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Mittwoch, 16. April 2014

[ #gender ] Gender-Pay-Gehaltsrechner: Mehr Einkommenstransparenz

Die Statistik Austria hat im Auftrag des Bundeskanzleramtes/Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst einen Gehaltsrechner entwickelt, um die Einkommenstransparenz zu erhöhen.

Im Frühjahr 2013 wurde die Qualität des Gehaltsrechners weiter erhöht, v.a. durch die Ermöglichung einer detaillierteren Branchengliederung und der Zurverfügungstellung von aktuelleren Ergebnissen.

Der als Web-Applikation konzipierte Gehaltsrechner ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern nach der Eingabe verschiedener Merkmale wie dem Alter und der Ausbildung der beschäftigten Person, der detaillierten Branche etc. jeweils die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste und den jeweiligen Einkommensnachteil von Frauen in Prozent zu berechnen.

Die Ergebnisse beruhen auf statistischen Schätzmodellen, die Einkommensinformationen aus den Lohnsteuerdaten und zusätzliche Merkmale wie Alter, die berufliche Tätigkeit etc. aus der Arbeitskräfteerhebung des Mikrozensus verwenden. Um die Ergebnisse des Gehaltsrechners möglichst zeitnah darstellen zu können, wurden die Einkommenswerte des Ausgangsdatensatzes anhand branchenspezifischer Informationen aus dem Tariflohnindex (TLI 06) - der die Entwicklung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne in Österreich misst - auf das Bezugsjahr 2012 fortgeschrieben.

Man merkt die Absicht und ist verstimmt. Ärgerlich nur, dass auf der Startseite die User gleich eine Politikerin angrinst, die scheinbar noch immer nicht begriffen hat, dass diese Service nicht ihres sondern eines der SteuerzahlerInnen, also der BürgerInnen ist. Und nirgends eine Seite wo nicht auf diese Ministerin hingewiesen wird. Als ob damit nur irgendein legitimes Informationsbedürfnis erfüllt würde Man merkt die Absicht und ist verstimmt.


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