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Donnerstag, 8. November 2012

Wenn Frauen das Geld verdienen


Eine empirische Annäherung an das Phänomen der „Familienernährerin“  

Die traditionelle Rollenverteilung im Haushalt sieht den Mann als „Familienernährer“, der das in Marktgesellschaften lebensnotwendige Geldeinkommen erwirbt. Der Ernährer sorgt für die finanzielle Grundlage der Familie, während Frauen traditionell in erster Linie für Haushalt und Familie zuständig sind. Dieses „Modell des männlichen Familienernährers“ ist auf dem Rückzug. Frauen erwerben zunehmend ein eigenes Erwerbseinkommen und sichern in wachsender Zahl ihre Lebensgrundlage auch in finanzieller Hinsicht selbst.

Dass verheiratete Frauen nicht arbeitsmarktaktiv sind, sondern ihre unbezahlte Familienarbeit in die Ehe einbringen und dafür gewissermaßen „im Austausch“ einen Teil vom Geldeinkommen des Mannes für ihren Lebensunterhalt erhalten ist heute nicht mehr die Regel. 2007 basierte für 38 Prozent der westdeutschen und sogar nur 19 Prozentder ostdeutschen Frauen der überwiegende Lebensunterhalt auf dem Einkommen von Familienangehörigen.

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Lohnt sich ein Download? Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis: 

1 Einleitung: Der Beitrag von Männern und Frauen zum Familieneinkommen
2 Struktur der Erwerbshaushalte in Deutschland
2.1 Vorüberlegungen
2.2 Singles, allein Erziehende und Paare
2.3 Erwerbskonstellationen in Paarhaushalten
2.3.1 Einverdiener-Paarhaushalte
2.3.2 Zweiverdiener-Paarhaushalte 
3 Hypothesen
4 Begriffsdefinitionen und Daten 
5 Einkommensrelationen im Paarhaushalt - Deskriptive Statistik 
5.1 Die Einkommenserwirtschaftung in Paarhaushalten: Familienernährerinnen, Familienernährer und egalitäre Einkommenserwirtschaftung beider Partner
5.2 Zusammenhang von Erwerbsmuster und Einkommensrelation in Paarhaushalten 
5.3 Einkommensgruppen von Mann und Frau
5.4 Charakteristika von Familienernährerinnen in Paarhaushalten 
6 Modelle und Ergebnisse
7 Wann werden Frauen zu Familienernährerinnen?
7.1 Diskussion der Ergebnisse 
7.2 Ausblick 
8 Literaturverzeichnis 
9 Anhang I: Definitionen und Operationalisierungen
10 Anhang II: Anhangtabellen

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