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Donnerstag, 19. September 2013

Kindeswohlgefährdung erkennen in der sozialarbeiterischen Praxis

Ist das Wohl eines Kindes gefährdet und wenn ja, wie soll man weiter vorgehen? 

Ein neuer (schweizerischer) Leitfaden unterstützt Fachpersonen der Sozialen Arbeit. Auch wenn es eine Schweizer Publikation ist, das Problem kennt bekanntlich keine Grenzen.

Ziel des Leitfadens ist nicht, dass möglichst viele Gefährdungsmeldungen eingereicht werden, sondern die richtigen Fälle möglichst früh erfasst und die geeigneten Schutzmassnahmen und Hilfestellungen eingeleitet werden. Wenn Kindeswohlgefährdungen in einem frühen Stadium erfasst werden und Hilfe erfolgt, kann das Auftreten von Folgeschäden oft verhindert oder deren Ausmass reduziert werden.

Der Leitfaden wurde von Prof. Andrea Hauri und Prof. Marco Zingaro, beide Dozenten am Fachbereich Soziale Arbeit, geschrieben und von der Stiftung Kinderschutz Schweiz herausgegeben. Der leitfaden steht als PDF-Datei online. Ab dem 1. Oktober kann der Leitfaden für CH 13.– in gebundener Form bei der Stiftung Kinderschutz bezogen werden.

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Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis
Einleitung

Teil I: Fachwissen
1 |Definition und Formen 9
2 |Risiko- und Schutzfaktoren  15
3 |System des Kindesschutzes in der Schweiz 18

Teil II: Praktischer Leitfaden
4 |Kindeswohlgefährdung erkennen 29
5 |Zusätzliche Hinweise zum praktischen Vorgehen 51
6 |Literatur 54

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