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Samstag, 19. Dezember 2009

Neues Google-Tool: Welche Bereiche der Website sind wirklich sichtbar?

Wer oder was sieht man/frau von meinen Weblog? Ein neues Google-Tool, das neue Browser Size Tool von Google veranschaulicht, welche Bereiche einer Website, basierend auf der Größe der Browserfenster, von den Besuchern tatsächlich wahrgenommen werden. Den Web-Designern wird damit ein nützliches Tool an die Hand gegeben, mit dem sie die wichtigsten Seiten-Elemente so platzieren können, dass sie von möglichst allen Besuchern gesehen werden.

Desing & Zielgruppen. Na ja, das mag schon alles stimmen und will überlegt sein. Wer 100 Prozent der Besucher mit der ganzen Website erreichen will, tut gut dran, sich diese Überlegungen zu eigen zu machen. Die Frage bleibt allemal die Zielgruppe, was diese sieht oder sehen kann, denn die Größe des Browserfensters hat sehr wohl auch etwas mit der Zielgruppe zu tun. Und wer nicht ganz auf die Gestaltung verzichten will dem gibt das Google-Tool immerhin eine Anleitung in die Hand, wo er die wichtigen, unabdingbaren Informationen hin legt und wo der "Platz für das Kleingedruckte" noch ist. Dieses beabsichtigt ja auch mittels Kleindruck eben wenig oder nicht gesehen zu werden.

Es wird schon auch so sein, dass auf Unternehmenswebsiten eben auch wichtige Infos am falschen Ort platziert sind, ja selbst Google Adsene rechts außen, wo die Sicht auf das Angebot gerade noch zwischen 50 und 9 Prozent nach diesem Tool ergibt, aber Spenden-, Unterschriften-, und andere Knöpfe sollten beim zivilgesellschaftlichen Angebot doch auf die Ergebnisse dieses Tools nicht gänzlich verzichten.

Donate-Button. Solange ein Angebot über Suchmaschinen gefunden wird, steht es in der Regel auch im Zentrum. Nicht nur ärgerlich sondern den intendierten Mobilisierungsstrategien entgegengesetzt ist es dann aber, wenn bei einer dem User möglicherweise neuen oder zumindest wenig bekannten zivilgesellschaftlichen Einrichtung die mobilisieren und (virtuelle) Mitarbeiter requirieren will, das Impressum und Kontaktadressen rechts unten in dem für den überwiegenden Mehrheit nicht sichtbaren Bereich versteckt sind - außer man versteht die Seite als Testgerät, die ausdrücklich nur kriminologisch geschulte sehr findige und ausdauernde User ansprechen will.

Informationsfreiheit. Dasselbe gilt natürlich ebenso für alle öffentlichen Websiten, die ebensowenig Barrieren für den Zugang zur Information aufbauen sollten.

Mehr:
Google-Browsersize-Tool: Einfach Websiteadresse eingeben und los gehts!

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