Mehr Citoyens ...

Dienstag, 25. April 2017

[ #praxis ] Verständlich schreiben auf dem Web

Dieser kostenlose und offen zugängliche Kurs wurde im Rahmen einer Semesterarbeit am Institut für Informationssysteme der ETH Zürich entwickelt.

Das wissenschaftliche Fundament bildet das Hamburger Verständlichkeitskonzept nach Langer, Schulz von Thun und Tausch. Um den Webkurs seriös zu absolvieren benötigt man ungefähr 2-4 Stunden.
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Montag, 24. April 2017

[ #Klima ] movum: Briefe zur Transformation

Wir leben in einer Zeit, in der die Folgen der vom Menschen gemachten Naturzerstörung immer deutlicher werden: Klimawandel, Wetterextreme, Peak Oil, Umweltflüchtlinge. 

Aber noch wir leben auch in einer Zeit, in der die schlimmsten Auswirkungen verhindert werden können. Daher ist die Verbindung von ökologischer und sozialer Gerechtigkeit eine Schlüsselfrage für die Zukunftsfähigkeit moderner Gesellschaften.
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Mittwoch, 12. April 2017

[ #citoyen ] Der 19. August als internationaler Commons-Feiertag?

Seit am 19. August 1839 in der Pariser Akademie der Wissenschaften durch den französischen Astronomen, Physiker und Politiker Dominique François Jean Arago bekannt gegeben wurde, dass Frankreich das Patent für die Daguerreotypie der Welt schenkt, dürfte dieser Tag eigentlich als Welttag für Open-Source oder Commons gefeiert werden.

Die französische Akademie der Wissenschaften präsentierte am 19.August 1839 offiziell die Erfindung der Fotografie; sie verkündete, dass es Niépce und Daguerre gelungen sei, dauerhafte Bilder mithilfe der Camera obscura aufzuzeichnen. Der Franzose Daguerre wird als Erfinder der Fotografie gefeiert. Die Ergebnisse seiner Arbeit bezeichnet man als Daguerreotypien (Silberplatten-Technik). Die Fotografie als erstes Open-Source-Projekt?

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Dienstag, 11. April 2017

[ #Rechtsstaat ] Alles was Recht ist: Österreichische Justiz und Recht besser verstehen.

Die österreichische Justiz umfasst die ordentlichen Gerichte, die Staatsanwaltschaften und die Justizanstalten (Strafvollzugsanstalten und gerichtliche Gefangenenhäuser). 


200seitiges eBook. Eine Information des Bundesministeriums für Justiz versteht sich selber so: Was ist die Justiz und wie funktioniert sie? Wegweiser und Hilfen, wie man zu seinem Recht kommt. Faktisch ist es ein 200seitiges Buch (eBook) das man durchaus als Propädeutik für das österreichiche Recht gebrauchen kann und in der Zivilgesellschaft, bei Sozialberufen, Oberstufenschülern und Studenten ebenso wie in der Verwaltung, Politik und Erwachsenenbildung gute Dienste leisten kann.
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Montag, 10. April 2017

[ #Ökologie ] Leitfaden für die umweltgerechte Organisation von Tagungen

Zehn Handlungsfelder stehen im Fokus: Besonders wichtig ist die mit Veranstaltungen verbundene Reisetätigkeit. 

Spätestens seit der Konferenz der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung im Jahr 2002 in Johannesburg gehört die umweltgerechte Ausrichtung politischer Konferenzen und multilateraler Veranstaltungen zum internationalen Standard.

Konferenzen und andere Veranstaltungen können die Umwelt in sehr unterschiedlicher Weise beeinflussen – etwa durch die Reisetätigkeit der Besucherinnen und Besucher oder den Verbrauch von Strom, Wasser oder Papier. Wie sich dabei negative Wirkungen auf die Umwelt vermeiden lassen, zeigt ein kostenloser Leitfaden des deutschen Bundesumweltministeriums (BMU) und des Umweltbundesamtes (UBA).

Zehn Handlungsfelder stehen im Fokus: Besonders wichtig ist die mit Veranstaltungen verbundene Reisetätigkeit. Weitere Aspekte für eine umweltgerechte Veranstaltung sind der geringe Verbrauch an Papier, Wasser und Strom sowie die Reduzierung der Abfälle. Und auch beim Catering können Veranstalter etwas für die Umwelt tun - zum Beispiel, indem sie auf ökologisch angebaute Produkte achten. Eine Sammlung von Arbeitsblättern ermöglicht auch eine strukturierte Anwendung.

Aus dem Inhalt:

1. Mobilität
2. Veranstaltungsort und Unterbringung der TeilnehmerInnen
3. Energie und Klima
4. Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen
5. Catering
6. Abfallmanagement
7. Umgang mit Wasser
8. Gastgeschenke
9. Kommunikation
10. Soziale Aspekte
11. Umweltmanagement bei Großveranstaltungen

Anhang
Anhang 1: Arbeitsblätter zu den Handlungsfeldern des Leitfadens
Anhang 2: Produkte und Dienstleistungen mit Umweltkriterien des Umweltzeichens „Blauer Engel“
Anhang 3: Produkte und Dienstleistungen mit Umweltkriterien des Europäischen Umweltzeichens

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[ #Interkulturell ] Kostenloses Webhandbuch zu Religion in Japan


[eText/eLexika] Ein Web-Handbuch mit tollem Glossar zu den beiden Hauptreligionen Japans, Buddhismus und Shinto steht als "echter Lückenschluss" im Web. 

Es behandelt beide Religionen Japans in traditioneller als auch moderner Erscheinung ebenso wie die Überschneidungen, Verflechtungen und Trennlinien.

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Donnerstag, 6. April 2017

[ #Wirtschaft ] Neue Ökonomie der Natur: Eine kritische Einführung

Ob Klimawandel oder Naturzerstörung – die Lösung dieser Probleme könnte in einer ökonomischen „Wertschätzung“ der Natur und ihrer Dienstleistungen liegen.
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Montag, 3. April 2017

[ #Politiksysteme ] Demokratischer Sozialismus: Futuring - Die Zukunft gehört uns!

[Free eBook] Futuring: Perspektiven der Transformation im Kapitalismus über ihn hinaus

Dieser Band stellt Ergebnisse aus Forschungen und Diskussionen vor, die im Kontext des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung und anderer wissenschaftlicher Einrichtungen geführt wurden.

Ausgehend von einem neuen Ansatz der Transformation werden die Perspektiven einer doppelten Transformation im Kapitalismus und über ihn hinaus untersucht. Herrschaftskritik, umfassende Gesellschaftsanalyse und praktische Einstiege in grundsätzliche Veränderungen, Prozess und Ereignis werden, inspiriert durch Rosa Luxemburgs Vision einer „revolutionären Realpolitik“, zusammengedacht. In Verbindung mit der Pluralität emanzipatorischer Ansätze gewinnt so das gesellschaftliche Projekt eines erneuerten und genauso demokratischen wie emanzipatorischen, solidarischen wie grünen Sozialismus schärfere Konturen.
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Freitag, 31. März 2017

[ #aktion ] PR-Leitfaden: Ideen, Infos, Tipps

Aktiv werden können viele: Dieser Leitfaden richtet sich an alle Akteure der Wertschöpfungskette des ökologischen Landbaus, also landwirtschaftliche Betriebe, Erzeugergemeinschaften, regionale Verbände des Ökologischen Landbaus, Handelsunternehmen, Verarbeitungsunternehmen und Großküchen. 

Nützlich auch für viele andere Engagierte: Diese Vorschläge und Anleitungen sind weit über den ÖKO-Landbau anwendbar und kann jedwede zivilgesellschaftliche PR-Arbeit den Leitfaden nützen.

Die Initiative kann aber selbstverständlich auch von engagierten Gruppen, Initiativen und Verbindungen ohne wirtschaftliches Interesse ausgehen, wie von den verschiedenen Non-Profit-Organisationen des Umwelt- und Naturschutzes, den Umweltämtern, Agenda-Gruppen, Landfrauen, Landjugend, Jugendhilfeinitiativen, aber auch von Kindergärten, Schulen, Kirchengemeinden, Elterninitiativen und und und ...

Basis- und Maßnahmenmodul. Der Leitfäden ist in zwei Hauptmodule unterteilt. Das Basismodul gibt Grundsatzinformationen und -hinweise zur aktiven Öffentlichkeitsarbeit für den ökologischen Landbau und zur Nutzung der Leitfäden für eigene Projekte. Darüber hinaus findet man im Maßnahmenmodul - nach dem Motto "Jede Woche Bio-Action!" - 52 verschiedene Aktionsideen im Stil von "Kochrezepten". Dort findet man jeweils die Aktionsbeschreibung - Idee, Programm, Hinweise zu Kosten, Zeitplan und Personal etc. Zusätzlich helfen praktische Checklisten, Mustertexte und Mustervorlagen bei der Umsetzung. Die ausgewählten Ideen sollen die ganze Breite an Aktionsmöglichkeiten für die Zielgruppe Verbraucher, sowohl Erwachsene als auch Kinder, abdecken.

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Ein schneller Blick auf den INHALT:
I . Einführung und Zielsetzung: Warum diese Leitfäden ? 4
1. Aktive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den ökologischen Landbau und für Bio-Produkte ist wichtig! 4
2. Aufbau und Umgang mit den Leitfäden 4
II. Grundsätze der Verbraucheransprache: Zehn Kommunikationsziele 5
III. Regionalität und Vernetzung: Gemeinsam geht es besser! 7
IV. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Kein Buch mit sieben Siegeln 8
1. Vorbereitung und Durchführung einer Aktion 8
2. Weitere Werbe- und PR-Instrumente zur Bekanntmachung 10
3. Nachbereitung einer Aktion 12
V. Ansprechpartner und Kontaktadressen: Wer, was und wo? 13
VI. Fördermöglichkeiten: Wo gibt’s finanzielle Unterstützung? 18
VII. Praktische Hinweise: Genehmigungen, Versicherungen und Co. 19
VIII. Internet-Service: Texte, Faltblatt und Forum 20
IX. FAQ: Häufige Fragen und Antworten 21
X. Weiterführende Literatur: Noch mehr Infos – schwarz auf weiß 23
X I . Ü b e r s i c h t d e r A k t i o n s i d e e n : J e d e Wo c h e B i o - A c t i o n 24
D e t a i l l i e r t e A k t i o n s b e s c h r e i b u n g e n f ü r…
Landwirte 1 - 24
Verarbeiter 25 - 28
Einzelhändler 29 - 33
Großküchenleiter 34 - 37
Erzieher und Lehrer 38 - 44
weitere oder verschiedene Initiatoren 45 - 5

Dienstag, 28. März 2017

[ #Kommunalpolitik ] Rechte und Pflichten der Gemeindevertreter

Mehr als 40.000 Menschen in ganz Österreich arbeiten in ihrer Freizeit in den Gemeindevertretungen mit. 


Diese Form des zivilgesellschaftlichen und politischen Engagements ist ein Fundament, auf dem unsere Demokratie steht. Die Gemeinde als bürgernahe Selbstverwaltungskörperschaft könnte ein Modell für weit größere politische Einrichtungen sein.
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Montag, 27. März 2017

[ #Migration ] Kaum Integration: Partnerwahl von Deutschen und Türken der zweiten Generation

[eText] Ausgehend von Forschung zu sozialen Vorurteilen und der Theorie der sozialen Identität wird die Partnerwahl von deutschen und türkischen Jugendlichen der 2. Generation analysiert ( Hamburger Forschungsberichte zur Sozialpsychologie). 

Konservativere türkische Partner. Grundlage der Studie bildet eine schriftliche Befragung von 100 deutschen und 100 türkischen Jugendlichen zur aktuellen Partnersituation sowie Kriterien der Partnerwahl aus der eigenen Sicht (Autostereotyp) und der vermeintlichen Sicht der anderen Gruppe (vermeintliches Autostereotyp). Die Ergebnisse zeigen ein starkes Gefühl der Zugehörigkeit zur eigenen nationalen Gruppe sowie Unterschiede in den Autostereotypen und zwischen Autostereotypen und vermeintlichen Autostereotypen der jeweils anderen Gruppen. Ebenso lassen sich große Unterschiede zwischen den Autostereotypen und vermeintlichen Autostereotypen aus einer Perspektive feststellen. Die Ergebnisse in diesem Bereich der Partnerwahl lassen weder auf eine Gleichheit der Sichtweisen der beiden Kulturen noch auf ein detailliertes Verständnis für die jeweils andere Kultur schließen. Weiterhin lässt sich sagen, dass die jeweils andere Gruppe in allen untersuchten Variablen - unabhängig von realen Unterschieden - als von der eigenen Gruppe verschieden wahrgenommen wird. Das Fazit dieser Studie lautet daher, daß angesichts einer multikulturellen Gesellschaft wie der unsrigen eine Integration der Türken in Deutschland durch Eheschließung kaum denkbar erscheint, wobei Türken im Hinblick auf Aspekte der Partnerwahl insgesamt eher konservative Werte vertreten als Deutsche.

Vergleiche. Vergleicht man die deutsche und die türkische Stichprobe hinsichtlich ihrer aktuellen
Paarbeziehung, so läßt sich feststellen, dass die deutschen Teilnehmer an der Studie zu einem größeren Teil augenblicklich in einer Partnerschaft leben und diese von den Eltern auch eher akzeptiert wird. Erwartungsgemäß scheinen insbesondere bei den jungen türkischen Frauen die Eltern Vorbehalte gegen bestehende Freundschaften aufzuweisen. Betrachtet man die Nationalität der momentanen Partner, so zeigt sich, dass in beiden Gruppen der Partner eher der eigenen Nationalität angehört.

Befragt nach der Präferenz der Nationalität des zukünftigen Ehepartners ist dies der Mehrheit der Befragten in beiden Gruppen gleichgültig. Die Bereitschaft einen Partner der jeweils anderen Kultur zu ehelichen, scheint jedoch in der türkischen Stichprobe geringer zu sein, als die deutschen Teilnehmer dies angeben.

Gestützt wird dies durch Ergebnisse von Morgenroth (1999), in dessen Studie zu Zukunftsorientierungen türkischer Jugendlicher 39% der befragten türkischen Jugendlichen angibt, auf keinen Fall einen deutschen Ehepartner wählen zu wollen und 31% dies für unwahrscheinlich halten. Lediglich 29% hielten die Wahl eines deutschen Lebenspartners immerhin für möglich. Darüber hinaus ließ sich in der vorliegenden Untersuchung feststellen, dass in der Frage der Partnerwahl bei den befragten Frauen auf größere Zurückhaltung zu treffen ist als bei den Männern. In Zusammenhang damit könnte stehen, dass sowohl bei den türkischen Frauen als auch bei den türkischen Männern eine traditionellere Einstellung bezüglich der Ehe anzutreffen ist.

Integration versus psychische Gesundheit. Insgesamt weisen die Ergebnisse darauf hin, dass zur Erleichterung des Zusammenlebens und der Integration die gegenseitige Öffnung zur anderen Kultur intensiver zu gestalten ist. Die soziale Distanz - gemessen an Partnerpräferenzen bzw. Kriterien der Partnerwahl - ist bei der zweiten Generation der Türken und den Deutschen recht groß.

Das Verständnis zwischen den Gruppen sollte durch nachdrückliche Aufklärung verbessert werden, besonders wenn angenommen werden muß, dass eine Annäherung aufgrund der sozialen Identitätsbildung mehrerer Generationen bedarf.

Eine Integration der Türken ist einerseits durch die Vermeidung von Mißverständnissen zwischen den Gruppierungen zu verbessern, andererseits ist darauf hinzuweisen, dass von Türken der zweiten Generation in dem Bereich von Partnerschaft und Ehe Werte vertreten werden, die frühere Generationen der Deutschen geteilt haben (König, 1976). Daraus ergibt sich paradoxerweise, dass Mitglieder der älteren deutschen Generation bzw. auch Personen mit konservativeren Einstellungen größere Ähnlichkeit zu Türken der zweiten Generation aufweisen als die hier untersuchte Alterskohorte der Deutschen. Wenn diese Ähnlichkeiten bekannter wären, könnte man sich eine geringere Ablehnung insbesondere aus politisch konservativen Kreisen vorstellen, denn wahrgenommene Ähnlichkeit sollte die Distanz zwischen beiden Gruppen verringern.

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[ #stereotype ] Alles getürkt - 500 Jahre (Vor)Urteile der Deutschen über die Türken

[Free eBook/PDF] Sind die deutsch-türkischen Beziehungen wirklich nicht älter als die Geschichte der Arbeitsmigration und der Bagdad Bahn? Woher kommen dann türkische Grabsteine aus dem 17. Jahrhundert in verschiedenen Städten? 

Woher kommen dann türkische Grabsteine aus dem 17. Jahrhundert in verschiedenen Städten? Was hat es mit den "Türkenglocken" auf sich, die in katholischen Gemeinden um 12.00 geläutet werden und heute unter "englischer Gruß" bekannt sind?

Wieso ist "alles getürkt" ein Ausspruch aus dem Militärischen und wieso ist das kaum bekannt? Was hat "Mach kein Hekmek" mit türkischen Kriegsgefangenen und deren Wunsch nach Brot (Ekmek) zu tun?
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Mittwoch, 22. März 2017

[ #Kinderschutz ] Kinderarbeit

Schwabenkinder, Einschiffung in Bregenz. Die Gartenlaube, 1895 via Wikimedia

Weltweit müssen laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) rund 215 Millionen Kinder arbeiten, vor allem in den ländlichen Regionen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. 

Etwa 115 Millionen davon sind erheblichen Risiken ausgesetzt. Mit der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen und mehreren ILO-Übereinkommen sind zwar wichtige Schritte gegen die "schlimmsten Formen" von Kinderarbeit unternommen worden, doch mangelt es vielerorts an deren Durchsetzung.

Denkansätze. Trotz  der  erschreckenden  Zahlen  ist  es  notwendig,  Kinderarbeit  differenziert  zu  betrachten.  Nicht  jede  Arbeit  ist  ausbeuterisch,  und  ebenso  wenig  muss  arbeitenden  Kindern  ein Schulbesuch zwangsläufig verwehrt bleiben. Pauschale Verbote können die Situation der Kinder mitunter noch verschlimmern, sie etwa in die Illegalität drängen, wo Arbeitsbedingungen noch schlechter zu kontrollieren sind. Um Kinderarbeit dauerhaft zu reduzieren, bedarf es verschiedener Maßnahmen, in vielen Fällen jedoch vor allem der Schaffung von (Bildungs-)Alternativen: Denn neben wirtschaftlichen Nöten sind es meist fehlende Bildungsinfrastrukturen, die Kindern kaum eine andere Wahl lassen, als durch körperliche Arbeit frühzeitig zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen.

Aus Politik und Zeitgeschichte  (APuZ)."Aus Politik und Zeitgeschichte" - die Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament" - wird von der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben. Sie veröffentlicht wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zu zeitgeschichtlichen und sozialwissenschaftlichen Themen sowie zu aktuellen politischen Fragen. Sie ist ein Forum kontroverser Diskussion, eine Einführung in komplexe Wissensgebiete und bietet eine ausgewogene Mischung aus grundsätzlichen und aktuellen Analysen.

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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick in das Inhaltsverzeichnis:


Kinderarbeit
  • Jürgen Bönig - Zur Geschichte der Kinderarbeit
  • Nicola Liebert - Der Kampf der ILO gegen Kinderarbeit
  • Friedel Hütz-Adams - Maßnahmen gegen ausbeuterische Kinderarbeit
  • Barbara Küppers - Plädoyer für den kinderrechtlichen Ansatz
  • Anna Würth · Uta Simon  - UN-Kinderrechtskonvention: Der normative Rahmen
  • Manfred Liebel · Philip Meade · Iven Saadi - Brauchen Kinder ein Recht zu arbeiten?
  • Martina Hahn - Fairer Handel? Süße Schokolade aus bitteren Bohnen

[ #praxis ] Freiwilligen-Engagement professionell gestalten: Die Ehrennadel hat ausgedient

Engagierte und aktive Freiwillige gewinnen und beteiligen

Die Broschüre "Freiwilligen-Engagement professionell gestalten" zur gleichnamigen Fachtagung der Akademie Management und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt auf, wie sich gemeinnützige Organisationen mit Hilfe eines professionellen Freiwilligen-Managements erfolgreich auf die veränderten Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement einstellen und so Freiwillige für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Organisation gewinnen können.

Ein Großteil der Freiwilligen von heute möchte sich nicht mehr längerfristig an eine Organisation binden, sondern sich für eine begrenzte Zeit projektorientiert engagieren. Neben dem Motiv „etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun“, rückt immer mehr der Wunsch der Engagierten nach individueller Weiterentwicklung und Selbstverwirklichung in den Vordergrund. Engagement soll attraktiv sein, Spaß machen, Gestaltungsspielraum und Teilhabemöglichkeiten bieten und von der Organisation entsprechend unterstützt und anerkannt werden.

Neben der Entwicklung einer diese Rahmenbedingungen einbeziehenden Strategie und der Bereitstellung von finanziellen und personellen Ressourcen für ein professionelles FreiwilligenManagement gilt es für gemeinnützige Organisationen deshalb, gerade diese individuellen Bedürfnisse stärker mit einzubeziehen und so den Strukturwandel im Ehrenamt aktiv mitzugestalten.

Die Broschüre "Freiwilligen-Engagement professionell gestalten" gibt zudem wertvolle Praxistipps und Hinweise zur Vertiefung der Themen:
  • Vom "Wandel im Ehrenamt" zur professionellen Gestaltung von Freiwilligen-Management
  • Freiwillige für ein Engagement in der Organisation gewinnen
  • Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Freiwilligen
  • Motivation und Anerkennungskultur der Arbeit mit Freiwilligen
  • Professionelle Organisation dauerhafter Mitwirkung.
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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den INHALT:
Vorwort
Vom „Wandel im Ehrenamt“ zur professionellen Gestaltung von Freiwilligen-Management 4
Freiwillige für ein Engagement in der Organisation gewinnen 8
Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Freiwilligen 13
Motivation und Anerkennungskultur in der Arbeit mit Freiwilligen 17
Professionelle Organisation dauerhafter Mitwirkung von Freiwilligen. Ein Resümee. 19
Die 10 Mythen des Freiwilligen-Engagements 22

Dienstag, 21. März 2017

[ #citoyen ] 26. Oktober: Gedenktag für die Schweizer Neutralität dank Carl Spitteler?


Der Zusammenhalt der Schweiz war nach Ausbruch des I. Weltkrieges gefährdet. Ist der 
26. Oktober vielleicht auch ein Gedenktag für die Schweizer Neutralität?

Die "Neue Helvetische Gesellschaft" ersuchte am 26.Oktober 1914 den Schriftsteller Carl Spitteler als Vertreter der geistigen Elite der Schweiz, für ein gesamtschweizerisches Zusammenstehen in einer Rede besonderes Gewicht zu verleihen. Das Werk steht auf den Seiten der State Library Victoria in Melbourne (Australien) als Retrodigitalisat online und als PDF-Datei zum Download bereit.

Er hielt diese Rede: "Unser Schweizer Standpunkt". Genau am 14. Dezember 1914 vor der "Neuen Helvetischen Gesellschaft" (NHG), Gruppe Zürich, im Saal zu Zimmerleuten, das heißt im Zunfthaus zu Zimmerleuten am Zürcher Limmatquai. Und er sorgte für Aufregung. Eine Aufregung, die ihn 1915 für den Literaturnobelpreis durchfallen ließ und die ihm 1919 endlich die verdiente Auszeichnung sicherte. Seine Auszeichnung mit dem Literaturnobelpreis war unter anderem eine Folge der französischen Rezeption seiner Rede von 1914. Speziell Romain Rolland machte sich für Spitteler stark, um einen politischen Literaten zu ehren. In England und den USA hieß es denn auch irrig, die schwedische Akademie hätte Spitteler für seine während des Krieges gehaltene Rede mit dem Friedenspreis gekrönt.

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