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Samstag, 4. Februar 2017

[ #demokratie ] Die politische Rolle der Öffentlichkeit (unter besonderer Berücksichtigung des Web 2.0)

"Wir befinden uns mit dem Übergang ins Internetzeitalter in der Postmoderne: Die  Moderne leidet an Auflösungserscheinungen („-post―), trägt jedoch den Aufschwung in eine nächste Moderne schon in sich." (S. 294)

Eine ausgesprochen kluge und saubere Dissertationsarbeit von Frau Ariane Windhorst aus dem Jahr 2010 steht kostenfrei (privat. "öffentlich") nutzbar im Internet, Damit ist die Arbeit selber bereits ein Beitrag und Beleg über die Kraft einer "neuen Moderne" die Web 2.0 bewirken kann.

Die Breite der Arbeit, die Fülle der zusammengetragenen Gedanken und Ideen für die Demokratie von der Antike bis zur unmittelbaren Gegenwart macht deutlich, dass der Diskurs über Öffentlichkeit heute ein globaler sein muss, dass er aber historisch ein europäisches Exportgut ist. Trotz beinahe 1000 Fußnoten wirkt die Arbeit nie eklektisch sondern zieht sich die Organisierung des Gemeinwohls durch Öffentlichkeit als roter Faden durch die gesamte Arbeit. Jede Fußnote ist das was Fußnoten sein sollten: eine Belegstelle. Eine Belegstelle für Öffentlichkeit als zentrales Element der Demokratie.

Kein Feind der Demokratie,keine Gefahrenquelle der Öffentlichkeit kann das Vertrauen der Autorin in eine gute Zukunft durch die Mittel der Öffentlichkeit erschüttern. Und Öffentlichkeit ist für sie auch in Zeiten des Internets noch immer Pressefreiheit, Informationsfreiheit, Medienfreiheit und journalistische Verantwortung. Sie zeigt auch, dass das Internet allein kein Heilmittel ist, dass die vielen Erzählungen die politische Identitätsfindung atomisieren kann, dass mehr Privates öffentlich wird als Öffentliches privat zugänglich.

Doch nie verliert sich die Arbeit in Gejammer über die Zustände - die nicht beschönigt und nicht verschwiegen sind -  sondern baut immer auf das Prinzip Hoffnung, vertraut immer darauf, dass es eine Zukunft gibt, erkennt in der Unordnung der Auflösungserscheinungen des Überkommenen bereits den Keim des Neuen.

Der Keim des Neuen entpflichtet aber den Weltbürger nicht, ist keine Ideologie der unsichtbaren Hand die alles zum Guten wendet. Es bedarf weiter, immer des Citoyen. Deshalb sollte dieses Kompendium nicht nur in keinem "virtuellen" Bücherregal eines politisch denkenden "Öffentlichkeitsarbeiters" fehlen, es muss auch gelesen und verstanden, in die tägliche Praxis implentiert werden,

 [citizen|BürgerIn|citoyen]
Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis sagt schon mehr als 1000 Worte:

Inhalt
INHALT 5
Vorbemerkungen 14
Prolog: Demokratie schwindet, wenn Öffentlichkeit schwindet 17
1 TEIL: RECHT 23
1.1 Politische Öffentlichkeit und Gerechtigkeit 23
Die Polis – Das Forum der Freien 24
Arendts Idee von einer gemeinsamen Welt 26
Politisches Handeln im Spiegel 27
Die Halle des Volkes ist der öffentliche Raum 28
Politische Öffentlichkeit ohne Medien 29
Buchdruck - Flugblätter- Presse- Revolten  31
Die Sphären und das Recht auf Freiheit  33
Arendt vs. Habermas: politisches Handeln vs. kommunikatives Handeln? 34
Presse macht Druck 36
Wirtschaft und politisches Handeln 38
1.2 Öffentliche Meinung als Wahrnehmung 39
Öffentliche Meinung als „unscharfer Zustand― 40
1.3 Wie viel öffentliche Freiheit ist rechtens? 42
Das Recht auf Freiheit in Staatsrechtsphilosophien 42
Machiavellis Fürst und die PR in Krisenzeiten 44
Hobbes Leviatan – ein öffentliches Monster 45
Montesquieu, Locke, Rousseau klären auf  46
Kants öffentliche Rechtslehre  47
Hegels Öffentlichkeit und ihr Recht auf Freiheit 48
Tocquevilles Presse im Zeitalter der Gleichheit  49
Marx/Engels herrschende Gedanken 50
Globale Gerechtigkeit - Weltbürgertum  52
Massendemokratie 53
Exkurs: Die Entstehung des Begriffs Demokratie nach Meier 57
Utilitarismus, Kapitalismus, Liberalismus, Globalisierung 57
Gerechtigkeit: Checks and Balances im Öffentlichen Raum 60
1.4 Strukturwandel der Öffentlichkeit im 20. Jahrhundert  64
Totalitarismus und Öffentlichkeit 64
Öffentlichkeit im Nationalsozialismus 66
Zensur, Geschichtsfälschung, Genozid 67
Exkurs: Rote Khmer und öffentliche Vergangenheitsbewältigung 68
Regression, Anomie, Weltlosigkeit und Gehorsam 69
Strukturwandel der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit.. 70
Aufbau nach dem „Nie wieder!―-Prinzip 70
Wer muss vor wem beschützt werden? 71
Die Bonner Medienrepublik - Mächte balancieren sich aus 72
Neu-Demokraten integrieren die alten Garden 77
Exkurs: Die Öffentlichkeit als Mitläufer  78
Strukturelle Belastung: Spießer gegen Jugend  79 7
Exkurs: „Spiegel-Urteil― 80
Politische Presse in der jungen Bundesrepublik 83
1960er: Eine Gegenöffentlichkeit entsteht: Counter-Culture  84
Die Öffentlichkeit spaltet sich: Junge Erwachsene scheren aus 84
Exkurs: Familie 84
Die Beat-Generation, Underground und Kontrakultur  85
„Mehr Demokratie wagen― 86
1970er: Weitere Teilöffentlichkeiten entstehen 87
Der Bruch: Fressen ihre Kinder die Demokratie? 90
Rechts-Links Polarisierung der Teilöffentlichkeiten 91
Verlangsamter Strukturwandel in den 1980ern:  94
Plurale Zivilgesellschaft ohne Sprengkraft 94
Atomgefahr atomisiert Widerstand 99
Die 90er unter Kohl: Das System bleibt stabil  102
Die neue Mitte: Alternativlosigkeit 104
1.5 Äußere und innere Feinde – Der Rechtsstaat garantiert „wehrhafte
Demokratie― 105
Aporie - das Recht, sich Rechte zu erkämpfen  105
Exkurs: La grande terreur  106
Exkurs: Herrschaftsbegrenzung statt Herrschaftsbegründung 107
Innere Feinde 110
Unerhörte erhalten politische Macht durch Öffentlichkeit 110
Öffentliche Moral contra Justitia 110 8
Reformer, Renegaten und Relegation 112
Zivilgesellschaft am Rande der Legalität – Antiautoritäre Autonome  116
Exkurs: Lyotards Legitimierung der Legitimierung  118
1.6 Strukturwandel der politischen Öffentlichkeit im 21. Jahrhundert  118
Die Berliner Republik: Das Recht zum Widerstreit wird genutzt 119
Öffentliche Kritik. 119
Bürokratie – Hegemonie der „Staatsdiener―  121
Licht ins Dunkel: Informationsfreiheit  123
Exkurs: Amtsgeheimnisse 124
Staatsräson in demokratischen Systemen der Moderne 125
9-11- PATRIOT Act – USA seit neun Jahren im Notstand? 126
Exkurs: Mc Carthys Hexenjagd  128
Fazit Recht: Checks and Balances im Öffentlichen Raum 128
2 TEIL: MACHT 131
2.1 Exkurs: Die Poesie der systemtheoretischen Biophysik des Staates 131
2.2 Politikmüdigkeit als Indikator für postdemokratische Tendenz?... 134
2.3 Presse und Parlament als Ersatz für die Polis  135
2.4 Deliberativer Mediendiskurs 136
Wählen – Macht und Ohnmacht der Öffentlichkeit 136
Wahlen entscheiden über Macht und Ohnmacht der Politiker  136
Nichtwählen als politisches Handeln? 139
Das passive Staatsbürgertum 143 9
Exkurs: Wie der Bremer Senat Nichtwähler einschätzt 145
Europa: Kein Raum, keine Wahl, keine Macht 146
Partizipation und Plebiszit – Macht gibt ungern Macht ab.. 148
Vox Populi – die Weisheit der Vielen? 149
Macht ohne Rechenschaft  151
Die Macht der Mächtigen mächtig zu bleiben 152
2.5 Kommunikationsforschung: Äpfel mit Birnen vergleichen 154
Empirische Wahlforschung 156
Einzige Erkenntnis: Viel hilft viel 157
Öffentlichkeit ist unberechenbar - Probleme empirischer
Kommunikationsforschung  159
Prognostische Berechnungen und Messungen von Einstellungen unmöglich159
Reziproke Verstärkung einer seltsamen selbstreferenziellen Wahrnehmung160
2.6 Kommunikationstheorien als praktische Lösung 161
Einschaltquote: Der kleinste gemeinsame Nenner 162
Wissenskluft-Hypothese 163
Meinungsführer/Opinionleader  163
Thematisierungs Ansatz /Agenda Setting Approach 164
Gatekeeperforschung 164
Zwei-Stufen-Modell/Two Step Flow of communication  164
Theorie der Schweigespirale  164
Bandwagon-Effekt 165
Weitere Modelle 165
2.7 Die systemtheoretische Physik der Kräfte der Macht  171
Axiom A: Politische Kommunikation ist mehrdimensional transaktional, wie
das politische System selbst 171
Axiom B: Kommunikative Mittel sind jedem Zweck heilig 171
Axiom C: Öffentlicher Energieerhaltungssatz in chaotischen Systemen  173
2.8 Kommunikationspraxis: Gleichgewicht und Tausch? 175
These und Antithese  176
Ungleichgewicht durch PR und strukturelle Schwächen der Presse 176
„Fürstliche Reformlüge― 177
Synthese? 178
2.9 Tausch und Täuschung 179
Der Nachrichtenmarkt 179
Kleinbürgerkrawall – Aufmerksamkeit - Macht 180
Beachtung ist käuflich 181
Verräter nützen der Presse 183
Die Presse nützt Verrätern 184
Reagibilität und Persuasion 185
Lobbyismus: Manipulation der Öffentlichen Meinung und der Gesetzgebung186
Guerilla Lobbying  188
Exkurs: Erfolglose Pressekampagnen 189
2.10 Image 190
Abgestufte Chancengleichheit 192
Bild dir deine Meinungen  193
Exkurs: Politiker-Images im Vergleich 195
Attraktivität 197
Image als Verstärker systemerhaltender Kraft 197
2.11 Politainment 198
Sprache – Metaphern als Programmierung politischen Denkens  203
Das Unaussprechliche und der Historikerstreit 208
Symbole 209
Leadership  212
2.12 Psychopathologische Öffentlichkeit 213
Pathologische Erstarrung? 214
2.13 Der mündige autonome Bürger vs. Pressekonzentration und
Monopolisierung... 216
De-Liberalisierung zugunsten von Deliberation?  217
Fazit Macht: Checks and Balances im Öffentlichen Raum 218
3 TEIL: FREIHEIT 221
3.1 Internet – Das Chaotische System der postmodernen Öffentlichkeit? 221
Liberté und Egalité... 221
3.2 Neue Medien – neue Öffentlichkeiten 222
Der Übergang ins Internetzeitalter ist postmodern 225
Der aktuelle Strukturwandel der Öffentlichkeit... 227
Arbeitslosigkeit und Freizeitverhalten bleiben Privat 229
Fraternité?  231
Informationsflut durch kleine Erzählungen 231
Werden die neuen Medien der neuen Polis wieder die alten sein? 235
Neue Leitmedien unter neuer Leitung für den Über-Überblick 237
3.3 Technische Modi: Medien erster und zweiter Ordnung 243
Exkurs: Glossar  244
Rückkopplung: Jeder Sender nun auch Empfänger!  246
Segen und Fluch der technischen Reproduzierbarkeit 248
Konstruktivismus 252
3.4 Web 2.0 als osmotisches Medium – Diffusion erwünscht 255
Körperliche Macht vs. virtuelle Macht  256
Exkurs: SIWOTI Syndrom – ein Diskursphänomen im Web 2.0  260
Verschwörungstheorien und Säkularisierung 261
E-Demokracy vs. Massendemokratie 263
„Obamania― und „E-Bama― 266
3.5 Arkanpolitik, Anonymität und Datenschutz 269
Überwachung und Kontrolle öffentlicher Kommunikation 271
Exkurs: SPD Onliner gegen Zensur im Internet 277
La plus grande terreur: Schreckensherrschaft durch Terrorbekämpfung? 278
Web 3.0 – künstlich-ontologische Semantik im totalen Cyberspace?― 281
Open Source als 5. Gewalt? 286
3.6 Grenzen der Demokratie in der globalen Grenzenlosigkeit 288
Globaler Umweltschutz fordert undemokratisches Durchgreifen 289
4 SCHLUSSBETRACHTUNG: DIE POLITISCHE ROLLE DER
ÖFFENTLICHKEIT ALS GARANTIN DES GEMEINWOHLS 291

Dienstag, 31. Januar 2017

[ #parteien ] Wahlverhalten als Erbschaft

Wenn wir in der Wahlzelle ein Kreuzchen machen, dann ist das selten nur Ausdruck vernünftiger Überlegungen. 

Eine Wahlentscheidung ist im Gegensatz zu einfachen politischen Parolen und simplen Kopfsalat auf Plakatwänden das Ergebnis eines hochkomplexen Prozesses der politischen Willensbildung. Weltanschauung, Sozialisation, Werthaltungen, Milieu und vieles andere fließen in das Wahlverhalten ein. Die zunehmende Pluralisierung und Liberalisierung der Gesellschaft, die Vielfalt der Lebensstile, die Auflösung sozialer Milieus, die Entideologisierung, ... haben berechenbares Wahlverhalten kleiner gemacht. Die Wähler sind beweglicher geworden. Beweglichkeit bedeutet aber mehr als nur Wechselwähler zu sein. Gewechselt wird auch immer häufiger von den Wählern zu den Nichtwählern.
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[citizen|BürgerIn|citoyen]

Sonntag, 29. Januar 2017

[ #Recht ] Patientenrechte in der Psychiatrie

Die Betreuung und Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ist ein hochsensibler Bereich. 
Immer wieder treffen Interessen der Betroffenen, ihrer gesetzlichen Vertreter, der Angehörigen sowie die Erfahrungen der Ärzte und des Pflegepersonals hart aufeinander. Eine besondere Rolle spielen dabei die Rechte der Patienten, ihre Bedürfnisse und Wünsche.

Themen dieser Broschüre des Vereins VertretungsNetz sind:
  • Unterbringung, 
  • Patientenrechte in der Psychiatrie, 
  • Unterbringungsgesetz (UbG), 
  • Patientenanwaltschaft.
 [citizen|BürgerIn|citoyen]
Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf den Inhalt:

Patientenrechte in der Psychiatrie 4
Psychiatriereform: Ein dynamischer Prozess 4
Der Aufenthalt an einer psychiatrischen Abteilung 4
Unterbringung 4
Voraussetzungen 4
Einweisung 5
Aufnahmeuntersuchung 6
Unterbringung auf Verlangen 6
Unterbringung ohne Verlangen 6
Die gerichtliche Überprüfung der Unterbringung 6
Dauer der Unterbringung 8
Beschränkungen während der Unterbringung 8
Kontakt mit der Außenwelt 8
Beschränkung sonstiger Rechte 8
Einsicht in die Krankengeschichte 9
Ärztliche Behandlung während der Unterbringung 9
Aufgaben und Angebote der Patientenanwaltschaft 11
Behandlungsvereinbarung und Patientenverfügung 11
Datenschutzregelung 11
Die Praxis in Zahlen 12
VertretungsNetz – Sachwalterschaft, Patientenanwaltschaft, Bewohnerertretung 13
Adressenteil 14
Literatur

Samstag, 28. Januar 2017

[ #Gesundheit ] Alarmierend: Industriechemikalien im Körper der ÖsterreicherInnen

Österreichische Human-Biomonitoring-Studie belegt reale Gesundheitsfolgen für die Bevölkerung, insbesondere für Kinder. Der massive Einsatz von Weichmachern oder Flammschutzmitteln führt zu einer zunehmenden Belastung des Menschen mit Industriechemikalien.

Human-Biomonitoring-Studie. In dieser erstmals in Österreich durchgeführten Human-Biomonitoring-Studie untersucht das österreichische Umweltbundesamt, ob und in welchem Ausmaß Schadstoffe vom menschlichen Körper aufgenommen werden. Es wurden Blut-, Harn- und Haarproben von 150 Personen auf das Vorhandensein einer Reihe von Industriechemikalien sowie die Schwermetallverbindung Methylquecksilber getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Belastung der österreichischen Bevölkerung, insbesondere von Kindern, mit Polybromierten Diphenylethern (PBDE) und Phthalaten vorliegt.
Des Weiteren konnte ein Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Beschwerden der Testpersonen und deren Schadstoffkonzentrationen im Körper in hergestellt werden. 
Hans-Peter Hutter, Projektleiter vom Institut für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien: „Wir konnten auch einige Zusammenhänge zwischen der inneren Belastung und gesundheitlichen Auswirkungen feststellen, die bisher nicht bekannt waren.“ So wurden etwa nicht nur die Symptome, wiederholtes Husten und hormonelle Probleme, häufiger von TeilnehmerInnen genannt, die erhöhte Phthalat-Konzentrationen im Harn aufwiesen, sondern auch Kopfschmerzen, Durchfall und Juckreiz. Auch bestimmte Verhaltensweisen standen deutlich mit höheren Phthalatwerten im Zusammenhang: Dazu zählten die häufigere Verwendung von Haarschaum, Haarfärbemittel und Make-up, aber auch mehr, Kaugummi zu kauen oder Getränke aus PET-Flaschen zu trinken. Hutter: „Diese Ergebnisse zeigen, wie vielfältig die Quellen der Chemikalienbelastung der Bevölkerung sein können, aber gleichzeitig auch, wo Maßnahmen gesetzt werden können.“


 [citizen|BürgerIn|citoyen]
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den INHALT:

ZUSAMMENFASSUNG
SUMMARY 10

1 EINLEITUNG 13
1.1 Ziele der Studie 15
1.2 Studiendesign 15
1.3 Hintergrund 16
2 VORARBEITEN 18
2.1 Human-Biomonitoring 18
2.2 Stoffauswahl 18
2.2.1 Phthalate19
2.2.2 Nonylphenol, Octylphenol, Bisphenol A 22
2.2.3 Polybromierte Diphenylether 23
2.2.4 Trisphosphate 23
2.2.5 Methylquecksilber 24
2.3 Untersuchungskollektiv (Auswahl der Studienregionen, Rekrutierung der ProbandInnen) 25
2.4 Fragebogen 26
2.4.1 Prüfung des Farbsinnes durch Farbtafeln nach Ishihara 27
2.5 Ethikkommission 28
2.6 Durchführung der Probenahme 28
2.6.1 Blutentnahme 28
2.6.2 Harnproben 29
2.6.3 Haarproben 29
2.7 Analytik.29
2.7.1 Phthalat-Metaboliten im Harn 30
2.7.2 Nonyl-, Octylphenol, Bisphenol A im Harn 30
2.7.3 Polybromierte Diphenylether im Plasma 30
2.7.4 Trisphosphate in Plasma 31
2.7.5 Trisphosphate im Harn 31
2.7.6 Methylquecksilber 31
2.8 Analytische Qualitätssicherung – Vergleichsmessungen 33
2.8.1 Phthalat-Metaboliten 33
2.8.2 NP/OP und BPA 33
2.8.3 PBDE 34
2.8.4 Trisphosphate 34
2.9 Statistisches Auswertungsverfahren 35Schadstoffe im Menschen – Inhalt

3 ERGEBNISSE 36
3.1 Ergebnisse der Fragebogenerhebung. 36
3.1.1 Gesundheitliche Beschwerden in den letzten 3 Monaten 36
3.1.2 Akute und chronische Erkrankungen 39
3.1.3 Hormonsystem, Schwangerschaft und Stillen 40
3.1.4 Lebensstil, Ernährung, Bildung und Beruf 42
3.1.5 Ernährungsgewohnheiten 44
3.1.6 Wohnen und Freizeit 47
3.2 Analytische Ergebnisse 52
3.2.1 Phthalat-Metaboliten 54
3.2.2 PBDE 58
3.2.3 Trisphosphate 59
3.2.4 Nonylphenol, Octylphenol, Bisphenol A 59
3.2.5 Methylquecksilber 60
3.3 Interpretation der Messergebnisse 61
3.3.1 Phthalate bzw. deren Metaboliten 61
3.3.2 PBDE 64
3.3.3 Trisphosphate 65
3.3.4 Nonyl- und Octylphenol, Bisphenol A 65
3.3.5 Methylquecksilber 66
3.4 Ergebnisse der statistischen Auswertung 66
3.4.1 Vorgehen bei der statistischen Auswertung 66
3.4.2 Mögliche Zusammenhänge zwischen biologischen  Konzentrationen von Phthalaten und PBDE sowie gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Symptomen) 67
3.4.3 Geschlecht, Alter und Verhaltensweisen: Auswirkungen auf  Konzentrationen von Phthalaten 72
3.4.4 Mögliche Zusammenhänge von MethylquecksilberKonzentrationen im Haar und gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Symptomen) sowie Verhaltensweisen 76

4 DISKUSSION UND INTERPRETATION 81
4.1 Phthalate 81
4.1.1 Subjektive Symptome bzw. gesundheitliche Beeinträchtigungen 81
4.1.2 Verhaltensweisen, Alter, Geschlecht 83
4.2 PBDE – subjektive Symptome bzw. gesundheitliche Beeinträchtigungen 84
4.3 Methylquecksilber in den Haaren: Zusammenhänge mit dem Alter, gesundheitlichen Symptomen und Verhaltensweisen 86

5 SCHLUSSFOLGERUNGEN 87
5.1 Allgemeines 87
5.2 Analysen und Zusammenhänge 88
5.3 Ausblick 89

6 LITERATURVERZEICHNIS 90

[ #Demografie ] Demographie als Politik: "Späte Heirat" - Nazis und Milieu 1934

Späte Heirat. Das Referat von Kurt Bauer am Österreichischen Historikertag in Innsbruck am 21.09.2005 kann man als PDF kostenlos herunterladen.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen  Terrorismus- und Faschismustheorien wird hier ein demographischer und sozioökonomischer Deutungsansatz geliefert, der eigentlich auch in der aktuellen Diskussion - wenn auch nicht alleinstehend - einfließen könnte. Das PDF-Dokument umfasst schlanke sechs Seiten, sodass es rasch studiert ist.

Söhne und Weltmacht. Es ist in dem Zusammenhang mit dem zwar höchst umstrittenen Buch des Völkermordforschers Gunnar Heinsohn "Söhne und Weltmacht" höchst interessant, als auch dort ein "demographischer Stressfaktor" als Grund für politischen Radikalismus besprochen wird der der Kulturen-Clash-Theorie in seinem sozioökonomischen Ansatz deutlich widerspricht ohne allerdings leider den von dieser Diskussion einengenden vorgegebenen Pfad zu verlassen.

Die provokative Frage des Gunnar Heinsohn bleibt dennoch: Was verbindet die Attentäter auf das World Trade Center vom 11. September 2001 mit den Entdeckern von Amerika im Jahre 1492? Nicht Religionen, Stammesfehden oder Armut sind die Hauptgründe für die anwachsende Eskalation des Terrorismus sondern ein auffälliger Überschuss an jungen Männern.

Die Rückschlüsse die Gunnar Heinsohn zieht sind höchst umstritten und sind dennoch ein im Kern nicht einfach zu leugnender theoretischer Ansatz, wenngleich die Konsequenzen vielfach anderer Art sein können. Nur eines sollte dabei nicht in der Euphorie über die stürzenden Diktatoren vergessen werden, dass der Sturz überholter und für die Jugend hoffnungsloser (neofeudaler) Politiksysteme nicht zwangsläufig in die Demokratie führen muss und schon gar nicht in eine egalitäre Gesellschaft.

Schon Friedrich Engels hat in seinem Beitrag "Zur Geschichte des Urchristentums" in einer Fußnote fast hoffnugslos angemerkt, woran wir uns gerade bei den angeblichen arabischen "Revolutionsführer" erinnern müssen:
"Einen eigentümlichen Gegensatz hierzu bilden die religiösen Aufstände der muhammedanischen Welt, namentlich in Afrika. Der Islam ist eine auf Orientalen, speziell Araber zugeschnittene Religion, also einerseits auf handel- und gewerbetreibende Städter, andrerseits auf nomadisierende Beduinen. Darin liegt aber der Keim einer periodisch wiederkehrenden Kollision. Die Städter werden reich, üppig, lax in Beobachtung des »Gesetzes«. Die Beduinen, arm und aus Armut sittenstreng, schauen mit Neid und Gier auf diese Reichtümer und Genüsse. Dann tun sie sich zusammen unter einem Propheten, einem Mahdi, die Abgefallnen zu züchtigen, die Achtung vor dem Zeremonialgesetz und dem wahren Glauben wiederherzustellen und zum Lohn die Schätze der Abtrünnigen einzuheimsen. Nach hundert Jahren stehn sie natürlich genau da, wo jene Abtrünnigen standen; eine neue Glaubensreinigung ist nötig, ein neuer Mahdi steht auf, das Spiel geht von vorne an. So ist's geschehn von den Eroberungszügen der afrikanischen Almoraviden und Almohaden nach Spanien bis zum letzten Mahdi von Chartum, der den Engländern so erfolgreich trotzte. So oder ähnlich verhielt es sich mit den Aufständen in Persien und andern muhammedanischen Ländern. Es sind alles religiös verkleidete Bewegungen, entspringend aus ökonomischen Ursachen; aber, auch wenn siegreich, lassen sie die alten ökonomischen Bedingungen unangerührt fortbestehen. Es bleibt also alles beim alten, und die Kollision wird periodisch. In den Volkserhebungen des christlichen Westens dagegen dient die religiöse Verkleidung nur als Fahne und Maske für Angriffe auf eine veraltende ökonomische Ordnung; diese wird schließlich gestürzt, eine neue kommt auf, die Welt kommt vorwärts."

 [citizen|BürgerIn|citoyen]

[ #Migration ] Migrationsgeschichte erwandern: Der grosse Walserweg


Der Große Walserweg - ein "Themenwanderweg" führt von Zermatt ins Kleine Walsertal und auch durch das Große Walsertal.

Die historische Walserwanderung. In den kargen Walliser Hochtälern wird der Lebensraum der Walserbauern zu eng und sie wandern über die Passübergänge des Monte Rosa nach Süden aus. Ihr Ruf als Bergbauernvolk und Spezialisten der alpinen Hochregionen ist groß und sie besiedeln mit ihren Familien die Hochtäler in Aosta, in Piemont, im Tessin und in Graubünden und erreichen sogar als geladene Wehrbauern die dreihundert Kilometer entfernten Walsertälern in Vorarlberg.
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[ #Antirassismus ] Das internationale Kinder-Kochbuch für Kinder von Kindern

Ein Must. Internationale Kompetenz von und für Kinder. Kostenloser Download des eBooks/PDF. 

Unser Kochbuch: Das internationale Kinder-Kochbuch für Kinder von Kindern der Milos-Sovak-Schule. Das über 170 Seiten starke Kochbuch enthält 71 kindgerechte Rezepte aus elf Ländern und Regionen, mit denen die Schülerinnen und Schüler der Milos-Sovak-Schule in Hürth den ersten Preis beim Kochbuch-Wettbewerb von "Gesund macht Schule" errangen.
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[ #Kommunalpolitik ] Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit

Auch Maßnahmen zum Klimaschutz haben immer eine soziale Dimension. Beides ist auch auf kommunaler Ebne zu beachten,

Die Frage nach der sozialen Ungleichverteilung von Umweltbelastungen wird in den USA seit den 1980er Jahrenunter dem Schlagwort "Environmental Justice" diskutiert. Verkehrslärm, Autoabgase und Industrieemissionen schädigen nicht nur unser Klima und die Natur, sondern auch die Lebensqualität und Gesundheit der Menschen. Die Umweltqualität ist sehr unterschiedlich, je nachdem ob man in der Nähe von Straßen oder Industriegebieten, Grünflächen oder Parks wohnt.

Zum Beispiel leiden Menschen, die an stark befahrenen Straßen leben, häufiger unter Lärmschäden als andere. Nicht jeder kann sich ein Häuschen in guten Wohnvierteln leisten, nicht immer sind die von den Belastungen Betroffenen auch die Verursacher des Problems. Umweltschutz ist auch eine soziale Frage.

Auch Maßnahmen zum Klimaschutz haben immer eine soziale Dimension. Nicht sanierte Gebäude verbrauchen oft nicht nur viel Energie, durch Schimmelbildung und andere Einflüsse leidet dort auch die Gesundheit der Bewohner. Bei energetischen Sanierungen sinkt nicht nur der Energieverbrauch, sondern die Menschen, die in den Gebäuden leben, gewinnen an Lebensqualität.

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Aus dem Inhalt:
Michael Wehrspaun - Das Spannungsfeld Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit aus Sicht der Umweltbewusstseinsforschung
Robert Spreter - Umweltgerechtigkeit – ein Thema für Städte und Gemeinden?

Verkehr und Lärm
Michael Jäcker-Cüppers - Umweltgerechtigkeit und das Problemfeld Verkehr
Dietmar König - Das Verkehrskonzept der Stadt Münster
Herbert Brüning - Die Mitwirkung der Öffentlichkeit an der Lärmminderungsplanung
Klimaschutz
Matthias Braubach - Umweltgerechtigkeit und das Problemfeld Energiearmut und Sanierungsstau
Axel Bretzke - Klimaschutz und Innenraumluftqualität gehen Hand in Hand: Neubau einer Passivhausgrundschule in Frankfurt
Hans Fürst - Strategische Ansätze für energiesparende Investitionen im Wohnungsbestand
Ursula Knoth - Der Stromsparcheck für einkommensschwache Haushalte
Stadtentwicklung und Grünflächen
Torsten Wilke - Umweltgerechtigkeit und das Problemfeld Stadtentwicklung und Grünflächen
Bettina Kynast Jena-Lobeda: Von der Plattenbausiedlung zum grünen Universitätsstadtteil
Cäcilia Scheffler - Soziale Stadtentwicklung in Hof - „Schule im Park“
Christa Müller - Partizipation, Ressourcenorientierung und Naturzugang: Der Beitrag von interkulturellen Gärten für lokale Umweltgerechtigkeit

Ausblick
Elke Jumpertz Gegenwartsaufgabe und Zukunftsauftrag: Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit vereinen

[ #transparency ] Ratgeber für NGOs: Korruptionsvermeidung in der Entwicklungszusammenarbeit

Transparency International – Austrian Chapter (TI-AC) hat gemeinsam mit der Austrian Development Agency (ADA) einen Ratgeber für Nichtregierungsorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit vorgelegt. Der Ratgeber kann als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

TI-AC befasst sich seit 2007 mit dem Thema „Entwicklungszusammenarbeit in Österreich und Maßnahmen gegen Korruption“. Damit soll ein Beitrag zur Steigerung der Effizienz der Entwicklungszusammenarbeit und deren Akzeptanz bei der Bevölkerung erreicht werden. In einer Studie wurde zunächst festgestellt, wie das Problem der Korruption in der Entwicklungszusammenarbeit wahrgenommen wird, wie damit umgegangen wird und welche Strategien und spezifischen Instrumente entwickelt und angewandt werden , um gegen Korruption vor zu gehen oder auf Korruption zu reagieren. Dabei stellte sich heraus, dass bei den meisten Nichtregierungsorganisationen großes Interesse an verbesserter Transparenz sowie Ausbau und Verbesserung von Maßnahmen gegen Korruption besteht.

 In enger Zusammenarbeit mit der ADA wurden weitere Schritte und Maßnahmen zur Eindämmung der Korruption und Verbesserung der Transparenz beschlossen. Im Laufe des Jahres 2011 konnte unter Einbindung von Vertretern österreichischer Nichtregierungsorganisationen ein Ratgeber zur Korruptionsvermeidung in der Entwicklungszusammenarbeit fertig gestellt werden. In über 80 Seiten werden Vorschläge und Anregungen vorgestellt, wie dem Problem der Korruption in der Entwicklungszusammenarbeit entgegengetreten werden kann.

In Zusammenarbeit mit Internationalen Organisationen ist die Publikation in Englisch geplant, so dass der Ratgeber auch den Partnerorganisationen in Projektländern zur Verfügung gestellt werden kann. In Workshops soll es weiters zum Erfahrungsaustausch über die Umsetzung des Ratgebers und über allfällig notwendige Verbesserungsmaßnahmen kommen.

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Vorwort 7
1  Einführung 9
2  Was ist Korruption? 11
2.1 Korruptionsbegriff und Ursachen von Korruption 11
2.2 Begriffsdefi nitionen 11
2.3 Die Wahrnehmung von Korruption 15
2.4 Fakten und Zahlen zu in der OEZA tätigen NRO 16
3  Korruption bekämpfen 17
4  Risiken einschätzen 20
5  Entwicklung des Anti-Korruptionsprogramms 25
6  Organisatorische Maßnahmen 27
6.1 Organisationskultur 28
6.2 Internes Kontrollsystem 29
6.3 Personal 30
6.4 Training 31
6.5 Meldestelle 32
6.6 Überprüfung der Maßnahmen 34
7  Verhaltensrichtlinien 37
7.1 Grundsätze 37
7.2 Bestechung und Schmiergelder 38
7.3 Geschenke, Bewirtung, Spesen 39
7.4 Interessenkonfl ikte 39
7.5 Sanktionen 43
7.6 Verhalten gegenüber Entwicklungspartnerorganisationen & kooperierenden Unternehmen 44
7.7 Projektvereinbarungen, Finanzmittel 47
7.8 Anti-Korruptionsklausel 48
8  Kommunikation 50
8.1 Interne Kommunikation 50
8.2 Externe Kommunikation 54
8.3 Kommunikation mit lokalen Partnerorganisationen 59
9  Besonderheiten im Kontext von humanitärer Hilfe 60
10  Schlussfolgerungen 63
11  Abkürzungsverzeichnis 64
12  Anhang 65
12.1 Korruptionsrisiken bei der Bereitstellung humanitärer Hilfe 65
12.2 Nützliche Links, Kontaktadressen 68
12.3 Korruption im österreichischen Strafrecht 70
13  Literatur 80

Textgestaltung:„Ich Tarzan – Du Jane?“


Das Gender Manual will dazu beitragen, dass grundlegende Kompetenzen im Umgang mit Fragen des sozialen Geschlechts und der Geschlechterverhältnisse leichter als bisher erworben und vermittelt werden können.


Tarzan ist stark und männlich, ein Macher und Beschützer, der sich in seinem Revier auskennt. Jane ist schwach und weiblich, hilflos und schutzbedürftig in Tarzans Dschungel. Auf den zweiten Blick stimmen diese Rollen aber nicht mehr: Tarzan ist sensibel, trauert um jedes sterbende Tier und findet sich außerhalb seiner Welt nicht zurecht. Jane ist in Wirklichkeit ziemlich hart, eine Frau allein im Dschungel, die in vielen Situationen durchaus kühlen Kopf bewahrt und sogar Tarzan noch etwas beibringen kann.

Das Gender Manual will alle in den Gewerkschaften und im ÖGB, von den Beschäftigten bis zu den BetriebsrätInnen und JugendvertrauensrätInnen, dabei unterstützen, ihre Texte, Folder etc. geschlechtergerecht zu gestalten.

Inhalt
  • Vorwort   3
  • Einleitung   4
  • Inhalte geschlechtergerecht umsetzen   7
  • Möglichkeiten des gendergerechten Formulierens 16
  • Gendergerechte Bildsprache   22
  • Das Gender-Wörterbuch  34
  • Die häufigsten Ausreden  36
  • Quellen  38
  • Webtipps  39
  • Kontakt  39
Gender. Der englische Begriff gender meint das soziale Geschlecht. Er wird zunehmend verwendet, weil das Englische deutlicher zwischen dem biologischen Geschlecht (sex) und dem sozialen Geschlecht (gender) unterscheidet als die deutsche Sprache.

[citizen|bürgerInnen|citoyen]

[ #Klima ] Das Herrgottspiel: Geo-Engineering

Seit einiger Zeit werden in Literatur und Medien verstärkt Vorschläge diskutiert, dem Klimawandel durch großtechnische Eingriffe in die globalen ökologischen Abläufe entgegen zu wirken. 

Diese Maßnahmetypen werden unter dem Begriff geo-engineering zusammengefasst.
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[ #Rechtsextremismus ] Broschüre "Anleitung zum GEGENREDEN" - Gegen Stammtischparolen

Menschenrechte sind in aller Munde! Oder – besser gesagt – die Verneinung von Menschenrechten.

Das Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie – ETC Graz führt seit Jahren Argumentationstrainings und Workshops gegen Stammtischparolen durch. Im Lauf der Zeit haben wir ein beachtliches Repertoire an Sprüchen und Parolen gesammelt, die in ihrer charakteristischen Vereinfachung eines gemeinsam haben: Sie sprechen Menschen grundlegende Rechte ab.

Der 60. Jahrestag der Verabschiedung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, 1950) bot im Jahr 2010 die Gelegenheit, mit der Kampagne GANZ RECHT! aus dem Seminarraum hinauszugehen: Aus dem Repertoire der gesammelten Stammtischsprüche destillierte das ETC-Team 24 Parolen heraus, die in Verbindung mit den entsprechenden Artikeln der EMRK darauf hinweisen, dass Menschenrechte nicht das beliebige Steckenpferd einiger ‚Gutmenschen’ sind, sondern kodifizierte und damit einklagbare Rechtsmaterie. 2010 ist lange vorbei, die Plakate und Postkarten gehen weiterhin weg wie die warmen Semmeln, sodass wir uns – auch angesichts der kommenden Wahlkämpfe, in denen die Sprüche immer wieder Hochsaison haben – zu einer Neuauflage entschieden haben. Unterstützt wird die Kampagne nun auch von der Broschüre Anleitung zum GEGENREDEN, die in komprimierter Form Gegenfragen, Gegenargumente und Hintergrundinformationen zu den 24 Sujets sowie Strategien gegen Stammtischparolen zusammenfasst.

 [citizen|BürgerIn|citoyen]
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick in das Inhaltsverzeichnis:
Einstieg 6

Jeder Mensch hat das Recht auf Leben. 6
Stammtischparolen 8
„Den daschiaß i, wenn i eam dawisch!“ 8

Artikel 2, EMRK
„Wenn de Kieberer nur dirfatn, 10
donn warat glei a Ruah!“

Artikel 3, EMRK
„De Weiba mochn des jo olle freiwillig.“ 12

Artikel 4, EMRK
„De ghean afoch olle eingsperrt!“ 14

Artikel 5, EMRK
„Wia kennan Sie nur so an vateidign, 16
so wie der ausschaut, is a sicher kriminell!“

Artikel 6, EMRK
„Host leicht wos zum vabergn, weilst 18
gegen Überwachungskameras bist?!“

Artikel 8, EMRK
„De solln ihrn Plärrturm daham baun!“ 20

Artikel 9, EMRK
„Unterm Führer woa net olles schlecht!“ 22

Artikel 10, EMRK
„So vü Moslems auf an Haufn – 24
de führn sicha wos im Schild!“

Artikel 11, EMRK
„Bist deppat, a Ausländerin heiratn? 26
De wü jo nur a Aufenthaltsgenehmigung!“

Artikel 12, EMRK
„Irgendwos wirst scho verbrochn hobn, 28
umsunst wirst net eingsperrt!“

Artikel 13, EMRK
„Steckts de Ausländerkinder in a eigene 30
Klass’, damit unsre endlich wieder wos lernen!“

Artikel 14, EMRK
„Nehmt´s eam des Grundstickl weg! 32
So an mecht i net als Nochborn!“

Artikel 1, 1. Zusatzprotokoll zur EMRK
„Weiter Schul gehn zohlt si net aus, 34
du heiratst jo eh!“

Artikel 2, 1. Zusatzprotokoll zur EMRK
„Du wöhlst des gleiche wie wir, 36
sunst gheast neama dazua!“

Artikel 3, 1. Zusatzprotokoll zur EMRK
„A Schwoaza kummt ma 38
net in mei Lokal eini!“

Artikel 2, 4. Zusatzprotokoll zur EMRK
„So ana wia du hot bei uns 40
nix zum Suachn!“

Artikel 3, 4. Zusatzprotokoll zur EMRK
„De ghean olle zruckgschickt mit 42
ihre eingwickltn Weiba!“

Artikel 4, 4. Zusatzprotokoll zur EMRK
„Für wos braucht ma Asylverfoahn? 44

Schickts de glei zruck!“

Artikel 1, 7. Zusatzprotokoll zur EMRK
„Glei kurzn Prozess mochn, 46
des san eh olles Terroristn!“
Artikel 2, 7. Zusatzprotokoll zur EMRK
„Bei uns is da Häfn eh net so oarg, 48
wos braucht ma do a Entschädigung?“

Artikel 3, 7. Zusatzprotokoll zur EMRK
„Sperr ma’n glei no amol ein! 50
Der hot eh nix draus glernt!“

Artikel 4, 7. Zusatzprotokoll zur EMRK
„So long i des Göd hambring, 52
gschiacht des, wos i sog!“

Artikel 5, 7. Zusatzprotokoll zur EMRK
„Hängt’s eam auf, der hot´s vadient“ 54

Artikel 1, 13. Zusatzprotokoll zur EMRK

Die Kampagne GANZ RECHT! ganz vollständig 56
Nachlese 57
Kontaktadressen 58

Donnerstag, 26. Januar 2017

[ #Vorarlberg ] Lexikon Verfolgung und Widerstand in Vorarlberg 1933-1945

Das Lexikon Verfolgung und Widerstand ist ein Auszug aus dem Buch "Von Herren und Menschen. Verfolgung und Widerstand in Vorarlberg 1933-1945", welches die Johann-August-Malin-Gesellschaft 1985 veröffentlicht hatte.
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[citizen|BürgerIn|citoyen]

Mittwoch, 25. Januar 2017

[ #geschichte ] Sozialdemokratische Utopien und ihre gesellschaftliche Relevanz

Niemand kann die Zukunft vorhersagen. 

Gleichwohl haben nicht zuletzt Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten immer wieder politisch-gesellschaftliche Utopien formuliert und für deren Verwirklichung gekämpft.
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[citizen|BürgerIn|citoyen]

Sonntag, 22. Januar 2017

[ #citoyen ] Karl Renner: Die Menschenrechte

Zwei Vorträge, gehalten  von Karl Renner, vor und nach der großen Menschheitskatastrophe.

Karl Renner war der erste Staatskanzler der Republik Österreich nach dem Zusammenbruch der Monarchie und der erste Bundespräsident nach der Befreiung Österreichs von der nationalsozialistischen Herrschaft.
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