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Donnerstag, 21. September 2017

[ #bürgerjournalist ] Zukunftspfade und Sackgassen: Wohin geht der Online-Journalismus?


In der Publikationsreihe netzwerk-recherche -Werkstatt liegt der 18. Band vor: Online-Journalismus : Zukunftspfade und Sackgassen. In rund 30 Aufsätzen und Interviews äußern sich bekannte deutsche Netzjournalisten, Wissenschaftler und Blogger, ergänzt um einen Serviceteil.

Wie soll ein hochwertiger Online-Journalismus künftig finanziert werden? Wann werden die Verlage bequeme Zahlungsmodelle einführen? Bedroht Google die großen Nachrichtenseiten? Welche Rolle spielt die Nutzerbeteiligung? Wie kann mit Journalismus im Netz Geld verdient werden? Seit mehr als 15 Jahren publizieren Journalisten im Netz und es stellen sich mehr denn je Fragen. Einschätzungen und Bestandsaufnahmen bietet die 18. Werkstatt des netzwerk recherche mit dem Titel „Online-Journalismus“.

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Vorwort (S. 6)
So geht’s nur im Netz: das Besondere am Online-Journalismus
Nea Matzen (S. 9)
"Jeder legt sich seine eigene Strategie zurecht"
Interview mit Stefan Plöchinger (S. 24)
"Am Ende zählt die Geschichte – und nicht das Medium"
Interview mit Nea Matzen (S. 31)
Verschwinden oder Wandel des Journalismus im Internet?
Prof. Dr. Christoph Neuberger (S. 36)
"Nutzerbeteiligung ist das A und O für den Qualitätsjournalismus"
Interview mit Ulrike Langer (S. 46)
Und sie wissen immer noch nicht, was sie tun sollen
Rainer Meyer alias Don Alphonso (S. 53)
Elf Thesen zum Qualitätsjournalismus im Internet
Hans-Jürgen Jakobs (S. 58)
"Hört auf die digitalen Vordenker!"
Interview mit Thomas Knüwer (S. 61)
Die dritte Medienrevolution frisst ihre Cousins
Markus Reiter (S. 66)
Die digitale Öffentlichkeit und die Krise des Journalismus
Stefan Münker (S. 69)
"Das Netz macht Nachrichten zum kollaborativen Element"
Interview mit Alexander von Streit (S. 77)
Journalismus im Webstuhl
Jan Söfjer (S. 83)
"Mit angezogener Handbremse"
Interview mit Prof. Dr. Lorenz Lorenz-Meyer (S. 89)
Recherchefreie Zone: Das Lokale
Ein Werkstattbericht über das Heddesheimblog
Hardy Prothmann (S. 94)
"Dieser schreckliche Stotterjournalismus!"
Interview mit Marian Semm (S. 99)
Sagen Sie uns Ihre Meinung! Aber was sagt die uns?
Christian Pfaffinger, Nina Springer (S. 105)
"Wir müssen uns auf die Gegebenheiten des digitalen Raums einlassen"
Interview mit Dirk von Gehlen (S. 111)
Journalistische Glaubwürdigkeit durch Klarnamen bei der Kommentarfunktion
Markus Hofmann (S. 115)
"Keine großen Mängel im Pressekodex"
Interview mit Lutz Tillmanns (S. 121)
Journalismus 2.0: Neue Werkzeuge für die journalistische Arbeit
Anton Simons (S. 126)
"Nicht so richtig fasziniert von Facebook & Co."
Interview mit Christian Bartels und Christoph Schultheis (S. 133)
Bloggen für eine Nachrichtenseite – aber wie?
Sonja Riegel (S. 137)
Social Payments – Prozess statt Produkt
Bernd Oswald (S. 145)
"Priorität hat die Einbindung partizipatorischer Elemente"
Interview mit Jörg Sadrozinski (S. 149)
"Luft nach oben ist immer"
Interview mit Sophie Burkhardt (S. 152)
Blogger sind in der Regel meinungsfreudig
Interview mit Thomas Mrazek (S. 155)
Originäre Inhalte, Aggregation von Information, Einordnung von
Information wird wichtiger
Interview mit Peter Schink (S. 162)
Hochwertiger Online-Journalismus vereint die Stärken aller Mediengattungen
Interview mit Dr. Christian Stöcker (S. 165)
"Verlage müssten mehr in Qualität investieren"
Interview mit Alfons Pieper (S. 169)
Serviceteil
Links (S. 173)
Lokal-Blogs (S. 179)
Wichtige Websites für den Online-Journalismus (S. 180)
Literaturauswahl (S. 182)
Standards der Online-Recherche – Was Journalisten können und kennen müssen
Ulf Grüner und Albrecht Ude (S. 185)
Autoren (S. 190)
Impressum (S. 192)

Mittwoch, 20. September 2017

[ #Kommunalpolitik ] Fünf Hebel für Nachhaltigkeitsprozesse auf Gemeindeebene

Nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene voranzutreiben erfordert, politische, verwaltungsinterne und gesellschaftliche Prozesse mit vielen Beteiligten und unterschiedlichen Interessen am Leitbild nachhaltiger Entwicklung auszurichten und zu verändern.
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Dienstag, 19. September 2017

[ #kommunikation ] Pressetext für Veranstaltungen: Die sieben W-Fragen

Schreibe keine Wetterberichte, schreibe faktenhaltige Nachrichten!

Wenn Sie eine erfolgreiche Pressemeldung zu einer Veranstaltung unterbringen wollen, denken Sie an die "Sieben W-Fragen": was, wo, wann, wer, wem, wozu, wie? Das rät die Pressearbeiterin des Österreichischen Büchereiverbandes Barbara Brunner. Ihr kurzes zweiseitiges PDF-Manuskript ist höchst hilfreich.
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Montag, 18. September 2017

[ #praxis] Zeitkiller Besprechung: Sieben Ratschläge

By Alex Rio Brazil - Own work, CC BY-SA 3.0
Ehrenamtliche und Mitarbeiter kapitulieren oft wegen vieler Termine mit wenig Nutzen.

Sitzungsfreier Tag. Eine Besprechung folgt auf die nächste, während sich auf dem Schreibtisch die Arbeit stapelt: Als Konsequenz aus diesem Alltag vieler Fachkräfte hat gut die Hälfte der deutschen Unternehmen einen konferenzfreien Tag eingeführt. Doch der führt nicht automatisch zu einer höheren Produktivität der einzelnen Mitarbeiter. Dies ist ein Ergebnis der Studie Workplace Survey 2009, für die der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half über 6.000 Personal- und Finanzmanager in 20 Ländern befragt hatte.
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Donnerstag, 14. September 2017

[ #Kommunalpolitik ] Self-Audits zur Korruptionsprävention in Gemeinden

[Checklist] Transparency Deutschland hat eine Checkliste entwickelt, anhand derer Gemeinden korruptionsrelevante Risikozonen in ihrem Betrieb erkennen können.

Definition Korruption. Unter Korruption versteht Transparency International den Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil. Korruption gefährdet die soziale und demokratische Ordnung, sie unterhöhlt die Prinzipien der Gleichheit vor dem Gesetz und des freien Wettbewerbs. Die materiellen Schäden, die der Allgemeinheit durch Korruption zugefügt werden, sind immens.

Korruptionsspitze Kommune. Aus Sicht von Transparency Deutschland hat die Korruptionsprävention auf kommunaler Ebene eine besondere Bedeutung, statistisch werden hier die meisten Korruptionsfälle festgestellt und verfolgt.

In Kommunen sind die handelnden Akteure – Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger, Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Wirtschaft, Parteien, Medien - oft auch im persönlichen Bereich eng miteinander verbunden. Die besondere Nähe der Entscheidungsträger birgt die Gefahr von Filz und Strukturen von „Geben und Nehmen“. Korruptionsgefährdete Bereiche im kommunalen Umfeld sind vor allem dort anzunehmen, wo auf Aufträge, Fördermittel oder auf Genehmigungen, Gebote und Verbote Einfluss genommen werden kann.

Privatisierung fördert Korruption. Die Vergabe öffentlicher Aufträge ist mit hohen Korruptionsrisiken verbunden. Korruption führt hier zu überhöhten Preisen oder zu verminderter Qualität der Leistungen. Besondere Aufmerksamkeit verlangen die kommunalen Unternehmen, da sie sich – oft in privatrechtlicher Form – weitgehend der Steuerung und Kontrolle durch die Mehrheitsgesellschafterin Kommune

Kommunale Unternehmen sind in Deutschland allerdings mittlerweile für mehr als 60 % aller kommunalen Investitionen verantwortlich. Im Rahmen eines Neuen Kommunalen Finanzmanagements / Rechnungs- und Steuerungswesens sind sie Teil des Konzerns Stadt / Kreis und sollten daher gleichermaßen wie die Kernverwaltung die Kriterien der Korruptionsbekämpfung und –prävention respektieren.

Transparenzgebot. Transparency Deutschland fordert auf kommunaler Ebene ein Höchstmaß an Öffentlichkeit und Transparenz. Gerade bei wesentlichen Entscheidungen z.B. über Privatisierungen, Grundstücksverkäufe und Nutzungstarife sind eine aktive Öffentlichkeitsarbeit und weitgehende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erforderlich.

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Mittwoch, 13. September 2017

[ #Antirassismus ] Broschürendownload: Zwischen Propaganda und Mimikry – Neonazi-Strategien in Sozialen Netzwerken

Wenn jemand auf seinem Facebook-Profil ein Bild des Cartoon-Held Bart Simpson postet, kann der bestimmt kein Nazi sein. 

Das ist doch eine amerikanische Fernsehserie, die kann deutschen Nazis eigentlich nicht gefallen. Aber warum steht auf Barts Pullover „Fuck off Israel“? Und daneben „Nationaler Sozialismus jetzt“?

Neonazis nutzen Soziale Netzwerke intensiv und professionell. Dabei haben sie bemerkt, dass sie mit Rechtsextremismus der alten Schule nur die eigene Szene beeindrucken, der sie gern „GrüSSe“ schicken. Wenn sie sich aber gegen Kindesmissbrauch engagiert zeigen, Diskussionen mit angeblich selbsterlebten Multikulti-Horrorgeschichten „bereichern“ und jugendkulturelle Codes verwenden, gelingt es ihnen erschreckend oft, sich in Diskussionen zwischen Demokratinnen und Demokraten einzuklinken und dort Rassismus, Demokratiefeindlichkeit oder Bedrohungen gegen Andersdenkende zu platzieren – in der Hoffnung, langsam, aber sicher mit ihren hasserfüllten Ideen gesellschaftliche Normen zu verschieben.

Welche Nazis in Sozialen Netzwerken unterwegs sind, was sie dort genau tun, welche Codes sie verwenden und wie sie versuchen, nicht-rechte Jugendliche und Erwachsene anzusprechen, erläutert eine neue Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung, gefördert vom deutschen Bundesjustizministerium: „Zwischen Propaganda und Mimikry – Neonazi-Strategien in Sozialen Netzwerken“ .

Die Broschüre fußt auf der Recherchearbeit der unabhängigen journalistischen Website www.netz-gegen-nazis.de und aus dem Projekt „no-nazi.net – Für Soziale Netzwerke ohne Nazis“ (gefördert vom deutschen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Freudenberg-Stiftung und Google Deutschland).

Aus dem Inhalt:
  • Das Modellprojekt "no-nazi.net - Für Soziale Netzwerke ohne Nazis"
  • Archetypen (von Autonomen Nationalist/innen bis zu Metal, NSBM und nordischem Kult)
  • Strategien (von Bürgerlicher Ansprache bis Propaganda-Spam)
  • Themen (von Meinungsfreiheit bis "Volkstod" als Popkultur)
  • Was wir tun: Ein Tag beim Monitoring
  • Sandys Weg in die rechtsextreme Szene der Sozialen Netzwerke
  • Gemeinsam aktiv für Soziale Netzwerke ohne Nazis - was wir alle tun könn
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Dienstag, 12. September 2017

[ #Demografie ] Studie: Hohes Alter, aber nicht für alle


Die unbeantwortete Pensionsreformfrage: Wie sich die soziale Spaltung auf die Lebenserwartung auswirkt.  

Die Gesundheit und damit die Lebenserwartung werden wesentlich von zweiFaktoren bestimmt: dem Sozialstatus und dem Bildungsgrad. 

In vielen Industrieländern ist die Gesellschaft gespalten in Gruppen, die ein sehr hohes Alter erreichen und dabei lange fit und gesund bleiben, und weniger Privilegierte, die tendenziell eher riskante Verhaltensweisen pflegen, denen der Lebensstress zusetzt, die häufiger erkranken und frühersterben. 

Besonders deutlich zeigt sich das in den USA, wo die Differenz zwischen demBezirk (County) mit der höchsten und jenem mit der niedrigsten Lebenserwartung rund 20 Jahre beträgt. Aber auch in Deutschland gibt es große regionale und soziale Unterschiede. Und die Schere scheint sich weiter zu öffnen.

Zudem treibt die zunehmende Alterung die Gesundheitskosten hoch. Alles in allem heißt das: Selbst wenn Einzelne Altersrekorde erreichen, dürfte es künftig schwieriger werden, den Durchschnitt zu erhöhen. Auch in den Teilen der Welt, die in Entwicklung begriffen sind, ist der weitere Zuwachs an Lebenszeit teilweise gefährdet. Immer noch sterben viel zu viele Menschen und vor allem Kinder unter fünf Jahren an Infektionskrankheiten.

Berlin-Institut. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung ist ein unabhängiger Thinktank, der sich mit Fragen regionaler und globaler demografischer Veränderungen beschäftigt. Das Institut wurde 2000 als gemeinnützige Stiftung gegründet und hat die Aufgabe, das Bewusstsein für den demografischen Wandel zu schärfen, nachhaltige Entwicklung zu fördern, neue Ideen in die Politik einzubringen und Konzepte zur Lösung demografischerund entwicklungspolitischer Probleme zu erarbeiten.

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INHALT
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE 2
1. DIE AUSGANGSLAGE 3
2. WAS VERLÄNGERT, WAS VERKÜRZT DAS LEBEN? 10
3. DIE FOLGEN DES LÄNGEREN LEBENS 16
4. GROSSE UNTERSCHIEDE  21
4.1 USA  21
4.2 DEUTSCHLAND 24
4.3 OSTEUROPA  25
4.4 ENTWICKLUNGS- UND SCHWELLENLÄNDER 26
5. WIE GEHT ES WEITER? 31
6. WAS TUN? 36
QUELLEN 38

[ #Kommunalpolitik ] Die Zukunft der Dörfer: Eine Studie zum Nach- und Überdenken

Zwischen Stabilität und demografischem Niedergang

Die Geburtenraten in vielen Staaten Europas liegen deutlich unter dem bestandserhaltenden Niveau, und mittlerweile kann auch die Zuwanderung den Rückgang der Einwohnerzahlen nicht mehr aufhalten. Das Deutsche Statistische Bundesamt erwartet darum, dass in Deutschland 2050 mindestens zwölf Millionen Menschen weniger leben als heute.
Die ärztliche Versorgung wird immer schwerer aufrecht zu erhalten, Schulen und Geschäfte schließen, Immobilien verlieren massiv an Wert – der demografische Wandel führt dazu, dass mehr und mehr Dörfer von einem rapiden Einwohnerschwund betroffen sind.
Gleichzeitig schafft der wirtschaftliche Strukturwandel zwar neue Arbeitsplätze – aber sie entstehen vor allem in den Metropolregionen, zu denen auch das ländliche Umland der Großstädte gehört. In ländlich-peripheren Gebieten geht dagegen Beschäftigung verloren. Besonders junge Menschen, und damit potenzielle Eltern, folgen dem Ruf der Zentren.

Vorschläge:
  • Die demografischen Veränderungen im demografisch schrumpfenden ländlichen Raum sind kaum aufzuhalten, geschweige denn umzukehren. Deshalb müssen sich die betroffenen Kommunen so gut es geht an den Wandel anpassen. Folgende Punkte sind dabei zu berücksichtigen:
  • Die zunehmende Ungleichheit der regionalen Lebensbedingungen sollte politisch akzeptiert werden.
  • Gesetzliche Vorgaben zu Standards der Infrastruktur sind zu überprüfen und an die schwindende Einwohnerzahl anzupassen, um ländliche Gemeinden von unnötigen Vorschriften und Kosten zu entlasten.
  • Kleine Orte sollten zu Großgemeinden zusammengeschlossen werden, die mit mehr Handlungsspielraum ausgestattet sind. Ortsübergreifend gewählte Bürgervertreter sollten entscheiden, wo welche Infrastruktur vorgehalten, wo nicht mehr investiert wird und wo Baugenehmigungen erteilt werden.
  • Für Planungsentscheidungen, die über den Rahmen von Gemeinden hinausgehen, sollten Regionalkontingente eingerichtet werden. Diese finanziellen Mittel würden den Regionen ohne detaillierte Zweckbindung zustehen. Über deren Verwendung sollte ein Beirat aus gewählten Vertretern der Gemeinden entscheiden, nachdem er sich zuvor auf ein realistisches Gesamtkonzept zur Entwicklung der Region geeinigt hat.
  • Für Orte, in denen nur noch wenige, ältere Bewohner zurückbleiben, sollten rechtzeitig Programme entwickelt werden, die umzugswillige Menschen finanziell dabei unterstützen, ihren Wohnsitz in stadtnähere und/oder infrastrukturell besser versorgte Orte zu verlegen.
  • Es sollte ein Fonds gegründet werden, der den Rückbau von Dörfern und den Abriss von Schrottimmobilien finanziert. So können Ortsbilder attraktiv bleiben und nicht mehr benötigte Flächen an die Natur zurückgegeben werden.
  • Die Nutzung regenerativer Energien bietet für den ländlichen Raum eine neue Möglichkeit der Wertschöpfung. Das Land sollte die Chance nutzen, Modelle für eine nachhaltige Energieversorgung zu erarbeiten und gleichzeitig neue Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten zu schaffen.
  • Und nicht zuletzt müssen die Bürger offen über die voraussichtliche Entwicklung ihrer Dörfer informiert werden, damit sie rechtzeitig wichtige Entscheidungen zu ihrer eigenen Lebensplanung treffen können.
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[ #Kommunalpolitik ] Leitfaden: Online-Konsultation


Praxisempfehlungen für die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger über das Internet  


Bürgerhaushalt, Leitbildentwicklung,Stadtplanung: in diesen Themengebieten werden vermehrt Beteiligungsverfahren über das Internet durchgeführt.

Die Bertelsmann Stiftung hat gemeinsam mit dem deutschen Innenministerium, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und der Freien und Hansestadt Hamburg einen Leitfaden zu Online-Konsultation herausgegeben.

Er richtet sich an Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung sowie an die Mitarbeiter, die für die Umsetzung verantwortlich sind. Die Broschüre informiert über die Möglichkeiten und Grenzen von Online-Beteiligung, hilft, geeignete Vorhaben zu finden und zeigt an Hand von zwölf Beispielen, wie Online-Konsultationen erfolgreich durchgeführt werden können. Nicht nur für die Zivilgesellschaft, auch für politische Mandatsträger, Entscheidungsträger und Mitarbeiter öffentlicher Verwaltungen, insbesondere im Bereich E-Government und IT, stellen die im Leitfaden beschriebenen Handlungsweisen eine wertvolle Hilfe dar.

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Vorwort der Herausgeber 6
Nutzungshinweis 8

Teil A: Warum über das Internet beteiligen? – Potenziale und Voraussetzungen für Online-Beteiligung 9
1. Online-Beteiligung in Deutschland – Ein Überblick über aktuelle Entwicklungen und zentrale Anwendungsfelder 10
2. Warum konsultieren? Was ist der Nutzen? 18
3. Wie kann das Internet Beteiligung unterstützen? 21
4. Online ohne Offline? – Medienmix als Erfolgsfaktor 24
5. Welche Voraussetzungen sollten gegeben sein? 25

Teil B: Wie lassen sich Online-Konsultationen erfolgreich umsetzen? – Handlungsempfehlungen für die Praxis 29
1. Was ist zu tun? – Das Vorgehen im Überblick 30
2. Phase I: Klärung der Ziele und Rahmenbedingungen 31
2.1 Was soll mit der Konsultation konkret erreicht werden? 31
2.2 Welche Stellen sollten eingebunden werden? 32
2.3 Was ist bei der Festlegung der Zielgruppe zu beachten? 34
2.4 Welche finanziellen und personellen Ressourcen werden benötigt? 36
2.5 Wie findet man den geeigneten Zeitpunkt und Zeitrahmen? 37
3. Phase II: Konzeption und Umsetzung des Verfahrens 39
3.1 Wie sieht der Gesamtablauf einer Online-Konsultation aus? 40
3.2 Auf welche Weise sollen sich die Teilnehmer einbringen können? 42
3.3 Welche Instrumente lassen sich für Online-Konsultationen einsetzen? 45
3.4 Wie kann das Verfahren strukturiert werden? 49
3.5 Was ist bei der Umsetzung zu beachten? 50
3.6 Wie lassen sich Online-Formate durch Offline-Angebote ergänzen? 51
4. Phase III: Durchführung der Konsultation 53
4.1 Wie lassen sich die Teilnehmer ansprechen und motivieren? 53
4.2 Was wirkt im Prozess motivierend – was nicht? 57
4.3 Wie lässt sich die Qualität der Beteiligung fördern? 60
5. Phase IV: Auswertung und Abschluss 61
6. Zusammenfassung: Grundsätze erfolgreicher Online-Beteiligung 62

Anhang 64
1. Steckbriefe erwähnter Online-Konsultationen 65
Raumordnung/Stadplanung 66
Agenda- und Politikfeldgestaltung 71
Gesetzgebung 73
Haushaltsplanung 76
2. Checklisten 79
1. Checkliste Klärung von Zielen und Rahmenbedingungen 79
2. Checkliste Verfahrensgestaltung 80
3. Checkliste Durchführung 81
4. Checkliste Auswertung und Abschlussbericht 82
3. Weiterführende Literatur 83
1. Leitfäden für Öffentlichkeitsbeteiligungen und Konsultationen 83
2. E-Partizipation 83
Impressum 86



[ #raumplanung ] Alpine Siedlungsmodelle


Alpine Siedlungsmodelle | Städtebauliche Leitprojekte | Exemplarische Einzelqualitäten | Zeitgemäßes und ortsgerechtes Bauen im ländlich geprägten Raum

Der durchwegs ländlich geprägte Alpenraum war in den vergangenen Jahrzehnten einem enormen Erschließungsdruck ausgesetzt. Die Besonderheit und die Vielfalt der Kulturlandschaften wich einer zunehmenden Uniformität und anonymen Urbanisierung. Häufig bestimmen eben ingenieurtechnische Infrastrukturen (für Wassernutzung, Straße, Bahn) die Talräume, die alten Siedlungsstrukturen verkümmern zu marginalen Resten, die Kulturlandschaft vermindert sich. Technische Verbauungen müssen vermehrt die Talräume vor Erosion und Lawinen schützen.

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[ #Zivilgesellschaft ] Ein neuer Gesellschaftsvertrag - Rahmungen für Corporate Citizenship

Alles könnte so einfach sein: Der Staat erlässt und vollzieht Gesetze. Die Bürgergesellschaft sorgt für Gemeinsinn und Solidarität. Und die Wirtschaft kümmert sich ums Geschäft. Warum sollten sich Unternehmen gesellschaftlich engagieren?

Weil sich die Arbeits- und Verantwortungsteilung zwischen Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft strukturell verändert hat. Serge Embacher und Roland Roth gehen diesen Veränderungen in einem Paper nach, zeigen Entwicklungen auf, die uns von früheren Formen der gesellschaftlichen Arbeits- und Verantwortungsteilung trennen, und öffnen Perspektiven, wie ein Neuer Gesellschaftsvertrag Konturen gewinnen kann.

Corporate Citizenship. Corporate Citizenship steht in diesem Sinne dafür, dass die gesellschaftliche Arbeits- und Verantwortungsteilung zwischen Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft im Umbruch ist. Das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen ist weder philanthropisches Sahnehäubchen auf einem im Prinzip wohlgeordneten Gemeinwesen noch Ausfallbürge für Staats- (und Zivilgesellschafts-?)versagen, sondern Ausdruck und Triebkraft tiefsitzender gesellschaftlicher Veränderungen mit ungewissem Ausgang.

Diese scheinbare Unübersichtlichkeit bildet den Kontext für gesellschaftlich engagierte Unternehmen, und sie stellt Corporate-Citizenship-Verantwortliche vor ganz ähnliche Herausforderungen wie Entscheidungsträger und -trägerinnen in gemeinnützigen Organisationen und Politik. Diese Tätigkeiten erfordern enorme Orientierungskompetenzen und die Fähigkeit, in wechselnden Konstellationen handlungs- und kommunikationsfähig zu bleiben.

Die Autoren:
  • Prof. Dr. Roland Roth (geb. 1949) ist Professor für Politikwissenschaft am Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH). Er arbeitete als Research Fellow an der University of California in Santa Cruz (UCSC) und am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) sowie als Gastprofessor an der Universität Wien. Sein wissenschaftliches und politisches Interesse gilt vor allem den Themenfeldern Demokratie, Bürger- und Menschenrechte – u. a. als Mitbegründer des „Komitees für Grundrechte und Demokratie“ (Köln), als sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“ und in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten von Stiftungen zu den Themen Kinder- und Jugendbeteiligung, Integration und Rechtsextremismus.
  • Dr. Serge Embacher (geb. 1965) ist Politikwissenschaftler und Publizist. Nach dem Studium der Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaft promovierte er mit einer Arbeit über kritische Theorie der Öffentlichkeit. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Bürgergesellschaft und Demokratiepolitik. Seit Januar 2010 ist er Leiter der Koordinierungsstelle des Nationalen Forums für Engagement und Partizipation beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE).

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Inhaltsübersicht 
Editorial
Zusammenfassung
I. DER SOZIALE WANDEL UND DIE FOLGEN
II. WOZU ÜBERHAUPT EINEN GESELLSCHAFTSVERTRAG?
III. DIAGNOSE DES ALTEN GESELLSCHAFTSVERTRAGS
IV. GESELLSCHAFTLICHE LEITBILDER
V. ZUR BEDEUTUNG VON DEMOKRATIE UND ÖFFENTLICHKEIT
VI. ELEMENTE DES NEUEN GESELLSCHAFTSVERTRAGS
VII. GESELLSCHAFTSVERTRAG UND GESELLSCHAFTSVERTRÄGE
VIII. PRAKTISCHE RELEVANZ UND GESELLSCHAFTLICHE PRAXIS
IX. FAZIT

Donnerstag, 31. August 2017

[ #Gerechtigkeit ] Free eBook: Thomas Piketty und die Verteilungsfrage

326 Seiten gedrängte Information von erstklassigen Autoren als kostenlosen Download. Preis ansonsten im Buchhandel: 8,30 EUR.

Thomas Piketty hat mit seinem Werk „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ großes Aufsehen erregt und mannigfaltige Diskussionen in einer breiteren Öffentlichkeit entfacht. Dieser Sammelband diskutiert ausgewählte theoretische und empirische Aspekte des Werkes mit einem speziellen Fokus auf Deutschland. Dadurch sollen einerseits die Verständlichkeit von Pikettys Analysen erhöht und der Zugang zu spezifischen Teilaspekten erleichtert werden. Zugleich soll zur kritischen Auseinandersetzung mit Pikettys Ergebnissen und den daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen aber auch mit seiner Rezeption in Deutschland angeregt werden.
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Sonntag, 20. August 2017

[ #Heim ] Wohnen im Alter: Arbeitsheft «hinhören, mitdenken, unterstützen»

Ethisches Verhalten im Heim-Alltag:

  • Das Recht auf
  • Würde und Achtung
  • Selbstbestimmung
  • Information
  • Gleichbehandlung
  • Sicherheit
  • Qualifizierte Dienstleistung
  • Wachstum der Persönlichkeit
  • Ansehen

Im Berufsalltag, der geprägt ist von Routine und Stress, bleibt oft wenig Zeit, das eigene Handeln zu reflektieren und mit anderen zu diskutieren. Dabei sind es gerade Alltagsituationen, in welchen nicht selten unbewusst ethische Verhaltensgrundsätze verletzt werden. . Die vorliegenden Hilfsmittel behandeln das Thema Ethik in Pflege und Betreuung auf eine humorvolle und ansprechende Art. Die Geschichten sind aus dem Heimalltag vertraut. Die Unterlagen basieren auf den «Grundlagen für verantwortliches Handeln in Alters- und Pflegeheimen» von Curaviva Schweiz.

Das Arbeitsheft thematisiert ethisch problematische Verhaltensweisen und heikle Fragen in kurzen, als Comic gezeichneten Szenen. Dabei stehen alltägliche Herausforderungen wie Zeitdruck, Kommunikationspannen, schwierige Entscheidungen oder unangenehmen Massnahmen im Zentrum. Die angesprochenen Probleme regen zum Diskutieren an.



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[ #Familie ] Protestanten einen mutigen Schritt weiter: Die neue Familie

Ein mutiger Schritt der deutschen evangelischen Kirche.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Berlin hat eineneue Orientierungshilfe zum Thema Familie publiziert. Sie steht als PDF-Und HTML-Version online.  Kath.net ein konservatives österreichisches (schweizerisch/liechtensteinisches) Online-Magazin im Geiste der Gegenreformation schimpft und hofft auch gleich, dass das Papier "ein weiterer Schritt der evangelischen Kirche in Richtung Beliebigkeit – und damit in die Bedeutungslosigkeit" sei.

Die schnöden fundamentalen Bibelzitatsammler haben hundert Einwände gegen das neue EKD-Paper und sehen die Ehe als göttliche Institution in Gefahr. Dass solches Denken schon allein eine Blasphemie ist - denn wie sollte eine "göttliche Institution" je in Gefahr sein, lassen sie dabei offen. Dass sich nicht nur die Welt, das Weltbild sondern auch die Beziehungsmuster verändert haben, das wollen diese katholischen Bibelexegeten nicht (ein)sehen, sie sind im Besitze der biblischen Wahrheit und damit steht sie über der Wirklichkeit.

Das Evanglische Ratspapier hingegen siedelt die Familie dort an wo sie realiter ist, nämlich ständig "Zwischen Autonomie und Angewiesenheit". Dabei meint sie mit Familie keineswegs nur Vater + Mutter + Kind. Überspitzt formuliert könnte man der konservativen gegenreformatorischen Kritik auch sagen, dass die evangelische Orientierungshilfe auch die  katholischen Pfarrerhaushalte als vollwertige Familie mit einbezieht.


Die Kernaussagen der Orientierungshilfe:

Zwischen Autonomie und Angewiesenheit - Familienleben heute. „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“ Bereits in den ersten Kapiteln der Bibel wird deutlich, dass Menschen zur Gemeinschaft bestimmt und auf Liebe, Fürsorge, Erziehung und Pflege angewiesen sind. Gleichzeitig gehört der Wunsch nach Erkenntnis, Entdeckung, nach Entwicklung und Eigenständigkeit konstitutiv zum Menschsein. In der Ambivalenz von Angewiesenheit und Autonomie wird Familienleben erfahren. Ehe, Partnerschaft, Verantwortung für Kinder, Pflegebedürftige und Kranke werden geprägt durch Bildungsprozesse, die Bedingungen des Erwerbslebens und die gesellschaftliche Gestaltung von Lebensrisiken. Um eine evangelische Verständigung über Ehe, Familie und Partnerschaft zu versuchen, geht es zunächst um eine Ortsbestimmung. Dabei fallen aktuelle Trends in Familienleben und Partnerschaftsverhalten auf: die spätere Familiengründung und der Rückgang von Eheschließungen, die Vervielfältigung von Familienformen, das Auseinanderdriften der sozialen Lebenslagen und die steigende Kinderarmut, schließlich gibt es mehr Familien mit Migrationshintergrund.

Familie und Ehe im Wandel. Eine breite Vielfalt von Familienformen ist, historisch betrachtet, der Normalfall. Die bürgerliche Familie als Ideal entwickelte sich erst im 18. Jahrhundert durch die Trennung von männlicher Erwerbswelt und weiblicher Familiensphäre mit Haushalt und Kindererziehung. Dieses Ideal setzte sich zunächst langsam und erst nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik als Lebensform für alle durch. Die DDR dagegen erhob die gleichberechtigte Ehe mit zwei in Vollzeit erwerbstätigen Eltern zum Leitbild und nahm dabei die Familie für die Erziehung der Kinder zur „sozialistischen Persönlichkeit“ gesetzlich in die Pflicht. In Westdeutschland zeigte sich nach der Einführung der verfassungsmäßig garantierten Gleichberechtigung eine wachsende Spannung zwischen der Gleichberechtigung der Frau und dem institutionellen Schutz von Ehe und Familie. Dabei war das Leitbild der bis 1977 gesetzlich geschützten so genannten Hausfrauenehe die Grundlage des Steuer- und Sozialversicherungsrechts. Die Hauptlast der Hausarbeit lag aber trotz der unterschiedlichen Ehe- und Familienkonzeptionen in beiden deutschen Staaten bei den Frauen, auch wenn es in der DDR quantitativ ausreichende Kinderbetreuung gab. Seit dem 19. Jahrhundert kritisierten die Frauenbewegungen die ungleiche Rechtsposition insbesondere der Mütter; damit haben sie schließlich wesentlich zum rechtlichen Wandel in Ehe und Familie beigetragen.

Verfassungsrechtliche Vorgaben und Leitbilder von Ehe und Familie. Die weitreichenden Änderungen im Familienrecht der letzten Jahre folgen einerseits dem Strukturwandel der Familie und tragen der neuen Vielfalt der Familienformen Rechnung, andererseits geben sie Regelungen vor, die der gesellschaftlichen Wirklichkeit vorauseilen. Die nachhaltigste Veränderung ist die Anerkennung eines erweiterten Familienbegriffs, die nicht nur die traditionelle Kleinfamilie, sondern auch alternative Lebensformen unter den institutionellen Schutz des Art. 6 Grundgesetz stellt. Ausschlaggebend hierfür ist einerseits das Kindeswohl, andererseits die Gleichberechtigung aller Mitglieder der Familie, die nun neben Frauen auch Kinder einbezieht.

Theologische Orientierung. Angesichts der Vielfalt biblischer Bilder und der historischen Bedingtheit des familialen Zusammenlebens bleibt entscheidend, wie Kirche und Theologie die Bibel auslegen und damit Orientierung geben. Ein normatives Verständnis der Ehe als „göttliche Stiftung“ und eine Herleitung der traditionellen Geschlechterrollen aus der Schöpfungsordnung entsprechen nicht der Breite des biblischen Zeugnisses. Wohl aber kommt bereits in der Schöpfungsgeschichte zum Ausdruck, dass Menschen auf ein Gegenüber angewiesen sind, an dem sich die eigene Identität entwickelt. In diesem Sinne ist die Ehe eine gute Gabe Gottes, die aber, wie das Neue Testament zeigt, nicht als einzige Lebensform gelten kann. Die den Kindern Gottes zugesagte gleiche Würde jeder und jedes Einzelnen jenseits von Geschlecht und Herkommen und die erfahrbare Gemeinschaft in Christus in all ihrer Unterschiedlichkeit fordert die vorfindlichen Ordnungen immer neu heraus. Deswegen versteht die Reformation die Ehe als „weltlich Ding“; sie ist kein Sakrament, sondern eine Gemeinschaft, die unter dem Segen Gottes steht. Ihre Aufgabe besteht in der Bewahrung und Weitergabe des Lebens in den vielfältigen Formen der Sorge für andere über die Generationen hinweg. Die kirchlichen Segenshandlungen sind ein Zeichen für liebevolle Zuwendung, für Kontinuität und immer neue Aufbrüche im Bund Gottes mit seinem Volk und damit eine Ermutigung, in allen Veränderungen einen gemeinsamen Weg zu wagen. Angesichts von Brüchen und Versagen sind sie zugleich Ausdruck der Rechtfertigung des Menschen allein aus Gnade. Protestantische Theologie unterstützt das Leitbild der an Gerechtigkeit orientierten Familie, die in verlässlicher und verbindlicher Partnerschaft verantwortlich gelebt wird.

Herausforderungen und Brennpunkte der Familienpolitik. Familien sind sinnstiftender Lebensraum und Orte verlässlicher Sorge. In Familien werden unverzichtbare Leistungen für Gesellschaft und Wirtschaft erbracht und sozialer Zusammenhalt gestiftet. Sie stehen nach wie vor an erster Stelle, wenn Menschen in Notlagen geraten. Andererseits werden Familien auch vor neue gesellschaftliche Erwartungen und Anforderungen gestellt und fühlen sich zum Teil erheblich überfordert. Alle Familien sind deshalb darauf angewiesen, dass ihre Leistungen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft anerkannt und unterstützt werden.

Zeit füreinander - Alltag und Fest. Gemeinsame Zeit in der Familie entsteht nicht von selbst, sondern muss aktiv von den Familienmitgliedern „hergestellt“ werden. Erwerbsarbeitszeit, Schule und Unterricht, Freizeit, Sport und ehrenamtliches Engagement finden in unterschiedlichen Rhythmen und zu unterschiedlichen Zeiten statt, stellen verschiedene Ansprüche an die Einzelnen und können miteinander kollidieren. Familien brauchen aber gemeinsame Zeit, um sich als zusammengehörig zu erfahren. Gemeinsame Feiern, Feste und Rituale stützen und stärken den Zusammenhalt. Unverzichtbar ist der Sonntag als gemeinsamer erwerbs-, schul- und einkaufsfreier Tag, an dem für Gottesdienst, Gemeinsamkeit und Muße Zeit ist.

Erwerbsarbeit und Sorgetätigkeiten in der Familie. Die Gleichzeitigkeit von Erwerbsarbeit und familiärer Sorge wird vor allem als Problem der Kinder und ihrer Mütter wahrgenommen. Erst in jüngster Zeit sind familienfreundliche Arbeitszeiten auch ein Thema für Väter. Die Zunahme der Mütter-Erwerbstätigkeit geht vor allem auf eine Zunahme von Teilzeitarbeit und prekärer Beschäftigung zurück; das Erwerbsarbeitsvolumen von Frauen hat dagegen nicht zugenommen.Gleichwohl hat das zumindest in Westdeutschland lange vorherrschende männliche Ernährermodell an Dominanz eingebüßt und ist durch vielfältige Arrangements abgelöst worden: das Ernährermodell mit der zuverdienenden Partnerin, zwei in Vollzeit erwerbstätige Elternteile, aber auch Frauen als Familienernährerinnen, insbesondere im Falle der Alleinerziehenden. Unabhängig davon, wie viele Stunden Frauen erwerbstätig sind, obliegt ihnen in jedem Fall die Hauptlast der Haus- und Sorgearbeit. Zwar hat der technische Fortschritt die Hausarbeit zum Teil erleichtert und verändert, doch ist das Stundenvolumen gleich geblieben. Haus-, Erziehungs- und Pflegearbeit in der Familie sind vor allem durch persönliche Beziehungen geprägt und nicht gleichermaßen von bezahlten Kräften leistbar. Wo das dennoch geschieht, handelt es sich häufig um Schwarzarbeit oder prekäre Beschäftigungsverhältnisse, in denen Hausarbeit auf andere Frauen, meistens Migrantinnen, verlagert wird.

Erziehung und Bildung. Die gesellschaftlichen Debatten über Bildung und Erziehung verändern sich: Galt bis vor Kurzem in Westdeutschland noch die Devise, dass Erziehung in der Familie stattfinde, der Kindergarten für ergänzende Betreuung zuständig sei und mit dem Schuleintritt der Bildungsweg beginne, so werden diese Zuordnungen heute grundlegend in Frage gestellt. Familien begegnen mehr denn je dem Anspruch, die Bildungsfähigkeit der Kinder zu verbessern, den Grundstein für qualifizierte Ausbildungen und Studienabschlüsse zu legen sowie für eine bessere Verwendbarkeit auf dem Arbeitsmarkt („employability“) zu sorgen. Dabei ist Bildung, wie Studien belegen, gerade in Deutschland nach wie vor von der sozialen Herkunft abhängig. Als einer der großen Bildungsträger kann die evangelische Kirche Familien bei der Erziehung im Hinblick auf Wertorientierungen und Identitätsbildung entscheidend unterstützen und Orientierungen bieten.

Generationenbeziehungen und Fürsorglichkeit. Familien sind Übungsstätten für soziales Lernen und bilden ein Netzwerk der Unterstützung zwischen den Generationen. Sie fördern die Weitergabe von Erfahrungen und begleiten die kommenden Generationen auf ihrem Weg ins Leben. In vielen Fällen bieten sie bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit nach wie vor Fürsorglichkeit und paktische Hilfe an. Trotz zunehmender Mobilität ist die wechselseitige familiäre Generationensolidarität, die sich auch in finanziellen Transfers von den Älteren an die Jüngeren ausdrückt, ungebrochen. Kinder schätzen ihre Eltern und Großeltern und erfahren von ihnen vielfältige Unterstützung und umgekehrt.

Häusliche Pflege. Pflegebedürftige werden immer noch überwiegend in Familien gepflegt. Dabei übernehmen Frauen ganz überwiegend diese Aufgabe. Angesichts des knapper werdenden familiären Pflegepotenzials - nicht zuletzt aufgrund von Veränderungen in der Arbeitswelt und des gesellschaftlichen Wandels - wachsen die Herausforderungen an die Sozialsysteme, wird ein weiterer Ausbau der pflegerischen und hauswirtschaftlichen Dienstleistungsangebote notwendig sein. Gleichzeitig ist die Verbesserung der kommunalen und nachbarschaftlichen Netze und eine Nahversorgung mit Produkten und Dienstleistungen des täglichen Lebens erforderlich, um den Verbleib in der eigenen Wohnung möglichst lange zu erhalten.

Gewalt in Familien. Gewalt in der Familie war bis in die 1980er Jahre tabuisiert, für sexuelle Gewalt an Kindern galt das bis in die jüngste Gegenwart. Das Ideal der Familie war geprägt vom Bild einer harmonischen, gewaltfreien Beziehung. Gewalt in der Familie ist jedoch die am meisten verbreitete Form von Gewalt und tritt als körperliche, psychische und sexuelle Gewalt oder auch als Vernachlässigung in Erscheinung. Betroffen von allen Formen sind Kinder (Jungen und Mädchen) und Frauen. Aber auch Männer erfahren Gewalt, allerdings ist deren Gefährdung außerhalb der Familie höher als bei Frauen, die Gewalt überwiegend im häuslichen Bereich erleben. Besonders problematisch sind Gewalterfahrungen von Kindern in der Familie, weil sie auf die Familie angewiesen und der Situation besonders hilflos ausgesetzt sind. Die Gefahr, dass noch Erwachsene eine solche Gewalterfahrung, die sie als Kinder nicht verlassen konnten, an die nächste Generation weitergeben, ist deshalb groß. Lange übersehen wurde, dass auch in der Pflege Gewalt erfahren wird - von Pflegebedürftigen wie von Pflegenden.
                           
Migration und Familienkulturen. Migration gehört zu den Erfahrungen jeder Zeit und Generation, schon biblische Geschichten berichten davon. Entscheidend ist, wie Einheimische und Zugewanderte ihr Zusammenleben gestalten. Das Ankommen in einer neuen Gesellschaft ist ein Generationenprojekt, das Migrantenfamilien dazu herausfordert, eine neue Balance von Herkunfts-Kultur und neuen kulturellen Einflüssen zu finden, um heimisch zu werden. Herausgefordert ist auch die einheimische Gesellschaft mit ihren kulturellen und religiösen Traditionen, mit ihren Familienbildern und Erziehungsstilen. Bikulturelles Aufwachsen bietet die Chance, Rituale und Lebensdeutungen unterschiedlicher Kulturen und religiöser Lebenszusammenhänge verstehen zu können und sich - bei allen Spannungen, die auch damit verbunden sind - auf die Suche nach einer eigenen kulturellen Identität und gestalteten Religiosität zu begeben. Gerade das Zusammenleben mit anderen Religionen erinnert die säkularisierte Gesellschaft erneut an die religiöse Prägung der Lebenszusammenhänge - von den Alltagsritualen wie Tisch- und Abendgebeten bis zu Hochzeiten und Beerdigungen.

Reichtum und Armut von Familien. Kinder zu erziehen erhöht statistisch gesehen das Armutsrisiko. Auch die sozialpolitischen Transfers können dieses Risiko nicht beseitigen, da sie die betroffenen Familien nicht zielgenau erreichen. Armut ist allerdings weit mehr als das Fehlen materieller Ressourcen. In armen Familien reduzieren sich auch die Bildungschancen der Kinder, die gesundheitliche Versorgung ist ungenügend, die sozialen Netze sind kleiner, die Angebote im Wohnquartier schlechter: Armut bedeutet geringere Teilhabe und geringere soziale Ressourcen. Insofern geht es bei der Armutsprävention nicht nur um Verteilungs-, sondern auch um Befähigungs- und Teilhabegerechtigkeit.

Familienpolitik als neue Form sozialer Politik. In der international vergleichenden Familienforschung und Sozialpolitik hat ein Perspektivenwechsel die besondere Bedeutung von Familien als wesentliche Faktoren allgemeiner Wohlfahrt und des gesellschaftlichen Reichtums hervorgehoben. Damit wurde einerseits offenbar, dass der westdeutsche Sozialstaat mit seinem tradierten Familienbild eine nachhaltige Familienpolitik versäumt hat, andererseits ist deutlich geworden, dass verlässliche Sorgearbeit für die vorangegangene und die nachkommende Generation einen wichtigen, bislang nicht ausreichend berücksichtigten Beitrag zum Bruttosozialprodukt leistet. Der Familie als gesellschaftlicher Institution kommt dabei für die Weitergabe des Lebens und den sozialen Zusammenhalt nach wie vor eine zentrale und unverzichtbare Rolle zu.

Wie Kirche und Diakonie Familien stark machen können. Kirche ist nach wie vor eine wichtige Ansprechpartnerin für Familien. Mit ihren Kasualien, Festen und Feiern begegnet sie Familien in Übergangssituationen, mit ihren Tageseinrichtungen für Kinder, Jugendtreffs und Schulen bietet sie Orte für Bildung, Erziehung und Begegnung, mit ihren diakonischen Diensten begleitet sie Familien in Krisensituationen. Dabei haben Gemeinden, Diakonie und Verbände oft ganz unterschiedliche Gruppen und Familien im Auge. Eine Zusammenarbeit von Kirche und Diakonie, die gemeinsame Entwicklung von Leitbildern und Angeboten und eine verstärkte Zusammenarbeit mit dritten Partnern in der Region sind deshalb unbedingt notwendig. Darüber hinaus sollten Kirchengemeinden ihre generationenübergreifende Arbeit bewusst ausbauen und die Gemeindezentren als Orte erlebten zivilgesellschaftlichen Engagements und erlebter Gemeinschaft gestalten. Angesichts des Strukturwandels von Familien haben Gemeinden und Familienzentren eine wachsende Bedeutung auch für die religiöse Erziehung und die Weitergabe des Glaubens.

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Inhalt
Vorwort   7
1. Zusammenfassende Thesen11
2. Zwischen Autonomie und Angewiesenheit –
Familienleben heute  20
3. Familie und Ehe im Wandel  31
4. Verfassungsrechtliche Vorgaben und Leitbilder
von Ehe und Familie im Familienrecht heute 43
5. Theologische Orientierung.54
6. Herausforderungen und Brennpunkte der
Familienpolitik.72
6.1 Zeit füreinander – Alltag und Fest 73
6.2 Erwerbsarbeit und Sorgetätigkeiten in der Familie 77
6.3 Erziehung und Bildung87
6.4 Generationenbeziehungen und Fürsorglichkeit97
6.5 Häusliche Pflege 103
6.6 Gewalt in Familien  107
6.7 Migration und Familienkulturen 115
6.8 Reichtum und Armut von Familien 119
7. Familienpolitik als neue Form sozialer Politik 125
8. Wie Kirche und Diakonie Familien stark machen können 132
9. Empfehlungen 141
Literaturhinweise 153
Mitglieder der Ad-hoc-Kommission 160

Samstag, 19. August 2017

[ #Antirassismus ] Schweizer Gundlagenpapier: Rassismusbekämpfung in Wohnanlagen

Der vom Schweizer Bundesrat 2007 verabschiedete Bericht Integrationsmassnahmen sieht eine gezielte Unterstützung von Projets urbains in Quartieren vor. 

Diese Quartierentwicklungsprojekte haben zum Ziel, die Lebensqualität in Quartieren mit besonderen Anforderungen nachhaltig zu verbessern und günstige Voraussetzungen für die gesellschaftliche Integration zu schaffen. Diese Quartiere werden von wirtschaftlich und sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen bewohnt und sind mit Schwierigkeiten im Zusammenleben konfrontiert; ihre Bausubstanz erlebt eine ungünstige Entwicklung und ganz allgemein wird ihre Lebensqualität durch verschiedene Mängel beeinträchtigt.

Programm Projets urbains - Gesellschaftliche Integration in Wohngebieten. Das Programm Projets urbains - Gesellschaftliche Integration in Wohngebieten bot kleineren und mittelgrossen Städten sowie Agglomerationsgemeinden finanzielle und technische Unterstützung. Diese Städte und Gemeinden haben mit belasteten Wohngebieten umzugehen und verfügen nicht über die geeigneten Instrumente, um die Missstände auf koordinierte und effiziente Weise anzugehen. Mit dem Programm sollen ein ganzheitlicher und nachhaltiger Prozess angestossen und negative Entwicklungen verhindert werden. Gleichzeitig verfolgt es das Ziel, die Sicherheit zu erhöhen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Die erste Phase des Programms Projets urbains läuft von 2008 bis 2011. Die am Programm beteiligten Bundesstellen haben beschlossen, das Programm mit einer zweiten Pilotphase (2012-2015) weiterzuführen.

Das Programm wurde durch eine departementübergreifende Steuergruppe begleitet. Diese umfasst das ARE, das Bundesamt für Migration (BFM), das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO), das Bundesamt für Sport (BASPO), die Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) und die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen (EKM). Das ARE übernimmt die operative Federführung. Es dient als Ansprechstelle des Bundes im Bereich Projets urbains. Die Evaluation der in der Pilotphase des Programms entfalteten Aktivitäten wird von einem externen Team durchgeführt.

Gundlagenpapier: Rassismusbekämpfung in Wohnanlagen. In der Schweiz (nicht nur dort!)bestehen noch kaum Erfahrungen, wie das Thema "Rassismusbekämpfung" im Rahmen von Quartierentwicklungsprojekte integrativ angegangen werden soll. Ziel ist, die "Rassismusbekämpfung" als Querschnittthema zu verstehen, mögliche Handlungsfelder zu erkennen und in den Projekten entsprechend zu beachten.

Die Fachstelle für Rassismusbekämpfung hat ein Grundlagenpapier erarbeit, in dem die verschiedenen Angebote der Fachstelle für das Programm Projets urbains vorgestellt werden. Das Papier zeigt gleichzeitig Handlungsfelder und Lösungsansätze im Bereich "Rassismusbekämpfung" im Rahmen von Quartierentwicklungsprojekte auf.


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