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Dienstag, 10. Juli 2012

Künstler als Triebfeder des Wechsels

[Free eBook] Die Rolle von Künstlern und Kulturschaffenden in Krisen- und Konfliktregionen 

Was kann Kulturarbeit in Krisen- und Konfliktgebieten bewirken? Welchen Beitrag können Künstler und Kulturschaffende in "gefährdeten" Gesellschaften, in Postkonfliktsituationen, in Ländern unter hohem Transformationsdruck leisten? Wo liegen die Chancen und Herausforderungen, aber auch die Risiken und Grenzen des kulturellen Engagements? Was bedeutet kulturelle Aufbauarbeit in Bürgerkriegssituationen? Wie kann ein nachhaltiger Beitrag zum Aufbau bzw. Wiederaufbau kultureller Infrastrukturen und zum Schutz des kulturellen Erbes geleistet werden? Wie können Krisen und Konflikte in multireligiösen und multiethnischen Gesellschaften bearbeitet werden? Welche Erkenntnisse können auf die Gesellschaften der Geberländer übertragen werden?

Fragen über Fragen. Dies sind die Fragen, mit denen sich die elf AutorInnen des Sammelbandes beschäftigen. Die Beiträge stammen aus höchst unterschiedlichen Perspektiven und gehen – von Afghanistan bis Simbabwe – auf ebenso unterschiedliche Krisen- und Konfliktregionen der Welt ein.
  • Der Erziehungswissenschaftler Sami Adwan aus Bethlehem und der Kölner Sozialwissenschaftler Josef Freise befassen sich mit einem Hochschulkooperationsprojekt in den palästinensischen Autonomiegebieten. 
  • Die Journalistin Amanda Fortier analysiert die Situation einer ethnischen Minderheit im Senegal, die seit Jahren für ihre kulturellen Rechte kämpft. 
  • Die japanische Politologin Akiko Fukushima hat sich mit Programmen und Projekten der japanischen und deutschen Auswärtigen Kulturpolitik auseinandergesetzt. 
  • Felencia Oktaria Hutabarat, die für eine Entwicklungsagentur in Jakarta arbeitet, geht auf die Schwierigkeiten einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft wie Indonesien ein. 
  • Chris Kabwato, Direktor einer Journalistenschule in Südafrika, porträtiert das künstlerische Werk eines Musikers, der sich als "Löwe von Simbabwe" mit seinen Freiheitsliedern einen Namen gemacht hat. 
  • Georgi Mamedow, Co-Kurator des zentralasiatischen Pavillons auf der diesjährigen Biennale von Venedig, geht auf aktuelle Kulturaustausch-Initiativen in den Ländern Zentralasiens ein. 
  • Tom Odhiambo, Literaturdozent an der Universität Nairobi, zeichnet ein Bild von der Lage der Medien in Kenia. 
  • Der in Deutschland lebende Informatiker Nazir Peroz resümiert den zögerlichen akademischen Wiederaufbau seines Heimatlandes Afghanistan.
  • Yuliya Sorokina reflektiert mit ihrem Künstlerkollegen Gamal Bokonbajew die Suche zeitgenössischer Künstler in Kirgistan und Kasachstan nach Modernisierung bei gleichzeitiger Wahrung ihrer kulturellen Eigenständigkeit.
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Ein schneller Blick in das Inhaltsverzeichnis:


INHALTSVERZEICHNIS/CONTENTS

Vorwort 5
Die Rolle von Kunst- und Kulturschaffenden in Krisen- und Konfliktregionen  7 
von Daniel Gad


Palästinensische Autonomiegebiete:
Überwindung von Stereotypen und Feindbildern: Deutsch-palästinensischer Studentenaustausch  17
von Josef Freise


Palestinian Territories: 
Bottom-up versus top-down: a PRIME experience   24
by Sami Adwan


Afghanistan: 
Nachhilfe zur Selbsthilfe: Akademischer Wiederaufbau   35
von Nazir Peroz


Zentralasien: 
Kunst von der Aktion zur Interaktion    40
von Georgi Mamedow


Kirgistan/Kasachstan:
„Kirgistan 2010“: Demokratie in der Zeit der „neuen Pharaonen“   46
von Yuliya Sorokina


Indonesia: 
Civil Art Censorship: Reclaiming the Public Space    51
by Felencia Oktaria Hutabarat


Kenya: 
Media and political crisis   62
by Tom Odhiambo


Senegal: 
Culture in Crisis: the case of Casamance   70
 by Amanda Fortier


Zimbabwe:  
Arts under pressure   81
by Chris Kabwato


Japan: 
Cultural initiatives fostering peace   91
by Akiko Fukushima

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