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Donnerstag, 31. Dezember 2009

Kreative Schweizer Jusos: Briefpreise für Abzocker


Damit sich Abzocker vorstellen können, wie sich ein 56 Mal tieferes Einkommen anfühlt, haben die Schweizer Jusos in der ganzen Schweiz auf Briefkästen den Hinweis angebracht, dass A-Post neu Fr. 56.- und B-Post Fr. 47.60 kosten.

Heute verdient ein Schweizer Top-Manager im Schnitt 2.79 Millionen oder 56 Mal mehr als seine Mitarbeiter/in mit dem kleinsten Lohn. Wären nicht nur der Lohn für die Top-Manager 56 Mal höher, sondern auch die alltäglichen Preise, müssten sie also 56 Franken für die A-Post zahlen. Für dieses Geld gehen Normalverdiener/innen in einem besseren Restaurant essen!


Mit dem Hinweis auf den Briefkästen wollen wir die abstrakten Lohnspannen greifbar machen und damit zeigen, was für absurde Summen sich die Top-Manager auf Kosten aller anderen nehmen.

Damit wird einmal mehr klar, wie nötig die 1:12-Initiative ist, mit der wir der Lohnspanne Grenzen setzen. Die 1:12-Initiative will, dass niemand in einem Jahr weniger verdienen als der bestbezahlte Manager im gleichen Unternehmen in einem Monat. Damit werden nicht nur Abzocker gestoppt werden, die sich auf Kosten anderer bereichern, sondern auch endlich gerechte Löhne geschaffen. Nötig, oder?

Mehr:
Eidgenössische Volksinitiative "1:12 – Für gerechte Löhne"
Schweizer JUSO: Mit der 1:12-Initiative gerechte Löhne in der Schweizer Bundesverfassung verankern

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