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Samstag, 9. März 2013

Staatsschulden: Umdeutung von "Krise des #Kapitalismus" zur "Krise der #Staatsverschuldung"


Erst sprach man von einer 'Krise des Kapitalismus'. Doch ist es den Eliten und den Medien innert kürzester Zeit gelungen, die Wahrnehmung zu verschieben und die Krise der Staatsverschuldung ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken.  Der Verein Denknetz aus der Schweiz setzt sich in einem Paper mit den Staatsschulden, Wirkung, Ursachen und der aktuellen "Schuldenpolitik" auseinander. 

Diese Verschiebung  der Bedeutung und Wahrnehmung von  'Krise des Kapitalismus" zur "Krise der Staatsverschuldung" , diese Umdeutung dient handfesten Interessen an einer Beibehaltung neoliberaler Sparpolitik. Das EUKrisenmanagement verbindet eine in sozialer wie wirtschaftlicher Hinsicht desaströse Austeritätspolitik mit einer milliardenschweren Rettungsmaschinerie, infolge derer Europa unter dem Druck des Finanzmarkts zum reinen Einlagesicherungssystem und Inkassobüro für Staatsschulden" wird.

Die Instrumentalisierung von Staatsschulden zur Vermeidung einer grundlegenden Kritik gesellschaftlicher Verhältnisse macht allerdings eine Analyse der Staatsschulden keineswegs obsolet. Inwieweit diese selbst Ausdruck jener Verhältnisse sind, von denen der Staatsschuldendiskurs ablenkt, soll in diesem Denknetz-Paper erörtert werden.

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Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf den Inhalt: 
I. Einleitung
II.Staatsschuldenkrise
● Zur Bedeutung von Staatsschulden ● Unproduktive Schulden – Schulden zur Bedienung alter Schulden ● Sonderfall Schweiz? Kritik der Schuldenspirale, (neo-)liberaler Alarmismus und Schuldenbremse ● Historisches und Grundlegendes zu Schulden
III. Ursachenanalysen
● Deregulierung der Finanzmärkte ● Wachsende Ungleichheiten ● Explosion der Vermögensansprüche ● Kapitalüberakkumulation ● Makroökonomische Ungleichgewichte ● Kumulative Kriseneffekte ● Kapitalismus als Dauerkonjunkturprogramm
IV. Schuldenpolitik

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