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Mittwoch, 8. Mai 2019

[ #Vermögensverteilung ] Die Verteilungsfrage. Von Reichtum, Krisen und Ablenkungsmanövern


Wie lebt es sich in der Ein-Promille-Gesellschaft? Wie schaut es jetzt eigentlich wirklich aus, mit dem Vermögen in Österreich? 

An welchen Schauplätzen des Verteilungskampfes geht es ans Eingemachte und: Mit welchen Ablenkungsmanövern wird das alles gerechtfertigt?
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Sonntag, 25. Februar 2018

[ #Armut ] Globalisierung und der Krise: Armut finanziert Reichtum


Für jeden US-Dollar, der in die Entwicklungsländer geht, fließen mehr als zwei Dollar wieder zurück in die Industriestaaten.

Der Mythos der hilfsbedürftigen Armen in den sogenannten Entwicklungsländern, die von der Wohltätigkeit des reichen Westens abhängig sind, wird mit einer neuen Studie ad absurdum geführt. Vielmehr bereichern sich die industrialisierten Staaten unter dem bestehenden Wirtschafts- und Finanzsystem auf Kosten der Menschen im globalen Süden.
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Donnerstag, 2. Juli 2015

[ #Staatsschulden ] Eurokrise, Staatsverschuldung und privater Reichtum

Ein konsequenter und mutiger Beitrag aus der deutschen Wirtschaftsforschung führt die Politik vor.

Zwangsanleihen und einmalige Vermögensabgaben auf höhere Privatvermögen könnten zur Refinanzierung und zum Abbau der Staatsschulden in Europa herangezogen werden, ohne dass eine Dämpfung der Konsumnachfrage zu befürchten wäre. Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ergeben für Deutschland ein Aufkommen von etwa 230 Milliarden Euro bei einer Abgabe von 10 Prozent auf private Vermögen über 250 000 Euro.
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Freitag, 27. April 2012

Börsencrash

Bild: Jan Breughel der Jüngere (1601 Antwerpen 1678) - Satire op de Tulpomania, circa 1640 - 
Haarlem, Frans Hals Museum

Aber auch die modernste spekulative Geldwirtschaft kann nicht über ihren eigenen Schatten springen.

So wenig es dem Staat möglich ist, fiktives Geld aus dem Nichts zu schöpfen, ohne durch eine inflationäre Krise bestraft zu werden, ebensowenig ist die Börse in der Lage, dauerhaft fiktive Werte durch Kurssteigerungen zu kreieren, ohne in Gestalt eines Börsenkrachs die Quittung zu bekommen. Der Crash steht immer dann bevor, wenn die Kurse im Vergleich zu den tatsächlich möglichen Geschäftsgewinnen in völlig irreale Höhen steigen, niemand mehr an ein böses Ende glaubt, Schwindelgeschäfte überhand nehmen und fast die ganze Gesellschaft vom Spekulationsfieber erfasst wird, wie schon 1636 bei der Tulpenzwiebel-Hausse in Holland.

Um die schöne Tulpe - ursprünglich beheimatet in Anatoliens Bergen, rankt sich eine der bekanntesten Finanzkrisen der Geschichte: Der erste "Börsencrash", die holländische Tulpenzwiebel-Hausse der Jahre 1634 bis 1637. Am 7. Februar 1637 krachte der Markt zusammen, die Preise fielen um 95 Prozent.

[Vorarlberger Naturfreunde] LINK ➨ 

Börsencrash: Die Tulpen-Hausse 163927.11.10/27.4.12/