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Sonntag, 26. April 2015

[ #Interkulturell ] „Qualifizierung Interkulturell“ - Praxisleitfaden zur interkulturellen Öffnung der Kinder- und Jugendarbeit

Wie können interkulturelle Öffnungsprozesse in der Kinder- und Jugendarbeit aussehen? Und welche Methoden eignen sich für die Praxis? 

Mit diesen und anderen Fragen rund um das Thema beschäftigt sich ein Sammelband, den der Landesjugendring NRW jetzt im Rahmen des Projekts „Ö2 - Beratung von Jugendringen in Prozessen interkultureller Öffnung“ veröffentlicht hat. Der Praxisleitfaden ist auch außerhalb von NRW nützlich und steht als kostenloser Download den Interessierten worldwide zur Verfügung.

„Die Broschüre bietet neue Impulse und gibt interessante Tipps für die interkulturelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“, erklärt Roland Mecklenburg, Vorsitzender des Landesjugendrings NRW. „Die Beiträge der Autorinnen und Autoren zeigen eine beeindruckende Vielfalt unterschiedlicher Arbeitsansätze, Sichtweisen und das jeweilige Verständnis von interkultureller Kompetenz.“

In „Qualifizierung Interkulturell“ schildern Jugendringe und Vereine Jugendlicher mit Migrationshintergrund ihre praktischen Erfahrungen, die sie in den vergangen Jahren in dem Themenfeld sammeln konnten.

Die Zusammensetzung des Redaktionsteams entspricht dem Spektrum der Akteurinnen und Akteure, die im Projekt „Ö2“ aktiv sind und mitarbeiten. Das sind für die Vereine Jugendlicher mit Migrationshintergrund Natalia Markovich und Ekaterina Ivanushkina (Verband der russischsprachigen Jugend in Deutschland – JunOst e.V.), Abdel Qader Borno (Islamische Jugend Aachen), Tshikudi Londji (Jugendhilfe Afrika 2000 e.V.), Zarife Sezgün (Alevitische Jugend in NRW e.V.), Redouan Aoulad-Ali (HIMA) sowie Susanne Koch und Merfin Demir (Terno Drom e.V.). Für die Jugendringe berichten Frank Bente (Arbeitskreis Jugend Essen), Mascha Hausmanns (Jugendring Wuppertal) sowie Kerstin Raczak und Regine Hammerschmidt (Kinder- und Jugendring Bochum).

Alle Beiträge des Sammelbands beinhalten sowohl einen Bericht über Erfahrungen, die bei interkulturellen Qualifizierungen vor Ort gemacht wurden, als auch die Vorstellung von pädagogischen interkulturellen Methoden für die praktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

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Lohnt sich ein Download? Ein orientierender Blick in das Inhaltsverzeichnis:

Vorwort des Landesjugendrings NRW 5
Wieso „Qualifizierung interkulturell“? 6
Natalia Markovich und Ekaterina Ivanushkina –
Verband der russischsprachigen Jugend in Deutschland – JunOst e.V. 8
Methode: „Der Weg ins Ungewisse!“ 11
Methode: „Könnt ihr sehen, was ich sehe?“ 13
Frank Bente – Arbeitskreis Jugend Essen 14
Methode: „Erlebnispädagogik – Vertrauens- und Kooperationsübungen in der Halle“ 17
Methode: „Länderwerfen“ 19
Abdel Qader Borno – Islamische Jugend Aachen 20
Methode: „Lebenswelten“ 23
Methode: „Erwartungsbrief an mich“ 25
Mascha Hausmanns – Jugendring Wuppertal 26
Methode: „Aufstellen“ 28
Methode: „Typisch deutsch“ 30
Tshikudi Londji – Jugendhilfe Afrika 2000 e.V. 31
Methode: „Erlebnispädagogische Waldtage mit Kindern“ 34
Methode: „Erlebnispädagogische Kulturtage mit Kindern“ 36
Zarife Sezgün – Alevitische Jugend in NRW e.V. 37
Methode: „Kuh-Stall-Spiel“ 39
Methode: „A wie Ausländer, D wie Deutscher“ 41
Kerstin Raczak und Regine Hammerschmidt – Kinder- und Jugendring Bochum 42
Methode: „Kulturcheck“ 46
Methode: „Moonies meet Sunnies“ 47
Redouan Aoulad-Ali – HIMA 49
Methode: „Meinungswolken (Clouds)“ 52
Methode: „Wer ist bunter?“ 54
Susanne Koch und Merfin Demir – Terno Drom e.V. 56
Methode: „BaFa-BaFa-Spiel“ 59
Landesjugendring NRW 65
Ö2 – Beratung von Jugendringen in Prozessen interkultureller Öffnung 66

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