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Donnerstag, 29. August 2013

Gratis-Download - Benchlearning: "Erfolgreiche Praktiken in der Betreuung"

Benchlearning ist eine Methode um voneinander zu lernen. Hier sind effiziente Pflegeteams das Thema des "lernenden Vergleichens".

Ausgangsposition. Die Bewohner/innen im Pflegeheim von heute sind „älter, kränker und dementer“ als jemals zuvor. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist für diese Personengruppen mit einer langfristigen und nachhaltigen Nachfrage nach Wohnen mit Pflege und Betreuung rund um die Uhr zu rechnen. Dieses Benchlearning-Projekt hatte das Ziel Erfolgreiche Praktiken einer wirksamen und kostengünstigen Betreuung herauszuarbeiten.

Fragen. Heisst Betreuung:Sich um jemanden kümmern/für jemanden da sein / aufpassen / helfen / unterstützen? Beistand zur Bewältigung des Alltags gewähren? Ein integraler Bestandteil aller personenbezogenen Dienstleistungen, um Menschen nicht zu Objekten zu degradieren? Oder ist die Betreuung eine der verschiedenen Leistungen eines Heimes, zu welchen auch die Pension und die  Pflege gehören?

Benchlearning heißt: Lernen von anderen. Kurse und Seminare besuchen sowie Bücher und Zeitschriften lesen sind eine schnelle und einfache Art, zu Wissen zu gelangen. Was ist aber, wenn es zu einem aktuellen Thema keine entsprechenden Angebote gibt? In diesem Fall bietet sich die Methode des Benchlearning an – des Lernens von anderen.

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Inhaltsverzeichnis "Benchlearning-Projekt 2010: Betreuung":
Einleitung  
Pflegewissenschaft: Betreuung als Alltagshandlungen/ Programmangebote  
Betriebswirtschaft: Betreuung als Leistung
Begriff Betreuung in der Heimbranche 
Das Ziel: Bedürfnisse der Bewohner/innen kostengünstig befriedigen. 
Gleiches Bedürfnis – verschiedene Leistungen 
Maximale Wirkung mit minimalem Aufwand 
Erfolgreiche Praktiken 1: Einsamkeit verhindern
Erfolgreiche Praktiken 2: Gewohnheiten der Bewohner erhalten 
Erfolgreiche Praktiken 3: Alltag ermöglichen 
Erfolgreiche Praktiken 4: anregende und kontaktfördernde Umgebung
4.1 Das Glück eines interessanten Standorts 
4.2 Zusätzliches Leben aufs Gelände holen
4.3 Erlebnisreiche Umgebungs und Raumgestaltung
Gärten für alle Sinne 
Erlebnisreiche Raumgestaltung
4.4 Begegnungsorte um ins Gespräch zu kommen
4.5 Die Mitarbeiter/innen als „Attraktion“ 
4.6 Aneignen des Raumes durch Bewohner/innen 
Erfolgreiche Praktiken 5: Betreuen mit den Händen in den Taschen 
5.1 Selber machen oder Netzwerk aufbauen? 
5.2 Bewohner/innen vernetzen 
Beziehungen lange vor Heimeintritt
Eintritt sorgfältig gestalten
Sitzordnung gezielt arrangieren 
Alltagsgestaltung und Aktivierung
Eigeninitiative der Bewohner/innen 
Reibereien zwischen Bewohner/innen 
5.3 Angehörige übernehmen Betreuungsaufgaben
Angehörige bringen Nutzen und verursachen Kosten
Was Angehörige alles übernehmen
Anreize für Bewohner/innen zum Pflegen des Beziehungsnetzes
Infrastruktur für Angehörige 
Angehörige integrieren 
Angehörigenkontakte kanalisieren
Damit Angehörige nicht zu „schwierigen Angehörigen“ werden
5.4 Freiwillige aufbauen, einsetzen, pflegen
Freiwillige können Verschiedenes übernehmen 
Freiwillige finden
Freiwillige aufbauen und pflegen
5.5 Professionelle Aussenstehende einspannen 
5.6 Informationsplattform für Netzwerk 
Erfolgreiche Praktiken 6: Zweckmässiges Betreuungsangebot für verschiedene 
Bewohner Segmente
6.1 Bewohner Segmente: Bedürfnisse kennen 
6.2 Betreuungsleistungen: sowohl geplant als auch spontan
6.3 Aufbau des Betreuungsangebotes 
6.4 Wochenprogramm und Tagesablauf 
6.5 Sinnstiftende Tätigkeiten 
6.6 Niederschwellige Betreuungsangebote.
6.7 Betreuungsziele: Der Massstab des Betreuungsangebotes
Erfolgreiche Praktiken 
7: Organisation der Betreuung bewohnergerecht 
ausgestaltet 
7.1 Je immobiler die Bewohner, desto mehr Betreuung vor Ort 
7.2 Zentrale und dezentrale Betreuung aufeinander abstimmen
7.3 Ressourcen für dezentrale Betreuung 
Weiterer Forschungs und Entwicklungsbedarf 
1. Bewohnersegmentierung entwickeln
2. Qualitätsindikatoren erarbeiten 
3. Pflege und Betreuung als getrennte Leistungen
4. Zweckmässige Definition der Betreuungsleistungen aus 
betriebswirtschaftlicher Sicht
5. Grundlage für Kostentransparenz 
6. Anforderungen an den Betreuungsprozess
7. Anforderungen an Skill und Grade Mix
Literaturverzeichnis 
Anhang Bedarfsklärungsinstrumente

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