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Freitag, 2. März 2012

Leitfaden Krisenmanagement im Freiwilligendienst

Auch wenn der Leitfaden für deutsche Entsendeorganisationen erschienen ist, bleibt er weit draüberhinaus von Nutzen. 

Unter Krisen werden hier alle Herausforderungen verstanden, die die Freiwilligen überfordern könnten bzw. akut überfordern. Dies sind objektive Bedrohungen (etwa Naturkatastrophen und Bürgerkrieg) und alle subjektiven Grenz‐  und Notsituationen, die mit schwer erträglichen Belastungen (traumatische Erfahrungen) oder akut gefährdenden Bedrohungen (z.B. kriminelle Überfälle) in Verbindung stehen. Weniger berücksichtigt werden damit zwischenmenschliche Konflikte im Miteinander der Akteure untereinander, so etwa in der Zusammenarbeit von Entsende‐,  Aufnahmeorganisationen, den Freiwilligen und anderen Akteuren in den Dienststellen. Auch diese Konflikte bedürfen angemessener Bearbeitung, werden an dieser Stelle jedoch wegen der Fokussierung auf das Krisenmanagement als Teil der fortlaufenden personellen Begleitung und des damit verknüpften Konfliktmanagements weniger einbezogen.

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Krisenmanagement im Freiwilligendienst – Leitfaden für Entsendeorganisationen erschienen

Inhaltverzeichnis
I. Allgemeiner Teil 6
1. Definition: Krisensituationen 6
2. Rolle der Akteure 6
3. Krisenmanagement und Prävention 8
3.1 Grundsätzliches 8
3.2 Leitfragen zur Erstellung eines auf die Entsendeorganisation
zugeschnittenen Krisenmanagements 8
4. Eintrag in die ELEFAND‐Liste (Elektronische Erfassung Auslandsdeutscher in
den Botschaften)  13
II. Akute Krisenintervention 14
1. Unfälle/ Schwersterkrankungen/ Schwerstbelastungen, psychische
Erkrankungen, Bedrohung durch Pandemien 15
2. Politische Unruhen, kriegerische Auseinandersetzungen 16
3. Naturkatastrophen 17
4. Kriminalität 18
5. Sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung 19
6. Todesfall 20
III. Nachsorge  21
1. Unfälle/ Schwersterkrankungen/ Schwerstbelastungen, psychische
Erkrankungen, Bedrohung durch Pandemien  22
2. Politische Unruhen, kriegerische Auseinandersetzungen 23
3. Naturkatastrophen 24
4. Kriminalität  25
5. Sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung  26
6. Todesfall  27
Anhang:
Checkliste mit Notrufnummern in verschiedenen Sprachen („Volunteer Contact
Details“)

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