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Dienstag, 22. Mai 2012

Für einen Pakt aller Demokraten gegen Finanz-Zyniker und Spekulanten


Das zwischen den Veranstaltern – Friedrich Ebert Stiftung, DGB und NachDenkSeiten-Gespächskreis Dresden und mir abgesprochene Thema hat, wie mir die Veranstalter berichten, schon Irritationen ausgelöst. 

Im Einleitungstext des „Dresdner Frühjahrsgespräch 2012“ heißt es: „Ein Pakt aller Werte schaffenden und an Werten orientierten Bürgerinnen und Bürger ist vonnöten. Er reicht von Wertkonservativen bis zur demokratischen Linken. Deren Auffassungsunterschiede sind angesichts der Bedrohung gering.“

Manche Konservative wollen nichts mit Linken zu tun haben; und manche Linke nichts mit Konservativen. Die Berührungsängste sind verständlich. Aber: Wie wollen wir mit der Macht der Finanzwirtschaft und der Spekulanten und ihren Zugriff auf die Politik fertig werden, wenn nicht einmal der Brückenschlag zwischen Wert-Konservativen und Linken möglich sein soll?


Albrecht Müller, Nationalökonom und Herausgeber der NachDenkseiten  war u.a. Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt (ab 1973).

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Albrecht Müller: „Für einen Pakt aller Demokraten gegen Finanz-Zyniker und Spekulanten“ – Text der Dresdner Rede vom 5. Mai 2012 beim Dresdner Frühjahrsgespräch.  [PDF - 160 KB]

[Letzte Aktualisierung 22.5.12] 


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