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Samstag, 24. Juni 2023

[ #medienpolitik ] Sozialdemokratische "Vorarlberger Wacht" online


Die Vorarlberger Sozialdemokratie startete ihre erste eigene Zeitung am 5. Jänner 1910. 


Die von Hermann Leibfried beziehungsweise vom "Sozialdemokratischen Wählerverein" herausgegebene "Vorarlberger Wacht" blieb mit kurzen Unterbrechungen bis zur Gleichschaltung im Jahr 1934 das Organ der Sozialdemokraten, zwischen Dezember 1918 und 1923 gar in sechs  Ausgaben pro Woche, also faktisch als Tageszeitung!
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Donnerstag, 9. Juni 2022

[ #eLexika] Linguistik für MedienarbeiterInnen



In dem Bereich - "basix" - von "mediensprache.net" geht es um grundlegende linguistische Inhalte, um Basics eben, die für eine Medienlinguistik ebenso wichtig sind wie für andere linguistische Teildisziplinen. 

Dies macht das Angebot auch für alle diejenigen interessant, die mit Sprache im Alltag und Beruf zu tun haben. Das gilt sowohl für professionelle Journalisten als auch der steigenden Zahl von Bürgerjournalisten.

Medienlinguisten. Aus dieser Aufgabenstellung heraus ist das Angebot eben weit über die Medienlinguisten hinaus auch für alle Kulturarbeiter interessant, die mit Sprache zu tun haben und mehr davon verstehen wollen ohne gleich ein Studium zu absolvieren. Das Angebot steht seit dem 26. Juni 2006 und wird seither sukzessive ausgebaut werden. Das sukzessive Erweitern hat den Vorteil, dass man noch vom Start weg "fernkursartig" mithalten kann. Die Informationsstränge sind teils klassisch orientiert. Man findet Artikel, Literatur und mehr zu folgenden Themen: Phonetik/Phonologie - Morphologie - Syntax - Semiotik - Semantik - Pragmatik. Das Selbststudium wird durch Wissensparcours (Tests, Aufgaben und Lösungen) ergänzt.

Grundlagentexte. Dazu gibt es auch recht praktische Handhaben fürs Selbststudium und Grundlagentexte. Zu den praktischen Handhaben gehören beispielsweise "Kleine Studienbibliografie Sprachwissenschaft", oder "Literatur: Neue Einträge zum Thema" aber ganz besonders ein "Kleines Lexikon der Linguistik", wobei klein angesichts von 1200 linguistischen Lemmata nicht mehr ganz richtig ist.

Die aktuellen Neueinträge.  Transposition, semantische, tonisch, MTLD, Tokenfrequenz, Iteration, Iterativbildung, Kiezdeutsch, Motivierung, Erbwortschatz, Rezipientenpassiv, Rektionskompositum, Implosiv, Index, ASCII, Adposition


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Samstag, 21. März 2020

[ #medienpolitik ] Exilpresse digital. Deutsche Exilzeitschriften 1933-1945



[Retrodigitalisat] Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes wurden in der Deutschen Bibliothek Frankfurt a.M. aus dem Bestand des Deutschen Exilarchivs 1933 - 1945 Frankfurt am Main und der Sammlung Exil-Literatur Leipzig ausgewählte Exilzeitungen und -zeitschriften digitalisiert.
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Samstag, 29. Juni 2019

[ #socialmedia ] Praxishilfe: Medienproduktion & Recht


Ein Booklet der Medienanstalt Berlin Brandenburg gibt Auskunft, welche rechtlichen Voraussetzungen es zu beachten gilt, wenn man selber zum Medienproduzenten wird. Auch anderswo nicht wirklich anders.

Kurzbeschreibungen der entsprechenden Gesetze – vom Urheber- bis zum Markenrecht – führen in verständlicher Sprache Jugendliche ab 14 Jahre, Nachwuchs- und Hobby-Medienmachende in die Thematik ein. Namhafte Expertinnen und Experten wie z.B. Fotograf Jim Rakete geben Auskunft über rechtliche Fragen aus ihrer beruflichen Praxis. Tipps, Links und Checkliste stellen konkrete Handlungshilfen dar.

Ob fürs Internet, auf einem Datenträger oder gedruckt: Wer Texte, Filme oder Musik produzieren will, sollte sich rechtzeitig über die einschlägigen Gesetz informieren. Bevor es Ärger gibt.

Urheberrecht, Nutzungsrecht, Persönlichkeitsrecht, Hausrecht, Geschmacksmusterrecht, oder Markenrecht:  Einen gut gegliederten Überblick über die rechtlichen Voraussetzungen hat die Medienanstalt Berlin Brandenburg zusammengestellt. Die Broschüre „Alles geklärt? Medienproduktion & Recht“ informiert darüber, was es zu beachten gilt, wenn man selbst zum Medienproduzenten wird.

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Inhalt TEIL 1 EINFÜHRUNG UND GRUNDLAGEN S. 08 Urheberrecht S. 10 Persönlichkeitsrecht S. 23 Datenschutzrecht S. 27 Markenschutz- und Designrecht S. 30 Hausrecht S. 36 Weitere Rechtsgebiete S. 37 TEIL 2 NUTZUNGSSZENARIEN S. 42 Der Videofilmer S. 44 Die Fotografin S. 51 Der Radiomacher S. 57 Die Livestreamerin S. 61 Die Autorin S. 64 Die Grafikerin S. 70 Der Designer S. 72 TEIL 3 WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN S. 74 Bilder und Musik im Internet S. 75 Tipps zum Weiterlesen S. 78 SPEZIALWISSEN Leistungsschutzrechte S. 11 Urheberrechtliche Bedeutung von Links S. 1 4 Remixes und Mashups S. 18 Beispiel einer Datenschutzerklärung S. 29 Marken und Designs in Videos, Schleichwerbung S. 34 Was mache ich bei Abmahnungen? S. 41 EXPERTENINTERVIEWS Freie Lizenzen S. 20 Stolperfallen für YouTuber S. 49 Panoramafreiheit S. 54 Gegendarstellung S. 68 CHECKLISTEN Recht am eigenen Bild S. 26 Der Videofilmer S. 48 Die Fotografin S. 53 Der Radiomacher S. 60 Die Livestreamerin S. 63 Die Autorin S. 67

Sonntag, 23. Juni 2019

[ #nonprofit ] Initiative für gemeinnützigen Journalismus


Demokratie braucht unabhängigen Journalismus.

Um die Debatte darüber voranzubringen, hat netzwerk recherche eine Initiative für Nonprofit-Journalismus in Deutschland gestartet.
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Montag, 13. Mai 2019

[ #journalismus ] Free eBook: Kritischer Wirtschaftsjournalismus


Neben dem steigenden internen wirtschaftlichen Druck in den Redaktionen, der offenbar an vielen Stellen fortlaufend Geld für die Recherche frisst und die Belastung des einzelnen Journalisten erhöht, steigt auch der Einfluss und Druck der PR-Industrie, deren Mitarbeiterzahl im Gegensatz zu den Journalisten seit Jahren steigt. 

Vorsicht vor dem PR-Einfluss von Unternehmen und der dringende Appell zu mehr und intensiverer Recherche – das ist das gemeinsame Credo von Wirtschaftsjournalisten unterschiedlicher Medien, die für die neue Dokumentation der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche "Kritischer Wirtschaftsjournalismus.

 [ #FREIHANDbuch ]⇒

Inhalt
Vorwort von Thomas Leif
DIE INNENSICHT
Zehn Thesen zum kritischen Wirtschaftsjournalismus
Was macht die Qualität ...
Von Christian Nürnberger
Anforderungen und Herausforderungen
Von Ingo Nathusius
DAS GESCHÄFT
Die Welt der Bosse
Von Marc Brost und Arne Storn
Der Strom und seine Kartelle
Von Cerstin Gammelin
Ich fand meine Geschichte nicht plausibel
Julia Friedrichs über eine Recherche bei McKinsey
Schwarze Kassen für die Politik
Von Daniel Delhaes
Schwarz-Bücher und Dynamitstangen
Von Andreas Hamann
Keine Angst vor großen Namen
Philipp Mimkes über die Bayer Gefahren
Die fünf Gebote des ‘Investigators’
Von Lutz Frühbrodt
Man sollte nicht korrupt sein
Hans Leyendecker über das, was wichtig ist
Public Relations – Meister der Verdrehung
Von Nils Klawitter
„Wir unterstützen Journalisten”
Interview mit PR-Altmeister Harold Burson
Wie Exxon die Welt verdunkelt
Von Stephan Zimprich
Angriff auf den Konsens
Von Stephan Zimprich
Nicht immer auf den Chef setzen
Karl-Heinz Büschemann über Pressestellen
Lobbyismus in der EU
Von Nils Klawitter
“Themen setzen können beide”
PR-Profi Michael Behrent über kleine Unterschiede
Wer schlunzt, macht PR
Von Hermann-Josef Tenhagen
TIPPS
Vorsicht vor Ratgebern aus der PR-Branche
Thomas Öchsner über fiese Tricks
13 Tipps zum Umgang mit Unternehmenszahlen
Von Joachim O. Weidemann
Drei nützliche Werkzeuge
Von David Schraven
Anhang: nr-Programm

Samstag, 13. April 2019

[ #medien ] Intercultural Media Training - Handbuch in deutscher, englischer und türkischer Sprache


Das "Intercultural Media Training" bietet ein Workshop-Programm, das verschiedene Ansätze des interkulturellen Lernens beinhaltet.

Es möchte eine Lücke bei der Aus- und Fortbildung für die Beschäftigten und Ehrenamtlichen in rund 1.500 Bürgermedienprojekten in Europa schließen. Es versteht sich als Teil der Anstrengungen zur Bekämpfung von Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung in Europa. Es zielt auf die Unterstützung des offenen Zugangs zu nichtkommerziellen Bürgermedien auf die Sensibilisierung von Mitgliedern von Mehrheiten und Minderheiten für kulturelle und soziale Vielfalt. Es fördert das Lernen interkultureller Kompetenzen in der organisatorischen und journalistischen Zusammenarbeit in Bürgermedien. Das Ziel dieses Handbuchs ist, zur Verbreitung des „Intercultural Media Training" in Europa und zu einem Austausch über kulturelle und nationale Grenzen hinweg beizutragen. Das Handbuch entstand im Rahmen des EU-Projekts Inter.Media (2004-2006) unter der Leitung des Bildungszentrums Bürgermedien in Luwigshafen. Das Handbuch liegt in englischer, deutscher, ungarischer und türkischer Übersetzung vor.
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Montag, 18. Juni 2018

[ #journalismus ] Lokaljournalismus zwischen Recherche und Regionalstolz


Ein fundiertes Recherchetool von prominenten Autoren und aus der Praxis, das auch für Webjournalisten und die Zivilgesellschaft wichtig sein sollte.

netzwerk recherche. Das netzwerk recherche ist ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter deutscher Verein. Es tritt ein für den in Deutschland vernachlässigten recherchierenden Journalismus. Er vertritt die Interessen jener Kollegen, die oft gegen Widerstände in Verlagen und Sendern intensive Recherche durchsetzen wollen.
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Freitag, 20. April 2018

[ #medienpolitik ] Medienmisstrauen und die Folgen für die Demokratie


Polarisiert und radikalisiert? 

Die gesellschaftliche Polarisierung, so ein zentraler Befund der Untersuchung über Mediennutzung und Demokratiezufriedenheit, geht einher mit einer wachsenden Polarisierung des Misstrauens in die Medien.

Es gibt Studien, die besonders dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Tageszeitungen hohe Glaubwürdigkeit bescheinigen. Aber es liegen auch Untersuchungen vor, die ein wachsendes Misstrauen gegenüber Medien belegen. Dass das kein Widerspruch sein muss, zeigt das OBS-Arbeitspapier 27 (Otto Brenner Stiftung).

Die gesellschaftliche Polarisierung, so ein zentraler Befund der Untersuchung über Mediennutzung und Demokratiezufriedenheit, geht einher mit einer wachsenden Polarisierung des Misstrauens in die Medien.

Otto Brenner Stiftung. Die Otto Brenner Stiftung (OBS) ist die Wissenschaftsstiftung der IG Metall mit Sitz in Frankfurt am Main. Ihre Gründung datiert auf das Jahr 1972, dem Todesjahr des damaligen 1. Vorsitzenden der IG Metall, Otto Brenner. Stiftungszwecke sind gemäß Satzung:

  • Probleme der nationalen und internationalen Gewerkschaftsarbeit,
  • der Gedanke der Völkerverständigung,
  • das Ziel der sozialen Gerechtigkeit,
  • die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen einschließlich des Umweltschutzes,
  • die Angleichung der Arbeits- und Lebensbedingungen in Ost- und Westdeutschland sowie
  • die Entwicklung demokratischer Arbeitsbeziehungen in Ost- und Westeuropa.
  • Arbeits- und Sozialrecht

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1 Einleitung  6
2 Öffentliches Vertrauen und Glaubwürdigkeit: Theoretische Ansätze  9
2.1 Polarisierung des medialen und gesellschaftlichen Vertrauens   9
2.2 Das Internet als Faktor des Strukturwandels der Öffentlichkeit   12
3 Zwischen Echokammer, Glaubwürdigkeit und Polarisierung:
Die empirische Analyse   16
3.1 Mediennutzung, (Un-)Glaubwürdigkeit und ihre Ursachen:
Ein erstes deskriptives Bild   17
3.1.1 Mediennutzung in Deutschland: Wer nutzt welche Medien? 17
3.1.2 Medienglaubwürdigkeit: Wer glaubt welchen Medien?  21
3.1.3 Ursachen der (mangelnden) Medienglaubwürdigkeit  28
3.2 Die Echokammer und ihre Folgen   34
3.3 Polarisierung der Öffentlichkeit: Glaubwürdigkeit der Medien
und öffentliches Vertrauen in verschiedenen Milieus  39
4 Diskussion und Schlussfolgerungen   49
Anhang
Tabellen- und Abbildungsverzeichnis   56
Literatur     58
Über die Autoren     60

Freitag, 22. Dezember 2017

[ #kommunikation ] Texten für das Internet


Texte,
die im Internet veröffentlicht werden, sollten genau wie gedruckte Texte journalistischen Standards und Konventionen entsprechen. Jedoch genügt es nicht, die Regeln des Printjournalismus eins zu eins auf das Web zu übertragen. Der Online-Journalist muss seinen Text an das webspezifische Leseverhalten der User anpassen, wenn er "angeklickt" bleiben will.

Download. Die hier zum Download angebotenen Ausschnitte aus Saim Rolf Alkans Handbuch "Texten für das Internet" liefern praktische Einsteiger-Tips zum webgerechten Schreiben. Unter anderem wird detailliert auf den Aufbau des Webtextes und seine einzelnen Bausteine (Header, Teaser, Fließtext etc.) eingegangen. Dazu Infos zur webgerechten Sprache, welche dem Bedürfnis des Internet-Lesers nach schnell erfassbarer Information entgegenkommen muss.

Autor. Saim Rolf Alkan gründete nach dem Studium (Diplom-Wirtschaftsingenieur) das Unternehmen "aexea Integrierte Kommunikation" in Stuttgart. Dort entwickelt er vorrangig integrierte Kommunikationskonzepte für Unternehmen aus Technik und Dienstleistung. Der Schwerpunkt der Online-Aktivitäten liegt in der Produktion content-orientierter Websites. Neben der Geschäftsführertätigkeit ist Saim Alkan als Dozent und Referent für Marketing, Werbung und Internet tätig. Veröffentlichungen: Handbuch Online-Redaktion (2003)

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Saim Rolf Alkan: Texten für das Internet - Inhaltsverzeichnis
  • Schreiben im Internet - Webgerechtes Texten
  • Anforderungen an den Web-Texter
  • Zunehmende Informationstiefe und nichtlineares Erzählen
  • Die Qual der Wahl
  • Multimedia und Interaktion
  • Die vier Dimensionen des webgerechten Schreibens.
  • Journalistische Arbeit im Internet
  • Die Story
  • Wie entsteht eine Story?
  • Regeln der Recherche
  • Hilfsmittel bei der Recherche
  • 1http://www.mediaculture-online.de
  • Regeln für die Web-Recherche
  • Was macht die Story zur Story?
  • Informationen gliedern.
  • Die sieben zWerge
  • Das Wichtigste zuerst
  • Die umgekehrte Pyramide
  • Abschied von der Perlenkette
  • Bausteine eines Web-Textes.
  • Headline - die Überschrift
  • Subline und Overline
  • Teaser und Lead - der Vorspann
  • Der Fließtext
  • Der Bildtext
  • Sprache im Internet - Webgerechter Ausdruck
  • Gutes Deutsch im Internet
  • Wie schreibe ich verständlich?
  • Wie konstruiere ich Sätze?
  • Wie schreibe ich anschaulich?
  • Wie schreibe ich ansprechend?
  • 2http://www.mediaculture-online.de
  • Rhetorische Kunstgriffe
  • Alles braucht seine Zeit.
  • Perfekt, Imperfekt und Plusquamperfekt
  • Präsens und Futur.
  • Alles braucht seinen Modus
  • Konjunktiv und Indikativ?
  • Weiterführende Literatur

Samstag, 16. Dezember 2017

[ #praxis ] Zivilgesellschaft: Anforderungen an eine neue Webseite

Praxistipps für NGOs von sozialmarktig.de 

Spätestens bei den Vorbereitungen eines Relaunches muss man sich der Frage stellen: Was macht eigentlich eine richtig gute NGO-Seite aus?

Was braucht es um den Bedürfnissen der Informations- und Fundraisingarbeit zu genügen? An welchen Beispielen kann man sich orientieren?

In einer effizient knappen Artikelserie auf sozialmarktig.de werden einige beherzigenswerte Ratschläge und Empfehlungen gegeben:

Teil I:Inhaltliche Anforderungen
Teil II:Optische Anforderungen
Teil III:Technische Anforderungen
Teil IV:Soziale Anforderungen
Teil V:Von guten Beispielen lernen


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Dienstag, 5. Dezember 2017

[ #journalismus ] Black Box Brüssel

Warum die europäischen Institutionen – insbesondere die mächtige Kommission - nicht an einer wirksamen Kontrollfunktion der Medien interessiert sind, könnte man noch verstehen. 

Keine Bürokratie, auch keine gut geölte Ministerialbürokratie, lässt sich gerne in die Karten schauen. Aber warum Europa-Politiker und die demokratischen Parteien sich mit der systematischen medialen Vernachlässigung ihrer Arbeit und ihrer Aufgaben abgefunden haben, bleibt im Dunkeln.
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Mittwoch, 25. Oktober 2017

[ #radio ] Radio Guidebook: Der Radiokodex - Gegen die Hörertäuschung

Wikimedia - By Arielinson - Own work, CC BY-SA 4.0
Ein systematisches Regelwerk ethischer Standards für das Radio gibt es im deutschen Sprachraum bisher nicht.

Unter Federführung des Projektteams Hörfunk hat die (deutsche) Bundeszentrale für politische Bildung ein sogenanntes Radio Guidebook entwickelt. Damit sollen die Regeln des Pressekodex' für die Radiopraxis fort- und festgeschrieben werden.

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[ #medienpolitik ] Wichtige typografische Regeln - auch für Bürgerjournalisten

typokurz – Einige wichtige typografische Regeln auch für Online- und Bürgerjournalisten.

Selten sieht man ähnlich Pragmatisches und Hilfreiches. Typokurz (sic!) enthält auf knapp vierzehn Seiten einige typografische Regeln die leicht umsetzbar sind. Grundlage sind typografische Fehler, welche dem Autor beim Lesen von Texte am häufigsten aufgefallen sind. Das gute Stück gibt es nicht nur kostenlos zum Download sondern ist auch wirklich das was man heute gerne als ein "Must" bezeichnet!

Der Leser ist König. Dem, der noch nicht überzeugt ist, weil er selbst noch nie erfahren hat, dass er typografisch gute Texte besser, schneller und weniger ermüdend erfassen kann, sei gesagt: Tun Sie es für Ihre Leser! Vielleicht sind diese oder einige darunter Vielleser oder geübte Leser – denen fällt es auf, oder es beeinflusst sie wenigstens unbewusst. 

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Inhaltsverzeichnis
1 Auszeichnung/Hervorhebung
von Text 2
2 Striche, Auslassungspunkte, Anführungszeichen 3
3 Abkürzungen 6
4 Absatzformatierung 7
4.1 Flattersatz 7
4.2 Blocksatz 8
5 Ziffern und Zahlen 10
6 Eszett/Das scharfe S 11
7 Tabellen 11
8 Schriften 11
9 Anpassungen für die Schweiz 12

Montag, 23. Oktober 2017

[ #web ] Handbuch für Cyber-Dissidenten

Das "Handbook for Bloggers and Cyber-Dissidents" der "Reporter ohne Grenzen" soll kritischen Menschen (in nicht-demokratischen Staaten) als Leitfaden dienen, wie man Blogs als Werkzeuge für Meinungsfreiheit nutzen kann und wie man die Internet-Zensur umgeht und im Internet anonym kommunizieren kann.
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Dienstag, 3. Oktober 2017

[ #radio ] Brechts Radiotheorie als methodische Schablone für Social Media

Bertolt Brecht  hatte das damals neue Medium Radio mit Begeisterung aufgenommen. 

Bald aber war der Dramatiker und Schriftsteller von der allzu einseitigen Nutzung des Rundfunks durch die damaligen Programmmacher enttäuscht und er postulierte die aktive Mitarbeit und Einbindung der Hörer.
         "...von allen alkoholischen Exzessen ist nichts gefährlicher als der stille Suff."
        Bertolt Brecht in: Der Rundfunk als Kommunikationsapparat. Rede über die Funktion des Rundfunks.
Der Rundfunk als Kommunikationsapparat. Bertolt Brechts sogenannte "Radiotheorie" ist eine Sammlung verschiedener Texte und spiegelt seine Auseinandersetzung mit dem damals jungen Medium Rundfunk wider. Die Radiotheorie entstand von 1927 bis 1932. Während dieser Zeit erfuhr der Rundfunk eine starke Verbreitung in der Öffentlichkeit hin zum Massenmedium.

"... Was nun diesen Lebenszweck des Rundfunks betrifft, so kann er meiner Meinung nach nicht darin bestehen, das öffentliche Leben lediglich zu verschönern... Auch als Methode, das Heim wieder traut zu machen und das Familienleben wieder möglich, genügt meines Erachtens der Rundfunk nicht...".

Demokratisierung. Im Kontext zu Bert Brechts Theorie vom Epischen Theater und seiner Lehrstück-Arbeit versteht Brecht den Rundfunk als ein Medium, welches die aktive Mitarbeit und Einbindung der Rezipienten möglich und nötig macht und sie damit selbst zu Produzenten werden lässt. Es war Brechts größtes Anliegen, den Rundfunk so zu demokratisieren, "daß das Publikum nicht nur belehrt [wird], sondern auch belehren muß". Er wollte einen Hörfunk schaffen, der auch als "Empfänger“ funktioniert; so sollten die Hörer auch "Sender“ sein können. Seine Forderungen hierzu formulierte er in der "Rede über die Funktion des Rundfunks", publiziert 1932 in "Der Rundfunk als Kommunikationsapparat":

"Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln. Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem; das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn in Beziehung zu setzen. Der Rundfunk müsste demnach aus dem Lieferantentum herausgehen und den Hörer als Lieferanten organisieren.“



Bertolt Brecht: Radiotheorie - Literaturverweis: Gesammelte Werke, Band 18 (Schriften zur Literatur und Kunst 1) 1927-1932, Frankfurt a. Main; Rede über die Funktion des Rundfunks (1932/33) und Vorschläge für den Intendanten des Rundfunks (1928/29). Hinzu kommen der Aufsatz Radio – eine vorsintflutliche Erfindung? (1927/28) sowie das Hörstück Der Flug der Lindberghs. Ein Radiolehrstück für Knaben und Mädchen (1929).


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Dienstag, 15. August 2017

[ #Pressefreiheit ] Reporter ohne Grenzen: Ratgeber für asylsuchende Journalisten (Englisch/Französisch)

Das internationale Sekretariat von Reporter ohne Grenzen in Paris hat einen Ratgeber für Journalisten im Exil zusammengestellt. 
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Sonntag, 13. August 2017

[ #medienpolitik ] 10 Thesen zur Grammatik der Skandale

Pranger  - Bildquelle, Wikimedia: Von Albert Bridge
Skandalgeschichten sind oft trügerisch und toxisch wirksam. Die Medien machen mit.

Sie haben ein sichtbares und zielsicheres voraussehbares Ergebnis, die Steigerung der Politikverdrossenheit und können häufig keinen Beitrag zur Informationsvielfalt und -freiheit leisten. Vielmehr liegt dahinter sehr häufig eine demokratiefreindliche Regie. Dies drängt sich nicht erst bei dem Studium eines jüngst im Forschungsjournal Soziale Bewegungen - Analysen zu Demokratie und Zivilgesellschaft erschienen Beitrages von Thomas Leif auf .

Nachdenklichkeit wäre deshalb bei manchem Möchtegern-Aufdecker gefragt, denn Skandale sind (im Wahlkampf) ein Beitrag zur medialen Steigerung der Politikverachtung. In 10 Thesen entwickelt der bekannte Journalist und Politikwissenschaftler Thomas Leif eine "Grammatik der Skandale".

Autor des Beitrages " Skandale im Wahlkampf: ein Beitrag zur medialen Steigerung der Politikverachtung" ist Thomas Leif. Thomas Leif (* 13. März 1959 in Daun) ist ein deutscher Journalist, Film- und Sachbuchautor und Politologe.

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Samstag, 6. August 2016

[ #kommunikation ] Öffentlichkeit im Wandel - Medien, Internet, Journalismus

Die Öffentlichkeit ist im Wandel – nicht ohne gravierende Folgen für den Journalismus. Neue Akteure - meist ohne Zertifikat der Journalistenschulen - treten im Internet auf und verändern den professionellen Journalismus durch neue Formen.

Die vierte Gewalt demokratisiert sich. Auf Kosten der Qualität?


Das veränderte Medienverhalten und der Schwund der Werbeeinnahmen in den Printmedien führen bei den Verlagen und den Sendern zu einer intensiven Suche nach neuen Verwertungs- und Distributionsmodellen. 

Über zwanzig Autorinnen und Autoren gehen dieser Frage nach und beschreiben den Wandel und die neuen Chancen unserer Öffentlichkeit. Mit Beiträgen von Sabria David, Gemma Pörzgen, Stephan Weichert, Robin Meyer-Lucht, Peter Glaser, Geert Lovink, Markus Beckedahl, Mercedes Bunz, Katrin Rönicke, Christiane Schulzki-Haddouti, Christoph Kappes, Tabea Rößner, Leonhard Dobusch, Karsten Wenzlaff, Anne Hoffmann, Matthias Spielkamp, Marcel Weiß, Jessanne Collins, Kai Biermann, Martin Haase, Hans Hütt, Julia Probst, John F. Nebel, Christian Römer, Pauline Tillmann, Irina Vidanova, Lorenz Lorenz-Meyer

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Was kann man von diesem Download erwarten?

Inhalt
Vorwort
Sabria David
Jenseits der Grabenkämpfe
Interview mit Gemma Pörzgen
«Man zieht sich auf sich selbst zurück» 
Stephan Weichert
Der neue Journalismus: Zum digitalen Big Bang
Robin Meyer-Lucht
Habermas, die Medien, das Internet
Peter Glaser
Es gibt immer zu berichten
Geert Lovink
Bloggen nach dem Hype
Interview mit Markus Beckedahl
«Das ist organisiertes Chaos» 
Mercedes Bunz
Die fünfte Gewalt: Über die Neuausrichtung der medialen Gewaltenteilung
Interview mit Katrin Rönicke
«Dummerweise ist stereotypes Verhalten überall» 
Christiane Schulzki-Haddouti
Leaking-Sites und Plagiatewikis: Erweiterung der Öffentlichkeit
Interview mit Christoph Kappes
«Wenn Politik nicht mehr in Neunzig-Sekunden-Blöcke gepresst werden muss, wäre schon etwas gewonnen.» 
Tabea Rößner
Öffentlich-Rechtliche im Netz: Tagtraum und Realität
Leonhard Dobusch
Informationsmärkte und Öffentlichkeit: Jenseits von «Free» und «Free Ride»
Karsten Wenzlaff und Anne Hoffmann
Digitale Erlösmodelle für den Journalismus: Freiwillig bezahlen?
Matthias Spielkamp
Verlage im Netz: Nicht so schutzlos wie behauptet
Interview mit Marcel Weiß
«Man sollte sich nicht zu sehr auf die etablierten Institutionen versteifen»
Jessanne Collins
Mein Sommer auf der Content-Farm
Kai Biermann, Martin Haase, Hans Hütt
Sprache des Journalismus, Sprache im Journalismus
Julia Probst
Barrieren der Öffentlichkeit
John F. Nebel
Medienhacking im Wandel: Kommunikationsguerilla und politischer Aktivismus
Christian Römer
Die Einbahnstraße öffnen: nachtkritik.de
Pauline Tillmann 
Online-Öffentlichkeit in Russlands gelenkter Demokratie
Irina Vidanova 
Freies Medienmachen in der letzten Diktatur Europas
Lorenz Lorenz-Meyer Sina Weibo
Chinas re-inkarnierte digitale Öffentlichkeit
Autorinnen, Autoren und Interviewpartner