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Dienstag, 28. Februar 2023

[ #Gesundheit ] Künstliche Intelligenz in der Medizintechnik

Oft gehört die Künstliche Intelligenz bereits zu unserem Leben: Sie unterstützt die Produktion in Unternehmen, regelt die Temperatur im Haus oder zeigt uns personalisierte Werbung. 

Den Computerprogrammen, die die menschliche Intelligenz nachahmen und selbständig lernen, vertrauen wir bereits einen großen Teil unseres Lebens an – auch unsere Gesundheit. Denn in der Medizin kommt KI immer häufiger zum Einsatz. Algorithmen lernen,

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Sonntag, 16. Juni 2019

[ #Lärm ] Handbuch Silent City - Umgebungslärm, Aktionsplanung und Öffentlichkeitsbeteiligung


Das kostenlose PDF-Handbuch will allen Beteiligten Hilfestellung für einen erfolgreichen und  effektiven Prozess der Lärmminderungsplanung geben. 

Weit über den Anlass hinaus sind die Informationen über die Beteiligung der Öffentlichkeit und die Öffentlichkeitsarbeit nicht nur interessant sondern auch nutzbar.
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Freitag, 3. Mai 2019

[ #Gerechtigkeit ] Knappe Ressourcen: Gesundheit nur mehr auf Lebensmittelkarten?


Viele Menschen sterben heute im hohen Alter nach längerer chronischer Erkrankung.  Das "kostet" die Gesundheitsverwaltungen und das Sozialsystem Geld. Stehen wir deshalb vor einer Rationierung der Gesundheitsdienstleistung? 

Aufgrund des medizinischen Fortschritts ist es möglich, menschliches Leben selbst unter sehr prekären Bedingungen zu erhalten; schwierige Entscheidungen Über den weiteren Therapieverlauf sind unausweichlich. Angesichts der Endlichkeit der zur Verfügung stehenden Ressourcen werden mit Entscheidungen zur Therapieverlängerung zugleich heikle Fragen der Verteilungsgerechtigkeit aufgeworfen.
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Dienstag, 23. April 2019

[ #Flucht ] Schweizerisches Rotes Kreuz: Informationsbroschüre zur posttraumatischen Belastungsstörung


"Wenn das Vergessen nicht gelingt" lautet der Titel einer soeben erschienen Informationsbroschüre zur Posttraumatischen Belastungsstörung. 

Auf 32 Seiten finden sich alle wichtigen Hintergründe und Ratschläge für Trauma-Betroffene und deren Angehörige. Herausgegeben wird die Broschüre vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) und von "support for torture victims", dem Verbund der vier Ambulatorien für Folter- und Kriegsopfer.

Die Broschüre richtet sich an Frauen, Männer und Kinder, die Traumatisches erlebt haben, und ihre Angehörigen. Stellvertretend dafür stehen Herr B. und Frau B. mit ihrer Tochter. Diese Familie begleitet Sie mit eigenen Worten durch die Broschüre und informiert Sie anhand konkreter Beispiele über Entstehung, Folgen und Bewältigung der Posttraumatischen Belastungsstörung. Weiter finden Sie in dieser Broschüre eine umfassende Zusammenstellung geeigneter (schweizerischen) Unterstützungsangebote und Beratungsstellen.

Die Broschüre ist in den Sprachen Deutsch, Türkisch, Albanisch, Bosnisch und Französisch erhältlich.

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Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf den Inhalt:

Ein psychisches Trauma kann alle treffen   4
Was können traumatische Erlebnisse sein?  6
Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung?  8
Kann ein psychisches Trauma körperliche Schmerzen verursachen? 18
Traumafolgen können die ganze Familie belasten 20
Traumafolgen können Kinder und Jugendliche treffen 22
Traumatisierungen und deren Folgen sind behandelbar    24
Diese Fachleute helfen Ihnen 26
Hier finden Sie Unterstützung 28

Dienstag, 29. Mai 2018

[ #SozialeSicherheit ] Broschüre: Erwachsenenschutzgesetz (früher: "Sachwalterschaft")


Der Poker rund um das Erwachsenenschutzgesetz ist glücklicherweise beendet. 

Das Gesetz tritt mit 1.Juli 2018 in Kraft. Die Finanzierung für die Jahre 2018 und 2019 ist gesichert. Die bis dahin geltenden Regelungen über das Sachwalterrecht werden mit dieser Reform völlig neu gestaltet.

Erwachsenenschutzgesetz (ErwSchG). Das neue Erwachsenenschutzgesetz (ErwSchG) stellt Autonomie, Selbstbestimmung und Entscheidungshilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen in den Mittelpunkt. Wenn eine volljährige Person aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer vergleichbaren Beeinträchtigung in ihrer Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt ist und ihr ein Nachteil droht, weil sie manche ihrer Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen kann, kann sie für diese Angelegenheiten eine gesetzliche Vertretung wählen oder bekommen. Um das zu erreichen, gibt es vier verschiedene Möglichkeiten der Vertretung, die jeweils von der Beeinträchtigung der Entscheidungsfähigkeit abhängen.  Die UN-Behindertenrechtskonvention hat die Entstehung des neuen Gesetzes beeinflusst.

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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt der Broschüre über das Erwachsenenschutzrecht sagt mehr: 

INHALTSVERZEICHNIS
AALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR ERWACHSENENVERTRETUNG  6
1Was ist Erwachsenenvertretung?   7
2Unterstützung vor Vertretung   7
3Geschichte der Erwachsenenvertretung  8
4Wo ist das Erwachsenenschutzrecht geregelt?  10
BWAS ÄNDERT SICH, WENN JEMAND EINEN GESETZLICHEN VERTRETER/EINE
GESETZLICHE VERTRETERIN HAT?   11
1Selbstbestimmung trotz Stellvertretung  12
2Geschäftsfähigkeit   12
3Einwilligung in medizinische Behandlungen  13
4Heirat & Partnerschaft   13
5Elterliche Rechte   14
6Wohnen und Umziehen   14
7Testierfähigkeit   15
8Wahlrecht   15
CWAS SIND DIE AUFGABEN EINES ERWACHSENENVERTRETERS/EINER
ERWACHSENENVERTRETERIN?   16
1Selbstbestimmung trotz Stellvertretung  17
2Nachweis der Vertretung und Umgang mit Urkunden  18
3Kontakt und Austausch mit der vertretenen Person  19
4Auskunfts- und Verschwiegenheitspflicht  19
5Bemühung um Betreuung   20
aAllgemeine Bemühungspflicht  20
bRechtsschutz in Heimen   20
cRechtsschutz in der Psychiatrie  21
6Einkommens- und Vermögensverwaltung  22
7Berichtspflichten und Rechnungslegung  24
aLebenssituationsbericht   24
bPflegschaftsrechnung   24
cGerichtliche Genehmigung   25
DVORSORGEVOLLMACHT   26
1Was ist eine Vorsorgevollmacht?   27
2Wer kann Vorsorgebevollmächtigte/r sein?  27
3Wie wird eine Vorsorgevollmacht errichtet?  27
4Wofür ist der/die Vorsorgebevollmächtigte zuständig?  28
5Wann beginnt die Vorsorgevollmacht und wann endet sie?  28
6Was kostet eine Vorsorgevollmacht?  29
EGEWÄHLTE ERWACHSENENVERTRETUNG  30
1Was ist die gewählte Erwachsenenvertretung? Für welche Fälle ist sie gedacht? 31
2Wer kann gewählter/gewählte Erwachsenenvertreter/in sein?  31
3Wie wird eine gewählte Erwachsenenvertretung errichtet?  31
4Wofür ist der/die gewählte Erwachsenenvertreter/in zuständig?  32
5Wann beginnt die gewählte Erwachsenenvertretung und wann endet sie? 32
6Was kostet eine gewählte Erwachsenenvertretung?  33
FGESETZLICHE ERWACHSENENVERTRETUNG  34
1Was ist die gesetzliche Erwachsenenvertretung?  35
2Wer kann gesetzlicher/gesetzliche Erwachsenenvertreter/in sein?  35
3Wie wird eine gesetzliche Erwachsenenvertretung errichtet?  36
4Wofür ist der gesetzliche Erwachsenenvertreter/die gesetzliche
Erwachsenenvertreterin zuständig?  36
5Wann beginnt die gesetzliche Erwachsenenvertretung und wann endet sie? 37
6Was kostet eine gesetzliche Erwachsenenvertretung?  37
GGERICHTLICHE ERWACHSENENVERTRETUNG  39
1Was ist die gerichtliche Erwachsenenvertretung?  40
2Wer kann gerichtlicher/gerichtliche Erwachsenenvertreter/in sein?  40
3Wie kommt es zur gerichtlichen Erwachsenenvertretung? Wie läuft das
gerichtliche Verfahren ab?   41
aAbklärung (Clearing) durch den Erwachsenenschutzverein  41
bPersönliches Gespräch mit dem/der Betroffenen (Erstanhörung) 42
cVertreter/in für das Verfahren (Rechtsbeistand)  42
dEinstweilige Erwachsenenvertretung  42
eSachverständigengutachten   42
fMündliche Verhandlung   43
gGerichtliche Entscheidung (Beschluss)  43
hGenehmigungsvorbehalt   44
iAngehörige   44
4Wofür ist der/die gerichtliche Erwachsenenvertreter/in zuständig?  45
5Wann beginnt die Vertretung, wann endet sie?  45
6Was kostet eine gerichtliche Erwachsenenvertretung?  46
aVerfahrenskosten   46
bPflegschaftsrechnung   46
cAufwandersatz   47
dEntschädigung   47
eEntgelt   47
HDAS A–Z DES ERWACHSENENSCHUTZRECHTS  49
IWICHTIGE ADRESSEN   56
JANHANG: MUSTER   59
1Antrittsbericht / Lebenssituationsbericht  60
2Rechnungslegung   70




[ #SozialeSicherheit ] Informationsbroschüre Heimaufenthaltsgesetz



Heimaufenthaltsgesetz - Information über den Umgang mit Freiheitsbeschränkungen in Altenheimen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und Krankenanstalten.

Unter dem Titel „Heimaufenthaltsgesetz – Information über Bewohnerrechte" ist 2005 die Broschüre der Bewohnervertretung erstmals erschienen. Für in der Pflege Tätige werden das HeimAufG und die Auswirkungen auf die Praxis in den Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen beschrieben.

Aus dem Inhalt:
  • Rechte für Bewohnerinnen und Patientinnen, die Bewohnervertreterin
  • Die persönliche Freiheit und das Heimaufenthaltsgesetz
  • Geltungsbereich des Heimaufenthaltsgesetzes
  • Freiheitsbeschränkung
  • Zulässigkeit der Freiheitsbeschränkung
  • Anordnung und Vornahme einer Freiheitsbeschränkung
  • Dokumentationspflichten
  • Aufklärungs- und Verständigungspflichten – Meldepflichten
  • Selbst gewählte und gesetzliche Vertreterinnen
  • Rechte und Pflichten der Bewohnervertreterin
  • Gerichtliches Überprüfungsverfahren
  • Amtshaftung
  • Wer sind die Bewohnervertreterinnen?


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Dienstag, 17. April 2018

[ #Gesundheit ] Soziale Stadt: Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten


Arbeitshilfe für Prävention und Gesundheitsförderung im Quartier.

Wird von Gesundheit gesprochen, so denken die meisten erst einmal an Krankheit und medizinische Versorgung. Und „Gesundheit“ wird oft erst dann zu einem Thema, wenn ein Mensch erkrankt oder etwas nicht mehr wie gewohnt funktioniert. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht dagegen von einem positiven Verständnis von Gesundheit aus. Gesundheit ist danach ein „Zustand des völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen“ (Gesundheitsdefinition der WHO von 1948).
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Samstag, 11. November 2017

[ #Berufsbildung ] Ratgeber für die medizinische Berufsberatung allergiekranker Jugendlicher

Berufsberatung bei allergiekranken Jugendlichen ist ein wichtiges Thema, das bei fast allen Beteiligten - Ärzten wie Betroffenen - leider viel zu wenig Aufmerksamkeit findet. Dabei gehört die Berufsentscheidung zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben jedes jungen Menschen. 

Wenn allerdings Jugendliche allergisch krank sind, kann das sowohl die Entscheidung zu einem Beruf als auch die Entwicklung der Erkrankung beeinflussen. Die vorliegende Broschüre richtet sich in erster Linie an medizinische Fachleute, die in diesen Fragen nach evidenzbasierten Daten suchen, um auf die spezifischen Anforderungen bei der Berufsberatung vorbereitet zu sein.


Die Erkenntnisse der Broschüre sind eindeutig formuliert:
  • Ärztinnen und Ärzte müssen konkret auf eine Berufsberatung vorbereitet sein.
  • Der Entscheidungsprozess unterliegt vielen individuellen Faktoren, die in der Beratung berücksichtigt werden sollten.
  • Es gibt Berufsgruppen, die ein besonderes Risiko für die Verschlechterung der allergischen Erkrankungen bergen.
  • Zahlreiche Stoffe sind erwiesenermaßen als Auslöser und Verstärker allergischer Erkrankungen bekannt.
  • Eine individuelle Risikoanalyse ist notwendig.
  • Für einzelne Krankheiten wie Asthma bronchiale, allergische Rhinitis und Neurodermitis gibt es individuelle Vorhersagemodelle.
  • Diese Broschüre möchte besonders Ärztinnen oder Arzten dabei helfen, alle diese verschiedenen Faktoren und ihr jeweiliges Gewicht entsprechend zu berücksichtigen, wenn Sie Jugendliche bei der Berufswahl beraten.
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Ein schneller Blick auf den Inhalt:

Vorwort 3
1 Häufigkeit und Einflussfaktoren allergischer Erkrankungen 5
2 Beruf und Allergie – ein wichtiges Thema 9
3 Wer ist allergiegefährdet? 13
4 Beratung – je früher, desto besser 23
5 Welche Berufe sind betroffen? 27
6 Vorbeugen ist besser als heilen! 31
Weiterführende Links 34
Glossar 35
Literatur 38
Impressum 44

Dienstag, 1. August 2017

WHO-Case-Studie: Wie reagieren Gesundheitssysteme auf Armut und soziale Ausgrenzung

Wie reagieren Gesundheitssysteme auf Armut und soziale Ausgrenzung (Poverty and social exclusion)? Aus Österreich wird das Team neunerHAUSARZT vorgestellt.

In 22 Fallstudien aus allen Teilen der Europäischen Region der WHO und in 3 Hintergrundkapiteln über Roma, Migranten und Kinder wendet sich diese Publikation der Frage zu, wie die Gesundheitssysteme den Bedürfnissen von Bevölkerungsgruppen gerecht werden können, die Armut und soziale Ausgrenzung erfahren und daher einem größeren Risiko unterliegen, ihres Rechts auf Gesundheit beraubt zu werden.

Team neunerHAUSARZT. An prominenter erster Stelle (6 ff) steht die Fallstudie aus Österreich, genauer gesagt, eigentlich nur aus Wien: "Austria: neunerHAUSARZT – demand-oriented health-care services for the homeless" (neunerHAUSARZT - Aufsuchende allgemeinmedizinische Versorgung für obdachlose Menschen) von Michael Fuchs, Christine Reidl und Gabriele Schmied vom European Centre for Social Welfare Policy and Research. Die AllgemeinmedizinerInnen des Teams neunerHAUSARZT bieten durch ihre aufsuchende Arbeit in den Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe eine niederschwellige Versorgungsstruktur an. Ein medizinisches Betreuungsangebot, das es bisher nicht gab.

Fallstudien. Die Studien zeigen, dass einige soziale Bedingungen Menschen besonders anfällig machen; wie Interventionen helfen, die Gesundheitsdienste zugänglicher, verfügbarer, akzeptierter und insgesamt effektiver zu machen und wie das Gesundheitssystem durch seine vier Funktionen (Steuerung, Leistungserbringung, Finanzierung und Ressourcenerzeugung) auf die Bewältigung gesellschaftlich bedingter gesundheitlicher Benachteiligungen hinwirkt.

Die Fallstudien erweisen ihren Wert darin, dass sie die Lage in den Ländern aufzeigen, diesen das Lernen von einander ermöglichen und dadurch die Gesundheit der von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffenen Bevölkerung verbessern, wie dies vom WHO-Regionalkomitee in Resolution EUR/RC52/R7 zu Armut und Gesundheit gefordert wurde.

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Sonntag, 29. Januar 2017

[ #Recht ] Patientenrechte in der Psychiatrie

Die Betreuung und Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ist ein hochsensibler Bereich. 
Immer wieder treffen Interessen der Betroffenen, ihrer gesetzlichen Vertreter, der Angehörigen sowie die Erfahrungen der Ärzte und des Pflegepersonals hart aufeinander. Eine besondere Rolle spielen dabei die Rechte der Patienten, ihre Bedürfnisse und Wünsche.

Themen dieser Broschüre des Vereins VertretungsNetz sind:
  • Unterbringung, 
  • Patientenrechte in der Psychiatrie, 
  • Unterbringungsgesetz (UbG), 
  • Patientenanwaltschaft.
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Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf den Inhalt:

Patientenrechte in der Psychiatrie 4
Psychiatriereform: Ein dynamischer Prozess 4
Der Aufenthalt an einer psychiatrischen Abteilung 4
Unterbringung 4
Voraussetzungen 4
Einweisung 5
Aufnahmeuntersuchung 6
Unterbringung auf Verlangen 6
Unterbringung ohne Verlangen 6
Die gerichtliche Überprüfung der Unterbringung 6
Dauer der Unterbringung 8
Beschränkungen während der Unterbringung 8
Kontakt mit der Außenwelt 8
Beschränkung sonstiger Rechte 8
Einsicht in die Krankengeschichte 9
Ärztliche Behandlung während der Unterbringung 9
Aufgaben und Angebote der Patientenanwaltschaft 11
Behandlungsvereinbarung und Patientenverfügung 11
Datenschutzregelung 11
Die Praxis in Zahlen 12
VertretungsNetz – Sachwalterschaft, Patientenanwaltschaft, Bewohnerertretung 13
Adressenteil 14
Literatur

Samstag, 28. Januar 2017

[ #Gesundheit ] Alarmierend: Industriechemikalien im Körper der ÖsterreicherInnen

Österreichische Human-Biomonitoring-Studie belegt reale Gesundheitsfolgen für die Bevölkerung, insbesondere für Kinder. Der massive Einsatz von Weichmachern oder Flammschutzmitteln führt zu einer zunehmenden Belastung des Menschen mit Industriechemikalien.

Human-Biomonitoring-Studie. In dieser erstmals in Österreich durchgeführten Human-Biomonitoring-Studie untersucht das österreichische Umweltbundesamt, ob und in welchem Ausmaß Schadstoffe vom menschlichen Körper aufgenommen werden. Es wurden Blut-, Harn- und Haarproben von 150 Personen auf das Vorhandensein einer Reihe von Industriechemikalien sowie die Schwermetallverbindung Methylquecksilber getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Belastung der österreichischen Bevölkerung, insbesondere von Kindern, mit Polybromierten Diphenylethern (PBDE) und Phthalaten vorliegt.
Des Weiteren konnte ein Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Beschwerden der Testpersonen und deren Schadstoffkonzentrationen im Körper in hergestellt werden. 
Hans-Peter Hutter, Projektleiter vom Institut für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien: „Wir konnten auch einige Zusammenhänge zwischen der inneren Belastung und gesundheitlichen Auswirkungen feststellen, die bisher nicht bekannt waren.“ So wurden etwa nicht nur die Symptome, wiederholtes Husten und hormonelle Probleme, häufiger von TeilnehmerInnen genannt, die erhöhte Phthalat-Konzentrationen im Harn aufwiesen, sondern auch Kopfschmerzen, Durchfall und Juckreiz. Auch bestimmte Verhaltensweisen standen deutlich mit höheren Phthalatwerten im Zusammenhang: Dazu zählten die häufigere Verwendung von Haarschaum, Haarfärbemittel und Make-up, aber auch mehr, Kaugummi zu kauen oder Getränke aus PET-Flaschen zu trinken. Hutter: „Diese Ergebnisse zeigen, wie vielfältig die Quellen der Chemikalienbelastung der Bevölkerung sein können, aber gleichzeitig auch, wo Maßnahmen gesetzt werden können.“


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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den INHALT:

ZUSAMMENFASSUNG
SUMMARY 10

1 EINLEITUNG 13
1.1 Ziele der Studie 15
1.2 Studiendesign 15
1.3 Hintergrund 16
2 VORARBEITEN 18
2.1 Human-Biomonitoring 18
2.2 Stoffauswahl 18
2.2.1 Phthalate19
2.2.2 Nonylphenol, Octylphenol, Bisphenol A 22
2.2.3 Polybromierte Diphenylether 23
2.2.4 Trisphosphate 23
2.2.5 Methylquecksilber 24
2.3 Untersuchungskollektiv (Auswahl der Studienregionen, Rekrutierung der ProbandInnen) 25
2.4 Fragebogen 26
2.4.1 Prüfung des Farbsinnes durch Farbtafeln nach Ishihara 27
2.5 Ethikkommission 28
2.6 Durchführung der Probenahme 28
2.6.1 Blutentnahme 28
2.6.2 Harnproben 29
2.6.3 Haarproben 29
2.7 Analytik.29
2.7.1 Phthalat-Metaboliten im Harn 30
2.7.2 Nonyl-, Octylphenol, Bisphenol A im Harn 30
2.7.3 Polybromierte Diphenylether im Plasma 30
2.7.4 Trisphosphate in Plasma 31
2.7.5 Trisphosphate im Harn 31
2.7.6 Methylquecksilber 31
2.8 Analytische Qualitätssicherung – Vergleichsmessungen 33
2.8.1 Phthalat-Metaboliten 33
2.8.2 NP/OP und BPA 33
2.8.3 PBDE 34
2.8.4 Trisphosphate 34
2.9 Statistisches Auswertungsverfahren 35Schadstoffe im Menschen – Inhalt

3 ERGEBNISSE 36
3.1 Ergebnisse der Fragebogenerhebung. 36
3.1.1 Gesundheitliche Beschwerden in den letzten 3 Monaten 36
3.1.2 Akute und chronische Erkrankungen 39
3.1.3 Hormonsystem, Schwangerschaft und Stillen 40
3.1.4 Lebensstil, Ernährung, Bildung und Beruf 42
3.1.5 Ernährungsgewohnheiten 44
3.1.6 Wohnen und Freizeit 47
3.2 Analytische Ergebnisse 52
3.2.1 Phthalat-Metaboliten 54
3.2.2 PBDE 58
3.2.3 Trisphosphate 59
3.2.4 Nonylphenol, Octylphenol, Bisphenol A 59
3.2.5 Methylquecksilber 60
3.3 Interpretation der Messergebnisse 61
3.3.1 Phthalate bzw. deren Metaboliten 61
3.3.2 PBDE 64
3.3.3 Trisphosphate 65
3.3.4 Nonyl- und Octylphenol, Bisphenol A 65
3.3.5 Methylquecksilber 66
3.4 Ergebnisse der statistischen Auswertung 66
3.4.1 Vorgehen bei der statistischen Auswertung 66
3.4.2 Mögliche Zusammenhänge zwischen biologischen  Konzentrationen von Phthalaten und PBDE sowie gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Symptomen) 67
3.4.3 Geschlecht, Alter und Verhaltensweisen: Auswirkungen auf  Konzentrationen von Phthalaten 72
3.4.4 Mögliche Zusammenhänge von MethylquecksilberKonzentrationen im Haar und gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Symptomen) sowie Verhaltensweisen 76

4 DISKUSSION UND INTERPRETATION 81
4.1 Phthalate 81
4.1.1 Subjektive Symptome bzw. gesundheitliche Beeinträchtigungen 81
4.1.2 Verhaltensweisen, Alter, Geschlecht 83
4.2 PBDE – subjektive Symptome bzw. gesundheitliche Beeinträchtigungen 84
4.3 Methylquecksilber in den Haaren: Zusammenhänge mit dem Alter, gesundheitlichen Symptomen und Verhaltensweisen 86

5 SCHLUSSFOLGERUNGEN 87
5.1 Allgemeines 87
5.2 Analysen und Zusammenhänge 88
5.3 Ausblick 89

6 LITERATURVERZEICHNIS 90

Mittwoch, 16. September 2015

[ #Kommunalpolitik ] Werkbuch Präventionskette: Gesund aufwachsen für alle Kinder!

Herausforderungen und Chancen beim Aufbau von Präventionsketten in Kommunen.

Was ist eine Präventionskette? Was ist eine Präventionskette, und wie baut man sie auf? Diese Frage stellte sich eine Gruppe von Expertinnen und Experten aus Gesundheitswesen, Jugendhilfe, Sozial- und Bildungsbereich sowie Stadtteilarbeit verschiedenster Kommunen (Städte und Landkreise) aus neun Bundesländern. Ergebnis ihres Diskussionsprozesses ist das Werkbuch Präventionskette. Es ist zur Unterstützung von Kommunen gedacht, die Prävention einen noch höheren Stellenwert als bisher einräumen und dazu auf multiprofessionelle, übergreifende, durchgängige Zusammenarbeit in Form einer „Präventionskette“ setzen möchten. Das Werkbuch Präventionskette beschreibt mögliche Wege zu dieser präventiven Neuorientierung. Es nennt Phasen, Bausteine und Bestandteile eines solchen Vorgehens und Beispiele, die den lokalen Herausforderungen entsprechen.
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