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Donnerstag, 1. März 2018

[ #gender ] Geschlechtergerechtigkeit und Arbeitszeit


In den vergangenen Jahrzehnten hat sich ein Familienmodell herausgebildet, das sich durch einen Vollzeit arbeitenden Mann und eine Teilzeit arbeitende Frau auszeichnet. 

Ein Artikel von Therese Wüthrich aus dem Schweizer Denknetz Jahrbuch.

Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!


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Sonntag, 3. Dezember 2017

[ #Familie ] Studie: Teilhabe von Eltern am Arbeitsleben schafft Wohlbefinden der Kinder

Die Teilhabe von Eltern am Arbeitsleben ist von zentraler Bedeutung für das Wohlbefinden von Kindern (in Deutschland). 

Eltern, welche die Möglichkeit haben, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten und als aktiv Handelnde am Leben der Gesellschaft mitzuwirken, sind laut dem in Berlin vorgestellten „UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland 2011/2012“ die wichtigsten Rollenmodelle. Hierdurch vermittele sich Kindern das notwendige Vertrauen, die Herausforderungen der Zukunft zu schaffen.

Crazy. Jedes Kind bracht für seine emotionale, soziale, moralische und intellektuelle Entwicklung Menschen, auf die es sich verlassen kann und zu denen es eine tiefe Bindung hat. Der Psychologe Urie Bronfenbrenner fast dies in dem Satz zusammen: „Jedes Kind braucht einen Erwachsenen, der „crazy“ nach ihm ist.“

Solch exklusive Zuneigung und Liebe sind Grundlage dafür, dass die Kinder Selbstachtung und
Achtung vor anderen entwickeln können. Sie erfahren diese in der Regel bei ihren biologischen oder sozialen Eltern. Als ihre wichtigsten Rollenvorbilder vermitteln sie ihnen Vertrauen und die Zuversicht, die Herausforderungen ihres Lebens zu meistern.

So haben die Teilhabe von Eltern im Beruf und im sozialen Leben starken Einfluss auf den Schulerfolg und die Entwicklung von Resilienz der Kinder. Elterliche Stärke macht sich dabei nicht an hohen Bildungsabschlüssen, einem hohen Einkommen oder besonderen beruflichen Positionen fest. Starke Eltern sind vor allem selbstbewusste Eltern, die das Gefühl haben, in der Gesellschaft anerkannt zu sein.


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Lohnt sich ein Download? Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis sagt mehr:

1. Einleitung 4
2. Die Achtung vor anderen und das kindliche Wohlbefinden 8
3. Das kindliche Wohlbefinden:
Forschungsperspektiven von UNICEF, OECD und EU 10
4. Starke Kinder, starke Eltern und unterstützende Nachbarschaft 14
5. Das kindliche Wohlbefinden im Vergleich der Bundesländer:
Die empirische Basis 16
6. Das kindliche Wohlbefinden im Vergleich der Bundesländer 19
6.1. Das materielle Wohlbefinden von Kindern auf der Basis der
UNICEF-Indikatoren 21
6.2 Das materielle Wohlbefinden von Kindern in den Bundesländern 22
7. Das kindliche Wohlbefinden und Teilhabe an Bildung 29
7.1. Regionale Vielfalt 32
7.2. Von Kompetenzen zur Teilhabe 38
7.3. Vergessen und abgehängt? 42
8. Beziehungen zu Eltern und Gleichaltrigen 46
9. Gesundheit, Verhalten und Risiken 50
10. Subjektives Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen 55
11. Perspektiven für die weitere Arbeit und Schlussfolgerungen 59
12. Literaturverzeichnis 67
Daten- und Tabellenanhang 70
Quellen und Anmerkungen zum Daten- und Tabellenanhang 91
Lesehilfen zu den Abbildungen im Bericht 93

Dienstag, 27. Januar 2015

[ #arbeit&wirtschaft ] Fehlanreize: Frauen im Minijob

Motive und (Fehl-)Anreize für die Aufnahme geringfügiger Beschäftigung im Lebenslauf.

Geringfügige Beschäftigung ist ein Instrument, welches den Einsatz von Arbeitskräften flexibel machen, Schwarzarbeit abbauen sowie Arbeitslosen und der sogenannten „Stillen Reserve“ einen leichten Wiedereinstieg in den Beruf ermöglichen sollte.
"Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer ist in unserer Gesellschaft des langen Lebens, in einer pluralistischen Gesellschaft nachhaltig und damit glaubwürdig nur zu erreichen, wenn die kurz- und langfristigen Folgen individuell und partnerschaftlich getroffener Entscheidungen konsequent bedacht werden und Politik dafür Sorge trägt, dass Chancen und Risiken dieser Entscheidungen im Lebensverlauf nicht strukturell ungleich zwischen den Geschlechtern verteilt sind."
Dem Anspruch, eine Brücke in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu sein, werden die „Minijobs“ aber selten gerecht. 

Dies zeigt die aktuelle Studie „Frauen im Minijob“, die vom DELTA-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde. Die wichtigsten Motive für den Einstieg ein den Minijob sind die flexiblen Arbeitszeiten und die geringe Stundenzahl. Minijobs entwickeln jedoch – branchenunabhängig – ausgeprägte Klebeeffekte. Frauen im Minijob machen die Erfahrung, dass sie – auch mit einer qualifizierten Berufsausbildung – bei dauerhafter Tätigkeit im Minijob nicht mehr als qualifizierte Fachkraft gelten.

[citizen|bürgerInnen|citoyen]⇒

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf das Inhaltsverzeichnis:

I. Einführung 5
II. Zentrale Ergebnisse   16
III. Minijobs im Lebenslauf von Frauen  20
 3.1 Minijob als Brücke in eine existenzsichernde Beschäftigung? 20
  Erwerbsverläufe im Minijob und danach 20
  Schnell wirkender und fest haftender Klebeeffekt   24
  Brancheneffekte   29
  Einstiegsmotive und Bleibeanreize 31
  Beschäftigungsumfang  36
  Erfahrungen von Frauen mit früherer Tätigkeit im Minijob pur  37
 3.2 Minijobs im Lebenslauf: Chance oder Risiko? 41
   Bewertung des Minijobs von Frauen in Bezug auf ihre Alterssicherung 41
  Familienstand und die Rolle des Partners 46
 3.3 Minijob-on-top: Studium&Minijob, Job&Minijob, Rente&Minijob   53
IV. Weitere gleichstellungspolitisch relevante Ergebnisse   59
 4.1  Gewährung und Beanspruchung arbeits- und sozialrechtlicher Leistungen.59
 4.2 Schwarzarbeit – Einschätzungen von Frauen im Minijob 60
 4.3  Arbeitsbedingungen und Arbeitgeberperspektive: Einschätzungen der Frauen
im Minijob   63
 4.4 SGB-II („Hartz IV“)-Aufstockung? 66
 4.5 Frauen mit Migrationshintergrund im Minijob 67
 4.6 Soziodemografische Strukturen.70
V. Erkenntnisse anderer Untersuchungen 78
 5.1 Diagnosen.78
 5.2 Reformvorschläge  82
VI. Fazit   83
VII. Anhang 88
 7.1 Untersuchungsanlage 88
 7.2 Historie gesetzlicher Regelungen zu Minijobs 89
 7.3 Literatur und Quellen 93