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Montag, 28. Dezember 2015

[ #SozialeSicherheit ] Glücksforschung: The Pursuit of Happiness

Jeder Mensch will glücklich sein, in allen Ländern der Welt, in  Österreich ebenso  wie im Sudan. 

Wir wollen alle das Gleiche, aber wir finden keine normative Definition des Glücks: Das Konzept Glück ist je nach Person, Persönlichkeit, Lebenserfahrungen und kulturellem Umfeld unterschiedlich. Bis vor kurzem befasste sich die Wirtschaftswissenschaft nicht mit dem Thema Glück, weil
es als zu vage galt, um in Modellen ernsthaft berücksichtigt zu werden.

Dank den jüngsten Fortschritten in der Glücksforschung hinsichtlich Konzepten, Messmethoden und Interpretationen der Ergebnisse zeichnet sich ein Wandel ab. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt beschäftigen sich heute mit der Untersuchung dessen, was für uns letztlich am meisten zählt: Wie führen wir ein glückliches Leben?

Menschsein bedeutet, Zukunft zu machen. Und das Wissen um ein künftiges Glück reicht manchmal schon aus, um den Alltag erträglich zu machen, einen Ausweg aus der Sackgasse zu finden oder neue Perspektiven zu eröffnen. Mit tiefgründiger Weisheit haben die Founding Fathers der amerikanischen Verfassung nicht das Recht auf Glück festgeschrieben, sondern das Recht auf das Streben nach Glück.

Die Zeitschrift Soziale Sicherheit (CHSS 6/2011) des Schweizer Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) beschäftigt sich in einigen Schwerpunktbeiträgen mit der Glücksforschung. Die Zeitschrift ist als PDF downloadbar.


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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt: Glücksforschung
  • Wie führen wir ein glückliches Leben?
  • Was ist Glück? (W. Schmid, Berlin)
  • Glücksforschung aus der Sicht der Ökonomie (B. S. Frey, Universität Zürich)
  • Lebenszufriedenheit im internationalen Vergleich (R. Veenhoven, Erasmus University Rotterdam)
  • Subjektives Wohlbefinden: wissenschaftliche Aufarbeitung und politische Umsetzung (J. Hall, Australian Bureau of Statistics)
  • Bhutan: Bruttonationalglück hat Priorität (O. Brunner-Patthey, BSV)
  • Unmögliche Politik des Glücks? (D. Méda, Universität Paris Dauphine, F. Jany-Catrice, Universität Lille)
  • Warum ist Glücksforschung für die Sozialversicherungen wichtig? (G. Hochuli, O. Brunner-Patthey, BSV) 

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