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Freitag, 14. August 2009

eDemokratie: ePetitionen im Deutschen Bundestag


Mit einem neuen Internetauftritt hat der deutsche Bundestag seine Arbeit bürgerfreundlicher und übersichtlicher präsentiert. Erstmals wird den Nutzern auch die Möglichkeit zu Online-Petitionen geboten. Der Zugang zur neuen Seite sollte für Interessierte so leicht und so umfassend wie möglich gestaltet werden. Neben einem neuen Design finden sich auf der Startseite jetzt unter anderem direkte Zugänge zu aktuellen Debatten samt Live-Stream, Terminen oder auch Petitionen.

Zur Zeit gehen im Durchschnitt 3,5 bis vier Millionen Nutzer pro Monat auf die Internetseite des Bundestags.Der Bundestag hofft darauf, durch die neue Seite mehr Nutzer anzulocken. Spezielle Angebote und keine Schnickschnacks sollen auch neugierig machen: So sollen in der Wahlnacht des 27. September unmittelbar die Biografien der gewählten Abgeordneten eingespeist werden. Angebote wie ein "virtueller Adler", der Fragen zum Bundestag beantwortet, sollten gerade jüngere und Gelegenheitsbesucher anziehen. Insgesamt glauben die Webdesigner des Bundestages, dass die neue Seite besser auf die sehr große Bandbreite unterschiedlicher Nutzer orientiert sei.Naja: Wundertüte ist das wohl auch keine.

Tool für Online-Petitionen. Aber die ePetitionen sind schon mal ein Schritt Richtung eDemokratie, der auch in Österreich von Gemeinden bis zum Parlament mit technisch relativ einfachen und in der Wirtschaft für Marketingstraegien sehr wohl schon vorhandenen Tools hier ebenso gesetzt werden könnten.

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