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Montag, 27. März 2017

[ #Migration ] Kaum Integration: Partnerwahl von Deutschen und Türken der zweiten Generation

[eText] Ausgehend von Forschung zu sozialen Vorurteilen und der Theorie der sozialen Identität wird die Partnerwahl von deutschen und türkischen Jugendlichen der 2. Generation analysiert ( Hamburger Forschungsberichte zur Sozialpsychologie). 

Konservativere türkische Partner. Grundlage der Studie bildet eine schriftliche Befragung von 100 deutschen und 100 türkischen Jugendlichen zur aktuellen Partnersituation sowie Kriterien der Partnerwahl aus der eigenen Sicht (Autostereotyp) und der vermeintlichen Sicht der anderen Gruppe (vermeintliches Autostereotyp). Die Ergebnisse zeigen ein starkes Gefühl der Zugehörigkeit zur eigenen nationalen Gruppe sowie Unterschiede in den Autostereotypen und zwischen Autostereotypen und vermeintlichen Autostereotypen der jeweils anderen Gruppen. Ebenso lassen sich große Unterschiede zwischen den Autostereotypen und vermeintlichen Autostereotypen aus einer Perspektive feststellen. Die Ergebnisse in diesem Bereich der Partnerwahl lassen weder auf eine Gleichheit der Sichtweisen der beiden Kulturen noch auf ein detailliertes Verständnis für die jeweils andere Kultur schließen. Weiterhin lässt sich sagen, dass die jeweils andere Gruppe in allen untersuchten Variablen - unabhängig von realen Unterschieden - als von der eigenen Gruppe verschieden wahrgenommen wird. Das Fazit dieser Studie lautet daher, daß angesichts einer multikulturellen Gesellschaft wie der unsrigen eine Integration der Türken in Deutschland durch Eheschließung kaum denkbar erscheint, wobei Türken im Hinblick auf Aspekte der Partnerwahl insgesamt eher konservative Werte vertreten als Deutsche.

Vergleiche. Vergleicht man die deutsche und die türkische Stichprobe hinsichtlich ihrer aktuellen
Paarbeziehung, so läßt sich feststellen, dass die deutschen Teilnehmer an der Studie zu einem größeren Teil augenblicklich in einer Partnerschaft leben und diese von den Eltern auch eher akzeptiert wird. Erwartungsgemäß scheinen insbesondere bei den jungen türkischen Frauen die Eltern Vorbehalte gegen bestehende Freundschaften aufzuweisen. Betrachtet man die Nationalität der momentanen Partner, so zeigt sich, dass in beiden Gruppen der Partner eher der eigenen Nationalität angehört.

Befragt nach der Präferenz der Nationalität des zukünftigen Ehepartners ist dies der Mehrheit der Befragten in beiden Gruppen gleichgültig. Die Bereitschaft einen Partner der jeweils anderen Kultur zu ehelichen, scheint jedoch in der türkischen Stichprobe geringer zu sein, als die deutschen Teilnehmer dies angeben.

Gestützt wird dies durch Ergebnisse von Morgenroth (1999), in dessen Studie zu Zukunftsorientierungen türkischer Jugendlicher 39% der befragten türkischen Jugendlichen angibt, auf keinen Fall einen deutschen Ehepartner wählen zu wollen und 31% dies für unwahrscheinlich halten. Lediglich 29% hielten die Wahl eines deutschen Lebenspartners immerhin für möglich. Darüber hinaus ließ sich in der vorliegenden Untersuchung feststellen, dass in der Frage der Partnerwahl bei den befragten Frauen auf größere Zurückhaltung zu treffen ist als bei den Männern. In Zusammenhang damit könnte stehen, dass sowohl bei den türkischen Frauen als auch bei den türkischen Männern eine traditionellere Einstellung bezüglich der Ehe anzutreffen ist.

Integration versus psychische Gesundheit. Insgesamt weisen die Ergebnisse darauf hin, dass zur Erleichterung des Zusammenlebens und der Integration die gegenseitige Öffnung zur anderen Kultur intensiver zu gestalten ist. Die soziale Distanz - gemessen an Partnerpräferenzen bzw. Kriterien der Partnerwahl - ist bei der zweiten Generation der Türken und den Deutschen recht groß.

Das Verständnis zwischen den Gruppen sollte durch nachdrückliche Aufklärung verbessert werden, besonders wenn angenommen werden muß, dass eine Annäherung aufgrund der sozialen Identitätsbildung mehrerer Generationen bedarf.

Eine Integration der Türken ist einerseits durch die Vermeidung von Mißverständnissen zwischen den Gruppierungen zu verbessern, andererseits ist darauf hinzuweisen, dass von Türken der zweiten Generation in dem Bereich von Partnerschaft und Ehe Werte vertreten werden, die frühere Generationen der Deutschen geteilt haben (König, 1976). Daraus ergibt sich paradoxerweise, dass Mitglieder der älteren deutschen Generation bzw. auch Personen mit konservativeren Einstellungen größere Ähnlichkeit zu Türken der zweiten Generation aufweisen als die hier untersuchte Alterskohorte der Deutschen. Wenn diese Ähnlichkeiten bekannter wären, könnte man sich eine geringere Ablehnung insbesondere aus politisch konservativen Kreisen vorstellen, denn wahrgenommene Ähnlichkeit sollte die Distanz zwischen beiden Gruppen verringern.

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[ #stereotype ] Alles getürkt - 500 Jahre (Vor)Urteile der Deutschen über die Türken

[Free eBook/PDF] Sind die deutsch-türkischen Beziehungen wirklich nicht älter als die Geschichte der Arbeitsmigration und der Bagdad Bahn? Woher kommen dann türkische Grabsteine aus dem 17. Jahrhundert in verschiedenen Städten? 

Woher kommen dann türkische Grabsteine aus dem 17. Jahrhundert in verschiedenen Städten? Was hat es mit den "Türkenglocken" auf sich, die in katholischen Gemeinden um 12.00 geläutet werden und heute unter "englischer Gruß" bekannt sind?

Wieso ist "alles getürkt" ein Ausspruch aus dem Militärischen und wieso ist das kaum bekannt? Was hat "Mach kein Hekmek" mit türkischen Kriegsgefangenen und deren Wunsch nach Brot (Ekmek) zu tun?
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Mittwoch, 22. März 2017

[ #Kinderschutz ] Kinderarbeit

Schwabenkinder, Einschiffung in Bregenz. Die Gartenlaube, 1895 via Wikimedia

Weltweit müssen laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) rund 215 Millionen Kinder arbeiten, vor allem in den ländlichen Regionen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. 

Etwa 115 Millionen davon sind erheblichen Risiken ausgesetzt. Mit der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen und mehreren ILO-Übereinkommen sind zwar wichtige Schritte gegen die "schlimmsten Formen" von Kinderarbeit unternommen worden, doch mangelt es vielerorts an deren Durchsetzung.

Denkansätze. Trotz  der  erschreckenden  Zahlen  ist  es  notwendig,  Kinderarbeit  differenziert  zu  betrachten.  Nicht  jede  Arbeit  ist  ausbeuterisch,  und  ebenso  wenig  muss  arbeitenden  Kindern  ein Schulbesuch zwangsläufig verwehrt bleiben. Pauschale Verbote können die Situation der Kinder mitunter noch verschlimmern, sie etwa in die Illegalität drängen, wo Arbeitsbedingungen noch schlechter zu kontrollieren sind. Um Kinderarbeit dauerhaft zu reduzieren, bedarf es verschiedener Maßnahmen, in vielen Fällen jedoch vor allem der Schaffung von (Bildungs-)Alternativen: Denn neben wirtschaftlichen Nöten sind es meist fehlende Bildungsinfrastrukturen, die Kindern kaum eine andere Wahl lassen, als durch körperliche Arbeit frühzeitig zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen.

Aus Politik und Zeitgeschichte  (APuZ)."Aus Politik und Zeitgeschichte" - die Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament" - wird von der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben. Sie veröffentlicht wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zu zeitgeschichtlichen und sozialwissenschaftlichen Themen sowie zu aktuellen politischen Fragen. Sie ist ein Forum kontroverser Diskussion, eine Einführung in komplexe Wissensgebiete und bietet eine ausgewogene Mischung aus grundsätzlichen und aktuellen Analysen.

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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick in das Inhaltsverzeichnis:


Kinderarbeit
  • Jürgen Bönig - Zur Geschichte der Kinderarbeit
  • Nicola Liebert - Der Kampf der ILO gegen Kinderarbeit
  • Friedel Hütz-Adams - Maßnahmen gegen ausbeuterische Kinderarbeit
  • Barbara Küppers - Plädoyer für den kinderrechtlichen Ansatz
  • Anna Würth · Uta Simon  - UN-Kinderrechtskonvention: Der normative Rahmen
  • Manfred Liebel · Philip Meade · Iven Saadi - Brauchen Kinder ein Recht zu arbeiten?
  • Martina Hahn - Fairer Handel? Süße Schokolade aus bitteren Bohnen

[ #praxis ] Freiwilligen-Engagement professionell gestalten: Die Ehrennadel hat ausgedient

Engagierte und aktive Freiwillige gewinnen und beteiligen

Die Broschüre "Freiwilligen-Engagement professionell gestalten" zur gleichnamigen Fachtagung der Akademie Management und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt auf, wie sich gemeinnützige Organisationen mit Hilfe eines professionellen Freiwilligen-Managements erfolgreich auf die veränderten Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement einstellen und so Freiwillige für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Organisation gewinnen können.

Ein Großteil der Freiwilligen von heute möchte sich nicht mehr längerfristig an eine Organisation binden, sondern sich für eine begrenzte Zeit projektorientiert engagieren. Neben dem Motiv „etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun“, rückt immer mehr der Wunsch der Engagierten nach individueller Weiterentwicklung und Selbstverwirklichung in den Vordergrund. Engagement soll attraktiv sein, Spaß machen, Gestaltungsspielraum und Teilhabemöglichkeiten bieten und von der Organisation entsprechend unterstützt und anerkannt werden.

Neben der Entwicklung einer diese Rahmenbedingungen einbeziehenden Strategie und der Bereitstellung von finanziellen und personellen Ressourcen für ein professionelles FreiwilligenManagement gilt es für gemeinnützige Organisationen deshalb, gerade diese individuellen Bedürfnisse stärker mit einzubeziehen und so den Strukturwandel im Ehrenamt aktiv mitzugestalten.

Die Broschüre "Freiwilligen-Engagement professionell gestalten" gibt zudem wertvolle Praxistipps und Hinweise zur Vertiefung der Themen:
  • Vom "Wandel im Ehrenamt" zur professionellen Gestaltung von Freiwilligen-Management
  • Freiwillige für ein Engagement in der Organisation gewinnen
  • Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Freiwilligen
  • Motivation und Anerkennungskultur der Arbeit mit Freiwilligen
  • Professionelle Organisation dauerhafter Mitwirkung.
 [citizen|BürgerIn|citoyen]⇒ 

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den INHALT:
Vorwort
Vom „Wandel im Ehrenamt“ zur professionellen Gestaltung von Freiwilligen-Management 4
Freiwillige für ein Engagement in der Organisation gewinnen 8
Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Freiwilligen 13
Motivation und Anerkennungskultur in der Arbeit mit Freiwilligen 17
Professionelle Organisation dauerhafter Mitwirkung von Freiwilligen. Ein Resümee. 19
Die 10 Mythen des Freiwilligen-Engagements 22

Dienstag, 21. März 2017

[ #citoyen ] 26. Oktober: Gedenktag für die Schweizer Neutralität dank Carl Spitteler?


Der Zusammenhalt der Schweiz war nach Ausbruch des I. Weltkrieges gefährdet. Ist der 
26. Oktober vielleicht auch ein Gedenktag für die Schweizer Neutralität?

Die "Neue Helvetische Gesellschaft" ersuchte am 26.Oktober 1914 den Schriftsteller Carl Spitteler als Vertreter der geistigen Elite der Schweiz, für ein gesamtschweizerisches Zusammenstehen in einer Rede besonderes Gewicht zu verleihen. Das Werk steht auf den Seiten der State Library Victoria in Melbourne (Australien) als Retrodigitalisat online und als PDF-Datei zum Download bereit.

Er hielt diese Rede: "Unser Schweizer Standpunkt". Genau am 14. Dezember 1914 vor der "Neuen Helvetischen Gesellschaft" (NHG), Gruppe Zürich, im Saal zu Zimmerleuten, das heißt im Zunfthaus zu Zimmerleuten am Zürcher Limmatquai. Und er sorgte für Aufregung. Eine Aufregung, die ihn 1915 für den Literaturnobelpreis durchfallen ließ und die ihm 1919 endlich die verdiente Auszeichnung sicherte. Seine Auszeichnung mit dem Literaturnobelpreis war unter anderem eine Folge der französischen Rezeption seiner Rede von 1914. Speziell Romain Rolland machte sich für Spitteler stark, um einen politischen Literaten zu ehren. In England und den USA hieß es denn auch irrig, die schwedische Akademie hätte Spitteler für seine während des Krieges gehaltene Rede mit dem Friedenspreis gekrönt.

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[ #Frieden ] D@dalos Online-Grundkurs: Friedenspädagogik

Frieden ist das höchste Ziel des Handelns - trotzdem sind Gewalt und Krieg allgegenwärtig. 

Friedliches Verhalten zählt unbestritten zu den wichtigsten Erziehungszielen - und es ist lehr- und lernbar. Diese Feststellung bildet die Grundlage und zentrale Voraussetzung für Friedenserziehung.

Der vorliegende Themenkomplex auf D@dalos beschäftigt sich mit dem theoretischen Fundament der Friedenspädagogik, wozu auch die Beschäftigung mit dem wissenschaftlichen Hintergrund, der Friedens- und Konfliktforschung zählt. Darüber hinaus geht es aber auch um praktische Ansätze der Friedenserziehung. Schließlich werden die vielfältigen Ressourcen auf D@dalos zu diesem Thema gebündelt. So stellen etwa die umfangreichen Unterrichtsmaterialien zu Menschen-, Kinder- und Frauenrechten ebenso einen wichtigen Beitrag dar wie die Porträts herausragender Personen (Martin Luther King, Mahatma Gandhi etc.) im Rahmen des Themenkomplexes Vorbilder.
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[ #Verkehr ] BODAN-RAIL 2020 - Ein vergessenes Eisenbahnkonzept um den Bodensee

Konkrete Vorschlägen für die Verknüpfung aller Bahnen rund um den Bodensee. Der Grossraum Bodensee - ein bedeutender Wirtschaftsraum mit rund 4.5 Mio. Einwohnern - wird durch Landesgrenzen zerschnitten. 

Der Grossraum Bodensee - ein bedeutender Wirtschaftsraum mit rund 4.5 Mio. Einwohnern - wird durch Landesgrenzen zerschnitten. Die Folge davon ist, dass die grenzüberschreitenden Bahnverbindungen ungenügend sind und dem üblichen Standard der an den Bodensee angrenzenden Länder nicht entsprechen. Ohne einen Riesenschritt im Ausbau des öffentlichen Verkehrs wird sich diese Zunahme des Verkehrs im Bodenseeraum grösstenteils auf der Strasse abspielen. Dies hat sowohl für die Umweltqualität fatale Folgen, die Strasseninfrastruktur wäre dem gestiegenen Aufkommen auch nicht gewachsen. Staus würden zum Alltagserlebnis.
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[ #Wohnen ] Nachhaltiges Bauen und Wohnen

Die Umweltbilanz beim Bauen und Wohnen muss und kann besser werden 

Wie wir bauen, wohnen und siedeln schadet der Umwelt mehr als nötig. Unsere Häuser und Wohnungen verbrauchen zu viel Energie, mehr Fläche als nötig und mit Baumaterialien gehen wir wenig sparsam um. Das muss sich ändern. Wie, erläutert eine Broschüre des deutschen Umweltbundesamtes: "Nachhaltiges Bauen und Wohnen".

Bau, Ausbau, Nutzung, Modernisierung und Instandhaltung von Gebäuden und Infrastruktur verbrauchen einen Großteil an Fläche, Energie und Rohstoffen. Zu den vertrauten und gewohnten Lebens- und Arbeitsweisen, Siedlungsmustern und Bauformen gibt es aber auch Alternativen, die reizvoll und lebenswert sind.

Diese Broschüre will zeigen, wie man Alternativen im Bereich "Bauen und Wohnen" findet. In einer Zusammenstellung von Alternativen – dem sogenannten "Nachhaltigkeitsszenario" – wird deutlich, welchen erstaunlich großen Spielraum wir haben, unsere Wohnbedürfnisse auf hohem Niveau mit einem erheblich geringeren Verbrauch an natürlichen Ressourcen zu befriedigen. Die dabei unterstellten Maßnahmen folgen den Prinzipien "Von der grünen Wiese in die Siedlungskerne" und "Lieber den Bestand verbessern, als neu bauen".

[citizen|BürgerIn|citoyen]

Inhalt zur schnellen Orientierung:

Vorwort 3

1 Nachhaltige Entwicklung mit dem Bedürfnisfeldansatz voranbringen 4
1.1 Bedürfnisse und natürliche Ressourcen 4
1.2 Das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung 6
1.3 Der Bedürfnisfeldansatz 8

2 Das Bedürfnisfeld "Bauen und Wohnen" 10
2.1 Abgrenzung 11
2.2 Bisherige Entwicklungen 11
2.3 Umweltinanspruchnahme 13

3 Szenarien - Modellierung denkbarer Entwicklungen 15
3.1 Szenarioannahmen 16
3.2 Szenariorechnungen 19
3.3 Szenarioergebnisse 20
4 Vom Szenario zur Umsetzung 27
4.1 Instrumente – Das Handwerkszeug zur Umsetzung 28
4.2 Akteure – Von der Bundesebene zur Umsetzung vor Ort 35
4.3 Akteursübergreifendes Umsetzungsbeispiel: Wie sich das "Investor-Nutzer-Dilemma" in eine "Win-Win-Situation" umwandeln lässt 47

5 Perspektiven 51
Danksagung 53
Quellen 53

[ #Migration ] Deutsch-Türkisches Glossar zur Jugendbildungs- und Projektarbeit


Während ihrer Arbeit bei der türkischen Jugendorganisation "Community Volunteers Foundation" in Istanbul hat die Ethnologin und Turkologin Caroline Thon 2002 ein Wörterbuch zur Jugendbildungs- und Projektarbeit erarbeitet. 

Es ist eine Sammlung von rund 160 Begriffen, die für ihre Arbeit zentral waren - und die sich ihr als sehr spezifisch darstellten, darunter Termini wie peer education, Multiplikatoren, Nachhaltigkeit, non-formale Bildung. Es ist vielleicht nicht mehr ganz neu, doch deutsch- wie türkischsprechende Jugendarbeiter werden für die 160 nützlichen Lemmata auch heute noch dankbar sein.
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[ #Wohnen Nachhaltige Siedlungsentwicklung durch genossenschaftlichen Wohnbau


Ein Schweizer Forschungsprojekt empfiehlt Siedlungen und Infrastrukturen ganzheitlich weiter zu entwickeln. Ein Ansatz, der nicht nur bei den Nachbarn beachtet werden sollte, der in weiten Bereichen auch hier zur Geltung kommen sollte, gerade in Vorarlberg, dessen Entwicklung den Schweizern in vielerlei Hinsicht nahesteht.

Erst zaghaft und nur unvollständig werden in der Schweiz - wie bei uns - Siedlung, Infrastruktur und Landschaft als Gesamtes behandelt und weiterentwickelt. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität und verursacht hohe volkswirtschaftliche Kosten. Zu diesem Schluss kommt das Nationale Forschungsprogramm "Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung".

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Samstag, 11. März 2017

[ #Artenvielfalt ] OASIS 2.0 - Österreichisches Artenschutz-Informationssystem (Version 2.0)

Ist der Distelfalter in Österreich geschützt? Ist er als gefährdete Art in den Roten Listen zu finden? Dürfen Heilkräuter gesammelt werden? Darf man ein Hornissennest entfernen?

Lange waren solche Fragen nur schwer zu beantworten. Der gesetzliche Artenschutz ist Ländersache. Es existieren daher neun verschiedene Landesgesetze. Bei Säugetieren, Fischen und Vögeln sind auch die jeweiligen Fischerei- und Jagdgesetze der Bundesländer zu berücksichtigen. Über den Gefährdungsstatus unserer Arten sind in Österreich bislang über 100 Rote Listen erschienen. Diese beziehen sich auf unterschiedliche Zeiträume und unterschiedliche geographische Einheiten (z.B. Bundesgebiet, Bundesländer). Oft sind diese Bände vergriffen und nur mehr in Bibliotheken zugänglich. Manche Listen wurden lediglich in regionalen Zeitschriften mit geringer Verbreitung veröffentlicht.

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Donnerstag, 9. März 2017

[ #Menschenrechte ] Charta der Grundrechte der Europäischen Union

Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union kodifiziert Grund- und Menschenrechte im Rahmen der Europäischen Union. 

Mit der Charta sind die EU-Grundrechte erstmals umfassend schriftlich und in einer verständlichen Form niedergelegt. Sie orientiert sich an der Europäischen Menschenrechtskonvention, den mitgliedstaatlichen Verfassungen und internationalen Menschenrechtsdokumenten, aber auch an der Rechtsprechung der europäischen Gerichtshöfe.
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[ #Fundraising ] Unterschiede zwischen Spendern, Mäzenaten und Sponsoren

Es gibt wichtige Unterschiede zwischen den drei Unterstützungsformen. Sie wirken sich insbesondere auf Kontaktanbahnung und Umgang aus.

Eigentlich ist es ja gleich, auf welchem legalen (!) Weg das Geld die Zivilgesellschaft erreicht. Geht es jedoch um eine Verbesserung der Einnahmesituation sollte klar sein, ob die Geldgeber Mäzene, Spender oder Sponsoren sind. Schließlich stehen hinter diesen drei Formen spezifische Erwartungen an die Zusammenarbeit mit der zivilgesellschaftlichen Organisation. Es ist schon ein Unterschied, ob die Förderung des Anliegens ein "Herzensanliegen", ein vermuteter oder tatsächlicher persönlicher Nutzen oder ein geschäftliches Interesse ist.
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[ #Menschenrechte ] Studienbehelfe zu den Grund- und Menschenrechten in Österreich

Zwei wertvolle kostenlos downloadbare Lernbehelfe liefern weit mehr als nur eine Einführung.

Da ist einmal das Skriptum "Grundrechte im gerichtlichen Berufsalltag - Skriptum zum RiAA-Grundrechtsmodul 2010" in einem Umfang von 200 Seiten schon ein richtiges eBook und die Einführung von Prof. Dr. Hannes Tretter "GRUNDRECHTE IN ÖSTERREICH - Fassung SS 2007".

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Samstag, 25. Februar 2017

[ #neutralität ] Carl Spitteler: Unser Schweizer Standpunkt


Der Zusammenhalt der Schweiz war nach Ausbruch des I. Weltkrieges gefährdet. Ist der 
26. Oktober vielleicht auch ein Gedenktag für die Schweizer Neutralität?

Die "Neue Helvetische Gesellschaft" ersuchte am 26.Oktober 1914 den Schriftsteller Carl Spitteler als Vertreter der geistigen Elite der Schweiz, für ein gesamtschweizerisches Zusammenstehen in einer Rede besonderes Gewicht zu verleihen. Das Werk steht auf den Seiten der State Library Victoria in Melbourne (Australien) als Retrodigitalisat online und als PDF-Datei zum Download bereit.

Er hielt diese Rede: "Unser Schweizer Standpunkt". Genau am 14. Dezember 1914 vor der "Neuen Helvetischen Gesellschaft" (NHG), Gruppe Zürich, im Saal zu Zimmerleuten, das heißt im Zunfthaus zu Zimmerleuten am Zürcher Limmatquai. Und er sorgte für Aufregung. Eine Aufregung, die ihn 1915 für den Literaturnobelpreis durchfallen ließ und die ihm 1919 endlich die verdiente Auszeichnung sicherte. Seine Auszeichnung mit dem Literaturnobelpreis war unter anderem eine Folge der französischen Rezeption seiner Rede von 1914. Speziell Romain Rolland machte sich für Spitteler stark, um einen politischen Literaten zu ehren. In England und den USA hieß es denn auch irrig, die schwedische Akademie hätte Spitteler für seine während des Krieges gehaltene Rede mit dem Friedenspreis gekrönt.

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