) sollen es bis 2050 knapp zwei Drittel der Weltbevölkerung sein. Gleichzeitig verschärfen sich die Lebensumstände durch den Klimawandel — Hitzerekorde, Überschwemmungen, klimabedingte Krankheiten und Smog werden immer mehr zum Problem für die Menschen in den dicht bebauten Großstädten.
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 Stadtluft macht frei. ⇢ 

Mittwoch, 12. Januar 2022

[ #Migration ] Studie: Umweltflucht und Völkerrecht


Studie des deutschen Umweltbundesamtes zur Rechtsstellung und rechtlichen Behandlung von Umweltflüchtlingen.

Weltweit bedrohen gravierende Umweltveränderungen Menschen und zwingen diese zur Migration. Aufgrund von Klimaveränderungen infolge der Globalen Erwärmung werden möglicherweise zukünftig zahlreiche Klimaflüchtlinge in gemäßigtere Zonen auswandern müssen. Ihre Zahl wird vor allem wegen des Klimawandels in Zukunft steigen. Wie das Völkerrecht mit dem Phänomen "Umweltflucht" und den betroffenen Menschen derzeit umgeht und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt, zeigt eine im Auftrag des deutschen Umweltbundesamtes (UBA) erarbeitete Studie "Rechtsstellung und rechtliche Behandlung von Umweltflüchtlingen".
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Mittwoch, 2. Juni 2021

[ #natur ] GEWÄSSER und MOORE: Schützen, verbessern, vernetzen - Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan

 

Gewässer gehören zu den am stärksten bedrohten Ökosystemen weltweit.

Flächenverbrauch, Kraftwerke, Verbauung – die Lebensadern Österreichs stehen unter massivem Druck. Mit dem „Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan“ (NGP) sollen sie bis 2027 saniert werden. Aber die Bundes-Förderungen seien derzeit nicht gesichert, meinen WWF-ExpertInnen.

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Samstag, 13. April 2019

[ #Umwelt ] Umweltverträglichkeitserklärung


Die UVP hat sich seit ihrer Umsetzung in der Europäischen Union bzw. in Österreich als Instrument der Umweltvorsorge etabliert.

Mit dem aktualisierten Leitfaden unterstützt das österreichische Umweltbundesamt ProjektwerberInnen, PlanerInnen und Sachverständige bei der Erstellung und Bearbeitung von Umweltverträglichkeitserklärungen (UVE).

Die Umweltverträglichkeitserklärung ist ein elementarer Bestandteil des Verfahrens nach dem Bundesgesetz über die Prüfung der Umweltverträglichkeit (UVP-G 2000).
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Donnerstag, 6. April 2017

[ #Wirtschaft ] Neue Ökonomie der Natur: Eine kritische Einführung

Ob Klimawandel oder Naturzerstörung – die Lösung dieser Probleme könnte in einer ökonomischen „Wertschätzung“ der Natur und ihrer Dienstleistungen liegen.
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Samstag, 28. Januar 2017

[ #Gesundheit ] Alarmierend: Industriechemikalien im Körper der ÖsterreicherInnen

Österreichische Human-Biomonitoring-Studie belegt reale Gesundheitsfolgen für die Bevölkerung, insbesondere für Kinder. Der massive Einsatz von Weichmachern oder Flammschutzmitteln führt zu einer zunehmenden Belastung des Menschen mit Industriechemikalien.

Human-Biomonitoring-Studie. In dieser erstmals in Österreich durchgeführten Human-Biomonitoring-Studie untersucht das österreichische Umweltbundesamt, ob und in welchem Ausmaß Schadstoffe vom menschlichen Körper aufgenommen werden. Es wurden Blut-, Harn- und Haarproben von 150 Personen auf das Vorhandensein einer Reihe von Industriechemikalien sowie die Schwermetallverbindung Methylquecksilber getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Belastung der österreichischen Bevölkerung, insbesondere von Kindern, mit Polybromierten Diphenylethern (PBDE) und Phthalaten vorliegt.
Des Weiteren konnte ein Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Beschwerden der Testpersonen und deren Schadstoffkonzentrationen im Körper in hergestellt werden. 
Hans-Peter Hutter, Projektleiter vom Institut für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien: „Wir konnten auch einige Zusammenhänge zwischen der inneren Belastung und gesundheitlichen Auswirkungen feststellen, die bisher nicht bekannt waren.“ So wurden etwa nicht nur die Symptome, wiederholtes Husten und hormonelle Probleme, häufiger von TeilnehmerInnen genannt, die erhöhte Phthalat-Konzentrationen im Harn aufwiesen, sondern auch Kopfschmerzen, Durchfall und Juckreiz. Auch bestimmte Verhaltensweisen standen deutlich mit höheren Phthalatwerten im Zusammenhang: Dazu zählten die häufigere Verwendung von Haarschaum, Haarfärbemittel und Make-up, aber auch mehr, Kaugummi zu kauen oder Getränke aus PET-Flaschen zu trinken. Hutter: „Diese Ergebnisse zeigen, wie vielfältig die Quellen der Chemikalienbelastung der Bevölkerung sein können, aber gleichzeitig auch, wo Maßnahmen gesetzt werden können.“


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ZUSAMMENFASSUNG
SUMMARY 10

1 EINLEITUNG 13
1.1 Ziele der Studie 15
1.2 Studiendesign 15
1.3 Hintergrund 16
2 VORARBEITEN 18
2.1 Human-Biomonitoring 18
2.2 Stoffauswahl 18
2.2.1 Phthalate19
2.2.2 Nonylphenol, Octylphenol, Bisphenol A 22
2.2.3 Polybromierte Diphenylether 23
2.2.4 Trisphosphate 23
2.2.5 Methylquecksilber 24
2.3 Untersuchungskollektiv (Auswahl der Studienregionen, Rekrutierung der ProbandInnen) 25
2.4 Fragebogen 26
2.4.1 Prüfung des Farbsinnes durch Farbtafeln nach Ishihara 27
2.5 Ethikkommission 28
2.6 Durchführung der Probenahme 28
2.6.1 Blutentnahme 28
2.6.2 Harnproben 29
2.6.3 Haarproben 29
2.7 Analytik.29
2.7.1 Phthalat-Metaboliten im Harn 30
2.7.2 Nonyl-, Octylphenol, Bisphenol A im Harn 30
2.7.3 Polybromierte Diphenylether im Plasma 30
2.7.4 Trisphosphate in Plasma 31
2.7.5 Trisphosphate im Harn 31
2.7.6 Methylquecksilber 31
2.8 Analytische Qualitätssicherung – Vergleichsmessungen 33
2.8.1 Phthalat-Metaboliten 33
2.8.2 NP/OP und BPA 33
2.8.3 PBDE 34
2.8.4 Trisphosphate 34
2.9 Statistisches Auswertungsverfahren 35Schadstoffe im Menschen – Inhalt

3 ERGEBNISSE 36
3.1 Ergebnisse der Fragebogenerhebung. 36
3.1.1 Gesundheitliche Beschwerden in den letzten 3 Monaten 36
3.1.2 Akute und chronische Erkrankungen 39
3.1.3 Hormonsystem, Schwangerschaft und Stillen 40
3.1.4 Lebensstil, Ernährung, Bildung und Beruf 42
3.1.5 Ernährungsgewohnheiten 44
3.1.6 Wohnen und Freizeit 47
3.2 Analytische Ergebnisse 52
3.2.1 Phthalat-Metaboliten 54
3.2.2 PBDE 58
3.2.3 Trisphosphate 59
3.2.4 Nonylphenol, Octylphenol, Bisphenol A 59
3.2.5 Methylquecksilber 60
3.3 Interpretation der Messergebnisse 61
3.3.1 Phthalate bzw. deren Metaboliten 61
3.3.2 PBDE 64
3.3.3 Trisphosphate 65
3.3.4 Nonyl- und Octylphenol, Bisphenol A 65
3.3.5 Methylquecksilber 66
3.4 Ergebnisse der statistischen Auswertung 66
3.4.1 Vorgehen bei der statistischen Auswertung 66
3.4.2 Mögliche Zusammenhänge zwischen biologischen  Konzentrationen von Phthalaten und PBDE sowie gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Symptomen) 67
3.4.3 Geschlecht, Alter und Verhaltensweisen: Auswirkungen auf  Konzentrationen von Phthalaten 72
3.4.4 Mögliche Zusammenhänge von MethylquecksilberKonzentrationen im Haar und gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Symptomen) sowie Verhaltensweisen 76

4 DISKUSSION UND INTERPRETATION 81
4.1 Phthalate 81
4.1.1 Subjektive Symptome bzw. gesundheitliche Beeinträchtigungen 81
4.1.2 Verhaltensweisen, Alter, Geschlecht 83
4.2 PBDE – subjektive Symptome bzw. gesundheitliche Beeinträchtigungen 84
4.3 Methylquecksilber in den Haaren: Zusammenhänge mit dem Alter, gesundheitlichen Symptomen und Verhaltensweisen 86

5 SCHLUSSFOLGERUNGEN 87
5.1 Allgemeines 87
5.2 Analysen und Zusammenhänge 88
5.3 Ausblick 89

6 LITERATURVERZEICHNIS 90

[ #Kommunalpolitik ] Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit

Auch Maßnahmen zum Klimaschutz haben immer eine soziale Dimension. Beides ist auch auf kommunaler Ebne zu beachten,

Die Frage nach der sozialen Ungleichverteilung von Umweltbelastungen wird in den USA seit den 1980er Jahrenunter dem Schlagwort "Environmental Justice" diskutiert. Verkehrslärm, Autoabgase und Industrieemissionen schädigen nicht nur unser Klima und die Natur, sondern auch die Lebensqualität und Gesundheit der Menschen. Die Umweltqualität ist sehr unterschiedlich, je nachdem ob man in der Nähe von Straßen oder Industriegebieten, Grünflächen oder Parks wohnt.

Zum Beispiel leiden Menschen, die an stark befahrenen Straßen leben, häufiger unter Lärmschäden als andere. Nicht jeder kann sich ein Häuschen in guten Wohnvierteln leisten, nicht immer sind die von den Belastungen Betroffenen auch die Verursacher des Problems. Umweltschutz ist auch eine soziale Frage.

Auch Maßnahmen zum Klimaschutz haben immer eine soziale Dimension. Nicht sanierte Gebäude verbrauchen oft nicht nur viel Energie, durch Schimmelbildung und andere Einflüsse leidet dort auch die Gesundheit der Bewohner. Bei energetischen Sanierungen sinkt nicht nur der Energieverbrauch, sondern die Menschen, die in den Gebäuden leben, gewinnen an Lebensqualität.

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Aus dem Inhalt:
Michael Wehrspaun - Das Spannungsfeld Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit aus Sicht der Umweltbewusstseinsforschung
Robert Spreter - Umweltgerechtigkeit – ein Thema für Städte und Gemeinden?

Verkehr und Lärm
Michael Jäcker-Cüppers - Umweltgerechtigkeit und das Problemfeld Verkehr
Dietmar König - Das Verkehrskonzept der Stadt Münster
Herbert Brüning - Die Mitwirkung der Öffentlichkeit an der Lärmminderungsplanung
Klimaschutz
Matthias Braubach - Umweltgerechtigkeit und das Problemfeld Energiearmut und Sanierungsstau
Axel Bretzke - Klimaschutz und Innenraumluftqualität gehen Hand in Hand: Neubau einer Passivhausgrundschule in Frankfurt
Hans Fürst - Strategische Ansätze für energiesparende Investitionen im Wohnungsbestand
Ursula Knoth - Der Stromsparcheck für einkommensschwache Haushalte
Stadtentwicklung und Grünflächen
Torsten Wilke - Umweltgerechtigkeit und das Problemfeld Stadtentwicklung und Grünflächen
Bettina Kynast Jena-Lobeda: Von der Plattenbausiedlung zum grünen Universitätsstadtteil
Cäcilia Scheffler - Soziale Stadtentwicklung in Hof - „Schule im Park“
Christa Müller - Partizipation, Ressourcenorientierung und Naturzugang: Der Beitrag von interkulturellen Gärten für lokale Umweltgerechtigkeit

Ausblick
Elke Jumpertz Gegenwartsaufgabe und Zukunftsauftrag: Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit vereinen

Dienstag, 25. März 2014

[ #Sozialprodukt ] Umweltgesamtrechnung: Die Umwelt im Sozialprodukt


Die Umweltgesamtrechnung analysiert die Beziehungen zwischen der Umwelt und der Wirtschaft. 

Sie ist eine Erweiterung der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Mit der Website www.umweltgesamtrechnung.at sind ab sofort Informationen über die Verknüpfung von ökologischen und ökonomischen Daten abrufbar. Die Seite ist eine Koproduktion von Umweltbundesamt, Lebensministerium und Statistik Austria und wurde von der Europäischen Kommission kofinanziert.

Erstmals gibt eine österreichische Website einen Überblick über Umweltgesamtrechnungen. Diese verbinden Wirtschafts- und Umweltdaten und machen so etwa den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch oder Emissionen sichtbar. Umweltgesamtrechnungen reichen über den Erfassungsbereich der rein produktionsorientierten Darstellung der volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen hinaus und sind eine wichtige Grundlage für umweltpolitische Entscheidungen. Die Website bietet Hintergrundinformationen zur Methodik, stellt konkrete Anwendungen wie die Material-oder Energieflussrechnung vor und verweist auf andere Institutionen. Details zu umweltbezogenen Steuerungsmaßnahmen und Nachhaltigkeitsindikatoren ergänzen das Informationsangebot.

Europäische Dimension. Um die wirtschaftliche Entwicklung in der EU nachhaltig zu gestalten, müssen alle sozialen Kosten wirtschaftlicher Aktivitäten berücksichtigt werden. Das integrierte Projekt EXIOPOL hat das Ziel, diese Kosten, die Umweltwirkungen von Wirtschaftsaktivitäten einschließen, für die EU-25 abzuschätzen und in einer auf Umwelteffekte erweiterte Input-Output Bilanzierung umfassend darzustellen. Die Ergebnisse der Abschätzungen und der Bilanzierung sollen auf wichtige Politikfragen angewendet werden und helfen die Politikwirkung vergangener Forschungen einzuschätzen.

Zahlen zu den sozialen Kosten unterschiedlicher ökonomischer Aktivitäten sind ein wichtiges Hilfsmittel, um die Wirtschaftliche Entwicklung in der EU nachhaltiger zu gestalten. So fordert die "Renewed Strategy for Sustainable Development" aus dem Jahr 2006 Forschung zum Green Accounting und für Europäische Nachhaltigkeitsindikatoren. Das EXIOPOL-Vorhaben greift damit eine Anzahl von wichtigen Problemen auf. Im Rahmen des EXIOPOL-Vorhabens wird ein detailliertes Ökonomie-Umwelt Modell entwickelt, um Umweltwirkungen und externe Kosten unterschiedlicher Wirtschaftssektoren sowie den Verbrauch natürlicher Ressourcen für die Länder der Europäischen Union abzuschätzen.

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