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Donnerstag, 11. August 2022

[ #Menschenrechte ] Handbuch zum vorurteilsbewussten Unterrichten an Volksschulen


Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen - Eine PDF-Publikation des Sir Peter Ustinov Institutes.

Das Sir Peter Ustinov Institut hat anerkannte Fachleute eingeladen, als Arbeitshilfe für Erziehende die Wirkungsweise von Vorurteilen zu beschreiben und Gegenstrategien aufzuzeigen. Das Ergebnis liegt nun in dieser Broschüre „Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen“ vor. Sie wird, so hoffen die Initiatoren, vorurteilsbewusste Erziehung erleichtern und mit neuem Leben erfüllen.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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Dienstag, 17. August 2021

[ #Disability ] "Index für Inklusion" in der Fassung für Tageseinrichtungen für Kinder


Inklusion ist die konsequente Weiterführung von Integration. Während der Begriff „Integration“ nahe legt, darunter das Hereinnehmen eines Kindes in ein bestehendes System zu verstehen, ohne das System substantiell zu verändern, geht Inklusion davon aus, dass das Recht aller Kinder auf gemeinsame Bildung und Erziehung nur durch einen umfassenden Reformprozess zu realisieren ist. 

Schulen wie Kindertagesstätten müssen so ausgestattet werden, dass sie kein Kind aussondern. Alle - Kinder, Jugendliche, Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern, Verwaltung, Politik – tragen dazu bei, dass Inklusion gelingt.

Der Index ist keine Ergänzung der vielen Aktivitäten, die in Tageseinrichtungen für Kinder stattfinden, sondern ein Weg, diese nach inklusiven Maßstäben zu gestalten. Er stützt die Entwicklung von Spiel, Lernen und Partizipation, indem er zum besten Einsatz der verfügbaren Ressourcen ermutigt, Barrieren in der Einrichtung selbst verringert und eine Kultur der Zusammenarbeit aufbaut. Er fördert die aktive Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen bei ihrem selbstgesteuerten Lernen und Spiel, wobei er auf ihren häuslichen Erfahrungen und Kenntnissen aufbaut. Der Index kann zu dauerhaften Verbesserungen beitragen, indem er die Entwicklung der Einrichtung skultur unterstützt und Hilfen gibt bei der Klärung von Zielen der Aktivitäten.


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Mittwoch, 22. April 2020

[ #sprachen ] Interaktiver UNESCO-Weltatlas für bedrohte Sprachen



Alle zwei Wochen geht eine Sprache verloren. Link zur "Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen".

Von den heute rund 6.000 gesprochenen Sprachen sind nach Einschätzung der UNESCO die Hälfte vom Verschwinden bedroht.
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Mittwoch, 19. Juni 2019

[ #Religionsfreiheit ] Informationspapier zum muslimisch-christlichen Dialog: „Vergesset nicht, wir reisen gemeinsam.“


Eine mutiger Dialogansatz Schweizer katholischer Frauen

Der Schweizerische Katholische Frauenbund SKF setzte sich 2009-2011 im Rahmen seines Impulsmottos „Vielfalt ins Spiel bringen“ mit Verschiedenheit auseinander. Vielfalt ins Spiel zu bringen ist eine Herausforderung. Gelingt es, gewinnen wir neue Ein- und Aussichten, Lebendigkeit und Kraft, einen reichen Schatz an Erfahrungen und viele Hände, die anpacken und mitgestalten. 

Manchmal braucht es Mut zur Verschiedenheit. Der Einbezug aller ins Spiel der Vielfalt geschieht nicht von selbst. Es ist eine Aufgabe, die von allen gestaltet werden muss. Und: es ist ein Prozess, der Zeit und Vertrauen braucht.


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Lohnt sich ein Download? Ein blick in das Inhaltsverzeichnis: 
1. Einleitung 2
2. Musliminnen und Muslime in der Schweiz 3
2.1. Die Schweiz als Einwanderungsland  3
2.2. Die muslimische Bevölkerung der Schweiz 4
3. Die Genderfrage im religiösen Kontext  5
3.1. Frauen-Bilder 5
3.2. Frauen in der katholischen Kirche  6
3.3. Frauen im Islam  7
3.3.1. Gleiche Würde von Mann und Frau  7
3.3.2. Unterschiedliche Rollen  7
3.3.3. Der islamische Dress-Code 8
3.3.4. Islamische Frauenrechtsbewegung  9
4. Ich, Du, Wir und alle: Vielfältige Identitäten 10
4.1. Religion und Identität 10
4.2. Vielfältige Identitäten 11
4.3. Land der Menschen12
4.4. Das Fremde, das zu uns gehört 12
4.5. Christliche Wurzeln – christliches Abendland? 13
5. Was wir gewinnen, wenn wir eigene Grenzen überschreiten und Begegnung wagen 14
5.1. Interreligiöser Dialog braucht Lebens- und Alltagsrelevanz14
5.2. Unser Glaube - weit und tief 15
5.3. Gemeinsam Gott neu ins Spiel bringen 15
5.4. Räume der Begegnung schaffen eine neue Lebenskultur und Lebensqualität 16
6. Anforderungen an Gesellschaft und Religionsgemeinschaften 16
7. Anhang 18
7.1. Glossar 18
7.2. Hilfen für einen guten islamisch-christlichen Dialog 19
7.3. Adressen und Literatur 20

Mittwoch, 2. August 2017

[ #Migration ] Migrationsforschung: Jugendliche als Laiendolmetscher


Angesichts der rechtspopulistischen Weigerung Vorarlbergs in den Krankenhäusern Dolmetscher einzusetzen, ist diese Dissertation eine Pflichtlektüre.


Die aus Feldkirch stammende Sprach- und Geschichtswissenschafterin Mag. Vera Sophie Ahamer wurde von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für ihr Dissertationsprojekt "Kinder als Dolmetscher" mit dem Dissertationspreis für Migrationsforschung 2008 ausgezeichnet.

In ihrer Dissertation untersucht Vera Sophie Ahamer einerseits das Problem der Kommunikationsbarrieren für Migrantinnen und Migranten in öffentlichen Einrichtungen, wie Ämtern, Schulen oder Krankenhäusern; andererseits behandelt sie die sehr kontroverse Lösungsmöglichkeit aus den eigenen Reihen der Migranten – den Einsatz von Kindern als Dolmetschern.


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Abstract. Gegenstand vorliegender Arbeit ist mehrsprachige Kommunikation zwischen ImmigrantInnen sowie VertreterInnen der Mehrheitsgesellschaft an der Kontaktschwelle zu Behörden und öffentlichen Institutionen, kurz: Community Interpreting bzw. Kommunaldolmetschen. Während in Ländern wie Schweden, Australien und Großbritannien dieser Bereich weitgehend in Form professioneller Dolmetschpools abgedeckt wird, obliegt es nicht deutschsprachigen oder Deutsch lernenden ImmigrantInnen in Österreich, sich mittels eigener Träger translatorischer Leistungen Zugang zu gesellschaftlichen Informationsressourcen zu verschaffen. Dabei greifen sie oft auf die ihnen naheliegendste Lösung zurück: die eigenen, bilingual sozialisierten Kinder. Letztere sind daher mit Kontexten und Inhalten konfrontiert, die den Erfahrungshorizont von Gleichaltrigen im Allgemeinen überschreiten. Daraus folgend ergibt sich folgende zentrale Fragestellung: Mit welchen Implikationen ist das Dolmetschen für Kinder und Jugendliche, aber auch deren Eltern sowie die beteiligten Institutionen verbunden? Diese Problematik wird vor dem gegenwärtigen sowie historischen Hintergrund der Integrations- und Sprachenpolitik, der Community Interpreting-Forschung sowie bisheriger Forschungsergebnisse zum „Kinderdolmetschen“ erörtert und mittels qualitativer Interviews mit 42 in Wien und Vorarlberg wohnhaften Kindern, neun Lehrerpersonen, zwei Müttern und drei Erwachsenen auf ihre Relevanz in Österreich hin untersucht. Dabei zeigte sich, dass Dolmetschen für Kinder nicht nur Risiken, sondern auch Potenziale in sich bergen kann. Inwieweit diese zur Geltung kommen, ist allerdings wesentlich vom Machtgefälle innerhalb des Interaktionskontextes sowie in weiterer Folge von sozioökonomischen Faktoren abhängig.

Mag. Vera Sophie Ahamer, geboren 1977, studierte Geschichte und Romanistik sowie Dolmetschwissenschaft an der Universität Wien. Seit 2006 ist sie Doktorandin am Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien und unterrichtet Deutsch als Fremdsprache an der Diplomatischen Akademie Wien.

Dienstag, 25. Juli 2017

[ #Inclusion ] Politik-Hotspot: Kommunaler Index für Inklusion für Organisationen und Einrichtungen

Die Idee, den Index für Schulen auf die Arbeit im Gemeinwesen anzuwenden, kommt aus dem britischen Suffolk: Dort hat man ein Handbuch entwickelt, um inklusives Handeln in allen kommunalen Bereichen umzusetzen.

Diese Initiative wurde für den deutschsprachigen Raum mit diesem Arbeitsbuch aufgegriffen, um Mitglieder aller Arten von Einrichtungen zu unterstützen, unter aktiver Beteiligung aller inklusives Handeln anzustreben und sich an dieser gemeinsamen Leitidee zu orientieren.
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Montag, 27. März 2017

[ #stereotype ] Alles getürkt - 500 Jahre (Vor)Urteile der Deutschen über die Türken

[Free eBook/PDF] Sind die deutsch-türkischen Beziehungen wirklich nicht älter als die Geschichte der Arbeitsmigration und der Bagdad Bahn? Woher kommen dann türkische Grabsteine aus dem 17. Jahrhundert in verschiedenen Städten? 

Woher kommen dann türkische Grabsteine aus dem 17. Jahrhundert in verschiedenen Städten? Was hat es mit den "Türkenglocken" auf sich, die in katholischen Gemeinden um 12.00 geläutet werden und heute unter "englischer Gruß" bekannt sind?

Wieso ist "alles getürkt" ein Ausspruch aus dem Militärischen und wieso ist das kaum bekannt? Was hat "Mach kein Hekmek" mit türkischen Kriegsgefangenen und deren Wunsch nach Brot (Ekmek) zu tun?
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Freitag, 5. August 2016

[ #Menschenrechte ] Multiple Diskriminierung

ENAR, das Europäische Netzwerk gegen Rassismus, fasst in einem Fact Sheet (Merkblatt/ Datenblatt) die Diskussion zu multipler Diskriminierung zusammen und weist auf nötige Verbesserungen des Rechtsrahmens hin: Jeder Mensch hat ein Geschlecht, ein (sich laufend änderndes) Alter, eine sexuelle Orientierung und eine gewisse ethnische Herkunft.

Manche haben oder erwerben auch eine Religion oder Behinderung. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich Benachteiligungen nicht an die sieben Diskriminierungsgründe des EU-Rechts halten.

MULTIPLE DISKRIMINIERUNG. Was ist multiple Diskriminierung? Es gibt eine umfangreiche, vor allem englische, Literatur und Diskussion zum Thema, die auf Grund der unterschiedlichen Fächer (Jus, Ethnologie, Soziologie), methodischen Ansätze und Forschungsinteressen aber sehr unterschiedliche Definitionen und Begriffe verwendet.

Der Fact Sheet nimmt eine Begriffsklärung vor:
  • Multiple Discrimination (multiple Diskriminierung) im engeren Sinn beschreibt eine Situation, in der Diskriminierung auf Grund zweier oder mehrerer Gründe unabhängig voneinander geschieht.
  • Compound discrimination (verstärkende Diskriminierung - ein prägnanter besserer Begriff wäre wünschenwert) liegt vor, wenn eine Diskriminierung auf Grund zweier Gründe vorliegt, die sich gegenseitig verstärken.
  • Intersectional discrimination (intersektionelle Diskriminierung) ist gemeint, wenn zwei oder mehrere Gründe zu einer Diskriminierung führen, die bei Vorliegen nur eines Merkmals nicht geschehen würde.
  • Multiplikationseffekt. Das Konzept der multiplen Diskriminierung zeigt klarer, wie sich bei Zugehörigkeit zu mehreren benachteiligten Gruppen ein Multiplikatoreffekt einstellen kann und dass gruppeninterne Diskriminierung dazu führen kann, dass Menschen, von Angehörigen einer Gruppe auf Grund anderer Merkmale benachteiligt werden.
Auswirkungen auf das Recht. Der Fact Sheet beschreibt eindrücklich, dass die Antidiskriminierungs-Richtlinien der EU einem "single ground approach", also der getrennten Behandlung der einzelnen Diskriminierungsgründe, anhängt. Nur Gender Mainstreaming ist ausdrücklich als gruppen- und gründeübergreifendes Prinzip genannt. Gegenmodelle gibt es zum Beispiel im kanadischen und südafrikanischen Recht.

Österreich. Besonders für Österreich sind ein klares Konzept und breit akzeptierte Begriffe rund um das Phänomen "Mehrfachdiskriminierung" wichtig. Da die Bekämpfung von Diskriminierung im österreichischen Recht auf das Gleichbehandlungsgesetz und das Behindertengleichstellungspaket aufgeteilt sind, können bei unterschiedlichen Diskriminierungsgründen verschiedene Verfahren zur Anwendung kommen. Außerdem ist Mehrfachdiskriminierung bei der Bemessung der Höhe des immateriellen Schadenersatzes zu berücksichtigen.


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Montag, 28. September 2015

[ #empowerment ] Zusammen erreichen wir mehr! - Dokumentation des Kongresses für Migrantinnen und ihre Organisationen

2011 hatte das deutsche Bundesfamilienministerium mit 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Tagung "Zusammen erreichen wir mehr! Vielfalt leben - Chancengleichheit fördern - Vereine gründen" veranstaltet, um Migrantinnen bei der Selbstorganisation und Vernetzung untereinander zu unterstützen.

Die Veranstaltung richtete sich sowohl an bereits bestehende Migrantinnenorganisationen als auch Migrantinnen, die sich zukünftig gerne organisieren würden. Die Dokumentation gibt den Inhalt der Tagung wieder und enthält unter anderem Informationen zu den Themen Vereinsgründung, Öffentlichkeitsarbeit, Mitteleinwerbung sowie Vernetzung.

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Inhalt

Vorwort  2
1. Begrüß ung und Eröffnung  4
Ministerialdirektorin Eva Maria Welskop-Deffaa  4
Dr. Nargess Eskandari-Grünberg 8
2. Best Practice von Migrantinnenorganisationen  10
3. Vortrag zur Studie „Migrantinnenorganisationen in Deutschland“15
4. Arbeitsgruppen  18
5. Vorstellung der Ergebnisse der Arbeitsgruppen  25
6. Markt der Möglichkeiten  28
7. Podiumsdiskussion .. 29
Tagungsprogramm  33
Mitwirkende  36
Anhang:
Präsentationen und Materialien
Thara   37
DICA   39
AG 1: Vereinsgründung   40
AG 2: Einwerbung von Mitteln   56
AG 3: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit   64
AG 4: Vernetzung  65