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Samstag, 26. Dezember 2015

[ #Disability ] Leitfaden: Barrierefreiheit im Straßenbau - Design für Alle

Nordrhein-Westfalen hat einen Leitfaden zur Barrierefreiheit im Straßenbau aufgelegt.

Abgesehen von den regionalen Rechtsvorschriften kann der Leitfaden auch überall anderswo ein nützlicher Helfer für Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung sein.

Der öffentliche Straßenraum soll für alle Bürgerinnen und Bürger möglichst barrierefrei gestaltet sein. Dabei spielen auch die Belange von Menschen mit Behinderungen eine wichtige Rolle. Im Detail ist dieser Anspruch nicht immer leicht umzusetzen: Für sehbehinderte oder blinde Menschen gelten andere Anforderungen als für motorisch eingeschränkte Menschen. Gleichzeitig sollen auch die Belange nicht Behinderter berücksichtigt werden.

Grundsatz. Im Sinne des „Design for all“ soll der Verkehrsraum den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmer genügen. Daher sind auch die Belange aller mobilitätseingeschränkten Menschen gleichberechtigt zu berücksichtigen, zu denen neben den behinderten Menschen (mobilitätsbehindert im engeren Sinne) auch die Menschen mit reisebedingter und altersbedingter Mobilitätsbehinderung (im weiteren Sinne)  zählen.

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Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis: 1 Vorwort 5 2 Rechts- und Arbeitsgrundlagen 7 2.1 Rechtsgrundlagen 7 2.2 Normungen, Richtlinien, Regelwerke 8 2.3 Abwägung zur barrierefreien Straßenraumgestaltung 9 2.3.1 Grundsatz 9 2.3.2 Innerorts 10 2.3.2.1 Umfassende Barrierefreiheit (Musterskizzen „I“) 10 2.3.3 Außerorts 10 2.3.3.1 Umfassende Barrierefreiheit (Musterskizzen „B“) 10 2.3.3.2 Bedingte Barrierefreiheit (Musterskizzen „A“) 10 3 Rolle von Straßen.NRW 11 3.1 Veranlassung 11 3.2 Kontakt zu anderen Behörden/Behindertenvertretern 11 3.2.1 Umgang mit Standards Anderer 11 3.2.2 Dokumentation 12 3.3 Sicherheitsaudit 12 4 Materialien, Begriffsbestimmungen und allgemeine Regelungen 13 4.1 Materialien/Einzelelemente 13 4.1.1 Rippenplatten 13 4.1.2 Noppenplatten 14 4.1.3 Markierung 15 4.1.4 Borde an Querungsstellen 15 4.2 Begriffsbestimmung und allgemeine Regelungen 17 4.2.1 Bodenindikator 17 4.2.1.1 Leitlinie (Leitlinie) 17 4.2.1.2 Leitstreifen (Leitstreifen) 18 4.2.1.3 Begleitstreifen (Begleitstreifen) 18 4.2.1.4 Aufmerksamkeitsfeld (Abzweigefeld) 19 4.2.1.5 Aufmerksamkeitsstreifen (Auffindestreifen)20 4.2.1.6 Richtungsfeld (Richtungsfeld) 20 4.2.1.7 Sperrfeld (Sperrfeld) 21 4.2.1.8 Distanzstreifen (-) 22 4.2.1.9 Auffangstreifen (Auffindestreifen) 22 4.2.1.10 Auffangfeld (-) 23 4.2.1.11 Einstiegsfeld (-) 23 4.2.1.12 Begrenzungsstreifen (-) 24 4.2.1.13 Doppelquerung (Querung mit differenzierter Bordhöhe) 25 4.2.1.14 Gemeinsame Querung (Fußgängerfurt und Fußgängerüberweg mit 3 cm Bordhöhe) 25 5 Prinzipien der barrierefreien Planung 27 5.1 Prinzip 27 5.2 Zielkonflikt 29 6 Technische Gestaltung 30 6.1 Längsverkehr 30 6.2 Querungsbereiche 32 6.2.1 Innerorts 33 6.2.1.1 Umfassende Barrierefreiheit (Querungsbreite $ 2,50 m) 33 6.2.1.2 Umfassende Barrierefreiheit (Querungsbreite < 2,50 m) 36 6.2.2 Außerorts 37 6.2.2.1 Bedingte Barrierefreiheit (unabhängig von der Querungsbreite) 37 6.2.2.2 Umfassende Barrierefreiheit (Querungsbreite $ 2,50 m) 37 6.2.2.3 Umfassende Barrierefreiheit (Querungsbreite < 2,50 m). 38 6.2.2.4 Umfassende Barrierefreiheit im Zuge parallel laufender Rad-/Gehwege 38 6.2.3 Tabellarische und grafische Zusammenfassung barrierefreier Querungsstellen 39 6.3 Komplexe Knoten/Dreiecksinseln 41 6.4 Lichtsignalanlagen (LSA) 42 6.4.1 Lage von Signalmasten 42 6.4.2 Akustische Signalgeber 42 6.4.3 Taktile Signalgeber 42 6.4.4 Anforderungstaster 43 6.4.5 Freigabezeit und und Räumgeschwindigkeit 43 6.5 Bushaltestellen (Bucht/Kap) 44 6.6 Kreisverkehrsplatz 46 6.7 Radwege 48 6.8 Gleisanlagen/Bahnübergänge 50 6.9 Raststätten und P+R-Plätze 51 6.10 Notrufsäulen 51 6.11 Treppen 52 6.12 Rampen 53 6.13 Einbautoleranzen/Reinigung 54 7 Musterskizzen zur technischen Gestaltung 55 7.1 Inhaltsverzeichnis der Musterskizzen (Systematik und Beispielsammlung)

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