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Montag, 17. Februar 2014

[ #Team ] Paradoxon: Konkurrenz schafft Teamwork

Weniger ängstliche und zünftlereifreie Unternehmer wissen es schon lange: "Konkurrenz belebt das Geschäft". 

Der bessere Gruppenzusammenhalt in Konkurrenzsituationen könnten ein wesentlicher Faktor bei der Evolution des menschlichen Sozialverhaltens gewesen sein. Diese Theorie legt die Studie "Between-group competition and human cooperation" finnischer Forscher an der Universität in Jyväskylä nahe.

Für die Studie nahmen 192 Studenten einem Entscheidungsspiel teil. Alle Probanden spielten in einer Gruppe von vier Personen jeweils zehn Runden gegen eine andere Gruppe und zehn Runden ohne Konkurrenzgruppe. Ohne Konkurrenzgruppe nahmen die Probanden die anderen Spieler eher als Gegner wahr, während sie die Beziehung in der Wettbewerbsbedingung eher als partnerschaftlich empfanden. Der Ärger gegenüber Mitspielern, die eigennützig gespielt hatten, war generell hoch, während die Schuldgefühle nach eigenem unkooperativem Handeln eher gering waren. In der Wettbewerbsbedingung waren allerdings beide Empfindungen stärker als in der Bedingung ohne Konkurrenz.

Wenn also ein Team kein Team mehr ist, dann sollte es sich schleunigst der Konkurrenz stellen, denn dann sollte der Teamgeist eigentlich wieder aufflammen.



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