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Freitag, 4. April 2008

Amnesty Eil-Aktion für chinesischen Aktivisten Hu Jia

(Amnesty). Amnesty International hat eine Eil-Aktion zur Freilassung des chinesischen Menscherechtler und Aids-Aktivisten Hu Jia gestartet und seine "sofortige Freilassung" gefordert. Außerdem rief die Menschenrechtsorganisation alle an den Olympischen Spielen beteiligten Parteien auf, öffentlich Kritik an den chinesischen Behörden zu üben.



"Dieses Urteil ist ein Schlag ins Gesicht von Hu Jia und eine Warnung an all jene Aktivitsten in China, die es in Zukunft wagen sollten, Menschenrechtsverletzungen öffentlich anzusprechen", sagte ai-Chinaexperte Mark Allison. Der Aids-Aktivist und gewaltlose politische Gefangene Hu Jia wurde zum Abschluss eines unfairen Verfahrens zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. amnesty internatioal hat das Urteil scharf kritisiert. "Hu Jia ist ein gewaltloser politischer Gefangener. Wir fordern seine sofortige Freilassung. Ebenso fordern wir das IOC, Regierungen weltweit und alle an den Olympischen Spielen beteiligten Parteien dazu auf, öffentlich Kritik an der Vorgehensweise der chinesischen Behörden zu üben - sei es in Bezug auf Hu Jia oder auf all die anderen gewaltlosen chinesischen Aktivisten, die vor den Olympischen Spielen bereits mundtot gemacht wurden."


Mit dem Urteil gegen Hu Jia hat die chinesische Regierung erneut ihr Versprechen gebrochen, die Menschenrechtslage vor den Olympischen Sommerspielen zu verbessern.

www.freiklick.at

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