Montag, 18. Juni 2018

[ #journalismus ] Lokaljournalismus zwischen Recherche und Regionalstolz


Ein fundiertes Recherchetool von prominenten Autoren und aus der Praxis, das auch für Webjournalisten und die Zivilgesellschaft wichtig sein sollte.

netzwerk recherche. Das netzwerk recherche ist ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter deutscher Verein. Es tritt ein für den in Deutschland vernachlässigten recherchierenden Journalismus. Er vertritt die Interessen jener Kollegen, die oft gegen Widerstände in Verlagen und Sendern intensive Recherche durchsetzen wollen.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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[ #eLexika] Linguistik für MedienarbeiterInnen


In dem Bereich - "basix" - von "mediensprache.net" geht es um grundlegende linguistische Inhalte, um Basics eben, die für eine Medienlinguistik ebenso wichtig sind wie für andere linguistische Teildisziplinen. 

Dies macht das Angebot auch für alle diejenigen interessant, die mit Sprache im Alltag und Beruf zu tun haben. Das gilt sowohl für professionelle Journalisten als auch der steigenden Zahl von Bürgerjournalisten.

Medienlinguisten. Aus dieser Aufgabenstellung heraus ist das Angebot eben weit über die Medienlinguisten hinaus auch für alle Kulturarbeiter interessant, die mit Sprache zu tun haben und mehr davon verstehen wollen ohne gleich ein Studium zu absolvieren. Das Angebot steht seit dem 26. Juni 2006 und wird seither sukzessive ausgebaut werden. Das sukzessive Erweitern hat den Vorteil, dass man noch vom Start weg "fernkursartig" mithalten kann. Die Informationsstränge sind teils klassisch orientiert. Man findet Artikel, Literatur und mehr zu folgenden Themen: Phonetik/Phonologie - Morphologie - Syntax - Semiotik - Semantik - Pragmatik. Das Selbststudium wird durch Wissensparcours (Tests, Aufgaben und Lösungen) ergänzt.

Grundlagentexte. Dazu gibt es auch recht praktische Handhaben fürs Selbststudium und Grundlagentexte. Zu den praktischen Handhaben gehören beispielsweise "Kleine Studienbibliografie Sprachwissenschaft", oder "Literatur: Neue Einträge zum Thema" aber ganz besonders ein "Kleines Lexikon der Linguistik", wobei klein angesichts von 1200 linguistischen Lemmata nicht mehr ganz richtig ist.

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Samstag, 16. Juni 2018

[ #EUROPA ] Der Wert "Europa"


Auf dem Weg zu einem europäischen Geschichtsbewusstsein. 


Europa  Geschichte. Entgegen einer verbreiteten Mythologie ist Europa erst eine Erfindung der Neuzeit. Die Griechen (von deren Götterwelt "Europa" entlehnt wurde) unterschieden zwischen Griechen und Barbaren. Das Weltreich der Römer erstreckte sich über drei Kontinente (mehr waren damals auch nicht bekannt) und das christliche Europa verstand sich schon als Christentum einerseits universell und trennte gleichzeitig Europa bereits in ein lateinisches (katholisches) und ein byzantinisches (orthodoxes) Christentum. Dazu kam das nichtchristliche Europa, das orientalisch (muslimisch) beeinflusst war und teilweise bis in unsere neueste Zeit, Teile vom "christlichen" Europa "abspaltet". Muss also Europa muss auch angesichts der verhängnisvollen jüngeren Geschichte Europa anders definiert, müssen die Werte Europas destruiert und neu dekliniert werden? Konstruiert erst die jüngere Geschichte den Wert Europa als pluralistische Gesellschaft?


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Mittwoch, 13. Juni 2018

[ #EUROPA ] Die Europäische Sozialcharta (ESC)


Die Europäische Sozialcharta (ESC) des Europarates ist im Bereich der wirtschaftlichen und sozialen Grundrechte das Gegenstück zur Europäischen Menschenrechtskonvention (MRK), die den Schutz der bürgerlichen und politischen Grundrechte und Grundfreiheiten gewährleistet.

Die ESC wurde am 18. Oktober 1961 in Turin unterzeichnet und trat am 26. Februar 1965 in Kraft. Österreich hat die ESC am 10. September 1969 ratifiziert (BGBl. 460/1969). Die revidierte Europäische Sozialcharta stammt vom 3.5.1996 und ist am 1.7.1999 in Kraft getreten .
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[ #Recht ] Der Gerichtshof der EU und die anderen internationalen Gerichtshöfe Europas


Die Rechtsstaatlichkeit in Europa wird durch verschiedene Gerichte gesichert. 

Die Aufgabe des Gerichtshofs der Europäischen Union besteht seit seiner Errichtung im Jahr 1952 darin, „die Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung" der Verträge zu sichern. Die Website des Gerichtshofes liefert viele Informationen und Zugang zum Europarecht.
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[ #mehr-demokratie ] Demokratie OHNE Jugend: Sprichst du Politik?


Handlungsempfehlungen für Politik, Medien und Bildung:

Die Ergebnisse der Forschung münden in Handlungsempfehlungen für Politiker/innen, Medien und die Schulpolitik. Alle Ergebnisse wurden durch die Friedrich-Ebert-Stiftung als gedruckte Publikation herausgegeben bzw. wurden auch online für alle Interessierten zugänglich gemacht.
Zitat aus der Befragung zur Studie. 
“Vielleicht so eine ganze Partei mal zur Sendung mit der Maus schicken, dass die da was erläutert. Weil – manche Begriffe sind doch einfach irreführend.”
Die Wahlbeteiligung sinkt seit Jahren, Parteien haben Nachwuchsprobleme. Wieso gelingt es nicht mehr, die Jugendlichen für politische Themen zu interessieren? Auf der Suche nach Erklärungen und Lösungen erschien ein Blick auf die politische Kommunikation und insbesondere die Sprache der politischen Akteurinnen und Akteure sinnvoll – und zwar aus der Perspektive der Jugendlichen selbst.

Die SPDnahe Friedrich-Ebert-Stiftung beauftragte eine Studie "Sprichst du Politik" welche dieser Frage nachgegangen ist und daraus auch Handlungsempfehlungen gefiltert hat. Die Studie ist online ...

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[ #Familie ] OECD-Studie: Eine Zukunft ohne Familie

Politiker haben eine viel zu enge Vorstellung von Familie, sagt Soziologe Klaus Haberkern. Für die OECD hat er zusammen mit anderen Forschenden einen Bericht über die Zukunft der Familien bis 2030 geschrieben.

Das Zusammenleben in Familien hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Patchwork-Familien und die Zahl alleinerziehender Eltern haben zugenommen, immer mehr Mütter sind erwerbstätig und junge Erwachsene bleiben länger in der Ausbildung. Die Lebenserwartung aller Generationen steigt und führt zu neuen Betreuungsaufgaben, wenn Eltern oder Grosseltern pflegebedürftig werden. Anhand von zwei Szenarien untersucht der Bericht, welche Hauptfaktoren den Wandel von Familien- und Haushaltsstrukturen in den OECD-Ländern bis ins Jahr 2030 beeinflussen könnten, welche Herausforderungen sich dadurch stellen werden und mit welchen politischen Handlungsoptionen diese nachhaltig angegangen werden können.

Roboter statt Solidarität? In der Pflege könnten ineffiziente Abläufe etwa mittels geeigneter Computerprogramme organisatorisch verbessert und so mehr soziale Kontakte zwischen Familienangehörigen, Pflegenden und Patienten ermöglicht werden. Aber auch den Einsatz von Robotern in der Pflege, beispielswiese um Blutdruck zu messen oder Essen warm zu machen, hält Klaus Haberkern für überfällig. Im Gegensatz zu unseren Breitengraden sei dies in Japan eine ganz normale Vorstellung.

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Montag, 11. Juni 2018

[ #sport ] Doping: "Handbuch für Leistungssportler"


Wussten Sie, dass grundsätzlich jeder Sportler kontrolliert werden kann?

Das Handbuch ist eine Information der NADA (Nationale Anti-Doping Agentur Austria) und richtet sich an die Zielgruppe der Athleten, die für ein Dopingkontrollverfahren in Frage kommen bzw. deren Betreuer. Ziel ist es, Dopingfälle durch Unwissenheit, Fehlverhalten oder Verfahrensfehler zu verhindern. Nur wer über Doping und Dopingkontrollen informiert ist, kann sich an die Anti-Doping Bestimmungen halten.
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Donnerstag, 7. Juni 2018

[ #Team ] Teamarbeit: Nicht ohne starken Partner


Nicht ohne starken Partner!

Männer scheuen Team-Wettbewerbe aus Sorge vor faulen Mitstreitern (vgl. Ringelmann-Effekt) , Frauen scheuen eher vor Konkurrenzsituationen und Wettbewerb zurück als Männer.
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Mittwoch, 30. Mai 2018

[ #Rechtsextremismus ] Argumentationstraining gegen Stammtischparolen



Wer kennt sie nicht, die Sprüche und Parolen, die uns unvermutet begegnen? 

Was ist ihnen entgegenzusetzen? Wieso fallen uns die besten Argumente meistens erst hinterher ein? Das Argumentationstraining fördert Zivilcourage und ermutigt zu engagiertem Handeln im Alltag.

Im Juni 2009 hattte das Argumentationstraining gegen Stammtischparolen Kunst und Kultur stattgefunden, ein Projekt der KUPFakademie, gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung.


Hier finden Sie eine Dokumentation dieses Projekts, die sowohl für TeilnehmerInnen als auch andere ErwachsenenbildnerInnen Einblick in diese themenspezifische Adaption eines bekannten Formats der Bildung für mehr Zivilcourage geben soll. Die Kupfakademie hat eine Reihe von Materialien dazu online gestellt.

Die Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung fördert solche Veranstaltungen in mannigfacher Weise und sind auch dort Materialien - etwa zu frauenfeindlichen Staimmtischen online.

Eigentlich eine Einladung an die gesamte Zivilgesellschaft den Stammtischen auf den Leib zu rücken ...

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[ #aktion ] Projektmanagement leicht gemacht

Wie plane ich mein Projekt? Wie ist der Weg von der ersten Idee zum konkreten Ziel? Wie viel Zeit muss ich insgesamt einplanen? Das sind nur einige Fragen, die am Anfang eines Projektes geklärt sein müssen. Das Buch "Projektmanagement leicht gemacht - für Jugendgruppen,- projekte und -aktionen" ist ein Werkzeugkasten, der alle wichtigen Fragen beantwortet.

Erschienen ist das Buch innerhalb des Aktionsprogramms für mehr Jugendbeteiligung. beim Deutschen Bundesjugendring - Berlin, 4. Auflage, Dezember 2013. Die Publikation ist als Drucksache vergriffen steht jedoch zum Download online.

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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr:

7 Ein paar Worte vorweg: Vorwort

8 Worum geht’s: Einleitung

10 Wo kommen die Ideen her: Ideenfindung

19 Konkret werden: Konzeption

26 Immer schön pünktlich: Zeitmanagement

28 Alle an Bord: Teamarbeit

35 Woher nehmen und nicht stehlen: Finanzielle Unterstützung

43 An alles gedacht: Antragstellung

54 Tue gutes und rede darüber: Öffentlichkeitsarbeit

64 Wie läuft’s: Controlling

74 Am Ende heißt es rechnen: Verwendungsnachweis

82 Wie war’s: Auswertung

89 Nur wer was macht, kann auch verändern: Das Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung

90 Vertragt Euch: Come in Contract

92 Ein gemeinsames Dach: Der Deutsche Bundesjugendring

108 Impressum

Dienstag, 29. Mai 2018

[ #Zivilgesellschaft ] Technisierte Gesellschaft


Kostenloser Download von “Jahrbuch 2017: Technisierte Gesellschaft” des Schweizerischen Denknetzes.

Digitale Revolution, künstliche Intelligenz oder Industrie 4.0 sind Schlagworte, die die Debatte über die Zukunft wesentlich bestimmen. »Wir dürfen den digitalen Wandel nicht verschlafen, sonst werden wir abgehängt.« Solcherlei Mahnungen tauchen heute in fast jeder Programmrede, jedem Manifest oder jeder Agenda auf. In der Regel werden dabei die diagnostizierten Technologieschübe als unausweichliche Fakten dargestellt, denen sich die Gesellschaft dringend anzupassen habe, um ihre Zukunftsfähigkeit nicht zu verspielen. Diskutiert, geredet und geschrieben wird über digitale Technik also andauernd, doch bleibt der Horizont der gesellschaftlichen Debatte begrenzt.

So geht es etwa darum, ob nun die weitere Digitalisierung und Automatisierung Jobs vernichtet oder ob sie neue Geschäftsmodelle ermöglicht, die unterm Strich mehr Jobs schaffen. Ob sie zu mehr oder zu weniger individueller Freiheit führt, zu mehr Transparenz oder zu mehr Macht in den Händen jener, die den Steuerungszugriff auf die stetig wachsenden Datenmengen monopolisieren. Oder es wird befürchtet, die Digitalisierung münde in einen »technologischen Totalitarismus« oder die künstliche Intelligenz werde den Menschen in Kürze übertreffen und anschliessend ausbooten.

So wichtig diese Diskussionen im Einzelnen auch sein mögen, eine Frage wird kaum gestellt: Wie wollen, können und sollen wir denn eigentlich leben, und welche Technik brauchen wir dazu? Die Mainstream- Gesellschaft scheint vielmehr wie das Kaninchen vor der Schlange zu erstarren angesichts von Technologien, die sie nicht zu begreifen scheint, denen man aber offenbar – mal willig, mal weniger willig – die Gestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse zu überlassen bereit ist. Es scheint, als gebe die Mainstream-Gesellschaft ihren letzten Rest von Mündigkeit an der Garderobe ab, sobald sie online geht. ...

Denknetz. Das Denknetz ist der linke, sozialkritische Thinktank der Schweiz mit über 1400 Mitgliedern. Das Denknetz ist den Grundwerten Freiheit, Gleichheit und Solidarität verpflichtet. Das Denknetz konstatiert zunehmende soziale Ungleichheiten und eine Tendenz zur Entsolidarisierung in der Gesellschaft. Es will die Mechanismen dieser Dynamik besser verstehen und Alternativen erkunden und diskutieren.

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Inhaltsverzeichnis
Editorial
Redaktion Denknetz-Jahrbuch:
Technisierte Gesellschaft 3
Essay
Daniel de Roulet:
Technologie und Emanzipation 8

Bestandesaufnahmen
Martin Gallusser, Beat Ringger:
Digitale Revolution: Eine Einführung in Stichworten 13
Mascha Madörin im Gespräch:
Digitalisierung und Roboterisierung im Gesundheitsbereich
Warum die Care-Krise politisch, nicht technisch gelöst werden muss 36
Gruppe GAMBITTOG:
Go – faster: Die Algorithmisierung der Gesellschaft 41

Implikationen
Christoph Müller
Gibt es eine Neutralität der Technik?
Grundlegende Aspekte der Technikkritik der Moderne 53
Christa Wichterich:
Transnationale Rekonfiguration von Reproduktion:
Vier Erzählungen 63
Roland Herzog, Hans Schäppi:
Akkumulationskrisen, Maschinerie und Klassenzusammensetzung 71
Beat Ringger:
Die Krise der gesellschaftlichen Investitionsfunktion und die digitale Revolution 87
Adrienne Fichter:
Über Demokratie-Experimente und unsichtbare Politik 97
Nicole Shepard:
Was hat Überwachung mit Sex und Gender zu tun? 108
Helmut Knolle:
Elektrizität und Freizeit 117

Arbeit und Bildung
Natalie Imboden, Christine Michel:
Digitaler Graben, Gender und Dienstleistung 4.0 125
Kurt Pärli:
Digitale Plattformen – Arbeits- und sozialversicherungsrechtliche
Herausforderungen 136
Inhalt-Jahrbuch_Denknetz_17_Inhalt-JahrbuchDenknneu09 02.10.17 23:02 Seite 1
Sheron Baumann, Ute Klotz:
Die Digitalisierung der Berufe – und jetzt? 147
Matthias Hartwich:
»Die können doch Altenpfleger werden«
Multinationale Konzerne und die vierte industrielle Revolution 154
Martin Kuhlmann:
Digitalisierung und Arbeit: Herausforderungen und Perspektiven 167

Technik und Emanzipation
Andrea zur Nieden:
Helden oder Cyborgs? Datenbrillen und Wearables im Rettungsdienst 180
Kristy Milland:
Organizing Crowd Workers: From Folly to Urgency 192
Andrea Baier, Tom Hansing, Christa Müller, Karin Werner:
Die Welt reparieren. Über die Kunst des Zusammenmachens und die neue
Technophilie 199

Ausserhalb des Schwerpunktes
Denknetz-Arbeitsgruppe Grundrechte: Stephan Bernard, Viktor Györffy, Philippe Koch,
Magda Zihlmann:
Die Dialektik von Grundrechten und Demokratie 207
Hans Baumann:
Gleichheitsmonitor 2017 223
Hans Baumann:
Verteilungsbericht 2017 225
Robert Fluder, Rudolf Farys, Oliver Hümbelin, Ben Jann:
Verteilung der Vermögen in der Schweiz 229
Beat Ringger:
›Reclaim Democracy‹: Eine Schwalbe oder ein Frühling? 244

[ #SozialeSicherheit ] Broschüre: Erwachsenenschutzgesetz (früher: "Sachwalterschaft")


Der Poker rund um das Erwachsenenschutzgesetz ist glücklicherweise beendet. 

Das Gesetz tritt mit 1.Juli 2018 in Kraft. Die Finanzierung für die Jahre 2018 und 2019 ist gesichert. Die bis dahin geltenden Regelungen über das Sachwalterrecht werden mit dieser Reform völlig neu gestaltet.

Erwachsenenschutzgesetz (ErwSchG). Das neue Erwachsenenschutzgesetz (ErwSchG) stellt Autonomie, Selbstbestimmung und Entscheidungshilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen in den Mittelpunkt. Wenn eine volljährige Person aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer vergleichbaren Beeinträchtigung in ihrer Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt ist und ihr ein Nachteil droht, weil sie manche ihrer Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen kann, kann sie für diese Angelegenheiten eine gesetzliche Vertretung wählen oder bekommen. Um das zu erreichen, gibt es vier verschiedene Möglichkeiten der Vertretung, die jeweils von der Beeinträchtigung der Entscheidungsfähigkeit abhängen.  Die UN-Behindertenrechtskonvention hat die Entstehung des neuen Gesetzes beeinflusst.

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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt der Broschüre über das Erwachsenenschutzrecht sagt mehr: 

INHALTSVERZEICHNIS
AALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR ERWACHSENENVERTRETUNG  6
1Was ist Erwachsenenvertretung?   7
2Unterstützung vor Vertretung   7
3Geschichte der Erwachsenenvertretung  8
4Wo ist das Erwachsenenschutzrecht geregelt?  10
BWAS ÄNDERT SICH, WENN JEMAND EINEN GESETZLICHEN VERTRETER/EINE
GESETZLICHE VERTRETERIN HAT?   11
1Selbstbestimmung trotz Stellvertretung  12
2Geschäftsfähigkeit   12
3Einwilligung in medizinische Behandlungen  13
4Heirat & Partnerschaft   13
5Elterliche Rechte   14
6Wohnen und Umziehen   14
7Testierfähigkeit   15
8Wahlrecht   15
CWAS SIND DIE AUFGABEN EINES ERWACHSENENVERTRETERS/EINER
ERWACHSENENVERTRETERIN?   16
1Selbstbestimmung trotz Stellvertretung  17
2Nachweis der Vertretung und Umgang mit Urkunden  18
3Kontakt und Austausch mit der vertretenen Person  19
4Auskunfts- und Verschwiegenheitspflicht  19
5Bemühung um Betreuung   20
aAllgemeine Bemühungspflicht  20
bRechtsschutz in Heimen   20
cRechtsschutz in der Psychiatrie  21
6Einkommens- und Vermögensverwaltung  22
7Berichtspflichten und Rechnungslegung  24
aLebenssituationsbericht   24
bPflegschaftsrechnung   24
cGerichtliche Genehmigung   25
DVORSORGEVOLLMACHT   26
1Was ist eine Vorsorgevollmacht?   27
2Wer kann Vorsorgebevollmächtigte/r sein?  27
3Wie wird eine Vorsorgevollmacht errichtet?  27
4Wofür ist der/die Vorsorgebevollmächtigte zuständig?  28
5Wann beginnt die Vorsorgevollmacht und wann endet sie?  28
6Was kostet eine Vorsorgevollmacht?  29
EGEWÄHLTE ERWACHSENENVERTRETUNG  30
1Was ist die gewählte Erwachsenenvertretung? Für welche Fälle ist sie gedacht? 31
2Wer kann gewählter/gewählte Erwachsenenvertreter/in sein?  31
3Wie wird eine gewählte Erwachsenenvertretung errichtet?  31
4Wofür ist der/die gewählte Erwachsenenvertreter/in zuständig?  32
5Wann beginnt die gewählte Erwachsenenvertretung und wann endet sie? 32
6Was kostet eine gewählte Erwachsenenvertretung?  33
FGESETZLICHE ERWACHSENENVERTRETUNG  34
1Was ist die gesetzliche Erwachsenenvertretung?  35
2Wer kann gesetzlicher/gesetzliche Erwachsenenvertreter/in sein?  35
3Wie wird eine gesetzliche Erwachsenenvertretung errichtet?  36
4Wofür ist der gesetzliche Erwachsenenvertreter/die gesetzliche
Erwachsenenvertreterin zuständig?  36
5Wann beginnt die gesetzliche Erwachsenenvertretung und wann endet sie? 37
6Was kostet eine gesetzliche Erwachsenenvertretung?  37
GGERICHTLICHE ERWACHSENENVERTRETUNG  39
1Was ist die gerichtliche Erwachsenenvertretung?  40
2Wer kann gerichtlicher/gerichtliche Erwachsenenvertreter/in sein?  40
3Wie kommt es zur gerichtlichen Erwachsenenvertretung? Wie läuft das
gerichtliche Verfahren ab?   41
aAbklärung (Clearing) durch den Erwachsenenschutzverein  41
bPersönliches Gespräch mit dem/der Betroffenen (Erstanhörung) 42
cVertreter/in für das Verfahren (Rechtsbeistand)  42
dEinstweilige Erwachsenenvertretung  42
eSachverständigengutachten   42
fMündliche Verhandlung   43
gGerichtliche Entscheidung (Beschluss)  43
hGenehmigungsvorbehalt   44
iAngehörige   44
4Wofür ist der/die gerichtliche Erwachsenenvertreter/in zuständig?  45
5Wann beginnt die Vertretung, wann endet sie?  45
6Was kostet eine gerichtliche Erwachsenenvertretung?  46
aVerfahrenskosten   46
bPflegschaftsrechnung   46
cAufwandersatz   47
dEntschädigung   47
eEntgelt   47
HDAS A–Z DES ERWACHSENENSCHUTZRECHTS  49
IWICHTIGE ADRESSEN   56
JANHANG: MUSTER   59
1Antrittsbericht / Lebenssituationsbericht  60
2Rechnungslegung   70




[ #SozialeSicherheit ] Informationsbroschüre Heimaufenthaltsgesetz



Heimaufenthaltsgesetz - Information über den Umgang mit Freiheitsbeschränkungen in Altenheimen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und Krankenanstalten.

Unter dem Titel „Heimaufenthaltsgesetz – Information über Bewohnerrechte" ist 2005 die Broschüre der Bewohnervertretung erstmals erschienen. Für in der Pflege Tätige werden das HeimAufG und die Auswirkungen auf die Praxis in den Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen beschrieben.

Aus dem Inhalt:
  • Rechte für Bewohnerinnen und Patientinnen, die Bewohnervertreterin
  • Die persönliche Freiheit und das Heimaufenthaltsgesetz
  • Geltungsbereich des Heimaufenthaltsgesetzes
  • Freiheitsbeschränkung
  • Zulässigkeit der Freiheitsbeschränkung
  • Anordnung und Vornahme einer Freiheitsbeschränkung
  • Dokumentationspflichten
  • Aufklärungs- und Verständigungspflichten – Meldepflichten
  • Selbst gewählte und gesetzliche Vertreterinnen
  • Rechte und Pflichten der Bewohnervertreterin
  • Gerichtliches Überprüfungsverfahren
  • Amtshaftung
  • Wer sind die Bewohnervertreterinnen?


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Freitag, 25. Mai 2018

[ #Commons ] Commons - Neue Perspektiven in der Armutsbekämpfung


Im Mittelpunkt steht hierbei, gemeinsam Ressourcen zu nutzen und zu pflegen, Regeln auszuhandeln, sich die Welt anzueignen, ohne sie in Besitz zu nehmen.

Aufbauend auf den Arbeiten der Wirtschaftsnobelpreisträgerin Elinor Ostrom untersuchen die Autor_innen die Bedeutung der gemeinschaftlichen Organisation von Gemein- und Allmendegütern für gerechtere Gesellschaften, bessere Verteilung und mehr Teilhabe.
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